Bernhard Hennen - Die letzten Eiskrieger

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In den Flammen von Selinunt ist der Friedenspakt zwischen Elfen und Menschen, Drachen und Devanthar endgültig zu Asche geworden. Es herrscht offene Feindseligkeit, und jeder will den ersten Schlag im Kampf um das magische Nangog führen. Während der weise Herrscher Aaron Krieger aus allen sieben Menschenreichen um sich schart, macht sich im fernen Albenmark bereits eine kleine Truppe nach Nangog auf. Doch nicht alle spielen mit offenen Karten: Die Drachenelfe Bidayn spinnt eine unglaubliche Intrige, und unter den Augen der Himmelsschlangen marschieren vier Zwerge mit einer ganz eigenen Mission in das ewige Eis.
Nur eine hat geschworen, nie mehr ein Schwert zu erheben: Nandalee. Auf Befehl ihres Herrn, des mächtigen Nachtatem, von allen Elfen getrennt, erwartet sie die Geburt ihrer Kinder. Eine Geburt, die von dunklen Vorzeichen begleitet ist …

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»Die Geister ziehen davon.« Nabor nahm dem Drusnier den kleinen Affen ab und drückte ihn sich an die Brust. »Für heute sind sie fort. Aber sie werden wiederkommen. Wir sind zu weit nach Norden geflogen. Dieser Himmel ist nicht für Menschen geschaffen. Wir sollten umkehren.«

Kolja seufzte. »Das wird Barnaba nicht gerne hören.«

Wanu

Barnaba schlug sich die Arme vor die Brust. Trotz des langen Pelzmantels, den er übergestreift hatte, drang ihm die Kälte des Himmels bis ins Mark. Das Wolkenschiff war in einen fliegenden Eispalast verwandelt. Spröder Raureif hatte das Deck und die Reling überzogen, die Taue, ja, selbst die Tentakel des Wolkensammlers, die das Schiff umschlungen hielten. Hunderte Eiszapfen hingen von der Takelage. Sobald der Wind auffrischte, wurde der Weg über Deck zum Rumpf zu einem tollkühnen Abenteuer. Jeden Augenblick konnten sich Eiszapfen lösen und in senkrechtem Sturz die Wolkenschiffer durchbohren wie Speere.

Anfangs hatten sie noch gegen die Eiszapfen angekämpft. Barnaba hatte Schiffer hinauf in die Takelage gehetzt, um sie loszuschlagen. Aber nachdem drei Mann verunglückt waren, hatte er aufgegeben. Jetzt musste jeder, der über Deck ging, von einem Schildträger begleitet werden. Sein Schildträger war der mürrische Drusnier Kolja. Ihm schien die Kälte nicht viel auszumachen. Er erzählte gerne von den Wintern seiner Heimat und dass dort in einer einzigen Nacht so viel Schnee fallen konnte, dass die Türen der Häuser sich nicht mehr öffnen ließen und man durch den Rauchabzug im Giebel steigen musste, um hinauszugelangen. Barnaba war sich nicht sicher, ob er das glauben sollte. Der Priester spürte, dass der einarmige Krieger etwas vor ihm verbarg. Aber Barnaba vertraute auf den Schutz der Grünen Geister, der Göttin und des Wolkensammlers, der sie so weit nach Norden getragen hatte, obwohl auch er die Kälte und die eisigen Winde fürchtete.

Der Priester blickte zum Horizont. Bald schon würde es wieder dämmern. Die Tage hier im Norden waren viel zu kurz. Irgendwo nördlich von hier lag der Abgrund, in dem er das Traumeis finden würde. Es würde die ganze Welt verändern. Er durfte jetzt nicht nachgeben. Nur ein einziges Mal mussten sie diese Reise schaffen! Er würde ein paar hundert Kristalle ernten, und dann würde er Nangog in ein Paradies verwandeln. Die Menschen und die Kreaturen der Riesin könnten in Eintracht nebeneinander leben. Und die Devanthar und ihre Handlanger, die Unsterblichen, würden für immer von hier verbannt werden.

Wehmütig dachte er an Ikuška. Er hatte sein Paradies gefunden und das Glück, das ihm widerfahren war, für einen Traum gehalten. Heiße Tränen stiegen ihm in die Augen, wenn er an die wunderschöne Xana dachte und daran, wie sie von den Schergen des Unsterblichen Aaron ermordet worden war. Aaron stürzen zu sehen, dafür würde er jeden Preis zahlen.

Die Tränen gefroren in seinem Bart, so wie sein Atem das dichte Haar mit weißen Eiskristallen überzog. Nun war nicht die Zeit, alte Wunden zu beweinen! Er musste vorangehen. Und dazu brauchte er den Lotsen, der ganz vorne im Rumpf stand und über das verschneite Land tief unter ihnen blickte. Barnaba beobachtete den Alten voller Misstrauen. Nabor weigerte sich, wieder in seine gläserne Kanzel unter dem Schiffsrumpf zu steigen, und das alles wegen eines toten Affen, der auf den Armen seines Herrn erfroren war. Er hätte den Lotsen nicht für so abergläubisch gehalten! Nabor war zwar eigenwillig, aber bislang doch stets vernünftig gewesen. Er hatte sich überreden lassen, dieses fremde Wolkenschiff zu übernehmen, und hatte sie zwar murrend, aber doch sicher in den hohen Norden gebracht. Nabor wusste, wie einzigartig dieses Reise war, und gewiss wollte auch er insgeheim seinen Teil am Ruhm dieses Unternehmens.

Barnaba stellte sich neben den Lotsen, der, die Arme vor der Brust verschränkt, bewegungslos verharrte. Kolja, der mit ihm Schritt gehalten hatte, schirmte ihn mit einem schweren, bronzebeschlagenen Schild gegen die Eiszapfen in der Takelage ab. Schweigend sah der Priester über die Reling. Unter ihnen zogen kleine Wolken wie Schafe über den Himmel, und noch viel tiefer erstreckte sich eine tief verschneite Ebene. Weit im Westen zeigte sich das graue Meer. Die Sonne stand nur noch drei Handbreit über dem Horizont. Allzu schnell würde eine weitere der endlosen Nächte des Nordens beginnen.

»Wann erreichen wir Wanu?«

»Kurz nach Einbruch der Nacht.«

Nabor sah ihn nicht an. Unverwandt blickte er in die Ferne. Seit sein Affe tot war, schien er allen Mumm verloren zu haben. Drei Mal hatte er Barnaba aufgefordert, Befehl zur Umkehr zu geben. Er mochte einfach nicht einsehen, dass sie schon viel zu weit gereist waren, um noch aufzugeben.

»Wie kannst du dir bei dieser eintönigen Landschaft so sicher sein, wo wir sind?«, fragte Kolja.

»Eintönig?« Jetzt drehte Nabor sich doch um. »Das Muster der flachen Hügel verrät mir, wo ich bin. Wind vor regenschwerem Horizont hilft mir, mich zu orientieren, aber ganz unverwechselbar ist das, was dort am Horizont wie eine Nebelbank aussieht. Es ist der Kuñi Unu . Das ist ein Name aus der Sprache der Zapote. Soviel ich weiß, heißt es warmes Wasser. Der Kuñi Unu wird von warmen Quellen gespeist, und er ist der Grund, dass es hier die Stadt Wanu gibt.«

Kolja nickte. »Verstehe, der warme Fluss macht das Leben in der Eiswüste erträglicher. Deshalb haben sie diesen Ort ausgesucht, um hier ihre Stadt zu bauen.«

»Du verstehst es nicht, mein Freund. Die Dinge sind selten so einfach. Auch hier nicht. Die Zapote sind ein seltsames Völkchen. Sie haben auch eine ganz eigene Art von Humor. Das werdet ihr schon noch merken.« Nabor fasste nach seiner Schulter. Ein Muskel unter seinem linken Auge zuckte, als ihm bewusst wurde, was er tat. Dort saß kein Affe mehr, den er streicheln konnte.

Barnaba machte sich Sorgen um den Alten. Ihm war sehr bewusst, dass sie ohne ihn und seinen Einfluss auf Wind vor regenschwerem Horizont niemals an das Ziel ihrer Reise gelangen würden. Er musste ihn nehmen, wie er war, und bei Laune halten. »Du warst schon einmal hier, Lotse?«

Nabor schüttelte den Kopf. Misstrauisch blickte er nach oben. Ein leises Klirren lief durch die Eiszapfen über ihnen. Nabor hatte sich nicht mit einem Schild geschützt. Es schien, als wollte er das Schicksal herausfordern.

»Wind?« Kolja klang gehetzt. Und so fühlte sich auch Barnaba. Wenn eine Bö durch die Takelage fuhr, mochten Hunderte Eiszapfen fallen.

»Es ist Wind vor regenschwerem Horizont . Er schrumpft. Die Kälte macht ihn kleiner. Das Fluggeschirr passt nicht mehr richtig.« Wieder griff der Alte geistesabwesend nach seiner Schulter. »Unter anderen Umständen würde ich befehlen, die Seile zu straffen, aber so wie die Dinge stehen, sollten wir davon wohl Abstand nehmen. Vielleicht können wir in Wanu etwas tun. Wir sollten das Schiff überholen lassen, bevor wir zurückkehren.« Bei den letzten Worten sah er Barnaba herausfordernd an.

»Wohin wir weitersegeln, zeigt sich dann«, entgegnete der Priester ruhig. »Du wolltest uns mehr von dieser Stadt erzählen?«

»Wie Wanu so ist, zeigt sich dann, wenn wir dort ankommen«, wiederholte Nabor sarkastisch.

»Du magst mich nicht?«, fragte Barnaba geradeheraus.

»Es ist ein Fehler, noch weiter in den Norden zu segeln. Du hast mir gesagt, dort, wo du hinwillst, seien die Träume Nangogs gefroren. Das hörte sich an wie ein Märchen … Wenn es aber stimmt, dann werden diese Kälte weder Mensch noch Tier überleben. Dein Ehrgeiz wird alle hier an Bord töten.«

Barnaba legte seine Hand auf die dick von Eis überkrustete Reling. Er spürte die Wurzel des Schiffsbaums, die durch das Holz gewachsen war. Der Baum hatte in den letzten Tagen all seine Blätter verloren. Er stellte sich auf den Winter ein, der ihn inmitten des Sommers ereilt hatte. Und durch den Baum spürte Barnaba Wind vor regenschwerem Horizont im Frühlingsmorgenlicht über dem Grünen Meer . Der Priester musste lächeln. Selbst das war noch eine Kurzform des wirklichen Namens des Wolkensammlers. Er kannte ihn. Hatte in ihm geträumt, war von ihm geheilt worden. Er wusste, Wind vor regenschwerem Horizont würde ihn bis an sein Ziel bringen, auch wenn Nabor sich das nicht vorstellen konnte. Selbst jetzt, wenn er die Wurzel in der Reling berührte, konnte er die stille Zustimmung der riesigen Kreatur spüren. Wind vor regenschwerem Horizont hatte die Notwendigkeit akzeptiert, das Traumeis zu finden, koste es, was es wolle.

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