Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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„Das ist Heuristik“, bemerkte Muller.

„Bist du sicher? Ich dachte eigentlich…“

„Nein, du hattest unrecht“, erklärte Muller. „Du sprichst nämlich mit einem Experten. Hermeneutik ist die Kunst der Interpretation. Ursprünglich diente sie der skriptalen Interpretation, der Auslegung von Texten also, aber inzwischen hat sich das auf alle Kommunikationsformen erweitert. Dein Vater hätte den Unterschied gekannt. Meine Mission nach Beta Hydri IV war ein Experiment in angewandter Hermeneutik. Es war nicht erfolgreich.“

„Heuristik — Hermeneutik.“ Rawlins lachte. „Nun, jedenfalls bin ich froh, daß ich dir helfen konnte, etwas Neues über die Käfige zu lernen. Meine heuristische gute Tat. Bin ich von der nächsten Runde befreit?“

„Schon möglich“, sagte Muller. Auf unerklärliche Weise war das Gefühl über ihn gekommen, etwas Gutes tun zu müssen. Er hatte fast schon vergessen, wie schön es sein konnte, einem anderen zu helfen oder wenig anstrengende, angenehm unwichtige Konversation zu führen. Er fragte: „Trinkst du manchmal, Ned?“

„Alkoholisches?“

„Ja, das meine ich.“

„In Maßen.“

„Das hier ist sozusagen unsere Hausmarke“, erklärte Muller. „Ein Wässerchen, das irgendwo, tief im Innern dieses Planeten, von mysteriösen, im Dunkel hausenden Zwergen hergestellt wird.“ Er holte von irgendwo eine hübsche Flasche und kelchartige Gläser hervor. Vorsichtig kippte er beide Gefäße halbvoll. „Ich beziehe dieses Gebräu aus Zone C“, erklärte er, während er Rawlins ein Glas reichte. „Es kommt aus einem Springbrunnen. Man sollte es Trinkmilch’ nennen, denke ich.“

„Ja, etwa sechzig Prozent Alkohol. Gott allein weiß, was da sonst noch drin ist. Oder wie und woraus es hergestellt wird. Aber ich mag es gern. Einerseits ist es süß, und gleichzeitig hat es einen Beigeschmack von Ingwer. Aber es zieht mächtig rein. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um eine weitere Falle. Man trinkt sich davon leicht einen unbeschwerten Rausch an… und gerät um so leichter in eine Falle des Labyrinths.“ Er hob sein Glas und prostete Rawlins zu.

„Zum Wohle!“

„Zum Wohle!“

Beide mußten über den archaischen Trinkspruch lachen. Sie leerten die Gläser.

Vorsichtig, Dickie, sagte sich Muller. Du bist auf dem besten Weg, mit diesem Jungen Freundschaft zu schließen. Vergiß darüber nicht, wo du dich befindest. Und warum. Was für ein Typ bist du eigentlich, daß du dich hier so aufführst?

„Darf ich davon etwas ins Camp mitnehmen?“ fragte Rawlins.

„Aber klar doch. Warum?“

„Da ist einer, der dieses Wässerchen sicher zu schätzen weiß. Er ist in dieser und vielen anderen Beziehungen ein Gourmet. Er reist nie ohne seine Hausbar, die sicher hundert verschiedene Schnäpse, Liköre und was weiß ich noch von über vierzig verschiedenen Welten enthält. Es sind so viele, daß ich nicht einmal von allen die Namen weiß.“

„Ist etwas vom Planeten Marduk dabei?“ fragte Muller. „Von den Deneb-Welten? Oder vom Rigel?“

„Ich kann es wirklich nicht sagen. Weißt du, ich trinke ganz gern mal einen. Aber ich bin kein Kenner.“

„Vielleicht hätte dein Freund Lust, mit mir einen kleinen Tauschhandel…“ Muller hielt abrupt inne. „Nein. Nein, vergiß, was ich gesagt habe. Ich werde mich auf nichts einlassen.“

„Du könntest doch mit mir ins Camp kommen“, sagte Rawlins. „Er würde dir sicher erlauben, eine kleine Inspektionsreise durch seine Hausbar zu unternehmen, davon bin ich überzeugt.“

„Sehr geschickt von dir. Nein.“ Muller starrte düster auf sein Glas. „Ich lasse mich nicht übertölpeln, Ned. Mit den anderen will ich nichts zu tun haben.“

„Es schmerzt mich, daß du so denkst.“

„Noch ein Glas?“

„Nein, ich muß mich jetzt langsam auf den Weg ins Camp machen. Es ist schon spät. Es war nicht vorgesehen, daß ich den ganzen Tag hier verbringe. Und sie werden mir die Hölle heiß machen, weil ich heute meine Arbeit nicht erledigt habe.“

„Du warst ja auch längere Zeit im Käfig. Daraus können sie dir doch keinen Vorwurf machen.“

„Vielleicht doch. Gestern haben sie schon ein wenig die Nase gerümpft. Ich glaube, sie haben etwas dagegen, daß ich dich besuche.“

Muller spürte, wie er sich plötzlich wieder verkrampfte.

Rawlins fuhr fort: „Nachdem ich heute mein Tagespensum nicht erledigt habe, wäre ich nicht überrascht, wenn sie mir untersagen würden, weiterhin hierher zu kommen. Ich glaube, da würden sie nicht mehr mit sich spaßen lassen. Ich meine, angesichts der Tatsache, daß du dich nicht sehr kooperativ zeigst, sehen sie es sicher als Zeitverschwendung an, wenn ich dich besuchen gehe. Ich wäre viel nützlicher, wenn ich in Zone E oder F aushelfen würde.“ Rawlins trank den letzten Rest aus seinem Glas und erhob sich dann. Er stöhnte leicht auf. Ned sah auf seine Beine hinab. Der Diagnostat hatte die Wunden mit einer Heilmasse überzogen. Sie war fleischfarben, und man konnte beim besten Willen nicht mehr erkennen, wo die Wunden gewesen waren. Umständlich zog er sich die Reste seiner Hose an. „Ich denke, ich verzichte auf die Stiefel“, sagte er. „Sie sehen so kaputt aus, daß ich mir die Mühe sparen möchte, sie irgendwie um meine Beine zu wickeln. Ich kann auch barfuß ins Camp zurückgehen.“

„Das Pflaster ist glatt und eben“, sagte Muller.

„Gibst du mir etwas von dem Schnaps für meinen Freund mit?“

Schweigend reichte Muller ihm die Flasche. Sie war noch halbvoll.

Rawlins befestigte sie an seinem Gürtel. „Es war ein interessanter Tag. Ich hoffe, ich kann bald wiederkommen.“

4

Als Rawlins sich humpelnd auf dem Weg zu Zone E befand, meldete sich Boardman: „Was machen Ihre Beine?“

„Sie sind noch etwas steif. Aber sie verheilen rasch. Ich schaffe es schon.“

„Passen Sie auf, daß Ihnen die Flasche nicht hinfällt.“

„Da machen Sie sich mal keine Sorgen, Charles. Sie hängt fest an meinem Gürtel. Ich werde Sie schon nicht Ihres Vergnügens berauben.“

„Ned, hören Sie, wir haben versucht, Drohnen zu Ihnen zu schicken. Ich habe jede dieser schrecklichen Minuten am Bildschirm mitgezittert, als diese Bestien Sie angegriffen haben. Aber uns waren wirklich die Hände gebunden. Muller hat jede einzelne Drohne aufgespürt und vernichtet.“

„Ist schon gut“, sagte Rawlins.

„Er leidet eindeutig an psychischen Störungen. Er hat nicht einen Roboter zu Ihnen durchgelassen.“

„Ist ja nicht mehr schlimm, Charles, schließlich habe ich es überlebt.“

Aber Boardman wollte noch nicht aufhören. „Ich habe mir überlegt, ob Sie nicht besser drangewesen wären, wenn wir nicht versucht hätten, die Drohnen zu Ihnen zu schicken, Ned. Denn die Roboter haben Muller einige Zeit lang beschäftigt. Andernfalls hätte er früher wieder zu Ihnen zum Käfig kommen können, um Sie herauszulassen oder die Aasfresser zu töten. Er…“ Boardman schwieg. Er preßte die Lippen zusammen und tadelte sich selbst wegen seines Gefasels. Ein untrügliches Anzeichen für das Älterwerden. Er befühlte die fleischigen Falten seines Bauchs. Eine neue Verjüngungsbehandlung war vonnöten. Er könnte sich zu einem Sechzigjährigen machen lassen und gleichzeitig den physiologischen Verfall auf den Stand eines biologisch Fünfzigjährigen zurückführen. Älter aussehen, als er es unter der Oberfläche war. Eine raffinierte Fassade, um die innere Raffinesse zu verbergen.

Nach einer langen Weile sagte er: „Es sieht so aus, als wären Muller und Sie mittlerweile gute Freunde geworden. Das gefällt mir. Der Moment ist nicht mehr fern, wo Sie versuchen sollten, ihn herauszulocken.“

„Und wie soll ich das anfangen?“

„Versprechen Sie ihm die Heilung“, sagte Boardman.

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