Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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Rawlins ließ sich neben einer vorstehenden Kalksteinwand fallen. Krampfhaft hielt er sich dort fest und rang keuchend nach Atem. „Hol mir etwas zu trinken, ja?“ schnaufte er. „Diesen Schnaps…“

„Bist du in Ordnung?“

„Nein.“

Muller ging zu dem nicht weit entfernt stehenden Brunnen und füllte dort eine kleine Flasche mit dem hochprozentigen Getränk. Rawlins fuhr überhaupt nicht zusammen, als Muller sich ihm wieder näherte, um ihm die Flasche zu geben. Er schien seine Ausstrahlung gar nicht zu bemerken. Gierig leerte Ned die Flasche, verschüttete dabei ein gutes Teil und ließ Tropfen der glitzernden Flüssigkeit über Kinn und Kleider rinnen. Danach schloß er einen Moment die Augen.

„Du siehst ja furchtbar aus“, sagte Muller. „Als wärst du gerade vergewaltigt worden, würde ich sagen.“

„So ähnlich.“

„Was ist denn los?“

„Warte. Laß mich erst wieder zu Atem kommen. Ich bin den ganzen Weg von Zone F bis hierher gerannt.“

„Dann kannst du aber von Glück sagen, daß du noch am Leben bist.“

„Vielleicht.“

„Noch etwas zu trinken?“

„Nein“, sagte Rawlins, „im Augenblick nicht.“

Muller studierte ihn verwirrt. Die Veränderung an ihm war nicht zu übersehen und bestürzend. Bloße Erschöpfung konnte es nicht sein. Die Augen waren blutunterlaufen, das Gesicht stark gerötet und aufgedunsen. Die Gesichtsmuskeln waren außerordentlich verkrampft. Seine Augen rollten wild, so als suchten sie etwas, das sie nicht finden konnten. War er betrunken? Krank? Stand er unter Drogen?

Rawlins sagte nichts.

Nach längerem Schweigen machte Muller notgedrungen den Anfang und sagte: „Ich habe viel über unser letztes Gespräch nachgedacht. Und ich bin zu dem Schluß gekommen, daß ich mich wie ein verdammter Narr aufgeführt habe. Vor allem bei dem dummen, menschenfeindlichen Geschwätz, das ich andauernd aufgetischt habe.“ Muller bückte sich und versuchte, dem jungen Mann in die unruhigen Augen zu sehen. „Hör zu, Ned, ich will das alles zurücknehmen. Ich bin gern bereit, auf die Erde zurückzufliegen und mich dort behandeln zu lassen. Selbst, wenn das Heilverfahren noch nicht ganz ausgereift sein sollte, so will ich es doch versuchen. Im schlimmsten Fall kann man mir eben nicht helfen, und…“

„Es gibt keine Behandlungsmethode“, sagte Rawlins dumpf.

„Keine… Behandlungs…“

„Nein, keine Heilung. Nichts. Es war alles Lüge.“

„Ja. Sicher.“

„Du hast es selbst gesagt“, erinnerte Rawlins. „Du wolltest mir kein Wort glauben, nicht wahr?“

„Eine Lüge.“

„Du hast nicht begriffen, warum ich dir das erzählt habe, aber du hast dennoch gesagt, es sei alles Unsinn. Du hast mir ins Gesicht gesagt, ich würde lügen. Du hast dich gefragt, was mir eine Lüge nützen könne. Aber ich habe wirklich gelogen, Dick.“

„Gelogen.“

„Ja.“

„Aber ich hatte meine Meinung doch geändert“, sagte Muller leise. „Ich war bereit und willens, auf die Erde zurückzukehren.“

„Du brauchst dir keine Hoffnung auf eine Heilung zu machen“, erklärte ihm Rawlins.

Er stand langsam auf und strich sich mit der Hand durch das lange, goldfarbene Haar. Er zog seine verrutschte Kleidung zurecht. Dann hob er die Flasche vom Boden, ging damit zum Springbrunnen und füllte sie erneut. Nachdem er zurückgekehrt war, reichte er sie Muller, der aus ihr trank. Rawlins nahm den Rest zu sich. Ein kleines und gefräßig aussehendes Etwas rannte hinter ihnen vorbei und verschwand durch das Tor zur Zone D.

Schließlich sagte Muller: „Möchtest du mir das nicht erklären?“

„Wir sind keine Archäologen.“

„Weiter.“

„Wir sind hierher gekommen, weil wir nach dir gesucht haben. Es war kein Zufall. Wir wußten die ganze Zeit schon, wo du dich aufhältst. Man ist dir auf der Fährte geblieben, als du vor neun Jahren die Erde verlassen hast.“

„Aber ich habe doch alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen.“

„Sie haben dir nichts genutzt. Boardman wußte, wohin du wolltest, und ließ dich die ganze Zeit überwachen. Er hat dich bis heute in Frieden gelassen, weil er für dich keine Verwendung hatte. Aber als ein besonderer Notfall eintrat, ist er dir gefolgt. Er hat dich sozusagen in Reserve gehalten.“

„Charles Boardman hat dich geschickt, um mich aufzuspüren?“ fragte Muller.

„Ja, genau aus diesem Grunde sind wir hier. Das ist der einzige Zweck unserer Expedition“, antwortete Rawlins tonlos.

„Ich wurde dazu bestimmt, mit dir Kontakt aufzunehmen, weil du meinen Vater gut gekannt hast und mir am ehesten vertrauen würdest. Und weil ich so ein unschuldiges Gesicht habe. Die ganze Zeit über hat Boardman mir Anweisungen und Verhaltensmaßregeln gegeben. Er hat mir eingeflüstert, was ich dir sagen soll, hat mich gelenkt, hat mir sogar gesagt, welche Fehler und Dummheiten ich machen soll, um dich noch erfolgreicher hinters Licht zu führen. Er hat mir zum Beispiel gesagt, ich solle den Käfig betreten. Er glaubte, damit könnte ich leichter deine Sympathie gewinnen.“

„Boardman ist hier? Auf Lemnos?“

„Ja, in Zone F. Dort steht sein Lager.“

„Charles Boardman?“

„Ja, genau der. Er ist hier.“

Mullers Gesicht war steinern. In seinem Innern herrschte Aufruhr. „Warum hat er das getan? Was will er denn von mir?“

„Du weißt“, sagte Rawlins, „daß es im Universum außer uns und den Hydriern eine dritte Spezies gibt?“

„Ja, sie waren gerade entdeckt worden, als ich verschwand. Deshalb sollte ich ja auch zu den Hydriern reisen. Ich flog mit dem Auftrag, eine Verteidigungsallianz mit ihnen zu schließen, bevor diese anderen Wesen, die Extragalaktiker, mit uns Kontakt aufnehmen konnten. Meine Mission scheiterte. Aber was hat das…“

„Was und wieviel weißt du über die Extragalaktiker?“

„Sehr wenig“, gestand Muller. „Im Grunde genommen nicht mehr, als ich dir gerade erzählt habe. An dem Tag, an dem ich einwilligte, nach Beta Hydri zu fliegen, habe ich zum ersten Mal von ihnen gehört. Boardman hat sie nur kurz erwähnt. Aber mehr wollte er mir nicht sagen. Er sprach nur von ihrer unglaublichen Intelligenz- sie seien uns diesbezüglich weit überlegen — und davon, daß sie in einer Nachbargalaxis lebten. Sie besäßen einen Antrieb, der den intergalaktischen Flug gestatte, und würden uns wahrscheinlich eines Tages besuchen.“

„Mittlerweile wissen wir etwas mehr über sie“, erklärte Rawlins.

„Sag mir zuerst, was Boardman von mir will.“

„Laß mich bitte der Reihe nach erzählen, dann wird es einfacher und übersichtlicher.“ Ned grinste. Er machte einen leicht angetrunkenen Eindruck. Rawlins lehnte sich an die Steinwanne und streckte die Beine weit vor sich aus. Dann sagte er: „Im Grunde genommen haben wir alles andere als umfassende Erkenntnisse über die Extragalaktiker. Wir haben ein Spezialschiff losgeschickt, es durch den Warpraum fliegen und einige tausend Lichtjahre weiter wieder in den Normalraum eintreten lassen. Vielleicht waren es auch ein paar Millionen Lichtjahre, ich bin mit den Details nicht so vertraut. Auf jeden Fall war es ein unbemanntes Forschungsschiff mit allen Arten von Sonden, Drohnen und so weiter an Bord. Es kam in einer der Röntgenstrahl-Galaxien heraus. Die Daten der Reise sind noch nicht freigegeben, aber ich hörte, es soll entweder Cygnus A oder Scorpius II gewesen sein. Wir erfuhren auf jeden Fall, daß ein Planet in dieser Galaxis von einer sehr fortgeschrittenen Rasse sehr, sehr fremdartiger Fremdwesen bewohnt ist.“

„Wie fremdartig?“

„Sie können offenbar im ganzen Spektrum sehen“, erklärte Rawlins. „Ihr hauptsächlicher Wahrnehmungsbereich liegt in den hohen Frequenzen. Sie sehen durch das Licht von Röntgenstrahlen. Sie scheinen auch in der Lage zu sein, Radiofrequenzen visuell wahrzunehmen oder sie sonstwie sensorisch aufnehmen zu können. Sie nehmen fast alle Wellenlängen dazwischen auf. Nur um den Bereich zwischen Infrarot und Ultraviolett scheinen sie sich nicht besonders zu kümmern. Der Bereich eben, den wir das sichtbare Spektrum nennen.“

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