Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Fähigkeit verleihen würde, unter Kontrolle zu halten, was er auf das Universum losließ.

Owen blickte sich zu seinen Kameraden um, die noch immer schweigend das Labyrinth betrachteten. Hazel untersuchte den Eingang, als wartete sie nur darauf, daß jemand hervorkam. Unbewußt hielt sie die größte ihrer Waffen im Anschlag. Ruby Reise zeigte sich lässig wie immer und polierte mit einem Stoffetzen die Klinge ihres Schwertes, während sie Hazel aufmerksam im Auge behielt. Jakob Ohnesorg hatte gedankenverloren die Stirn in tiefe Falten gelegt und die Lippen geschürzt, während er von einer stählernen Wand zur anderen blickte, als würde er nach Einzelheiten suchen, die ihm Aufschluß über ihre Funktionsweise gaben. Tobias Mond stand ein wenig abseits und hatte die Arme über der Brust verschränkt. Seine strahlendgoldenen Augen schienen direkt durch das Labyrinth hindurch zur Gruft der Hadenmänner zu blicken. Der Wolfling schnupperte mißtrauisch, als würde er nach Anzeichen eines sich nähernden Sturms suchen. Und schließlich Giles Todtsteltzer. Er musterte das Labyrinth, als wäre es ein würdiger Gegner in einem Spiel, dessen Regeln noch nicht ausgearbeitet waren. Owen atmete tief ein und stieß die Luft langsam wieder aus. Es beruhigte ihn nicht halb so sehr, wie er gehofft hatte. Giles hatte den ersten Schritt in das Labyrinth als einen Schritt ins Dunkel beschrieben, und genau diesen Eindruck hatte Owen jetzt. Im Labyrinth konnte alles mögliche auf sie warten. Alles. Aber er mußte hinein.

Das Imperium konnte jederzeit hier eintreffen, und ihm gingen allmählich die Verstecke aus. Der Teufel wartete vor ihm, und der Teufel saß in seinem Nacken. Es war verdammt egal, was er machte.

»Ich weiß nicht, wie es Euch geht«, ergriff Jakob Ohnesorg das Wort, »aber dieses verdammte Ding jagt mir eine Höllenangst ein. Seid Ihr sicher, daß es keine Möglichkeit gibt, es zu umgehen?«

»Nein«, sagte Mond. »Mein Volk umgab die Stadt mit allen möglichen Todesfallen, und sie sind ganz ohne Zweifel noch immer alle funktionsfähig und in exzellentem Zustand. Mein Volk baute die Fallen auf Dauer. Es wollte sichergehen, daß sein Schlaf nicht gestört werden würde.«

»Und warum haben Eure Leute dann das Labyrinth offengelassen?« fragte Hazel stirnrunzelnd.

»Weil es das Labyrinth ist, dem die Hadenmänner ihre Existenz verdanken«, erklärte der Wolfling. »Es macht ihnen angst. Vielleicht das einzige Ding, das ihnen jemals Angst eingejagt hat.«

»Ich für meinen Teil kehre zum Schiff zurück«, sagte Ruby Reise entschieden und steckte ihr Schwert in die Scheide zurück. »Das hier steht nicht in meinem Vertrag. Ich will mich nicht verändern. Ich mag mich genau so, wie ich jetzt bin.«

»Du kannst jetzt nicht einfach den Schwanz einklemmen, Ruby!« sagte Hazel.

»Meinst du? Dann paß mal auf!«

»Ich fürchte, es ist nicht mehr länger möglich auf die Todtsteltzer-Burg zurückzukehren«, meldete sich Ozymandius in ihren Köpfen. »Ein Imperialer Sternenkreuzer ist aus dem Hyperraum gefallen und in einen Orbit um den Planeten eingeschwenkt. Und diesmal ist es ein wirklich großer Bastard.

Seine Sensoren haben die Todtsteltzer-Festung augenblicklich geortet, und die Burg war gezwungen, ihre Schilde hochzufahren. Ich zweifle keinen Augenblick daran, daß die Unerschrocken die Burg in viele interessant geformte Fetzen schießen würde, wenn wir die Schilde lange genug abschalten, um einen von Euch an Bord zu nehmen. Also bleiben die Schilde oben.«

»Du hast wohl nur deinen Siliziumarsch im Sinn!« fauchte Ruby. »Mach gefälligst, daß du uns hier rausholst! Unternimm etwas, verdammt!«

»Wozu sollte das wohl gut sein?« fragte Giles. »Wohin könnten wir schon gehen? Sie werden uns überallhin folgen.

Unsere einzige Hoffnung besteht darin, das Labyrinth zu durchqueren und die Hadenmänner zu wecken. Sagt mir nicht, daß Ihr Angst habt, Kopfgeldjägerin!«

»Also gut, ich sage Euch nicht, daß ich Angst habe, aber irgend jemandem muß ich es sagen. Nur Dummköpfe und Tote haben niemals Angst, und ich bin weder das eine, noch habe ich die Absicht, das andere zu werden. In diesem Spiel sind mir zu viele Unbekannte. Mir gefällt nicht, wie die Chancen verteilt sind.«

»Zu meiner Zeit habe ich Schlimmeres erlebt«, sagte Ohnesorg. »Natürlich mußte ich auch einige Male den Schwanz einziehen. Bleibt einfach in meiner Nähe, Ruby. Ich halte Eure Hand, wenn es ernst wird.«

»Wenn du auch nur einen Finger an mich legst, schneide ich ihn dir ab und sorge dafür, daß du ihn persönlich frißt«, erwiderte Ruby kalt. »Das gleiche gilt für alle anderen auch.«

»Ich glaube ihr jedes Wort«, murmelte Owen, und Hazel nickte feierlich »Genug geredet«, sagte Mond. »Mein Volk erwartet mich.«

Der Hadenmann trat vor, machte einen Schritt durch den Eingang des Labyrinths und verschwand vor den Augen der anderen. Der Rest der Gruppe wartete gespannt auf eine feindliche Reaktion oder etwas Ähnliches, aber der Augenblick dehnte sich, ohne daß etwas geschah. Sie blickten sich gegenseitig an, doch es gab nichts mehr zu sagen. Also folgten sie Mond und betraten einer nach dem anderen das Labyrinth des Wahnsinns , bis alle verschwunden waren und nichts mehr darauf hindeutete, daß die kleine Gruppe von Rebellen je dagewesen war.

Owen Todtsteltzer hielt den Disruptor in der einen und das Schwert in der anderen Hand, als er das Labyrinth betrat. Aus der Nähe betrachtet, verursachte das helle Schimmern der stählernen Wände Schmerzen in seinen Augen, ganz gleich, wie sehr er die Lider auch zusammenkniff. Statik knisterte in der Luft ringsum und ließ seine Haare zu Berge stehen. Es war bitter kalt, und der Atem kondensierte in der Luft vor seinem Mund. Er erschauerte unwillkürlich und blickte rasch nach hinten, um seinen Kameraden zu erklären, daß nur die Kälte ihn hatte zittern lassen und keineswegs Furcht – und bemerkte zu seinem Erschrecken, daß er mutterseelenallein war. Owen ging rasch auf dem Weg zurück, den er gekommen war, doch obwohl er erst ein paar Schritte im Labyrinth zurückgelegt und nur wenige Biegungen umrundet hatte, fand er keine Spur mehr von seinen Freunden oder dem Eingang.

Er rief laut nach ihnen, und seine Stimme echote durch die Stille. Niemand antwortete. Er begann von neuem zu rufen, doch dann hielt er plötzlich inne. Owen hatte das untrügliche Gefühl, von jemandem oder etwas belauscht zu werden, und ganz gewiß nicht von einem seiner Kameraden. Er aktivierte sein Komm-Implantat und subvokalisierte eine Nachricht, nur für den Fall.

»Hier ist Owen. Kann mich jemand hören? Hallo! Kann mich jemand empfangen? Bitte antwortet. Oz? Oz, kannst du mich empfangen? Oz, bist du da?«

Keine Antwort. Niemand erwiderte seine Botschaft. Im Komm-Implantat war nicht einmal statisches Rauschen zu hören. Er war auf sich allein gestellt. Owen runzelte die Stirn, zog Pistole und Schwert und tastete sich vorsichtig tiefer ins Labyrinth. Am Anfang suchte er noch bei jedem Schritt mißtrauisch den Boden und die Wände vor sich nach versteckten Fallen ab, aber nach und nach dämmerte ihm, daß die Geheimnisse des Labyrinths wohl subtilerer Natur sein mußten.

Er versuchte eine Zeitlang, sich immer abwechselnd zuerst nach links und anschließend sofort nach rechts zu orientieren, doch schließlich überließ er seinen Weg dem Zufall und einem tieferen, wachsamen Instinkt.

Die Zeit verging. Irgendwann hatte er keine Vorstellung mehr, wie weit er inzwischen vorangekommen war oder wie weit sich das Labyrinth noch vor ihm erstreckte. Er vergaß den Imperialen Sternenkreuzer im Orbit genauso, wie er vergaß, warum er das Labyrinth eigentlich betreten hatte. Es gab nur noch die eiskalten stählernen Wände und die sich windenden Wege zwischen ihnen hindurch, die ihn unerbittlich zu etwas Bedeutungsvollem führen würden. Er glaubte, etwas oder jemanden atmen zu hören, ein langsames, stetiges und gigantisches Atmen, das über ihn hinwegstrich wie eine sanfte, warme Brise. Und unter dem Geräusch des Atmens das gleichmäßige, schwache Klopfen eines riesigen Herzens. Keines der beiden Geräusche konnte real sein, das wußte Owen; es war sein Bewußtsein, das versuchte, etwas Neues mit Begriffen zu belegen, die er verstehen konnte. Das Gefühl, beobachtet zu werden, nahm stetig an Intensität zu, aber das war noch nicht alles. Irgendwie gelangte er zu der Überzeugung, daß das Labyrinth selbst lebendig und sich der Anwesenheit von Eindringlingen bewußt war; nicht wie eine Laborratte in einem wissenschaftlichen Versuch, nicht einmal wie ein Antikörper in einem Blutkreislauf, sondern eher so, als wäre er die letzte… Komponente in einer Gleichung, die zuvor nicht lösbar gewesen war. Owen steckte sein Schwert und den Disruptor weg und wanderte weiter, angezogen von einem Ungewissen Versprechen oder etwas anderem, das er nicht zu benennen vermochte. Er erblickte Gesichter und hörte Stimmen, es gab Lichter und Geräusche, und Bilder aus der Vergangenheit schlugen über ihm zusammen wie die zurückkehrende Flut, hartnäckig und unaufhaltsam.

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