Robert Wilson - Chronos

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Was ist Zeit? Für Tom Winter stellt sich diese Frage auf geradezu existenzielle Weise. Denn in dem abgeschiedenen Haus auf dem Land, in dem er nach seiner Scheidung zur Ruhe kommen will, befindet sich eine mehr als mysteriöse Vorrichtung: eine Art Zeittunnel, die ihn in das New York des Jahres 1962 führt. Zuerst sieht er es als einzigartige Möglichkeit, von vorne anzufangen, sein bisheriges Leben ganz und gar hinter sich zu lassen. Doch es gibt noch jemanden, der den Tunnel durch die Zeit kennt. Und dieser jemand kennt nur ein Ziel: Tom Winter muss sterben…
Mit »Chronos« legt Robert Charles Wilson einen einzigartigen Zeitreise-Roman vor. Der preisgekrönte Autor von »Spin« stellt damit einmal mehr unter Beweis, dass seine Romane zum Besten gehören, was die Science Fiction derzeit zu bieten hat.

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Aber Tom erkannte an der Art und Weise, wie sie ihn ansah und dann den Blick abwandte, dass sie verwirrt war, was seine Rolle in diesem Drama betraf.

Dabei war er mindestens genauso verwirrt. Hing Millsteins Tod irgendwie mit seinen Zeitreisen zusammen? Es gab zu viele Möglichkeiten, dachte Tom. In einer Welt, in der Übergänge von einem Jahrzehnt zum anderen existierten… Jede Art von bösartigem Monstrum hätte ihn bis zu Millsteins Wohnung verfolgen können.

Die Streifenwagen setzten sich in Bewegung und fuhren ab, und die Menschenmenge zerstreute sich endgültig. Eine Wolkenbank hatte sich von Nordwesten über den Himmel geschoben, und die Nacht wurde schlagartig kühler. Eine Windböe heulte aus der Avenue B heran.

Sicherlich regnet es noch vor Tagesanbruch, dachte Tom.

Er überlegte, ob er zu Fuß zu seiner Wohnung zurückkehren sollte, was in diesen nächtlichen Straßen nicht ungefährlich war.

Er spürte eine Hand auf der Schulter… und wirbelte herum, erschrocken. Er rechnete damit, einem Polizisten gegenüberzustehen, oder mit noch Schlimmerem, und erschrak erneut.

»Hey, Tom«, sagte Doug Archer. »Wir müssen schnellstens von hier verschwinden.«

Tom wich einen Schritt zurück und sog zischend die Luft ein. Ja, alles war möglich. Tatsächlich, das war Doug Archer aus Belltower im Staate Washington gegen Ende der Achtzigerjahre. Und in dieser schmutzigen Straße war er mindestens ebenso fehl am Platze wie eine griechische Amphore oder eine ägyptische Urne.

Doug Archer, der irgendwie zu ahnen schien, was hier im Gange war. Das ist wirklich ein tolles Ding, dachte Tom.

Er hatte Mühe, einen Ton hervorzubringen. »Wie haben Sie mich denn gefunden?«

»Das ist eine lange Geschichte.« Archer legte den Kopf schief, als lausche er auf etwas Bestimmtes. »Tom, wir müssen sofort weg von hier. Wir können uns im Wagen unterhalten, ja?«

Tom warf einen letzten Blick auf das Haus, in dem Lawrence Millstein gestorben war. Ein Krankenwagen entfernte sich gerade in Richtung Innenstadt. Joyce war ebenfalls verschwunden.

Er nickte.

Archer zog einen überdimensionalen Avis-Schlüsselanhänger aus der Tasche.

Tom spürte, verstand aber die Dringlichkeit nicht, als Archer ihn in einen Ford-Kastenwagen schob und sofort losfuhr. Die Hitze hatte nachgelassen, und der Regen fiel in einem heftigen Schauer. Bis zum Morgengrauen waren es noch einige Stunden.

Sie fuhren zu einem auch nachts geöffneten Imbissrestaurant im Village und suchten sich einen freien Tisch.

»Ein Mann wurde getötet«, sagte Tom. Er versuchte noch immer, die Tatsache von Millsteins Tod zu verarbeiten. »Jemand, den ich kannte. Jemand, mit dem ich mal getrunken habe.«

»Das hätten auch Sie selbst sein können«, sagte Archer. »Sie hatten Glück, dass es nicht so war.« Er fügte hinzu: »Deshalb müssen wir schnellstens nach Hause zurückkehren.«

Tom schüttelte den Kopf. Er war viel zu müde und niedergeschlagen, um sich eine vernünftige Entgegnung zu überlegen. Er betrachtete Archer, der ihm gegenübersaß. Doug Archer mit einem Bürstenhaarschnitt und einem gestärkten Hemd und schwarzen Lederschuhen; seine Turnschuhe hatte er offenbar im Jahr 1989 zurückgelassen. »Wie kommt es, dass Sie über alles Bescheid wissen?« Millstein tot, und Doug Archer vor dem Haus auf der Straße. Das war kein Zufall. »Was haben Sie hier eigentlich zu suchen?«

»Ich bin Ihnen eine Erklärung schuldig«, sagte Archer. »Ich hoffe nur, dass wir dafür noch genügend Zeit haben.«

Eine Stunde tickte auf der Wanduhr vorbei, während Archer von Ben Collier, dem Zeitreisenden, dem Wächter, erzählte.

Vieles von dem, was Archer berichtete, klang wenig überzeugend. Tom glaubte es trotzdem. Es hatte sich schon seit Langem an Unglaubliches gewöhnt.

Am Ende von Archers Bericht stützte er den Kopf in seine Hände und bemühte sich, wenigstens eine Andeutung von Ordnung in die soeben erhaltenen Informationen zu bringen. »Sie sind hierhergekommen, um mich zurückzuholen?«

»Ich kann Sie überall hinbringen. Aber ja, ich glaube, das wäre das Klügste, was man jetzt tun kann.«

»Wegen dieses sogenannten Eindringlings.«

»Er weiß über Sie Bescheid und hat offensichtlich vor, Sie zu töten.«

Es war eine hypothetische Bedrohung. Tom war ungehalten. »Der Tunnel war intakt, als ich in das Haus an der Post Road zog. Er hätte hereinkommen und mich im Schlaf umbringen können, wenn er wirklich existiert… falls er noch am Leben ist. Damals schwebte ich in Gefahr, und jetzt tue ich das auch, also wo ist der Unterschied? Solange er mich nicht finden kann…«

»Aber er kann Sie finden! Mein Gott, Tom, er hat Sie sogar beinahe gefunden… heute!«

»Meinen Sie, er war es, der Lawrence getötet hat?« Tom war von dieser Vorstellung tief betroffen.

»Es wäre der reine Selbstmord, daran zu zweifeln«, sagte Archer.

»Es ist doch nur eine Vermutung…«

»Es ist eine Tatsache, Tom. Er war dort. Er war ganz in der Nähe, als ich Sie fand. Noch weitere fünf, zehn Minuten, die Straße hätte sich geleert, Sie wären in irgendeine Gasse abgebogen, und er hätte Sie erwischt.«

»Das können Sie nicht mit Sicherheit sagen.«

»Nun, das ist es ja gerade. Ich kann es.«

Tom ließ sich nicht anmerken, dass er besorgt war.

»Es ist ganz einfach«, fuhr Archer fort. »Dieser Kerl hat drei Stationen im Zeitgefüge vernichtet, und jede war mit Maschinenkäfern besetzt, die bereit waren, diese um jeden Preis zu verteidigen. Er hat die kybernetischen Helfer mit einer elektromagnetischen Impulswaffe ausgeschaltet. Seine Rüstung hielt dem Impuls stand, die Maschinenkäfer aber nicht. Kaum ein kybernetischer Helfer hat das überlebt — es sei denn, sie wurden auch von seiner Rüstung geschützt.«

»Wie war das denn möglich?«

»Sie befanden sich in der Luft, die er einatmete. Winzig kleine Exemplare, nicht größer als Viren — kennen Sie die?«

»Die kenne ich«, gab Tom zu. »Aber wenn sie sich in ihm aufhalten, warum können sie ihn dann nicht stoppen?«

»Sie sind wie Drohnen ohne Zentrale. Sie sind versprengt und bekommen keinerlei Instruktionen. Aber sie senden auf schmaler Bandbreite kleine Mengen an Daten. Es ist eine Art Peilsignal. Ich kann es auffangen.«

»Sie können es?«

Archer drehte den Kopf zur Seite und zeigte einen kleinen Knopf in einem Ohr, der einem Hörgerät für Schwerhörige glich. »Ben hat dieses Ding von einigen kybernetischen Helfern für mich bauen lassen. Ich kann ihn orten, wenn er sich im Umkreis von acht- bis neunhundert Meilen aufhält. Sie übrigens auch.«

»Sie sind auch in mir?«

»Vollkommen freundlich. Machen Sie sich nicht in die Hose, Tom. Vielleicht haben sie Ihnen das Leben gerettet. Ich bin drei Tage lang in Manhattan herumgekurvt, vom Battery Park bis hinauf nach Washington Heights in der vagen Hoffnung, dass ich auf irgendetwas stoße.« Er legte den Kopf schief. »Sie klingen wie ein Telefon. Ein Rufzeichen. Der Eindringling klingt eher wie ein Zahnarztbohrer.«

»Sie sagen also, dass er in Larry Millsteins Apartmenthaus war.«

»Deshalb hatte ich es doch so eilig, von dort zu verschwinden.«

»Er muss gewusst haben, dass ich dorthin ging.«

»Ich nehme es an. Aber…«

»Nein«, unterbrach Tom ihn. »Lassen Sie mich mal nachdenken.«

Es war schwierig, überhaupt zu denken. Falls Archer recht hatte, war er nur wenige Meter von dem Mann entfernt gewesen, der ihn ermorden wollte. Der Millstein tatsächlich ermordet hatte. Und wenn der Eindringling auf ihn gewartet hatte, dann musste Millstein dem Eindringling geholfen haben.

Sie waren zu dem Haus geeilt, weil Millstein Joyce bei Mario’s angerufen hatte.

Der Eindringling wusste über Mario’s Bescheid. Der Eindringling kannte auch Tom. Vielleicht kannte er sogar seine Adresse. Ganz sicher wusste der Eindringling über Joyce Bescheid.

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