Robert Silverberg - Über den Wassern

Здесь есть возможность читать онлайн «Robert Silverberg - Über den Wassern» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1995, ISBN: 1995, Издательство: Wilhelm Heyne Verlag, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Über den Wassern: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Über den Wassern»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Auf der Wasserwelt Hydros leben seit Generationen Siedler von der Erde friedlich nebeneinander mit den amphibischen Eingeborenen des Planeten. Als eines Tages ein Fischer ein paar von den intelligenten Fischen im Meer tötet, haben die Menschen ihr Siedlungsrecht verwirkt. Sie müssen ihre kleinen schwimmenden Inseln, die ihnen längst zur Heimat geworden sind, verlassen und sind gezwungen, ein geheimnisvolles dunkles Land zu sucher, das vielleicht nur in den Sagen existiert.

Über den Wassern — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Über den Wassern», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Jose«, sagte jemand.

»Genau, Jose.«

Lawler spürte einen wütenden Schmerz. Dieser hochgescheite lernbegierige Junge. Der eines Tages der neue Doktor sein und die Last des Heilers von Lawlers Schultern nehmen sollte.

Dann hörte er eine Stimme: »Also, das macht zehn. Aber wieviel waren die denn? Vierzehn an Bord? Also fehlen uns noch vier Namen.«

Von allen Seiten kamen Namensvorschläge. Es war wirklich nicht leicht, sich zu erinnern, wer auf welchem Schiff gesegelt war, so viele Wochen nach dem Aufbruch von Sorve. Aber es mußten vierzehn Menschen an Bord der Golden Sun in See gestochen sein, darüber war man sich allgemein einig.

Vierzehn Tote, dachte Lawler. Die Größe dieses Verlusts ließ ihn schwindeln. Er fühlte den Schock bis in die Knochen. Er kam sich persönlich beraubt vor. Diese Menschen hatten teilgehabt an seinem Leben, an seiner Vergangenheit. Und sollten fort sein? Dahin, verschwunden, ohne ein Wort der Warnung, für immer? Fast ein Fünftel der Humanbevölkerung — auf einen Schlag ausgelöscht. Auf Sorve hatten sie in einem bösen Jahr vielleicht zwei oder drei Todesfälle. In den meisten Jahren nur einen. Und nun vierzehn Tote auf einmal. Das Verschwinden der Golden Sun hatte ein tiefes, schmerzliches Loch in ihre Gemeinschaft gerissen. Aber war denn diese Gemeinschaft nicht bereits zerstört? Würde es ihnen auf Grayvard etwas wieder aufzubauen gelingen, was sie gezwungenermaßen auf Sorve hatten zurücklassen müssen?

Ach, Jsoc. Und die Sawtelles. Die Sweyners. Die Wongs. Volkin. Berylda Cray. Und vier weitere.

Lawler verließ die anderen, die auf der Brücke immer weiter diskutierten, und ging unter Deck. Kaum war er in seiner Kabine, griff er nach der Taubkrautflasche. Acht Tropfen, neun, zehn, elf… ach, gönnen wir uns diesmal ein Dutzend? Ja. Ja, ein Dutzend. Und zum Teufel! Die doppelte Dosis… das würde allem den schmerzenden Stachel nehmen.

»Val?« Die Stimme Sundiras an seiner Kabinentür. »Ist alles okay?«

Er ließ sie eintreten. Ihre Augen streiften das Glas in seiner Hand und wanderten dann wieder zu seinem Gesicht zurück.

»Himmel, du leidest ja wirklich drunter.«

»Als hätte man mir ein paar Finger abgehackt.«

»Haben sie dir dermaßen viel bedeutet?«

»Einige schon.« Das Taubkrautelixier begann zu wirken. Er spürte, wie der scharfe Schmerz dumpfer wurde. Seine eigene Stimme kam ihm pelzig vor. »Die anderen waren nur Menschen, die ich kannte, Teil des Insel-Ambiente, gute altvertraute Gesichter. Einer war mein Schüler.«

»Jose Yanez.«

»Du hast ihn gekannt?«

Sie lächelte traurig. »Ein bezaubernder Junge. Einmal, ich war schwimmen, und er kam auch ins Wasser, und dann redeten wir ein bißchen. Meistens über dich. Er hat dich richtig angebetet, Val. Mehr noch sogar als seinen Bruder, den Seefahrer.« Dann flog ein Schatten über Sundiras Gesicht. »Ich mach die Sache für dich nur schlimmer, nicht besser.«

»Nein — nicht wirklich.«

Inzwischen war seine Zunge schwer und dick geworden, und er begriff, er hatte sich eine zu hohe Dosis verabreicht.

Sie nahm ihm das Glas aus der Hand und stellte es beiseite.

»Es tut mir leid«, sagte sie. »Ich wollte, ich könnte dir helfen.«

Dann komm doch, näher, ganz nah, wollte er sagen, und konnte es irgendwie nicht.

Aber sie schien ihn auch so verstanden zu haben.

* * *

Zwei Tage lang ankerte die Flottille mitten im Nirgendwo, während Delagard Dag Tharp im Nacken hing, damit der sämtliche Funkfrequenzen durchcheckte, um die Golden Sun zu orten. Er bekam Funkstationen auf einem halben Dutzend Inseln herein, er fing die Funksignale eines Schiffes namens Empress of Sunrise auf, das im Fährverkehr im Azur-Meer verkehrte, und eine schwimmende Bergwerksstation weit droben im Nordosten, deren Existenz alle überraschte und für Delagard nicht gerade eine erfreuliche Nachricht war. Doch von der Golden Sun fing Tharp nicht das kleinste Flüstern auf.

»Also gut«, sagte Delagard schließlich. »Wenn sie noch auf Kiel sind, finden sie vielleicht ’ne Möglichkeit, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wenn nicht — dann können sie eben nicht. Nur wir können hier nicht ewig weiter herumhocken.«

»Werden wir je erfahren, was mit ihnen passiert ist?« fragte Pilya Braun.

»Wahrscheinlich nicht«, antwortete ihr Lawler. »Der Ozean ist groß, und er steckt voller Gefahren, von denen wir nicht die geringste Ahnung haben.«

»Aber wenn wir wüßten, was sie erwischt hat«, sagte Dann Henders, »hätten wir ’ne bessere Chance, uns selber zu schützen, wenn das nochmal kommt und uns holen will.«

»Wenn wir auf das stoßen, was immer sie vielleicht erwischt hat, und es will uns erwischen«, sagte Lawler, »dann werden wir eventuell erkennen, was es war. Nicht vorher.«

»Dann laßt uns bloß hoffen, daß uns diese Erkenntnis erspart bleibt!«

7

An einem Tag voll dichten Nebels und heftig wogender See tauchten unbekannte trapezoidförmige Geschöpfe mit dicken, zackenbewehrten grünen Rückenpanzern längsseits des Schiffes auf und begleiteten es eine Weile. Sie sahen aus wie schwimmende Vorratstonnen, die sich Schwimmflossen zugelegt hatten.

Die Panzerköpfe waren flach und breit, mit zugespitzten Schnauzen, und als Augen hatten sie nackte kleine weiße Schlitze. Ihre ausladenden Unterkiefer sahen erbarmungslos aus. Lawler stand an der Reling und beobachtete die Erscheinung, als Onyos Felk zu ihm trat und sagte: »Kann ich dich mal für ’ne Minute sprechen, Doc?«

Felk entstammte wie Lawler einer Ersten Familie, doch diese Tatsache galt nicht mehr viel, seit die Gemeinde in See gestochen war. Der Kartograph war so um die Mitte fünfzig, ein mürrischer, kurzbeiniger, schwerknochiger kleiner Mann, der nie ein Weib genommen hatte. Angeblich wußte er eine Menge über hydranische Planetographie und die entsprechende Ozeanographie, und wenn es im Verlauf der Jahre anders gekommen wäre, hätte sehr leicht Felk es sein können, und nicht Nid Delagard, der die Sorve-Werft kontrollierte, aber die Felks waren berüchtigt für ihr Pech und — für ihre Fehlentscheidungen.

»Geht es dir nicht gut, Onyos?« fragte Lawler.

»Wenn du erst mal hörst, was ich dir zu sagen habe, wird’s dir auch nicht mehr so gut gehen. Komm mit runter.«

Aus seinem Abteil im Vorschiff brachte er eine kleine grünliche Kugel an, einen Meeresglobus, allerdings keineswegs vergleichbar mit dem raffinierten Mechanowerk, das Delagard gehörte. Dieses Planetolabium mußte mittels eines kleinen hölzernen Schlüssels aufgezogen werden, und bei jeder Neubenutzung mußten die Positionen der Inseln von Hand neu gesetzt werden; also schlichtweg ein Jux im Vergleich zu Delagards phantastischem Apparat. Felk benötigte ein paar Minuten, sein Gerät zu justieren, dann hielt er es Lawler hin und sagte: »Da. Schau mal da genau hin, hierher. Das ist Sorve, da. Und das ist Grayvard, da ganz weit droben im Nordwesten. Und das ist der Kurs, den wir gesegelt sind…«

Die Beschriftung war eng, verblichen und schwer zu entziffern. Die Inseln lagen dermaßen eng beisammen, daß es Lawler schwerfiel, klar zu begreifen, was er da sah, auch sobald er die Bezeichnungen entziffert hatte. Aber er folgte dem Zeigefinger von Felk westwärts um den Globus, und während der Kartograph ihre bisherige Reise nachvollzog, vermochte Lawler mehr und mehr die Symbole auf der Karte umzusetzen in einen begreifbaren Linienkurs ihrer bisherigen Reise.

»Hier befanden wir uns, als das Netzzeug Struvin gepackt hat. Hier waren wir, als wir die Gillies beim Bau dieser neuen Insel beobachtet haben. Und hier traten wie in das Gelbe Meer ein, und hier, als uns die Rammhörner zum ersten Mal angriffen. Die große Flutwelle kam da über uns und brachte uns leicht vom Kurs ab, so. Kannst du mir folgen, Doktor?«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Über den Wassern»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Über den Wassern» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Über den Wassern»

Обсуждение, отзывы о книге «Über den Wassern» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.