Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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Die Nacht war hereingebrochen. Rawlins hatte lange nichts mehr von Boardman gehört. Muller hatte er seit dem Nachmittag nicht mehr gesehen. Tiere schlichen über den Platz: vornehmlich kleine, die hauptsächlich aus Klauen und Zähnen bestanden. Rawlins hatte unbewaffnet das Camp verlassen. Er bereitete sich darauf vor, jedes Tier zu Tode zu treten, das durch das Gitter in sein Gefängnis schlüpfte.

Hunger und Kälte bedrängten ihn. Er suchte die Dunkelheit nach Muller ab. Mittlerweile fand er diesen Scherz nicht mehr lustig.

„Können Sie mich hören?“ fragte er bei Boardman an.

„Wir holen Sie bald heraus.“

„Ja, aber wann!“

„Wir haben eine Drohne losgeschickt, Ned.“

„Eine Drohne dürfte kaum mehr als eine Viertelstunde benötigen, um zu mir vorzustoßen. In diesen Zonen gibt es kaum Fallen.“

Boardman hielt einen Moment inne. „Muller hat die Drohne abgefangen und zerstört. Das war vor einer Stunde.“

„Warum haben Sie mir nichts davon gesagt?“

„Wir schicken jetzt mehrere Drohnen gleichzeitig los“, erklärte ihm Boardman. „Muller kann nicht alle im Auge behalten. Er wird mindestens eine übersehen. Alles ist bestens in Ordnung, Ned. Sie befinden sich nicht in Gefahr.“

„Bis etwas passiert“, antwortete Ned düster.

Aber er zog es vor, sich nicht weiter über diesen Punkt zu unterhalten. Frierend und hungrig drängte er sich an die Wand und wartete weiter. Er beobachtete, wie sich hundert Meter vor ihm auf dem Platz ein kleines, wendiges Tier an ein viel größeres heranschlich und es tötete. Er sah, wie sich andere Raubtiere näherten und Stücke aus dem blutigen Kadaver rissen. Ned hörte die knackenden und reißenden Geräusche. Sein Blickfeld war teilweise eingeschränkt. Er renkte sich fast den Hals aus, als er sich nach der Drohne umsah, die ihn befreien sollte. Aber kein Roboter erschien.

Er kam sich vor wie ein Menschenopfer auf einem Steinaltar, das jeden Moment getötet werden konnte.

Die Raubtiere hatten ihr Werk vollbracht. Jetzt trotteten sie über den Platz auf ihn zu… kleine, wieselartige Geschöpfe mit großen, sich verjüngenden Köpfen und paddelförmigen Pfoten, aus denen gelbe, gebogene Krallen hervortraten. Rote Augen auf gelben Netzhäuten. Sie studierten ihn interessiert, ruhig und neugierig. Dickes, purpurrotes Blut klebte an ihren Schnauzen.

Sie kamen näher. Eine lange, schmale Schnauze schob sich zwischen zwei Streben seines Käfigs. Rawlins trat danach. Die Schnauze verschwand wieder. Zu seiner Linken tauchte eine neue auf. Wenig später waren es schon drei.

Und dann schlüpften die Raubtiere von allen Seiten herein.

Neun

1

Boardman hatte sich im Camp der Zone F bequem und behaglich eingerichtet. In seinem Alter brauchte er sich nicht dafür zu entschuldigen. Er hatte nie einer spartanischen Lebensweise angehangen, und als Ausgleich für diese gefährlichen und anstrengenden Reisen pflegte er alle Annehmlichkeiten mit sich zu führen. Roboter hatten ihm das Nötige vom Schiff nachgebracht. Unter der milchweißen Kuppel des Pneumozelts hatte er sich einen Privatsektor abgetrennt — mit einem Heizkörper, wärmedämmenden Vorhängen, einem Schwerkraftneutralisator und selbst einer Hausbar. Brandy und andere „Muntermacher“ befanden sich immer in seiner Reichweite. Er schlief auf einer weichen, aufblasbaren Matratze. Darauf lag eine dicke, rote Heizdecke.

Er wußte, daß die anderen Männer im Camp, die unter ganz anderen Bedingungen fertigwerden mußten, sich nicht darüber empörten. Sie erwarteten einfach von Charles Boardman, daß er sich mit Luxus umgab, wo immer er sich auch aufhielt.

Greenfield trat ein. „Wir haben eine weitere Drohne verloren, Sir“, meldete er knapp. „Somit haben wir noch drei in den inneren Zonen.“

Boardman setzte die Zündungskappe an die Spitze einer Zigarre. Zog daran, schlug die Beine übereinander, löste sie wieder, atmete aus und lächelte. „Wird Muller die auch noch knacken?“

„Ich fürchte ja. Er kennt die Zugänge besser als wir. Und er überwacht sie alle.“

„Haben Sie denn keine Roboter auf eine Route geschickt, die wir noch nicht vermessen haben?“

„Zwei, Sir, und wir haben beide verloren.“

„Hm. Dann schicken wir am besten einen ganzen Haufen Roboter auf einmal los und hoffen, daß wenigstens einer sich an Muller vorbeimogeln kann. Der arme Junge hat keine große Lust mehr, noch länger in seinem Käfig zu bleiben. Ändern Sie bitte das Programm ab. Das Schiffsgehirn kann mehrere Taktiken gleichzeitig einschlagen, wenn man es entsprechend programmiert. Ich schätze, zwanzig Drohnen dürften reichen.“

„Wir haben nur noch drei“, sagte Greenfield.

Boardman kaute verbissen auf seiner Zigarre herum. „Drei hier im Lager — oder insgesamt?“

„Drei im Lager und fünf außerhalb des Labyrinths. Sie rollen gerade hinein.“

„Wer ist dafür verantwortlich? Rufen Sie sofort Hosteen! Und sorgen Sie dafür, daß die Reproduktionsanlagen zu arbeiten beginnen! Ich will bis morgen früh fünfzig Drohnen haben! Nein, besser achtzig! Eine unglaubliche Fahrlässigkeit, Greenfield!“

„Jawohl, Sir.“

„Raus mit Ihnen!“

„Jawohl, Sir.“

Boardman sog vor Ärger heftig an der Zigarre. Er bestellte bei der Hausbar einen Brandy — das dicke, reichhaltige und zähflüssige Teufelszeug, das die Bruderschaft der Voraussicht auf Deneb XIII herstellte. Die Situation entwickelte sich höchst unangenehm. Er kippte ein halbvolles Cognacglas in einem Zug, keuchte und ließ sich noch einmal einschenken. Er wußte, daß er in Gefahr war, sein Wahrnehmungsvermögen erheblich zu beeinträchtigen — die schlimmste aller Sünden. Die Schwachstellen seines Auftrags wurden ihm nun deutlich. Sie kamen nur in winzigkleinen Schritten voran, ständig gab es kleine, aber schmerzliche Komplikationen, ein nervenzermürbender Wechsel von Erfolgen und Rückschlägen, und jetzt auch noch Rawlins im Käfig. Überhaupt Rawlins und seine unablässigen Gewissensbisse. Dann Muller mit seiner neurotischen Weltsicht. Die kleinen Ungeheuer, die einem die Ferse anknabberten, während sie einem gleichzeitig auf die Gurgel starrten. Die Fallen, die diese Teufel installiert hatten. Und schließlich die Extragalaktiker mit ihren riesigen Augen und der Fähigkeit, Radiowellen sensorisch wahrzunehmen, die irgendwo in Lauerstellung standen und für die selbst ein Charles Boardman nicht mehr als verstandloses Gemüse war. Wo man auch hinsah, überall kleinere oder größere Katastrophen. Irritiert drückte Boardman seine Zigarre aus. Verwundert starrte er sofort danach auf das große Stück, das er verschwendet hatte. Die Zündkapsel würde nicht ein zweites Mal funktionieren. Boardman beugte sich vor, hielt die erloschene Zigarre an den Infrarotstrahler seiner Heizung und zündete sie erneut an. Er zog und blies heftig, bis sie richtig brannte. Mit einer gereizten Handbewegung aktivierte er die Funkverbindung mit Ned Rawlins wieder.

Der Bildschirm zeigte ihm Mondlicht, gebogene Gitterstäbe und kleine, fellbewachsene Schnauzen, die vor Zähnen strotzten.

„Ned?“ rief er. „Hier spricht Charles. Wir schicken Ihnen die Drohnen, mein Junge. In fünf Minuten haben wir Sie aus diesem verdammten Käfig befreit. Hören Sie mich, in fünf Minuten!“

2

Rawlins war ziemlich beschäftigt.

Es war irgendwie aberwitzig. Der Strom der kleinen Raubtiere schien kein Ende nehmen zu wollen. Schnüffelnd schoben sie erst ihre Schnauzen und dann den ganzen Körper durch das Gitter, immer zwei oder drei gleichzeitig — Wiesel, Frettchen, Nerze, Hermeline, was immer sie auch sein mochten. Sie schienen nur aus Zähnen und Augen zu bestehen. Aber es waren Aasfresser, keine wirklichen Raubtiere. Gott allein mochte wissen, was sie am Käfig anziehen mochte. Sie umzingelten ihn, kamen immer näher, strichen mit ihrem weichen Fell seine Knöchel, betasteten ihn mit ihren Pfoten, schlitzten mit ihren Krallen seine Haut auf und bissen ihn ins Schienbein.

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