Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Sie hatte auch noch andere Dinge mit ihnen angestellt, aber darüber sprach nie jemand. Oder zumindest nicht dann, wenn ein unbefugtes Ohr lauschen konnte.

Löwenstein XIV. trommelte ungeduldig mit den langen Fingernägeln auf den Lehnen ihres Sessels und wartete darauf, daß die Mägde ihrer Robe den letzten Schliff gaben. Sie verharrte unbeweglich, bis die große, gezackte Krone, die man aus einem einzigen Diamanten herausgeschliffen hatte, respektvoll auf ihren Kopf gesenkt worden war, dann erhob sie sich und verscheuchte die Mägde mit einer ungeduldigen Bewegung ihrer Hand. Sie betrachtete sich ein letztes Mal im Spiegel, und die Reflexion nickte anerkennend zurück Der Körperpanzer paßte wie angegossen und reichte vom Hals bis zu den Füßen. Er schimmerte stumpf, wo er nicht von dicken, luxuriösen Fellen von den Inneren Welten verdeckt wurde.

Nur ihr Gesicht blieb ungeschützt, wie es die Tradition von ihr verlangte. Im Zeitalter der Klone und anderer Doppelgänger oder Duplikate wollte das Imperium sicher sein, wer genau eigentlich herrschte.

Der Körperpanzer der Imperatorin beherbergte weitere Lebensretter und Sicherheitsmaßnahmen, und sie ging schnell die Prüfliste durch, während ihr persönliches Logik-Implantat die Ergebnisse direkt in ihren Sehnerv einspeiste. Alles schien in Ordnung zu sein – nicht, daß sie den leisesten Zweifel daran gehabt hätte –, und sie gestattete sich einen letzten Blick in den Spiegel, bevor sie ihr Boudoir verließ und die Mägde hinter ihr hereilten. Schnell hatten sie aufgeholt und verteilten sich auf die übliche, abschirmende Weise mit alarmbereiten kybernetischen Systemen um die Herrscherin, bereit, auf jede Respektlosigkeit zu reagieren. Die Mägde waren genauso Leibwächter wie Dienerinnen, und sie wichen niemals von ihrer Herrin, ganz egal, ob sie wachte oder schlief.

Außerhalb des Boudoirs hatte sich eine Menschenmenge auf dem Gang versammelt, die sich verzweifelt wie immer um die Aufmerksamkeit der Imperatorin bemühte. Angestellte, Militärattachés, Lobbyisten aller Glaubensbekenntnisse und Überzeugungen, und alle wollten Antworten und Entscheidungen wegen Angelegenheiten, die nicht ohne Imperiales Nicken vonstatten gingen. Sie schwärmten aus und redeten von allen Seiten gleichzeitig auf die Imperatorin ein, während Löwenstein XIV. durch den Korridor schritt. Die Dienerinnen verhinderten, daß die Bittsteller zu nahe kamen. Ganz egal, wie verzweifelt die Antragsteller sein mochten – sie besaßen genügend Verstand, um die Dienerinnen Löwensteins nicht zu verärgern. Die Imperatorin schien den Auflauf zu ignorieren, aber hin und wieder blickte sie doch in ein Gesicht und nickte ein kurzes Ja oder Nein oder Später. Alles von wirklicher Bedeutung würde so oder so an ihr Ohr dringen, und zwar durch die dafür vorgesehenen Kanäle – auch wenn die vorgesehenen Kanäle manchmal auf die eine oder andere Weise… abgelenkt wurden, von Leuten mit genügend Geld oder Einfluß beispielsweise. Löwenstein XIV. war dennoch überzeugt, daß sie sich stets auf dem neuesten Stand der Dinge befand.

Schließlich erreichten sie und ihre Dienerinnen den Aufzug am Ende des Korridors, und die Imperatorin signalisierte der Menge, zu verschwinden. Die meisten von ihnen zogen sich sofort in sichere Entfernung zurück, und die wenigen, die nicht schnell genug reagierten, fielen bei ihrem Rückzug beinahe übereinander, als Löwensteins Dienerinnen ihre kalten Blicke auf sie richteten. Die Herrscherin funkelte die geschlossenen Aufzugstüren an, während sie darauf wartete, daß der Lift eintraf. Sie war auf dem besten Weg, sich zu ihrer eigenen Audienz zu verspäten, und das war nicht zu entschuldigen. Natürlich würde niemand wagen, etwas zu sagen; wenn sie entschieden hatte, sich zu verspäten, dann war das ihre Angelegenheit, und niemand besaß das Recht oder die Kühnheit, daran Mißfallen auszudrücken. Aber in bestimmten Kreisen würde schnell und leise das Wort umgehen, daß die Imperatorin sich möglicherweise gehenließ und zunehmend laxer wurde, und die Sorte Leute, die Assassinen auf ihrer Gehaltsliste stehen hatten, würden sich in Erwartung der kommenden Dinge die Lippen lecken.

Ein dezentes Klingeln unterbrach sie in ihren Gedankengängen. Der Lift war angekommen und die Türen glitten zur Seite. Die Dienerinnen überprüften den Fahrstuhl mit ihren geschärften künstlichen Sinnen und entschieden zögernd, daß sich niemand daran zu schaffen gemacht hatte. Dann erst erlaubten sie der Herrscherin einzutreten. Die Türen schlossen sich vor den tiefgesenkten Köpfen der zurückbleibenden Menge im Korridor, und der Aufzug setzte sich rasch aus dem Innern des Bunkers in Richtung der oberen Etagen in Bewegung, wo die Audienz abgehalten wurde. Ein schwaches Grinsen stahl sich auf das Gesicht der Imperatorin, und wenn die Höflinge es hätten sehen können, wären ihnen gewiß mancherlei dringende Gründe eingefallen, um diesen Tag woanders zu verbringen.

Die Hofgemächer von Golgatha waren nur auf einem einzigen Weg zu erreichen: Untergrundzüge, die direkt von Palastrechnern gesteuert und kontrolliert wurden. Die Züge verkehrten pünktlich, waren bequem und garantiert unfallfrei, aber noch immer fuhr niemand gerne mit ihnen. Wichtige Persönlichkeiten waren es nicht gewohnt und unglücklich über die Tatsache, daß sie die Kontrolle über ihre persönliche Sicherheit aufgeben mußten, aber in dieser Hinsicht (genau wie in vielen anderen Dingen, die die Imperatorin betrafen) blieb ihnen keine andere Wahl. Löwensteins Sicherheit kam an erster Stelle. Immer. Das Ergebnis war, daß jeder, der seinen Fuß in einen der palastkontrollierten Züge setzte, dies in dem Wissen tat, daß er sein Leben buchstäblich in die Hände der Herrscherin legte. Manchmal benutzte Löwenstein XIV. die Züge als probates Mittel, um sich derer zu entledigen, die ihr Imperiales Mißvergnügen erregt hatten. Auf ein unhörbares Kommando seitens der Rechner hin hielt der Zug an, die Türen verriegelten sich, stählerne Blenden senkten sich über die Fenster, und dann strömte ein tödliches Gas durch den gesamten Zug. Die Düsen waren noch nicht einmal besonders geschickt verborgen.

Lord Jakob Wolf starrte auf die todbringenden Öffnungen, dann wandte er den Blick ab. Sie waren nichts Neues mehr, und er hatte drängendere Sorgen. Der Ruf der Herrscherin an den Hof war unvermutet gekommen und wenig informativ gewesen, selbst für ihre Geflogenheiten. Ihm war kaum eine Stunde Zeit geblieben, um sich vorzubereiten. Und das bedeutete, daß, was auch immer der Grund für die überraschende Audienz sein mochte, es sowohl dringend als auch von Bedeutung sein mußte. Möglicherweise hatte Löwenstein einen weiteren Verräter entdeckt, jemanden, der weit genug oben in der Hierarchie stand, so daß sie die Anwesenheit des gesamten Hofes wünschte, während sie ihn verhörte und

anschließend exekutierte – als Botschaft und Warnung an alle, die vielleicht Intrigen spannen oder Ränke schmiedeten. Löwenstein XIV. war eine begeisterte Anhängerin des Statuierens von Exempeln und der Demonstration von Macht. Und

Verräter gab es immer. An manchen Tagen war der Besuch bei Hofe wie russisches Roulette, ohne daß man wußte, wie viele Kugeln noch in der Trommel des Revolvers steckten.

Aber wenn es sich wirklich um eine hochstehende Persönlichkeit handelte, dann hätte Wolf andererseits schon etwas davon hören müssen. Der Wolf besaß hervorragende Verbindungen auf allen Ebenen. Alle Lords besaßen hervorragende Verbindungen auf allen Ebenen, jedenfalls wenn sie Lords bleiben wollten.

Es war nicht unbedingt notwendig, dem Hof persönlich beizuwohnen. Man konnte jederzeit sein Holobild schicken. Die vorhandene Technologie erlaubte den Eliten vollständigen Zugriff auf alles, was geschah, ohne das Risiko eingehen zu müssen, daß ihnen selbst etwas zustoßen konnte. Allerdings wurden traditionsgemäß nur diejenigen zur Herrscherin vorgelassen und von ihr angehört, die auch persönlich erschienen waren. Wenn man wollte, daß seine Stimme zählte, dann hatte man dort zu sein. Außerdem lag ein gewisses Risiko darin, als Holo am Hof zu erscheinen. Löwenstein IV. konnte es als persönliche Beleidigung interpretieren, wenn ein Lord seiner Imperatorin nicht zutraute, für seine Sicherheit zu sorgen. Es war nicht gut, die Herrscherin auf dumme Gedanken zu bringen. Sie hatte eh schon viel zu viele davon.

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