Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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„Ich habe Ihnen gesagt, Sie sollten nicht hierher kommen“, sagte Boardman schließlich.

„Muller schickt Ihnen das hier.“ Rawlins stellte die Flasche neben die Karaffe.

„Wir hätten auch ohne diesen Besuch miteinander reden können.“

„Ich habe es satt. Ich mußte Sie einfach sehen.“ Boardman bot ihm keinen Sitzplatz an und ließ sich auch nicht bei seiner Mahlzeit stören. „Charles, ich fürchte, ich kann meine Rolle diesem Mann gegenüber nicht mehr spielen.“

„Sie waren heute hervorragend“, sagte Boardman zwischen zwei Schlucken Wein. „Sehr überzeugend.“

„Ja, ich scheine immer besser darin zu werden, andere anzulügen. Aber was soll das noch? Sie haben gehört, was er gesagt hat: Die Menschheit widert ihn an. Er wird nicht mit uns zusammenarbeiten, wenn wir ihn aus dem Labyrinth gelotst haben.“

„Nein, er meint das nicht ernst. Das haben Sie doch selbst gesagt, Ned. Billiger Zynismus! Der Mann liebt die Menschen. Deswegen ist er ja auch so verbittert… weil ihm diese Liebe im Mund sauer geworden ist. Aber daraus ist kein Haß geworden. Wirklich nicht.“

„Sie waren nicht dabei, Charles. Sie haben nicht direkt mit ihm gesprochen.“

„Aber ich habe zugesehen und zugehört. Und ich kenne Dick Muller seit gut vierzig Jahren.“

„In diesem Fall zählen aber nur die letzten neun Jahre. Sie waren es, die ihn so verändert haben.“ Rawlins beugte sich vor, um Boardman direkt in die Augen sehen zu können. Der Alte spießte eine kandierte Birne mit der Gabel auf, nahm ihr per Knopfdruck einen Teil ihres Gewichts und beförderte sie lässig in den Mund. Er ignoriert mich vorsätzlich, dachte Rawlins und sagte dann: „Charles, hören Sie mir bitte zu. Ich bin ins Zentrum gegangen und habe Muller einige faustdicke Lügen aufgetischt. Ich habe ihm eine völlig aus der Luft gegriffene Heilung angeboten, und er hat sie mir vor die Füße geworfen.“

„Er hat nur gesagt, daß er nicht daran glaube. In Wahrheit möchte er es jedoch glauben, Ned. Er hat nur Angst davor, sein Versteck zu verlassen.“

„Bitte, Charles. Passen Sie auf. Einmal angenommen, er glaubt mir doch noch. Und weiter angenommen, er verläßt seinen Bau und begibt sich in unsere Hände. Was dann? Wer soll ihm sagen, daß es keine Heilung gibt und wir ihn nur auf sehr schmutzige Weise hereingelegt haben. Wer sagt ihm, daß wir ihn lediglich wieder als unseren Botschafter wollen und er einen Haufen Aliens aufsucht, die zwanzigmal so fremdartig und fünfzigmal so gefährlich sind wie die, die sein Leben ruiniert haben? Ich werde ganz sicher nicht derjenige sein, der ihm diese freudige Neuigkeit überbringt!“

„Das brauchen Sie auch nicht, Ned. Ich werde es tun.“

„Und wie wird er darauf reagieren? Erwarten Sie von ihm, daß er nur lächelt, sich verbeugt und sagt: Sehr clever, Charles, Sie haben es wieder einmal geschafft? Daß er sich sofort zu allem bereiterklärt und das tut, was Sie von ihm wollen? Nein. Davon darf und kann man nicht einmal träumen. Sie können ihn vielleicht aus dem Irrgarten locken, aber gerade die Methoden, mit denen Sie Ihre Haken auswerfen, machen seine spätere Verwendbarkeit außerhalb des Labyrinths sehr unwahrscheinlich.“

„Nicht unbedingt“, sagte Boardman ruhig.

„Wollen Sie mir dann vielleicht die Taktik erläutern, mit der Sie vorzugehen gedenken, sobald Sie ihn darüber aufgeklärt haben, daß die Sache mit der Heilung eine Lüge war und es einen gefährlichen neuen Auftrag gibt, den er auszuführen hat?“

„Ich hege im Augenblick nicht die Absicht, meine zukünftige Strategie zu diskutieren.“

„Dann bitte ich um meine Entlassung“, erklärte Rawlins.

4

Boardman hatte etwas Ähnliches erwartet. Eine noble Geste. Eine Aufwallung hartnäckigen Trotzes. Einen Proteststurm der Tugend im Verstand. Boardman legte die vorgetäuschte Interesselosigkeit ab, blickte auf und sah Rawlins fest in die Augen. Ja, Stärke war in ihnen zu lesen. Und Entschlossenheit. Aber keine Verschlagenheit — noch nicht.

Ruhig sagte Boardman: „So, Sie wollen also kündigen? Nach all dem, was Sie über den Dienst an der Menschheit erklärt haben? Wir brauchen Sie, Ned. Sie sind unersetzbar, weil Sie unser einziges Verbindungsglied zu Muller sind.“

„Mein Dienst an der Menschheit schließt auch den Dienst an Richard Muller ein“, erklärte Rawlins steif. „Er ist nämlich Bestandteil der Menschheit, ob er das nun will oder nicht. Und ich habe bereits ein schwerwiegendes Verbrechen an ihm begangen. Solange Sie mir nicht auch den Rest Ihres Plans offen darlegen, will ich verdammt sein, wenn ich noch länger dabei mitspiele.“

„Ich bewundere Ihre Charakterfestigkeit.“

„Meine Kündigung liegt immer noch auf dem Tisch.“

„Ich kann mich sogar mit Ihrem Standpunkt solidarisieren“, erklärte Boardman. „Ich bin keineswegs stolz auf das, was wir hier tun… tun müssen. Aber ich sehe unsere Arbeit als historische Notwendigkeit an — als Notwendigkeit, durch einen gelegentlichen Betrug das höhere Ziel zu erreichen. Auch ich habe ein Gewissen, Ned, ein Gewissen, das achtzig Jahre alt ist und sehr gereift. So etwas verkümmert im Alter nicht. Wir lernen einfach, mit den ewigen Vorwürfen zu leben, das ist das ganze Geheimnis.“

„Wie wollen Sie Muller zu einer Zusammenarbeit bewegen? Drogen? Folter? Gehirnwäsche?“

„Nichts dergleichen.“

„Was dann? Mir ist es verdammt ernst, Charles. Meine Rolle in diesem Drama endet in dieser Sekunde, wenn ich nicht erfahre, was anliegt.“

Boardman hustete, trank hastig einen Schluck Wein, aß einen Pfirsich und nahm rasch hintereinander drei Pillen ein. Neds Rebellion war unvermeidlich gewesen, und Charles war darauf vorbereitet gewesen, aber jetzt war er doch ärgerlich darüber, daß es so weit gekommen war. Jetzt war es an der Zeit, ein kalkuliertes Risiko einzugehen. „Ich verstehe“, sagte Boardman, „daß wir jetzt offen miteinander reden müssen, Ned. Ich werde Ihnen also sagen, was Dick Muller erwarten wird. Aber sehen Sie meine Worte bitte im Zusammenhang mit dem großen Ganzen, legen Sie deshalb kein Wort auf die Goldwaage. Und vergessen Sie bitte nicht, daß unser kleines Spielchen auf diesem Planeten nicht einfach eine Frage privater Moralanschauungen ist. Auch auf die Gefahr hin, jetzt bombastisch zu klingen, möchte ich Sie an eines erinnern, es geht hier um das Schicksal der Menschheit.“

„Ich höre, Charles.“

„Nun gut. Dick Muller muß zu unseren extragalaktischen Freunden fliegen und sie von der Intelligenz der menschlichen Spezies überzeugen. Stimmen Sie mir da zu? Er allein ist in der Lage, so etwas zu tun; wegen seiner einzigartigen Unfähigkeit, seine Gedanken für sich zu behalten.“

„Einverstanden.“

„Nun ist es nicht unbedingt erforderlich, die Aliens davon zu überzeugen, daß wir gute, ehrenwerte oder gar liebenswerte Wesen sind. Sie sollen bloß wissen, daß wir einen Verstand besitzen, denken können, fühlen, mit Sinnen wahrnehmen und eben mehr sind als intelligente Maschinen. Für diesen Zweck ist es überhaupt nicht wichtig, welche Gefühle Muller ausstrahlt. Hauptsache, er strahlt etwas aus.“

„Ich beginne zu verstehen.“

„Deshalb können wir ihm, sobald er aus dem Labyrinth heraus ist, erklären, ganz offen sagen, was wir von ihm wollen. Zweifellos wird er sich über unsere vorangegangene Unaufrichtigkeit ärgern. Aber trotz seines Ärgers wird er erkennen können, was die Pflicht von ihm verlangt. Ich hoffe es jedenfalls. Sie dagegen glauben, daß er es nicht einsieht. Aber das ist im Grunde egal, Ned. Wenn er seine Burg erst verlassen hat, wird er nämlich keine andere Wahl mehr haben. Er wird ganz einfach zu den Aliens gebracht und bei ihnen abgeliefert. Das klingt brutal, und das ist es auch zweifellos. Aber es ist auch zwingend notwendig.“

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