Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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Zehn

1

Drei Tage später trafen sie sich wieder, gegen Mittag in Zone B. Muller schien erfreut, ihn wiederzusehen, und das paßte hervorragend in den Plan. Rawlins lief quer über den Sportplatz — zumindest sah der Platz so aus, der sich zwischen zwei dunklen blauen Türmen mit stumpfer Spitze befand. Muller begrüßte ihn mit einem Kopfnicken und sagte: „Wie geht es deinen Beinen?“

„Ausgezeichnet.“

„Und dein Freund — mochte er den Schnaps?“

„Er hat ihn genossen“, sagte Rawlins und dachte dabei an das Glühen in Boardmans genießerischen Augen. „Er läßt dir durch mich eine Flasche mit einem ganz besonderen Brandy schicken und hofft, daß du ihm ein zweites Mal etwas aus deinen Vorräten zukommen läßt.“

Muller sah argwöhnisch auf die Flasche, die Rawlins ihm entgegenhielt. „Er soll sie sich sonstwo hinstecken“, sagte Muller unterkühlt. „Ich laß mich auf keine Abmachungen oder Ähnliches ein. Wenn du die Flasche nicht wieder wegsteckst, werfe ich sie auf den Boden.“

„Warum?“

„Gib sie nur her, und dann zeige ich es dir. Nein. Warte. Ich tue es nicht. Her damit, ich will sie haben.“

Rawlins gab sie ihm. Muller hielt die Flasche vorsichtig wie ein wertvolles Stück in seinen Händen. Dann schraubte er die Kappe ab und setzte die Flasche an die Lippen. „Ihr Teufel“, sagte er. „Wo kommt das her? Aus dem Kloster auf Deneb XIII?“

„Er hat den Namen nicht genannt. Er sagte nur, du würdest es mögen.“

„Ihr Teufel. Ständige Versuchungen. Ihr wollt mich doch dazu verführen, mich mit euch einzulassen! Aber nur dieses eine Mal. Wenn du noch einmal mit einer Flasche Brandy oder so hier auftauchst, und wenn es das Elixier der Götter sein sollte, dann werde ich sie nicht annehmen. — Wo hast du eigentlich die ganze Zeit gesteckt, mein Junge?“

„Ich habe gearbeitet. Ich habe dir doch gesagt, daß sie es nicht so gerne sehen, wenn ich zu oft zu dir komme.“

Er hat mich vermißt, dachte Rawlins. Charles hat recht gehabt: Das Eis ist gebrochen. Aber warum ist er eine so schwierige Persönlichkeit, zu der man nur mühsam Zugang gewinnt?

„Wo grabt Ihr denn?“ fragte Muller.

„Es wird nicht mehr gegraben. Wir arbeiten mit Sonden und Echoloten an der Grenze zwischen den Zonen E und F, um Hinweise auf die Chronologie des Komplexes zu bekommen… wir wollen herausfinden, ob das Labyrinth gleichzeitig und in einem Stück gebaut worden ist oder von der Mitte ausgehend Zone um Zone angelegt wurde. Wie ist denn deine Meinung dazu, Dick?“

„Nicht auf diese Art, mein Freund, von mir erfahrt ihr nichts!“ Muller nahm noch einen Schluck. „Du stehst nicht gerade sehr weit weg von mir, nicht wahr?“

„Vier oder fünf Meter, schätze ich.“

„Und du warst mir noch näher, als du mir die Flasche gegeben hast. Warum bist du da nicht blaß geworden? Hast du meine Ausstrahlung nicht mehr gespürt?“

„Doch.“

„Und als rechter Stoiker hast du deine Gefühle zu verbergen gewußt?“

Achselzuckend sagte Rawlins freundlich: „Ich denke mir, der Effekt verliert bei wiederholter Begegnung an Wirkung. Natürlich ist er immer noch recht stark, aber nicht mehr so schlimm wie am ersten Tag. Hast du diese Erfahrung noch nie bei jemand anderem gemacht?“

„Ich bin niemandem öfter als einmal begegnet“, sagte Muller. „Komm hierher, mein Junge, und sieh dir die Anlagen an. Das ist mein Wasserspender. Nicht unflott, was? Diese schwarze Leitung verläuft durch die ganze Zone B. Onyx, denke ich mir. Halbedelstein. Hübsch, in jeder Beziehung.“ Muller kniete nieder und strich über den Aquädukt. „Irgendwo gibt es eine Pumpstation, die das Wasser aus irgendeinem unterirdischen Bassin, möglicherweise aus einer Tiefe von eintausend Kilometern, heraufholt, ich weiß es nicht. Auf der Oberfläche dieses Planeten gibt es kein Wasser, oder?“

„Doch, einige Ozeane.“

„Nun, mal abgesehen von… ach, ist ja auch egal. Dort drüben, siehst du, befindet sich einer der Speier. Alle fünfzig Meter steht einer. So weit ich das übersehen kann, ist dieses System die einzige Wasserversorgung für die ganze Stadt. Vielleicht benötigten die Erbauer nicht viel Flüssigkeit. Wasser kann für sie sicher nicht sehr wichtig gewesen sein, wenn sie eine kunstvolle Anlage daraus gemacht haben. Nirgendwo habe ich ein Leitungssystem finden können und auch keine wirkliche Installation. Hast du Durst?“

„Nicht sehr.“

Muller hielt beide Hände unter den reich verzierten und mit Ornamenten in Form von auf- und abschwellenden Kurven versehenen Speier. Wasser strömte heraus. Muller nahm rasch einige Schlucke. Der Strom versiegte in dem Moment, als er die Hände wegzog. Eine Art Impulsanlage, sagte sich Rawlins. Recht beeindruckend. Wie hatte sie Millionen von Jahren überlebt?

„Trink“, sagte Muller. „Vielleicht bereust du es später.“

„Ich kann nicht lange bleiben.“ Aber er trank trotzdem. Danach spazierten sie gemächlich zur Zone A. Die Käfige hatten sich wieder geschlossen. Rawlins sah eine ganze Reihe von ihnen auf dem Weg, und jedes Mal lief ihm ein Schauer über den Rücken. Heute würde er sich nicht für solche oder ähnliche Experimente zur Verfügung stellen. Sie entdeckten Sitzbänke: polierte Steinplatten, die an den Enden zu einander gegenüberliegenden Sitzflächen hochgewölbt waren. Allerdings waren sie für Wesen vorgesehen, deren Gesäß wesentlich breiter war als das eines Homo sapiens. Als sie sich niederließen, saßen sie einige Meter auseinander, nahe genug jedenfalls, um sich miteinander zu unterhalten. Rawlins spürte so aufgrund von Mullers Ausstrahlung nur ein leichtes Unbehagen. Andererseits hatten beide nicht das Gefühl, voneinander getrennt zu sein.

Muller war in gesprächiger Stimmung.

Die Konversation verlief flüssig und wurde nur hin und wieder von galligen Momenten des Ärgers oder Selbstmitleids unterbrochen. Doch die meiste Zeit über blieb Muller ruhig, entwickelte stellenweise sogar so etwas wie Charme und verhielt sich ganz so wie ein älterer Herr, der offensichtlich die Gesellschaft eines jungen Mannes genießt. Die beiden tauschten Meinungen und Erfahrungen aus, und hin und wieder wurde es sogar ein wenig philosophisch. Muller erzählte viel vom Beginn seiner Karriere, von den Welten, die er gesehen hatte, und von den oftmals komplizierten Verhandlungen, die er für die Erde mit zahlreichen aufmüpfigen Kolonialwelten geführt hatte. Er erwähnte den Namen Boardman recht häufig, aber jedesmal gelang es Rawlins, mit nichtssagender Miene darauf zu reagieren. Mullers Gefühle für Boardman schienen hauptsächlich aus ehrlicher Bewunderung zu bestehen, in die sich ein Schuß Abscheu und Wut mischten. Offensichtlich konnte er Boardman nicht vergeben, daß er es mit einem geschickten Appell an seine Schwächen verstanden hatte, ihn zu den Hydriern zu schicken. Kein sonderlich von Logik beeinflußtes Verhalten, dachte sich Rawlins. Hätte er über Mullers von Neugierde und Ehrgeiz geprägten Charakter verfügt, hätte er mit allen Mitteln darum gekämpft, den Auftrag zu jener Mission zu bekommen, egal ob es da einen Boardman gegeben hätte oder nicht, und auch, ohne sich größere Gedanken über die Risiken zu machen.

„Kommen wir doch auch einmal zu dir“, sagte Muller endlich. „Du bist cleverer, als du vorgibst. Deine Schüchternheit behindert dich vielleicht noch etwas, aber du besitzt einen ausgezeichneten Verstand, der sorgfältig hinter einem Pennälerauftreten verborgen liegt. Was willst du eigentlich erreichen, Ned? Was gibt dir die Archäologie?“

Rawlins sah ihm direkt ins Gesicht. „Sie gibt mir die Chance, Millionen von Vergangenheiten zu begreifen. Im Grunde bin ich genauso unersättlich wie du. Ich will wissen, wie es zu bestimmten Entwicklungen gekommen ist, was alles passiert ist. Und zwar nicht nur auf der Erde oder im Sonnensystem, sondern überall.“

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