Robert Wilson - Die Chronolithen

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Aus dem Nichts taucht in Thailand plötzlich ein siebzig Meter hoher Obelisk auf und richtet in weitem Umkreis durch eine Druckwelle und einen extremen Temperatursturz große Verwüstungen an. Doch nicht Außerirdische haben das Artefakt geschickt, sondern es kommt aus der Zukunft. Es besteht aus einem fremdartigen, unzerstörbaren Stoft und trägt eine Inschrift, die den Sieg eines gewissen Kuin verkündet, der sich das Land unterworfen habe… Scott Warden. der als Aussteiger mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter ein sorgloses Leben am Strand führt, wird durch das Ereignis aus der Bahn geworfen: Als er heimlich das abgesperrte Gelände betritt, um den Obelisken zu untersuchen, wird er verhaftet und vom Geheimdienst verschleppt. Und als er dann später wieder freikommt, ist seine Familie außer Landes geflohen und in die USA zurückgekehrt. Denn inzwischen ist ein weiteres Kuin-Monument mitten in Bangkok aufgetaucht, mit verheerenden Folgen. Und noch mehr dieser Obelisken erscheinen, zerstören Istanbul und Jerusalem… Wer aber ist dieser Kuin? Ist er ein kommender Welteroberer? Oder ein Messias, der seine Schatten voraus wirft in die Vergangenheit? Doch wie sollte das möglich sein? Und warum ist Scott immer in der Nähe, wenn ein weiterer Chronolith emporsteigt?

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Zuunterst lag ein Packen Bilder, die ich in meiner Schulzeit gemalt hatte. In Kunst war ich nie besonders gut gewesen, aber Mutter hatten diese Bilder so gut gefallen, dass sie sie aufgehoben hatte. Abblätternde Deckfarbenbilder auf braunem Papier, das die Konsistenz von altem Herbstlaub hatte. Hauptsächlich Schneemotive. Krumme Kiefern, primitive eingeschneite Hütten — einsame Dinge in einer weiten Landschaft.

Als ich wieder ins Wohnzimmer kam, war Vater im Stuhl eingenickt. Die Kaffeetasse balancierte auf der gepolsterten Armlehne. Ich setzte sie auf das Tischchen. Er fuhr auf, als das Telefon klingelte. Ein altes Telefon mit Hörer und Schnur, die zu einem Digital-Adapter an der Wand lief.

Er hob ab, blinzelte und sagte ein paarmal »Ejah«, bevor er mir den Hörer reichte. »Für dich.«

»Für mich?«

»Siehst du sonst noch einen?«

Sue Chopra war am Apparat, die niedrige Bandbreite der Schnur dünnte die Stimme aus.

»Du machst uns Kummer, Scotty«, sagte sie.

»Danke gleichfalls.«

»Willst du nicht wissen, wie wir dich gefunden haben? Sei froh, dass es uns gelungen ist. Einfach so wegzulaufen, du hast uns richtig Angst eingejagt.«

»Sue, ich bin nicht weggelaufen. Ich verbringe den Nachmittag mit meinem Vater.«

»Ich verstehe. Besser, du hättest einen Ton gesagt, bevor du die Stadt verlässt. Morris hat dir jemanden nachgeschickt.«

»Morris kann mich mal. Willst du damit sagen, ich brauche eine Erlaubnis, um die Stadt zu verlassen?«

»Das ist kein geschriebenes Gesetz, aber es wäre nett gewesen. Scotty, ich weiß, wie sauer du bist. Mir ist es genauso ergangen. Was soll ich sagen? Die Zeiten ändern sich. Heute lebt es sich gefährlicher. Wann kommst du zurück?«

»Heute Abend.«

»Gut. Ich denke, wir müssen reden.«

Das, sagte ich ihr, dächte ich auch.

Ich blieb noch ein paar Minuten bei meinem Vater sitzen, dann erklärte ich ihm, ich könne nicht länger bleiben. Das schwache Tageslicht jenseits des Fensters war restlos erloschen. Das Haus war zugig und roch nach Staub und trockener Hitze.

Er verlagerte sein Fliegengewicht und sagte: »Du bist weit gefahren, nur um einen Kaffee zu trinken und herumzunuscheln. Ich weiß genau, warum du hier bist. Ich werd dir was sagen, ich fürchte mich nicht besonders vor dem Sterben. Auch nicht vor dem Reden darüber. Man wacht auf, liest die Post, sagt sich, na ja, heute wohl nicht. Aber das heißt nicht, dass man's nicht weiß.«

»Ich verstehe.«

»Nichts verstehst du. Aber ich bin froh, dass du gekommen bist.«

Das klang erstaunlich aus seinem Mund. Ich brachte keine Antwort zustande.

Er erhob sich. Die Hose hing tief an den knochigen Hüften. »Ich habe deine Mutter nicht immer richtig behandelt. Aber ich war da, Scotty. Vergiss das nicht. Auch als sie im Krankenhaus war. Auch als sie phantasiert hat. Ich habe dich nur mitgenommen, wenn ich wusste, dass sie einen guten Tag hat. Sie hat Sachen gesagt, die einem die Schuhe ausziehen. Und dann warst du fort, zum College.«

Nicht lange vor meinem Abitur war sie an einer Lungenentzündung gestorben. »Du hättest mich rufen können, als sie krank wurde.«

»Warum? Damit du mitkriegst, wie dich die eigene Mutter auf dem Sterbebett verflucht? Wo liegt da der Sinn?«

»Ich habe sie auch geliebt.«

»Ein Kinderspiel für dich. Vielleicht habe ich sie geliebt, vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht mehr. Aber ich war bei ihr, Scotty. Die ganze Zeit. Ich war nicht unbedingt nett zur ihr. Aber ich war bei ihr.«

Ich ging zur Tür. Er kam mir ein paar Schritte hinterher, dann blieb er stehen, außer Atem.

»Ich wollte immer, dass du das weißt«, sagte er.

Acht

Im Flughafen Ben Gurion ging es chaotisch zu, er war überfüllt mit fliehenden Touristen. Die landende El-Al-Maschine — mit vier Stunden Verspätung auf Grund der Wetterverhältnisse und mit dreitägiger »diplomatischer« Verzögerung, über die Sue sich ausschwieg — war nahezu leer gewesen. Beim Abflug würde sie allerdings restlos ausgelastet sein. Die Evakuierung von Jerusalem war in vollem Gange.

Ich verließ die Maschine inmitten einer Kerngruppe aus Sue Chopra, Ray Mosely und Morris Torrance, umgeben von einem Kordon aus FBI-Agenten mit Sichtverstärkern vor den Augen und verdeckten Waffen. Am Fuß der Rampe erwarteten uns fünf IDF-Rekruten in Jeans und weißem T-Shirt, die uns mit geschulterten Uzis eskortierten. [20] IDF = Israel Defense Force / Uzi = kompakte israelische 9-mm-Maschinenpistole, benannt nach ihrem Konstrukteur Wir wurden rasch durch den israelischen Zoll und aus dem Flughafen zu einem Gefährt geschleust, das wie ein Scheruti aussah, ein privates Großtaxi, das man für diesen Ausnahmezustand requiriert hatte. Sue schlitterte in den Sitz neben mir, sie war noch benommen von der Anreise. Morris und Ray kletterten hinter uns in den Wagen, und wir fuhren mit schnurrendem Antrieb los.

Monotoner Regen zog einen Schmierfilm über Highway One. Die lange Kette von Autos, die Richtung Tel Aviv kroch, glitzerte traurig unter fliegenden Wolken, nur die Straßen nach Jerusalem lagen wie ausgestorben. Voraus verkündeten riesige Verkehrsdisplays die Evakuierung. Hinter uns zeigten sie die einzelnen Evakuierungsrouten an.

»Macht ein bisschen nervös«, sagte Sue, »irgendwo hinzugehen, wo keiner bleiben will.«

Der Rekrut der Defense Force, der ganz hinten saß — er sah aus wie ein Teenager —, schnaubte respektlos.

Morris sagte: »Hier ist man ziemlich skeptisch. Und sauer. Die Likkudpartei könnte die nächste Wahl verlieren.«

»Aber nur, wenn nichts passiert«, sagte Sue.

»Wie stehen die Chancen?«

»Eins zu einer Million.«

Der junge Israeli schnaubte wieder.

Eine Regenböprasselte gegen den Scheruti. Januar, Februar ist Regenzeit in Israel. Ich blickte aus dem Fenster und sah einen windgebeutelten Olivenhain. Meine Gedanken kreisten immer noch um das, was Sue mir im Flugzeug erzählt hatte.

Nach meinem Abstecher ins Elternhaus hatte sie sich tagelang rar gemacht und die diplomatischen Schwierigkeiten heruntergespielt, die uns bis zur vorletzten Minute in Baltimore hielten.

Ich nutzte die Woche, um den Code zu überarbeiten, und verbrachte ein paar Abende mit Morris und Ray — an der Theke, versteht sich.

Die Gesellschaft der beiden war erfreulicher, als ich erwartet hatte. Ich war ausgesprochen sauer auf Morris, weil er mir bis zu meinem Elternhaus nachspioniert hatte… doch Morris Torrance gehörte zu den Männern, die Leutseligkeit zu einer Kunstform erheben. Oder instrumentalisieren. Ärger prallte an ihm ab wie die Kugel an Supermans Brust. Er war nicht dogmatisch, was die Chronolithen anging, favorisierte keine Ansicht über die Bedeutung Kuins, aber sein Interesse war unverkennbar groß. Und das hieß, wir konnten mit ihm albern und Unsinn reden: Ideen loslassen, manche haarsträubend, ohne Angst, in irgendwelche religiösen oder politischen Fettnäpfchen zu treten. Oder tat er nur so? Immerhin vertrat er das FBI. Höchstwahrscheinlich landete alles, was wir sagten, in einem Aktenordner. Sein Talent bestand darin, uns darüber hinwegzutäuschen.

In seiner Gegenwart wurde sogar Ray Mosely mitteilsam. Ich hatte Ray als einen aufgeweckten, aber kontaktarmen Typen eingestuft, dessen Sexualradar hoffnungslos und anmaßend auf Sue fixiert war. Da war sicher etwas dran. Doch wenn er sich entspannte, offenbarte er eine Leidenschaft für American League-Baseball, die ihn mir sympathisch machte. Ray mochte das erweiterte Team aus seiner Heimatstadt Tucson und brachte es fertig, mit einigen Bemerkungen über die Orioles einen Burschen am Nachbartisch zu nerven. Wovon er keinen Deut abrückte, als er zur Rede gestellt wurde. Ray war kein Feigling. Er war einsam, ja, aber das war überwiegend eine intellektuelle Einsamkeit. Hatte er sich so verstiegen, dass wir ihm nicht mehr folgen konnten, und er bemerkte es, dann ließ er die Unterhaltung im Sande verlaufen. Er war deshalb nicht herablassend — zumindest nicht sehr oft —, nein, man sah ihm an, dass er traurig war, seine Gedanken nicht mit uns teilen zu können.

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