Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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»Er ist dein Verwandter. Der Geruch deines Blutes ist stark in ihm, Giles. Was werdet ihr beide mit dem Projektor anfangen, wenn er wieder in euren Händen ist? Werdet ihr ihn gegen eure Feinde einsetzen oder werdet ihr ihn endgültig vernichten?«

»Wir haben noch keine Entscheidung gefällt«, antwortete Giles. »Wir denken, im Augenblick ist es einfach nur wichtig zu verhindern, daß er in unbefugte Hände gerät. Schläft er noch sicher und unberührt im Labyrinth?«

»Woher soll ich das wissen? Ich habe nicht nach dem verdammten Ding gesehen, seit du es vor all den Jahrhunderten in die Mitte des Labyrinths teleportiert hast.«

»Warst du niemals neugierig?«

»Nein, nicht im geringsten. Vielleicht hätte ich den Projektor im gleichen Augenblick vernichtet, in dem mein Blick darauf gefallen wäre. Ich sah, was er aus dir gemacht hat, nachdem du ihn benutzt hattest.«

»Bring uns zum Labyrinth, Wulf«, sagte Giles. »Uns bleibt nicht viel Zeit.«

»Was ist mit der Gruft?« mischte sich Mond von hinten in die Unterhaltung. »Ihr habt versprochen, mich hinzubringen.«

Der Wolfling blickte den Hadenmann nachdenklich an.

»Viele von Eurer Art warten in der Gruft. Seid Ihr am Ende gekommen, um sie aufzuwecken?«

»Ja«, sagte Mond. »Unsere Zeit ist reif. Die Hadenmänner werden die Bühne des Imperiums wieder betreten.«

Der Wolfling nickte langsam. »Nun, Ihr klingt jedenfalls wie ein Hadenmann. Aristokratischer als Gott selbst und doppelt so arrogant. Ich würde Euch Glück wünschen, aber warum das Schicksal herausfordern? Doch seid gewarnt und vorsichtig. Wollt Ihr sehen, was von meiner Rasse geblieben ist? Es kann wirklich sehr lehrreich sein.«

Er wandte sich um und ging über den Waldweg voraus, ohne eine Antwort abzuwarten. Das Wesen bewegte sich schnell und mit einer für seine Größe überraschenden Grazie, und die anderen mußten sich beeilen, um ihm zu folgen. Der Hadenmann stapfte mit unbeweglichem Gesicht hinterher, doch seine strahlenden goldenen Augen waren unverwandt auf den Rücken des Wolflings gerichtet. Owen warf einen Blick zu Giles, doch das Gesicht seines Vorfahren verriet ebenfalls keine Gefühle. Welchen Eindruck die Halle der Gefallenen bei ihm auch immer hinterlassen haben mochte, er verriet nichts. Sie marschierten durch den schweigenden Wald, und niemand durchbrach die vollkommene Stille durch unbedachtes Reden, bis sie plötzlich an einer Abzweigung anlangten.

Der Wolfling wandte sich nach links, und schnell erreichten sie einen kahlen Felsen, einen gigantischen Felsbrocken, der mehrere hundert Meter in die Höhe ragte: ein massiver Grabstein in der Mitte des Waldes.

Owen legte den Kopf in den Nacken, aber er konnte die Spitze nicht erkennen. Der Wolfling legte seine große Hand flach auf eine Stelle im Stein, und lautlos glitt ein Teil des Felsens auf unsichtbaren Schienen zur Seite. Grelles weißes Licht fiel von innen durch den Eingang. Der Wolfling marschierte direkt hinein. Nach kurzem Zögern folgten ihm die anderen, und gemeinsam betraten sie die Halle der Gefallenen .

Es war eine gewaltige Höhle, mitten aus dem Stein gehauen, und in ihr brannte ein weißes Licht, das aus keiner sichtbaren Quelle zu stammen schien. Es kam von überall zugleich.

Nichts, das sich in irgendeinem Schatten hätte verbergen können. In die Wände waren Nischen gemeißelt worden, und darin befand sich alles, was von der Rasse der Wolflinge noch übrig war. Einige der Leichname standen stolz und aufrecht, die tödlichen Wunden offen und ungereinigt, die Körper noch beinahe vollständig, trockenes verkrustetes Blut inmitten zerrissener, matter Felle. Bei anderen fehlten Glieder oder die Köpfe, und der Rest waren Körperteile, einfach zusammengetragen, Tausende von ihnen, in Tausenden von Nischen, mit blinden Augen und zum Schrei geöffneten Mäulern, aus denen kein Geräusch mehr drang. Schweigen, das weit über Schweigen hinausging. Zerschlagen und zerschunden, und ohne jede Spur von Leben. Owen drehte sich langsam im Kreis. Sein Verstand drohte beim Anblick von soviel Tod und Zerstörung auszusetzen. Zu viele zum Zählen, Körper, Körperteile, eine ganze Rasse, einfach ausgelöscht, weil sie zu gut gewesen war.

»Willkommen in der Halle der Gefallenen «, sagte der Wolfling. »Ich habe sie im Lauf vieler Jahre mit eigenen Händen gebaut, weil niemand anderes mehr da war, der es hätte machen können. Es dauerte sehr lange, aber ich habe viel Zeit, wenn schon nichts anderes. Ich sammelte die Toten ein, die das siegreiche Imperium an Ort und Stelle hatte liegenlassen, und ich brachte sie hierher, einen nach dem anderen. Ich bin der letzte der Wolflinge, und ich will nicht, daß meine Rasse in Vergessenheit gerät. Es ist eine traurige und bittere Ehre, der letzte seiner Art zu sein, und es ist zugleich eine große Verantwortung. Hat der Todtsteltzer Euch erzählt, wie sie starben? Es macht nichts, wenn er es tat; er erinnert sich auf seine Weise, und ich mich auf die meine. Wir waren stärker und größer als die Rasse, die uns schuf, und in uns ruhte ein Potential für die Zukunft, dem sie nichts entgegenzusetzen hatten. Manchmal denke ich, sie hätten uns alles andere vergeben, nur nicht das. Und so kamen sie mit ihren Schiffen und zerstörten unseren Planeten aus sicherer Entfernung. Die letzten Überlebenden versteckten sich in Tunneln tief unter unseren brennenden Wäldern, und sie mußten ihre Truppen landen, um uns zu jagen. Für jeden Wolfling, der starb, nahmen wir hundert von ihnen das Leben. Doch sie waren einfach zu viele, und wir waren nur noch wenige. Am Ende blieb ich als einziger übrig.

Der Todtsteltzer kam einige Zeit danach hierher. Er suchte einen sicheren Platz, wo er seinen Dunkelwüsten-Projektor verbergen konnte, und er fand mich. Er entschied sich, mich am Leben zu lassen, und ich bin bis heute noch nicht sicher, ob es ein Akt der Freundschaft oder ein letztes Drehen des Messers in meiner Wunde war. Ich lebte weiter, errichtete meine Halle der Gefallenen und sammelte meine Toten ein.

Ich fand sogar eine Verwendung für die Leichen der Menschen, die zurückgelassen worden waren. Sie gaben im Lauf der Jahrhunderte gute Nahrung ab, immer und immer wieder, und selbst nach endlosem Regenerieren schmecken ihre Proteine noch. Jetzt habe ich Euch lange genug mit meinen Worten aufgehalten. Das Labyrinth des Wahnsinns wartet. Wenn Ihr bereit seid, werde ich Euch zum Eingang führen und Euch seiner liebevollen Fürsorge überlassen.«

»Was genau ist das Labyrinth des Wahnsinns ?« fragte Owen neugierig. »Versteht Ihr, was es mit dem macht, der hineingeht, und warum?«

»Ich studiere es nun seit Jahrhunderten«, antwortete der Wolfling. »Aus sicherer Entfernung. Und ich bin in all den Jahrhunderten nicht ein einziges Stück weitergekommen. Es wurde von einer fremden Rasse errichtet, obwohl man seine Konstruktion manchmal den Wolflingen zuschreibt, und wenn die Fremden etwas Spezielles damit im Sinn hatten, dann sind sie jedenfalls nie zurückgekehrt, um es mir zu verraten. Ein Testament haben sie auch nicht hinterlassen. Sie kamen und verschwanden schon lange vor meiner Zeit, sogar schon lange bevor die Menschheit im Raum war. Die meisten, die versucht haben, in das Labyrinth einzudringen, starben darin. Vielleicht habt Ihr mehr Glück. Und wenn nicht… ich gebe Euch mein Wort, daß ihr nicht darin verrotten werdet, wenn ich Eure Überreste bergen kann.«

Er grinste sein beängstigendes Grinsen und stapfte aus der Halle der Gefallenen ins Freie zurück. Die anderen trotteten hinter dem Wolfling her und unterhielten sich murmelnd.

Owen ging neben Giles.

»Hat er wirklich die ganze Zeit Menschen gefressen?«

»Würde mich nicht überraschen. Wulf hatte schon immer einen ganz eigenartigen Sinn für Humor.«

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