Robert Wilson - Die Chronolithen

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Aus dem Nichts taucht in Thailand plötzlich ein siebzig Meter hoher Obelisk auf und richtet in weitem Umkreis durch eine Druckwelle und einen extremen Temperatursturz große Verwüstungen an. Doch nicht Außerirdische haben das Artefakt geschickt, sondern es kommt aus der Zukunft. Es besteht aus einem fremdartigen, unzerstörbaren Stoft und trägt eine Inschrift, die den Sieg eines gewissen Kuin verkündet, der sich das Land unterworfen habe… Scott Warden. der als Aussteiger mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter ein sorgloses Leben am Strand führt, wird durch das Ereignis aus der Bahn geworfen: Als er heimlich das abgesperrte Gelände betritt, um den Obelisken zu untersuchen, wird er verhaftet und vom Geheimdienst verschleppt. Und als er dann später wieder freikommt, ist seine Familie außer Landes geflohen und in die USA zurückgekehrt. Denn inzwischen ist ein weiteres Kuin-Monument mitten in Bangkok aufgetaucht, mit verheerenden Folgen. Und noch mehr dieser Obelisken erscheinen, zerstören Istanbul und Jerusalem… Wer aber ist dieser Kuin? Ist er ein kommender Welteroberer? Oder ein Messias, der seine Schatten voraus wirft in die Vergangenheit? Doch wie sollte das möglich sein? Und warum ist Scott immer in der Nähe, wenn ein weiterer Chronolith emporsteigt?

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» Look upon my works, ye Mighty, and despair[17] Zeile aus dem Gedicht Ozymandias von Percy Bysshe Shelley:»Seht meine Werke, ihr Mächtigen, und verzweifelt…«

»Genau. Aber bei den Chronolithen klingt es genau andersherum. Nicht: ›Ich war hier.‹ Eher wie: ›Ich komme. Ich bin die Zukunft, ob ihr wollt oder nicht.‹«

»Seht auf meine Werke und habt Angst.«

»Man muss diese Perversität geradezu bewundern.«

»Bewundern?«

»Ich muss dir gestehen, Scotty: Bisweilen raubt es mir den Atem.«

»Mir auch.« Ganz zu schweigen von meiner Frau und meiner Tochter: Die hatte es mir auch geraubt.

Es war verstörend, an Sue Chopras Wand der eigenen Obsession zu begegnen. Als hätte ich entdeckt, dass wir durch ein und dieselbe Lunge atmeten. Dabei war genau das der Grund, warum sie sich zu dieser Arbeit hatte hinreißen lassen: Hier hatte sie die Chance, buchstäblich alles über die Chronolithen zu erfahren, was es zu erfahren gab. Praktische Forschungsarbeit (Refraktionsringe zählen oder scheue Bosonen jagen) hätte ihren Blickwinkel viel zu stark eingeengt.

Und sie konnte sich trotzdem mit der involvierten Mathematik befassen — effektiver sogar, weil ihr Wissensstand täglich aktualisiert wurde.

»Na, was sagst du, Scotty?«

»Zeig mir meinen Arbeitsplatz.«

Sie brachte mich zu einem separaten Büro mit Schreibtisch und Terminal. Das Terminal war wiederum an eine Phalanx quanten-organischer Workstations angeschlossen — eine Verarbeitungskapazität, von der Campion-Miller nur träumen konnte.

In einer Ecke saß Morris Torrance auf einem Holzstuhl, mit der Lehne an die Wand gekippt und las die Druckausgabe von Golf .

»Gehört er mit zum Inventar?«, wollte ich wissen.

»Ihr müsst für eine Weile miteinander auskommen. Morris muss in meiner Nähe sein, körperlich präsent sozusagen.«

»Ihr seid gute Freunde?«

»Morris ist mein Leibwächter, unter anderem.«

Morris lächelte und ließ das Magazin sinken. Er kratzte sich am Kopf, eine linkische Geste, die wohl nur die Pistole zeigen sollte, die er unter dem Jackett trug. »Ich bin meistens harmlos«, sagte er.

Wir schüttelten uns wieder einmal die Hand… herzlicher diesmal, da es nicht um eine Urinprobe ging.

»Heute«, sagte Sue, »machst du dich mit meiner Arbeit vertraut. Als ›Codegenerator‹ bin ich dir weit unterlegen, also mach dir Notizen. Ende der Woche sehen wir weiter.«

Genau damit verbrachte ich meinen ersten Tag. Ich besah mir weniger Sues Eingaben oder Ergebnisse als die Verarbeitungsebenen, die Protokolle, mit deren Hilfe Probleme in Regelsysteme übersetzt wurden und die Lösungen sich reproduzieren und sterben durften. Sie hatte bereits die besten genetischen Programme installiert, die auf dem Markt zu finden waren, aber sie waren schlichtweg ungeeignet (oder viel zu umständlich) für das, was sie wollte — millimetergenaue Anwendungen nämlich; früher befanden wir solche Instrumente als gut genug für eine erste Annäherung, mehr nicht.

Morris legte Golf beiseite, ging uns im Delikatessenladen an der Ecke ein Lunchpaket holen und kaufte sich die neueste Ausgabe von Fly Fisherman . Während er sich mit Letzterer die Nachmittagsstunden verkürzte, schaute Sue regelmäßig herein, um uns anzustrahlen. Wir waren ihre Pufferzone, eine Isolationsschicht zwischen der Welt und Kuins Geheimnissen.

Es war nach meiner ersten Woche beim Projekt, als mir auf der Heimfahrt in mein neues, nahezu leeres Apartment aufging, wie plötzlich und unwiderruflich sich mein Leben geändert hatte.

Vielleicht lag es an der Monotonie der Fahrt; vielleicht am Anblick der Zeltkolonien und abgestellten Rostlauben am Straßenrand; vielleicht auch nur an der Aussicht auf ein einsames Wochenende. »Ignoranz« hat keinen guten Ruf, aber Gleichmut soll angeblich eine Tugend sein, und Gleichmut heißt, sich beharrlich weigern, vor einer schrecklichen Wahrheit zu kapitulieren. Neulich war ich ausgesprochen gleichmütig gewesen. Doch ich wechselte die Spur, um einen Tankzug zu überholen, und von hinten fuhr ein kleiner gelber Leica-Lieferwagen auf, und der Tankzug begann aus der seinen in meine Fahrspur zu rücken. Der Fahrer musste seine Annäherungsprotokolle abgeschaltet haben, eine höchst illegale, aber bei selbstständigen Truckern nicht unübliche Maßnahme. Ich befand mich in seinem toten Winkel, und der Leica weigerte sich zu bremsen. Für gute fünf Sekunden hatte ich die schreckliche Vision, hinter meiner Lenksäule zum Pfannekuchen zu werden.

Dann entdeckte mich der Trucker im Seitenspiegel, zog nach rechts und ließ mich vorbei.

Der Leica überholte, als sei nichts geschehen.

Und ich hockte in kalten Schweiß gebadet hinter dem Steuer — nicht angeschnallt, von allen guten Geistern verlassen und flog auf einer grauen Straße zwischen Vergessenheit und Vergessen dahin.

Eine Woche später gab es eine gute Nachricht: Janice rief an, um mir zu sagen, das Kait ein neues Ohr bekam.

»Sie wird wieder richtig hören, Scott, das heißt, wenn sie mit einem normalen Gehör zur Welt kam und noch die ganzen Nervenbahnen hat. Sie bekommt eine sogenannte Mastoid-Cochlear-Prothese.«

»Und so was kann man?«

»Die Methode ist relativ neu, aber bei Patienten mit Kaits Krankengeschichte ist die Erfolgsquote fast hundert Prozent.«

»Ist es gefährlich?«

»Nicht besonders. Aber es ist ein größerer Eingriff. Sie muss mindestens für eine Woche ins Krankenhaus.«

»Wann?«

»Heute in sechs Monaten.«

»Kostenpunkt?«

»Whit ist versichert. Die Genossenschaft ist bereit, einen gewissen Anteil zu übernehmen. Meine Versicherung kann auch beispringen, und Whit ist darauf vorbereitet, den Rest aus eigener Tasche zu zahlen. Vielleicht muss er eine zweite Hypothek aufnehmen. Aber es bedeutet auch, dass Kaitlin eine normale Kindheit haben wird.«

»Lass mich beisteuern.«

»Ich weiß, dass du zur Zeit nicht gerade wohlhabend bist, Scott.«

»Ich habe Geld auf der Bank.«

»Und ich danke dir für das Angebot. Aber… ehrlich gesagt, Whit fühlt sich wohler, wenn er das regelt.«

Kait hatte den Gehörverlust gut kompensiert. Wer nicht merkte, wie sie den Kopf neigte oder die Stirn runzelte, wenn die Unterhaltung leise wurde, kam nicht auf die Idee, sie könne Hörprobleme haben. Trotzdem war sie gezeichnet, insofern sie dazu verurteilt war, in der Klasse ganz vorne zu sitzen, wo sich zu viele Lehrer mit übertriebener Aussprache an sie wandten und so taten, als sei ihre Behinderung eine geistige. Wenn sie auf dem Schulhof mit anderen spielte, war sie unbeholfen, zu leicht von hinten zu überraschen. Das und eine natürliche Schüchternheit waren schuld, dass sie ein bisschen zu viel im Netz surfte, ein bisschen zu egozentrisch und gelegentlich auch arrogant war.

Doch das würde sich ändern. Der Schaden würde, wie es aussah, dank jüngster Fortschritte in der Biochemotechnik behoben werden. Auch dank Whitman Delahunt. Und wenn diese Intervention zugunsten meiner Tochter ein bisschen aufs Ego drückte… na ja, dachte ich, zum Teufel mit dem Ego.

Kaitlin würde wieder heil sein. Das allein zählte.

»Aber ich möchte mich beteiligen, Janice. Das bin ich Kaitlin schuldig und nicht erst seit gestern.«

»Ach was, Scott. Das mit dem Ohr war nicht deine Schuld.«

»Ich möchte helfen.«

»Tja… wenn du darauf bestehst, Whit wird sicher nicht nein sagen.«

Die letzten fünf Jahre waren fünf fette Jahre gewesen. Ich übernahm die Hälfte der OP-Kosten.

»Na dann, Scotty«, sagte Sue Chopra, »bist du reisefertig?«

Ich hatte ihr von Kaitlins Operation erzählt und sagte ihr, dass ich bei Kaits Genesung dabei sein wolle — ohne wenn und aber.

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