Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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„Einen Moment mal. Radiowellen? Hast du überhaupt eine Vorstellung, wie lang Radiowellen sind? Wenn sie wirklich Informationen sensorischer Art aus einer einzigen Radio welle beziehen wollen, dann müssen sie Augen oder Rezeptoren oder was auch immer von gigantischen Ausmaßen haben. Wie groß sollen diese Fremdlinge denn sein?“

„Sie könnten Elefanten zum Frühstück verdrücken“, antwortete Rawlins.

„Intelligentes Leben wird nicht so groß.“

„Und wo soll die Grenze liegen? Sie bewohnen einen gigantischen Gasplaneten, der nur von Gasozeanen bedeckt ist und keine Gravitation besitzt, die der Rede wert wäre. Sie treiben durch und über ihre Welt. Bei ihnen herrscht keine Wohnungsnot.“

„Und ein solcher Haufen Superwale soll eine technologische Kultur entwickelt haben?“ staunte Muller. „Hör mal, du willst mir doch nicht etwa erzählen…“

„Doch, das haben sie“, sagte Rawlins. „Ich sagte doch schon, es sind äußerst fremdartige Lebewesen. Sie selbst können keine Maschinen bauen. Aber sie haben Sklaven.“

„Oh“, sagte Muller leise.

„Wir fangen ja gerade erst an, diese Lebensform zu verstehen, und natürlich verfüge ich selbst nur über sehr wenig Insiderinformationen. Aber anscheinend bedienen sich diese Fremdwesen niedrigerer Lebensformen, indem sie sie zu radiogesteuerten Robotern umfunktionieren. Sie arbeiten mit allem, was Glieder hat und sich bewegen kann. Sie haben mit bestimmten Tierarten von ihrer Heimatwelt begonnen, kleinere, delphinartige Wesen, die möglicherweise gerade an der Schwelle zur Intelligenz stehen, und durch deren Hilfe einen Raumantrieb entwickelt. Danach gelangten sie auf ihre Nachbarwelten — Planeten mit festem Land. Dort haben sie Pseudoprimaten, Protoschimpansen oder was auch immer unter ihre Kontrolle gezwungen. Sie suchen nach Wesen mit Fingern. Handwerkliche Geschicklichkeit und Fingerfertigkeit scheinen ihnen viel zu bedeuten. Im Moment erstreckt sich ihre Einflußsphäre über einen Raum von achtzig Lichtjahren und scheint sich unglaublich rasch auszudehnen.“

Muller schüttelte den Kopf. „Das ist ja noch schlimmerer Blödsinn als das Zeugs, das du mir über meine angebliche Heilung erzählt hast. Also, Punkt eins: Radiowellen können sich nur mit einer bestimmten Geschwindigkeit fortbewegen, nicht wahr? Punkt zwei: Wenn sie dann also irgendwelche Zombies aus einer Entfernung von achtzig Lichtjahren dirigieren wollen, dauert es etwa achtzig Jahre, bis der Befehl seinen Empfänger erreicht hat. Und daraus folgt drittens: Jede Muskelbewegung, jede kleinste Tätigkeit…“

„Sie können ihren Heimatplaneten verlassen“, erklärte Rawlins.

„Aber wenn sie doch so riesig sind…“

„Sie haben ihre Sklaven dazu gebracht, für sie Schwerkraftneutralisationstanks zu bauen. Und sie besitzen einen Raumantrieb. Alle ihre Kolonien werden von Aufsehern in Orbitalstationen einige tausend Kilometer über dem jeweiligen Planeten geleitet. In diesen treiben sie dann in einer simulierten Heimatwelt-Umgebung. Für jede Welt brauchen sie nur einen Aufseher, der dort wahrscheinlich im Schichtdienst eingesetzt ist.“

Muller schloß einen Moment die Augen. In Gedanken stellte er sich diese kolossalen, unvorstellbaren Wesen vor, die durch ihre so weit entfernte Galaxis schwebten und Tiere aller Art in ihre Dienste preßten. Wie sie eine Sklavenhaltergesellschaft mit Stellvertretertechnologie entwickelt hatten. Wie sie wie im Raum lebende Superwale im Orbit kreisten und ihre grandiosen, unvergleichlichen Unternehmungen dirigierten und kontrollierten, während sie selbst gleichzeitig unfähig waren, auch nur den kleinsten Handgriff selbst zu tun. Er sah vor seinem geistigen Auge monströse Massen aus glitzerndem, rosafarbenen Protoplasma, frisch glitzernd aus dem Gasozean, wie ein Seeigel mit Empfangsorganen besetzt, die das ganze Spektrum aufnehmen konnten. Wie sie sich mit Röntgenstrahlen unterhielten. Mit Radiowellen Befehle übermittelten. Nein, dachte Muller, nein und nochmals nein.

„Ja und?“ sagte er nach einer langen Pause. „Warum erzählst du mir das? Sie leben in einer anderen Galaxie.“

„Nein, leider nicht mehr. Sie sind auf einige unserer Außenkolonien gestoßen. Weißt du, was sie machen, wenn sie eine Menschenwelt entdecken? Sie setzen eine Orbitalstation mit einem Aufseher darüber und bringen die Kolonisten unter ihre Kontrolle. Sie sind der Ansicht, daß sich aus Menschen hervorragende Sklaven machen lassen, was ja eigentlich nicht überraschen dürfte. Bis zu diesem Augenblick haben sie sechs unserer Welten ihrem Herrschaftsbereich einverleibt. Zeitweise besaßen sie auch eine siebte, aber wir haben den Aufseher vom Himmel geschossen. Seither haben sie einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen, die uns Gegenschläge erschweren. Sie bringen nämlich einfach unsere Raketen unter ihre Kontrolle — noch während sie auf sie zufliegen — und schicken sie dorthin zurück, wo sie hergekommen sind.“

„Wenn das wieder ein Lügenmärchen ist“, sagte Muller, „dann bringe ich dich um.“

„Ich sage die Wahrheit, das schwöre ich.“

„Wie lange geht das denn schon so?“

„Es begann im letzten Jahr.“

„Und was soll jetzt werden? Marschieren sie einfach durch unsere Milchstraße und machen uns alle zu ihren Sklaven?“

„Boardman glaubt, es gibt eine Chance, uns vor diesem Schicksal zu bewahren.“

„Und die wäre?“

„Die Fremden scheinen nicht wahrzunehmen, daß wir intelligente Lebewesen sind“, sagte Rawlins. „Wir können uns nämlich nicht mit ihnen verständigen. Sie kommunizieren auf einer nonverbalen Ebene, vielleicht mit einem telepathischen System. Wir haben alles eingesetzt, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, haben sie auf jeder Wellenlänge mit Botschaften bombardiert. Aber sie zeigten nicht die kleinste Reaktion. Boardman glaubt nun, wenn wir sie davon überzeugen könnten, daß wir… nun… äh… Seelen haben, sie uns vielleicht in Ruhe lassen würden. Nur Gott allein weiß wohl, was ihn zu diesem Glauben berechtigt. Es handelt sich dabei um eine Art Computervoraussage. Boardman ist der Ansicht, daß diese Aliens über ein kompliziertes Moralschema verfügen. Zwar machen sie ohne zu zögern jedes Tier, das ihnen nützlich erscheint, zum Zombie, aber auf der anderen Seite würden sie keiner wirklich vernunftbegabten Spezies zu nahe treten. Und wenn wir ihnen irgendwie beweisen könnten…“

„Ihnen sind doch sicherlich unsere Städte und unsere Raumfahrt aufgefallen. Beweist das denn nicht unsere Intelligenz?“

„Biber bauen Dämme“, antwortete Rawlins. „Und trotzdem schließen wir mit Bibern keine Verträge. Wir zahlen ihnen auch keine Entschädigungen, wenn wir ihre Sümpfe trockenlegen. Wir sind der Ansicht, daß die Gefühle eines Bibers nicht so viel zählen.“

„Tun wir das? Sind wir so? Oder haben wir nicht einfach nur willkürlich festgelegt, daß auf Biber keine Rücksicht genommen zu werden braucht? Und was soll das Gerede, wir seien vernunftbegabt? Es gibt ein durchlaufendes Intelligenzspektrum, von den Protozoen bis hinauf zu den Primaten. Wir mögen ein wenig cleverer sein als Schimpansen, aber ist das schon ein qualitativer Unterschied? Wird unsere Andersartigkeit schon durch die simple Tatsache, daß wir unser Wissen aufzeichnen, speichern und wieder abrufen können, bewiesen?“

„Ich möchte mich hier nicht auf philosophische Spitzfindigkeiten einlassen“, sagte Rawlins rauh. „Ich versuche nur, die Situation darzulegen… und inwieweit sie dich betrifft.“

„Ja, erzähl mir, was ich damit zu tun habe?“

„Boardman glaubt, diese Radiowesen wirklich dazu bewegen zu können, unsere Galaxis zu verlassen, wenn wir ihnen nur klarmachen können, daß wir ihnen intelligenzmäßig näher stehen als ihren Sklaven. Wenn wir ihnen unsere Gefühle, Bedürfnisse, Ambitionen und Träume nachweisen können.“

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