Terry Goodkind - Die Magie der Erinnerung

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Die Magie der Erinnerung: краткое содержание, описание и аннотация

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Als Richard Rahl nach einer schweren Verwundung aus tiefer Bewusstlosigkeit erwacht, ist seine geliebte Gefährtin Kahlan verschwunden – und niemand außer ihm scheint sich überhaupt an sie zu erinnern. Während er sich verzweifelt auf die Suche nach ihr macht, stellen seine Freunde fest, dass auch ihre Erinnerungen an Richard selbst immer mehr verblassen. Schon bald wird sich niemand mehr entsinnen, dass er von einer alten Prophezeiung zum Retter der Menschheit ausersehen worden war …

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Tovi krallte ihre Hand in Niccis Kleid. »Bitte, Schwester, hilf mir. Die Schmerzen sind unerträglich.«

»Rede, Schwester.«

Sie löste den Griff in Niccis Kleid und ließ ihr Gesicht zur Seite rollen, von ihr fort. »Es sind die Bande zu Lord Rahl. Wir haben ihm einen ewigen Bund geschworen.«

»Wenn du mich für so dämlich hältst, Schwester Tovi, werde ich dich leiden lassen, dass du diesen Gedanken bis in den Tod bereust.«

Sie wälzte den Kopf herum und schaute Nicci an. »Nein, es ist wahr.«

»Wie kann man jemandem einen ewigen Bund schwören, den man vernichten will?«

Wieder ging ein boshaftes Grinsen über Tovis Gesicht. »Schwester Ulicia ist auf die Idee gekommen. Wir schworen ihm einen ewigen Bund, aber nicht, ohne ihn zu zwingen, uns gehen zu lassen, ehe er uns auf die Einhaltung einer ganzen Liste seiner Befehle verpflichten konnte.«

»Deine Geschichte wird immer abwegiger.«

Nicci zog ihre Hand von Tovis Arm zurück, und mit ihm den feinen magischen Strahl, der ihr Erleichterung verschaffte. Dann stand sie auf. Tovi stöhnte auf vor Schmerzen. »Bitte, Schwester Nicci, es ist wahr.« Sie ergriff Niccis Hand. »Dafür, dass er uns gehen ließ, haben wir ihm etwas gegeben, das er unbedingt haben wollte.«

»Was könnte Lord Rahl schon so sehr wollen, dass er einer Schar von Schwestern der Finsternis die Freiheit schenkt? Das ist das Verrückteste, was ich je gehört habe.«

»Eine Frau.«

»Was?«

»Er verlangte eine Frau.«

»Als Lord Rahl kann er sich jede Frau nehmen, nach der es ihn gelüstet. Er braucht sie sich nur auszusuchen und in sein Bett bringen zu lassen, es sei denn, sie zieht stattdessen den Henkersblock vor, und das tut niemand. Er ist wohl kaum darauf angewiesen, dass die Schwestern der Finsternis ihm Frauen in sein Bett schleifen.«

»Nein, nein, nicht diese Art Frauen. Eine Frau, die er liebte.«

»Das reicht.« Nicci stieß ein ärgerliches Schnauben aus. »Leb wohl, Schwester Tovi. Und vergiss nicht, dem Hüter des Totenreichs meine Empfehlung zu überbringen, wenn du dort ankommst. Tut mir aufrichtig Leid, aber ich fürchte, dieses Zusammentreffen wird noch ein Weilchen auf sich warten lassen. Ich finde, du siehst aus, als würdest du noch ein paar Tage hier verweilen. Was für ein Jammer.«

»Bitte!« Ihr Arm langte in weitem Bogen herüber und suchte den Kontakt zu dem einen Menschen, der sie noch retten konnte. »Schwester Nicci, bitte. Hör bitte zu, dann will ich dir alles erzählen.«

Nicci setzte sich – widerwillig, wie es schien – wieder hin und ergriff erneut Tovis Arm. »Also gut, Schwester, aber denk daran, meine Kraft funktioniert auch in der anderen Richtung.«

Tovi bog den Rücken durch und schrie vor Schmerz. »Nicht! Ich flehe dich an!«

Nicci empfand bei dem, was sie tat, nicht das geringste Gefühl des Bedauerns. Die von ihr verursachten Folterqualen waren moralisch gewiss nicht genauso zu bewerten wie das, was die Imperiale Ordnung tat, auch wenn es, bei oberflächlicher Betrachtung, vielleicht ganz ähnlich aussehen mochte. Sie tat es einzig in der Absicht, unschuldige Menschenleben zu retten, die Imperiale Ordnung dagegen benutzte Folter als Mittel der Unterwerfung und Eroberung, als Mittel, ihre Feinde in Angst und Schrecken zu versetzen. Und manchmal auch nur, um sich daran zu ergötzen, denn es verlieh ihnen ein Gefühl grenzenloser Macht, wenn sie sich zum Herrscher nicht nur über die Qualen, sondern über das Leben selbst aufschwangen.

Nicci kehrte das Leid, das sie der alten Frau einflößte, in sein Gegenteil um, und Tovi sank zurück, in den Augen Tränen dankbarer Erleichterung.

Sie war mit einer feinen Schweißschicht bedeckt. »Bitte, Schwester, spende mir stattdessen ein wenig Trost, dann verrate ich dir alles.«

»Fang damit an, wer dich verwundet hat.«

»Der Sucher.«

»Der Sucher ist Richard Rahl. Glaubst du allen Ernstes, ich würde dir eine solche Geschichte glauben? Richard Rahl hätte dich mit einem einzigen Hieb einen Kopf kürzer gemacht.«

Tovis Kopf wälzte sich verzweifelt hin und her. »Nein, nein, du verstehst nicht. Dieser Kerl hatte das Schwert der Wahrheit.« Sie deutete auf ihren Unterleib. »Ich sollte dieses Schwert doch eigentlich erkennen, wenn es sich in meinen Körper bohrt. Er hat mich überrascht, und ehe ich überhaupt wusste, wer er war oder was er wollte, hatte mich der Bastard auch schon durchbohrt.«

Verwirrt presste Nicci ihre Finger an die Stirn. »Ich denke, am besten fängst du noch einmal ganz von vorne an.«

Tovi war bereits im Begriff, ins Koma zu fallen, also verstärkte Nicci den feinen, in ihren Körper strömenden magischen Strahl, um ihr ein wenig heilsame Erleichterung zu verschaffen, ohne aber ihre schwere Verletzung ganz zu heilen. Nicci wollte sie auf keinen Fall kurieren, sie brauchte sie, wie sie war: unfähig, sich selbst zu helfen. Nach außen hin mochte sie wie die typische freundliche Großmutter erscheinen, ihrem Wesen nach war sie eine giftige Viper.

Nicci schlug die Beine übereinander. Es würde eine lange Nacht werden. Endlich kam Tovi wieder zu sich, und Nicci straffte sich. »Du hast also Richard, in seiner Funktion als Lord Rahl, einen ewigen Bund geschworen«, fuhr Nicci fort, als wäre ihr Gespräch nie unterbrochen worden, »und dadurch wart ihr alle vor dem Traumwandler geschützt.«

»Das ist richtig.«

»Und was geschah dann?«

»Wir konnten fliehen. Und während wir wieder darangingen, das Werk unseres Herrn und Meisters zu vollbringen, hielten wir ständig Verbindung zu Richard. Wir mussten irgendeinen Dreh finden.«

Nicci wusste nur zu gut, wer ihr Herr und Meister war.

»Was meinst du mit einem Dreh?«

»Um tun zu können, was wir tun mussten, um den Hüter zufrieden zu stellen, galt es, eine sichere Möglichkeit zu finden, um zu verhindern, dass Richard Rahl sich einmischte. Und die haben wir gefunden.«

»Und die wäre?«

»Etwas, das die Bande zu ihm aufrechterhalten würde, was immer wir auch taten. Der Einfall war brillant.«

»Und was ist es nun?«

»Leben.«

Nicci runzelte die Stirn, unsicher, ob sie richtig gehört hatte. Sie legte eine Hand auf Tovis Wunde und schenkte ihr ein wenig konzentrierte Erleichterung.

Als Tovi sich nach der Schmerzattacke wieder beruhigt hatte, fragte Nicci mit ruhiger Stimme: »Was willst du damit sagen?«

Endlich reagierte Tovi. »Das Leben. Es ist für ihn das höchste Gut.«

»Und?«

»Denk nach, Schwester. Um uns dem Zugriff des Traumwandlers zu entziehen, müssen wir Richard jederzeit über die Bande verbunden sein. Wir dürfen nicht auch nur einen einzigen Augenblick der Unschlüssigkeit riskieren. Und doch, wer ist letztendlich unser wahrer Herr und Meister?«

»Der Hüter des Totenreichs. Ihm haben wir einen Eid geschworen.«

»Richtig. Und falls wir etwas tun sollten, das Richards Leben gefährdet, wie zum Beispiel den Hüter auf die Welt des Lebendigen loszulassen, würden wir unseren Banden zu Richard zuwiderhandeln. Das aber hätte zur Folge, dass Jagang, noch bevor wir den Hüter aus den Grenzen des Totenreichs befreien könnten, in dieser Welt über uns herfallen könnte.«

»Schwester Tovi, du tätest gut daran, dich etwas klarer auszudrücken, denn sonst verliere ich die Geduld, und ich versichere dir, das wird dir nicht gefallen. Ich will wissen, was gespielt wird, damit ich mitspielen kann. Ich möchte endlich wieder wissen, wohin ich gehöre.«

»Natürlich, natürlich. Du musst wissen, in Richards Augen stellt das Leben das allerhöchste Gut dar. Er hat ihm sogar eine Statue gewidmet. Wir sind in der Alten Welt gewesen; wir haben seine dem Leben gewidmete Statue mit eigenen Augen gesehen.«

»Das hatte ich deinen Worten bereits entnommen.«

Sie wälzte ihren Kopf wieder herum, sodass sie Nicci ansehen konnte. »Und, meine Liebe, was haben wir in dem Treueschwur, den wir abgelegt haben, gelobt zu tun?«

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