Achmed nickte. Rhapsody seufzte tief.
»Dem All-Gott sei Dank«, flüsterte sie zu Ashe. »Sam, bitte bring mich nach Hause. Ich muss Anborn sehen und ihm sagen, dass er nicht versagt hat. Und ich will bei Gwydion sein. Ich muss das Versprechen einlösen, das ich ihm gegeben habe. Und danach muss ich zum Nest der Drachin gehen. Wenn du willst, darfst du mich begleiten.« Sie lächelte schwach und erinnerte sich an die Musik des Entdeckers, die sie erlernt hatte. »Ich habe einige Lieder für sie. Die Stille in ihrer Höhle wird bei mir Wunder wirken. Nach all dem andauernden Lärm verlangt es mich am stärksten nach Ruhe und Frieden.«
Ashe zog sie näher an sich. Sein Blick war traurig.
»Wenn ich aus alldem eines gelernt habe, dann ist es das, dass Männer wie Achmed und Anborn Recht haben, Rhapsody. So etwas wie dauerhaften Frieden gibt es nicht. Das Höchste, das wir erwarten dürfen, sind Zeiten der Ruhe zwischen den Kämpfen«, sagte er sanft. »Aber ich will dafür sorgen, dass diese Zeiten der Ruhe für dich und für uns alle so lange andauern wie möglich.« Er fuhr mit der Hand über ihr abgeschnittenes Haar. »Und nun werde ich dich nach Hause bringen. Auf dem Felsvorsprung über uns glänzt ein Schwertgriff in der Sonne. Ich vermute, wir sollten es mitnehmen. Tysterisk war einst die Waffe der Blutsverwandten. Mein Namensvetter wird es vielleicht eines Tages gebrauchen können.«
Rhapsody lächelte schwach. »Vielen Dank, dass du mir dabei hilfst, mein Versprechen bei ihm und Melisande einzulösen«, sagte sie. Ihre Stimme war ein raues Flüstern. »Wir sollten uns beeilen. Ich will nicht, dass sie auch nur einen Augenblick länger leiden müssen.«
Ashe nickte und hob ihren Handrücken an die Lippen.
»Es gibt da aber einen Ort, an dem wir vorher anhalten sollten. Dort können wir etwas essen und uns ausruhen. Es wird dir gefallen. Du wirst einem alten Freund begegnen, der ein ganzes Leben darauf gewartet hat, dich wiederzusehen.« Er legte ihr den Arm um die Hüfte und führte sie über den Strand zu der Stelle, wo die Pferde warteten.
Achmed warf einen letzten Blick auf das Meer. Er suchte die gemächlichen Wellen ab, die noch immer Wrackteile des Schiffes anspülten. Dann drehte er sich um und schaute dem durchnässten Paar nach, das langsam Arm in Arm dahinging, und erlaubte sich einen sehnsüchtigen Augenblick. Er schüttelte den Kopf und folgte ihnen die Küste hoch.
»Warum habe ich bloß das elende Gefühl, dass Barney Hammel servieren wird?«, murmelte er zu sich selbst.
Mein Dank geht an das Musee des Beaux-Arts in Montreal, an die Sinclair Gallery und The Cloisters/Metropolitan Museum of Art, New York, an das Getty Museum, Los Angeles, Kalifornien, an Corning Glassworks, Corning, New York, an die Hicks Collection und die Lindtfelder Collection, Louisville, Kentucky, und das Henry Mercer Museum, Doylestown, Pennsylvania, für ihre Hilfe bei meinen Forschungen über mittelalterliche Glasbläsertechniken.
Meine aufrichtige Dankbarkeit gilt auch James Meeker von der United States Navy für seine freundliche Hilfe bei der Überprüfung nautischer Fakten und für seine technische Unterstützung. Außerdem danke ich Shane McKinness für die leihweise Überlassung seines Namens. All meine Liebe und Zuneigung gehört meinen Freunden und meiner Familie, ohne die dieses Buch nicht geschrieben worden wäre.
Und natürlich auch all den großartigen Leuten bei Tor Books.