Robert Wilson - Die Chronolithen

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Aus dem Nichts taucht in Thailand plötzlich ein siebzig Meter hoher Obelisk auf und richtet in weitem Umkreis durch eine Druckwelle und einen extremen Temperatursturz große Verwüstungen an. Doch nicht Außerirdische haben das Artefakt geschickt, sondern es kommt aus der Zukunft. Es besteht aus einem fremdartigen, unzerstörbaren Stoft und trägt eine Inschrift, die den Sieg eines gewissen Kuin verkündet, der sich das Land unterworfen habe… Scott Warden. der als Aussteiger mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter ein sorgloses Leben am Strand führt, wird durch das Ereignis aus der Bahn geworfen: Als er heimlich das abgesperrte Gelände betritt, um den Obelisken zu untersuchen, wird er verhaftet und vom Geheimdienst verschleppt. Und als er dann später wieder freikommt, ist seine Familie außer Landes geflohen und in die USA zurückgekehrt. Denn inzwischen ist ein weiteres Kuin-Monument mitten in Bangkok aufgetaucht, mit verheerenden Folgen. Und noch mehr dieser Obelisken erscheinen, zerstören Istanbul und Jerusalem… Wer aber ist dieser Kuin? Ist er ein kommender Welteroberer? Oder ein Messias, der seine Schatten voraus wirft in die Vergangenheit? Doch wie sollte das möglich sein? Und warum ist Scott immer in der Nähe, wenn ein weiterer Chronolith emporsteigt?

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»Also weißt du mehr, als du sagen kannst?«

»Ja, viel mehr… aber nicht genug.« Die Kellnerin brachte Reis mit Bohnen. Sue kaute an ihrem Lunch, die Stirn in Falten. »Ich weiß auch von dir, Scotty. Du hast dich von Janice scheiden lassen oder umgekehrt. Deine Tochter lebt jetzt bei ihrer Ma. Janice hat wieder geheiratet. Du hast fünf Jahre lang gute, aber extrem beschränkte Arbeit bei Campion-Miller hinter dir, was eine Schande ist, denn du gehörst zu den gescheitesten Leuten, die ich kenne. Kein Rollstuhlgenie, aber blitzgescheit. Du kannst mehr.«

»Das hat man mir immer schon ins Zeugnis geschrieben: kann mehr.«

»Bist du je über Janice hinweggekommen?«

Sue stellte intime Fragen und klang dabei brüsk wie ein Zöllner. Sie schien gar nicht auf die Idee zu kommen, jemand könne Anstoß nehmen.

Folglich keinen Anstoß genommen. »Im Großen und Ganzen, ja.«

»Und das Mädchen? Kaitlin, richtig? Gott, ich weiß noch, wie Janice schwanger war. Dieser mächtig dicke Bauch. Als hätte sie einen VW-Beetle geklaut.«

»Kait und ich, wir kommen gut miteinander aus.«

»Du liebst deine Tochter immer noch?«

»Ja, Sue, ich liebe sie immer noch.«

»Natürlich tust du das. Sonst wärst du nicht Scotty.« Sie schien sich richtig zu freuen.

»Na, und du? Irgendwas Aktuelles?«

»Nö«, sagte sie. »Ich lebe allein. Es gibt da jemanden, den ich ab und zu sehe, aber das ist keine Beziehung .« Sue schlug die Augen nieder und setzte hinzu: »Sie ist Dichterin. Eine von den Dichterinnen, die tagsüber im Laden stehen. Ich bring es nicht fertig, ihr zu sagen, dass das FBI sie bereits duchleuchtet hat. Sie würde explodieren. Egal, sie hat noch mehr Bekannte. Wir sind nicht monogam. Polyamourös. Meistens sind wir nicht mal zusammen

Ich hob mein Glas. »Merkwürdige Zeiten.«

»Merkwürdige Zeiten. Skol. Übrigens, ich höre, du sprichst nicht mehr mit deinem Vater?«

Ich hätte mich fast verschluckt.

»Hab dein Telefonprotokoll gesehen«, erklärte sie. »Die Anrufe sind von ihm. Sie dauern nicht länger als dreißig Sekunden.«

»Das ist eine Art Spiel«, sagte ich. »Wer als Erster auflegt. Verdammt, Sue, das sind private Dinge.«

»Er ist krank, Scotty.«

»Klär mich auf.«

»Nein, wirklich. Von den Ephysemen weißt du wahrscheinlich. Aber er war beim Onkologen. Leberkrebs, therapieresistent, metastatisch.«

Ich legte die Gabel hin.

»O Scotty«, sagte sie. »Es tut mir Leid.«

»Du siehst, ich kenne dich nicht.«

»Natürlich kennst du mich.«

»Ich kannte dich vor sehr langer Zeit. Nicht näher. Ich kannte eine Junior-Akademikerin, keine Frau, die meinen Rausschmiss betreibt und mein Telefon abhört.«

»Es gibt schon lange keine Privatsphäre mehr, nicht wirklich.«

»Er stirbt, hast du gesagt?«

»Wahrscheinlich.« Sie bekam ein langes Gesicht, als sie merkte, was sie gesagt hatte. »O Gott — verzeih mir, Scotty. Ich rede, bevor ich denke. Als war ich am Autismus vorbeigeschrammt.«

Das zumindest wusste ich über sie . Ihr Defekt, da bin ich mir jetzt sicher, ist genetisch bedingt und hat längst einen Namen: ein latentes Unvermögen, die Gefühle anderer zu lesen oder vorauszusehen. Und sie redete für ihr Leben gern — zumindest damals.

»Geht mich nichts an«, sagte sie. »Du hast Recht.«

»Ich brauche keine Ersatzmutter. Ich weiß nicht mal, ob ich diesen Job noch will.«

»Scotty, ich war es nicht, der dich hat abhören lassen. Und Davonlaufen ist zwecklos. Ob du den Job annimmst oder nicht, dein Leben wird nie mehr in normalen Bahnen verlaufen. Aus diesem Zug bist du ausgestiegen, damals in Chumphon.«

Mein Vater stirbt , dachte ich.

War mir das egal?

Wieder im Auto, sagte Sue reumütig: »Lieg ich so falsch, wenn ich sage, dass wir beide Schwierigkeiten haben? Dass die Chronolithen unser Leben bestimmt haben, ohne dass wir daran etwas ändern können? Aber ich versuche das Beste daraus zu machen, Scotty. Ich brauche dich hier, und ich glaube, die Arbeit wird dir besser gefallen als das, was du bisher gemacht hast.« Sie überfuhr eine Gelbphase, schielte auf den blinkenden Verweis in ihren Armaturen. »Liege ich falsch, wenn ich unterstelle, dass du eigentlich ganz gerne mit dabei wärst?«

Nein, aber die Genugtuung, es aus meinem Mund zu hören, gönnte ich ihr nicht.

»Außerdem…« Wurde sie rot? »Ehrlich, ich würde mich riesig freuen über deine Gesellschaft.«

»Du hast bestimmt eine Menge Gesellschaft.«

»Ich habe Kollegen , keine Gesellschaft. Nicht wirklich. Außerdem ist das Angebot gar nicht mal so schlecht. Nicht in einer Welt wie dieser.« Sie fügte beinah schüchtern hinzu: »Und du wirst reisen. Fremde Länder kennen lernen. Wunder bestaunen.« Stranger than Science.

Sechs

Wie bei Bundesbehörden nicht anders zu erwarten, ließ man mich geschlagene drei Wochen zappeln. Sulamith Chopras Arbeitgeber brachte mich in einem Motelzimmer unter, und das war's dann schon. Meine Anrufe bei Sue wurden von einem Beamten namens Morris Torrance abgefangen, der mir den Rat gab, mich in Geduld zu üben. Der Zimmerservice war frei, doch der Mensch lebt nicht vom Zimmerservice allein. Solange ich nicht etwas Langfristiges unterzeichnet hatte, wollte ich mein Apartment in Minneapolis nicht aufgeben, und jeder Tag, den ich in Maryland verbrachte, war ein fiskalischer Nettoverlust.

Das Motelterminal wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit angezapft, und das FBI war vermutlich in der Lage, mein Notebook zu lesen, noch ehe mein Signal den Satelliten erreichte. Nichtsdestoweniger tat ich, was man vermutlich von mir erwartete: Ich fuhr fort, Kuin-Daten zu sammeln und befasste mich ein bisschen näher mit Sues Publikationen.

Sie hatte zwei wichtige Aufsätze ins Nature-Netz und einen in die Saence-Site gestellt. Alle drei befassten sich mit Dingen, die meine Kompetenz überstiegen und anscheinend nur entfernt mit den Chronolithen zu tun hatten: A Hypothetical Tauon Unification Energy, Non-Hadronic Material Structures und Gravitation and Temporal Binding Forces. [16] Eine hypothetische, Tau-Leptonen vereinigende Energie, Nicht-hadronische Materialstrukturen, Gravitation und temporale Bindekräfte I ch konnte dem Text lediglich entnehmen, dass Sue ein paar interessante Lösungen für fundamentale physikalische Probleme ausgebrütet hatte. Die Aufsätze gingen mir zu sehr ins Detail und blieben für mich so undurchsichtig wie ihre Verfasserin.

In diesen Wochen dachte ich viel über Sue nach. Diejenigen von uns, die sie näher kennen gelernt hatten, hatten natürlich mehr als den Lehrer in ihr gesehen. Aber was ihr eigenes Leben betraf, war sie nie sehr mitteilsam gewesen. In Madras geboren, war sie als Dreijährige mit ihren Eltern eingewandert. Ihre Kindheit war introvertiert, ihre Aufmerksamkeit verteilte sich auf die Schularbeit und ihre aufkeimenden intellektuellen Interessen. Sie war lesbisch, ja, redete aber selten über ihre Partner, die nie sehr lange in Sichtweite blieben. Und sie hatte kein Wort darüber verloren, wie das Outing auf ihre Eltern gewirkt haben könnte, die sie als »reichlich konservativ und ein bisschen religiös« beschrieb. Man gewann den Eindruck, ihr seien diese Dinge viel zu trivial, um sich damit zu befassen. Falls sie alten Schmerz mit sich herumtrug, dann konnte sie ihn gut verbergen.

Doch, es gab Frohsinn in ihrem Leben, aber der kam nur in ihrer Arbeit zum Ausdruck — sie arbeitete mit einem Enthusiasmus, der unverkennbar authentisch war. Ihre Arbeit oder ihre Fähigkeit dazu war die Auszeichnung, die das Leben für sie bereitgehalten hatte, und sie betrachtete dieses Geschenk als angemessenen Ausgleich für alles, was ihr eventuell fehlte. Ihre Freude war tief empfunden, hatte aber etwas Klösterliches.

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