Terry Goodkind - Die Magie der Erinnerung

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Die Magie der Erinnerung: краткое содержание, описание и аннотация

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Als Richard Rahl nach einer schweren Verwundung aus tiefer Bewusstlosigkeit erwacht, ist seine geliebte Gefährtin Kahlan verschwunden – und niemand außer ihm scheint sich überhaupt an sie zu erinnern. Während er sich verzweifelt auf die Suche nach ihr macht, stellen seine Freunde fest, dass auch ihre Erinnerungen an Richard selbst immer mehr verblassen. Schon bald wird sich niemand mehr entsinnen, dass er von einer alten Prophezeiung zum Retter der Menschheit ausersehen worden war …

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»Offenbar habt ihr euch das ja alles ganz genau überlegt«, bemerkte Nicci. Trotz ihrer Schmerzen konnte Tovi sich ein Grinsen nicht verkneifen. »Es kommt noch besser.«

»Besser? Wie könnte es noch amüsanter werden?«

»Es gibt ein Gegenmittel gegen die Feuerkette.« Tovi kicherte geradezu vor Schadenfreude. »Ein Gegenmittel? Soll das heißen, ihr seid das Risiko eingegangen, dass Richard ein Gegenmittel gegen das entdeckt, was ihr angerichtet habt, ein Gegenmittel, das euern ganzen Plan vereiteln könnte?«

Sosehr sie sich bemühte, ihr Kichern zu unterdrücken, es bahnte sich immer wieder einen Weg. Obwohl sie unübersehbar Schmerzen hatte, amüsierte sie sich viel zu sehr, um aufzuhören. »Das ist das Beste überhaupt. Die Zauberer von einst, welche die Feuerkettenmethode ersannen, waren sich der Möglichkeit einer völligen Vernichtung allen Lebens bewusst, daher schufen sie ein Gegenmittel, für den Fall, dass jemals eine solche Feuerkette ausgelöst werden sollte.«

Wütend knirschte Nicci mit den Zähnen. »Und das wäre?«

»Die Kästchen der Ordnung.«

Nicci riss verdutzt die Augen auf. »Die Kästchen der Ordnung wurden als Gegenmittel gegen diese Feuerkette entwickelt, die ihr ausgelöst habt?«

»Aber ja. Ist das nicht köstlich? Mehr noch, wir haben die Kästchen bereits ins Spiel gebracht.«

Nicci stieß einen tiefen Atemzug aus. »Nun, ich sagte es bereits, offenbar habt ihr euch das ganz genau zurechtgelegt.«

Ein Schmerz ließ Tovi zusammenzucken. »Nun ... mehr oder weniger. Da wäre nur eine Kleinigkeit...«

»Und die wäre?«

»Nun, als wir sie das erste Mal in den Garten des Lebens schickten, brachte dieses dusselige Weib nur ein einziges Kästchen mit. Wir durften natürlich nicht zulassen, dass jemand die Kästchen sieht, denn im Gegensatz zu Richards geliebtem Weib würden sich die Menschen an die Kästchen der Ordnung erinnern. Sie behauptete, in ihrem Bündel sei kein Platz mehr gewesen. Schwester Ulicia war außer sich vor Wut und prügelte sie grün und blau – du wärst begeistert gewesen, Schwester Nicci – und befahl ihr, etwas herauszunehmen, um mehr Platz zu schaffen, wenn es nicht anders ginge, ehe sie sie abermals losschickte, um die beiden anderen Kästchen zu holen.«

Tovi krümmte sich unter einem stechenden Schmerz. »Wir hatten jedoch Angst zu warten, also schickte Schwester Ulicia mich mit dem ersten Kästchen vor und versprach, später wieder zu mir zu stoßen.« Ein weiterer schmerzhafter Stich ließ Tovi aufstöhnen. »Ich hatte das erste Kästchen also bei mir. Der Sucher, oder jedenfalls der Kerl, der jetzt das Schwert hat, überraschte mich und rammte es mir in den Leib. Dann entriss er mir das Kästchen. Nachdem Kahlan endlich die beiden anderen beschafft hatte, war Schwester Ulicia im Besitz von diesen zweien – und brachte, im Glauben, ich hätte das dritte, noch vor Verlassen des Palasts die Magie der Ordnung ins Spiel.«

Nicci erhob sich wankend; ihr war schwindlig. Sie konnte es kaum fassen, und doch wusste sie jetzt, dass es die Wahrheit war. Richard hatte die ganze Zeit über Recht gehabt. Er hatte das Rätsel, nahezu ohne einen einzigen konkreten Hinweis, im Großen und Ganzen durchschaut. Und während all dieser Zeit hatte ihm kein Mensch auf der ganzen Welt Gehör schenken wollen ... einer Welt, die im Begriff war, von einer unkontrollierbaren magischen Feuerkette ausgelöscht zu werden.

65

Ein Schrei zerriss die nächtliche Stille. Richard, der in einem einfachen Armeezelt in sein Bettzeug gehüllt lag, stellte sich sofort der feine Flaum im Nacken auf. Der entsetzliche, die Luft zerreißende Laut war noch nicht verklungen, da war er bereits auf den Beinen.

Das nicht enden wollende Kreischen jagte ihm einen Schauer über den Rücken. Klopfenden Herzens, und noch während der gespenstische Schrei durch das Feldlager hallte, als wollte er das Grauen bis in dessen hintersten Winkel tragen, stürzte er aus seinem Zelt.

Draußen vor dem etwas abseits gelegenen, weil nachträglich errichteten Zelt sah Richard einige Männer mit angstvoll aufgerissenen Augen im Dunkeln stehen. Einige Zelte weiter in der Reihe beobachtete General Meiffert mit den Übrigen das nächtliche Dunkel.

Richard sah, dass es der trügerische Augenblick kurz vor Anbruch der Dämmerung war, genau wie an dem Morgen, als Kahlan verschwunden war – die Frau, die er liebte und die alle so gründlich vergessen zu haben schienen, dass sich niemand an sie erinnern mochte. Wenn sie es war, die geschrien hatte, dann hatte niemand ihren Schrei gehört.

Endlich verstummte der Schrei, und eine Dunkelheit senkte sich über die Welt, die schwärzer war als die Nacht selbst. Es war, als tauche man, verloren und für immer vergessen, in die tintenschwarze Leere des Totenreiches ein. Ein Schauder überlief Richard, und plötzlich fühlte sich seine Haut an, als hätte etwas, das nicht von dieser Welt war, die Welt des Lebens mit purer Verheißung gestreift. Ebenso schnell, wie die Dunkelheit aufgekommen war, war sie auch wieder abgezogen. Die Soldaten warfen einander fragende Blicke zu. Niemand sprach.

Sofort schoss Richard der Gedanke durch den Kopf, dass die Viper jetzt nur noch drei Köpfe hatte. »Der Hüter hat eine der seinen zu sich gerufen«, erklärte er den fragenden Gesichtern, die sich ihm zugewandt hatten. Er sah den General horchend in das Dunkel starren. »Ihr solltet froh sein, dass ein so bösartiger Mensch jetzt nicht mehr unter den Lebenden weilt. Mögen all diese Menschen den Tod finden, den sie so verherrlichen.«

Sein Fluch bewirkte, dass die Soldaten unter zustimmendem Getuschel mit einem befreiten Lächeln auf den Lippen in ihre Zelte zurück krochen, um sich für die noch verbliebenen Stunden der Nacht noch etwas hinzulegen. General Meiffert blickte ihm kurz in die Augen und schlug sich mit der Faust aufs Herz, ehe auch er wieder in seinem Zelt verschwand.

Im trüben Licht des frühmorgendlichen Feldlagers, das auf einmal nur von Zelten und Wagen bevölkert schien, sah er Nicci überaus zielstrebig auf ihn zuhalten. Ihr ganzes Äußeres hatte etwas zutiefst Verstörendes, was daran liegen mochte, dass sie soeben ihrem Zorn Luft gemacht hatte, einem Zorn, den außer ihm vermutlich niemand verstand oder zu würdigen vermochte. Mit ihren wild um den Kopf flatternden blonden Haarsträhnen erinnerte sie ihn an ein Raubtier, ein Raubtier, das im Begriff war, sich, ganz angespannte Muskeln und Klauen, aus dem nächtlichen Dunkel auf ihn zu stürzen. Doch dann bemerkte er ihr tränenüberströmtes Gesicht, ihren verbissen angespannten Kiefer, ihren Schmerz und ihre Verletztheit, diese Mischung aus ungeheurer Bedrohlichkeit und zerbrechlicher Hilflosigkeit, in den Augen ein Ausdruck, der sein Verständnis überforderte, und bat sie mit einem Schritt zurück in sein Zelt zu sich herein, wo sie vor den Blicken des übrigen Lagers sicher war.

Sie kam, einem über eine Landspitze hereinbrechenden Unwetter gleich, in sein Zelt gerauscht und hielt direkt auf ihn zu. Nicht ahnend, was nicht stimmte oder was säe vorhatte, wich er, so weit es ging, zurück. Doch dann warf sie sich mit einem Schluchzer von solch nackter Verzweiflung vor seinen Füßen auf den Boden, dass er um ein Haar eingestimmt hätte, und schlang ihm, in der Hand ein Stück Stoff, die Arme um die Beine. Richard sah sofort, dass es Kahlans weißes Konfessorinnenkleid war. »Oh, Richard, es tut mir so Leid«, weinte sie, immer wieder geschüttelt von heftigem Schluchzen. »Es tut mir so unendlich Leid, was ich dir angetan habe. So Leid, so unendlich Leid«, murmelte sie in einem fort. Sachte berührte er sie an der Schulter. »Nicci, was ist denn nur passiert?«

»Es tut mir so Leid«, wimmerte sie und klammerte sich an seine Beine wie eine Verdammte, die ihren König um Gnade anfleht. »Bei den Gütigen Seelen, es tut mir so schrecklich Leid, was ich dir angetan habe.«

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