Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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»Liebe loyale Untertanen! Willkommen an Unserem Hof.

Wir sind sicher, daß Ihr sein gegenwärtiges Aussehen interessant findet. Normalerweise würden jetzt Begrüßungszeremonien und Respektbekundungen stattfinden, aber heute werden Wir diesen Punkt überspringen. Wir haben wichtige Angelegenheiten zu besprechen. Das Imperium sieht sich einer Bedrohung gegenüber, die größer ist als alles bisher Dagewesene. Nicht eine, nein, gleich zwei fremde Rassen wurden entdeckt, deren Technologie auf einer der Unseren vergleichbaren Stufe angelangt ist. Sie bedeuten eine Bedrohung für Unser Reich, die sowohl höchst real als auch imminent ist. Sie könnten uns jederzeit angreifen. Wir haben die Armee und die Flotte aus diesem Grund in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Alle Reservisten werden einberufen, und die Industrie wird für die Dauer des Notfalls auf Kriegsproduktion umgestellt. Leider ist das alles recht kostspielig, und aus diesem Grund haben Wir alle Steuern und Abgaben mit sofortiger Wirkung um sieben Prozent erhöhen lassen.«

Die Imperatorin unterbrach sich und blickte auf die Runde, als erwartete sie Widerspruch, aber niemand war dumm genug, um den Mund aufzumachen. Es würde noch mehr kommen, das konnten alle spüren. Löwenstein lächelte graziös und fuhr fort:

»Die Nachrichten des heutigen Tages sind nicht ausschließlich schlecht. Unsere Wissenschaftler haben vor kurzer Zeit einen neuen Hyperraumantrieb für Unsere Raumschiffe fertiggestellt, der stark und in einem Maße unerschöpflich ist, wie Wir das zuvor nicht für möglich gehalten haben. In Kürze wird die Massenfertigung beginnen, und Wir werden jedes Schiff der Flotte damit ausrüsten lassen.«

Sie legte eine Pause ein, aber noch immer meldete sich niemand zu Wort, obwohl sich hinter manch leidenschaftslosem Gesicht die Gedanken beinahe überschlugen. Wenn diese neue Maschine all das konnte, was die Worte der Herrscherin andeuteten, dann wären alle anderen Hyperraumantriebe mit einem Schlag veraltet. Und das bedeutete, daß die Schiffe der Imperatorin allen anderen haushoch überlegen sein würden.

Um konkurrenzfähig zu bleiben, müßten alle privaten Schiffseigner die neuen Maschinen kaufen, und das zweifellos zu exorbitanten Preisen. Das war eine weitere Form indirekter Steuern. Auf der anderen Seite würde irgend jemand die Lizenz zur Massenproduktion des Antriebs erstehen, und dieser jemand würde ein unglaubliches Vermögen verdienen…

Es dauerte einen Augenblick, bis die Höflinge bemerkten, daß die Herrscherin wieder zu sprechen begonnen hatte. »Wir bedauern, Euch darüber in Kenntnis setzen zu müssen, daß die Elfen in letzter Zeit wieder am Werk waren und Schmerz und Zerstörung über das Reich gebracht haben. Aber Unsere Ratgeber versichern Uns, daß sie keine wirkliche Gefahr darstellen. Sie sind zu wenige, und sie haben nur beschränkten oder gar keinen Zugang zu fortgeschrittener Waffentechnologie.

Wir werden sie eliminieren, nicht wahr, mein lieber Lord Dram?«

Plötzlich erschien ein Mann neben der Imperatorin, als das Holo erlosch, hinter dem er sich verborgen gehalten hatte.

Groß und finster, in schwarze Gewänder gehüllt, unter denen eine schwere Rüstung zum Vorschein kam, stand er steif da wie zum Appell. Seine Haltung war von beinahe übernatürlicher Vollkommenheit. Er schien Anfang Dreißig zu sein, aber niemand kannte sein wirkliches Alter. Lord Dram war vor einigen Jahrzehnten anscheinend aus dem Nichts aufgetaucht, und er hütete sein Geheimnis wohl. Er war beinahe gutaussehend – wenn nicht seine dunklen Augen und sein schwaches Lächeln so eiskalt gewirkt hätten. An der Hüfte trug er eine Energiewaffe und ein Schwert, und das in der Gegenwart der Imperatorin; er war der einzige Mann im gesamten Reich, der sich das erlauben durfte. Er war der Hohe Lord Dram, Oberster Krieger des Imperiums.

Einmal durch allgemeine Abstimmung in diese Position gewählt, behielt er sie für den Rest seines Lebens (obwohl Oberste Krieger in der Regel nicht besonders alt wurden). Die Herrscherin hatte ihm den Befehl über das gesamte Militär übertragen, mit allem, was damit zusammenhing, und ihn

außerdem persönlich für ihre Sicherheit verantwortlich gemacht.

Er war der edelste Kämpfer, den das Imperium je hervorgebracht hatte, erprobt in mehr als hundert größeren Schlachten, bewundert vom gemeinen Volk, verehrt vom Parlament und ganz und gar abgelehnt von den Lords wegen seiner Macht und seines Einflusses bei der Imperatorin. Man war davon überzeugt, daß die beiden etwas miteinander hatten, aber niemand wußte Genaueres. Die meisten Besucher des Hofes fanden allein die Vorstellung, daß Ihre Majestät irgend etwas mit einer so warmen, zerbrechlichen Angelegenheit wie Liebe zu tun haben könnte, einfach lächerlich. Was eine ganze Menge von Leuten nicht davon abhielt, alles zu tun, um irgendwie an Beweise für diese Geschichte zu kommen. Es konnte die eigene Position sehr stärken.

Dram war zum Obersten Krieger gewählt worden, nachdem er persönlich den Angriff auf das Hauptquartier der Elfen geleitet hatte, das sich zwischen den pastellfarbenen Türmen der schwebenden Stadt Neutrost versteckt hatte und vollkommen zerstört worden war. Dram und seine Elitetruppen waren auf Gravitationsschlitten aus der Sonne gefallen und hatten das Feuer im selben Augenblick eröffnet, als sie in Reichweite gekommen waren. Die zerbrechlichen Türme krachten und splitterten, als das Feuer durch sie hindurchschnitt, und Menschen flüchteten sich schreiend in die Straßen. Die Soldaten feuerten weiter. Die Bewohner von Neutrost hatten gewußt, worauf sie sich einließen, als sie den Elfen gestatteten, unter ihnen zu leben. Dram hatte seine Befehle, und Gefangene zu machen war keiner davon. Also stürzten die Türme ein, Menschen kamen zu Tode, und die Elfen mußten sich schließlich im offenen Kampf stellen, wenn sie nicht einfach niedergemetzelt werden wollten.

Sie hatten nicht die Spur einer Chance. Die Karten waren verteilt, und Dram hielt alle Trümpfe in der Hand. Er hatte die Männer, die Waffen und den Vorteil der Überraschung auf seiner Seite. Die meisten Elfen wurden noch im gleichen Augenblick erschossen, als sie sich zeigten, und am Ende überlebten nur die, die davongerannt waren. Dram ließ die Stadt Neutrost in Flammen aufgehen: ein brennendes Scheit, das im Himmel schwebte. Er brachte die Köpfe der toten Elfen mit zurück, so daß sie auf Pfählen ausgestellt werden konnten –

eine Lektion für die Weisen und die Rechtschaffenen. Die Bevölkerung hatte applaudiert und begeistert seinen Namen gerufen, wann immer Dram danach in der Öffentlichkeit aufgetreten war. Er war der Held der Stunde. Die Menschen konnten nichts mit Terroristen anfangen, ganz besonders dann nicht, wenn die Terroristen nicht einmal richtige Menschen waren. Sie hatten Dram zum Obersten Krieger gewählt, und die Imperatorin nahm ihn für ihre eigenen Zwecke in Beschlag.

Die Pläne und Möglichkeiten der Elfen waren mit einem Schlag um Jahrzehnte zurückgeworfen worden, und selbst heute, zwölf Monate später, waren sie immer noch dabei, ihre Kräfte neu zu sammeln. Alle warteten mit angehaltenem Atem darauf, daß die Herrscherin ihren Hund erneut auf sie hetzen würde. Dram lieferte Resultate, jeder wußte das. Was hingegen kaum jemand wußte, war seine Bereitschaft, die eigenen Leute zu opfern, wenn es zur Erfüllung seiner Aufgabe nötig war. Ein Mann konnte eine rasche Karriere machen, wenn er unter Dram diente – und lange genug am Leben blieb. Was der zweite Grund war, aus dem Dram den Spitznamen Witwenmacher trug. Obwohl niemand ihn in seiner Gegenwart so nannte. Der Hohe Lord Dram hatte allein im letzten Jahr siebzehn Duelle ausgefochten, wegen alles möglichen, von offener Beleidigung bis hin zu einer erhobenen Augenbraue zur falschen Zeit, und es hatte nie auch nur einen einzigen Augenblick lang so ausgesehen, als könne er eines dieser Duelle verlieren. Was die Leute jedoch nicht davon abhielt, weiterhin zu versuchen, ihm den Garaus zu machen.

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