Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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„Du sprichst, als gehörtest du einer fremden Rasse an“, meinte Rawlins erstaunt.

„Nein, ich gehöre ganz sicher zur menschlichen Rasse. Ich bin sogar von allen das menschlichste Wesen, weil ich als einziger meine Menschlichkeit nicht verbergen kann. Du spürst sie doch, nicht wahr? Du kannst der Häßlichkeit nicht entgehen, was? Was aus mir strömt, befindet sich auch in dir. Flieg zu den Hydriern, und sie helfen dir, ebenso menschlich zu werden. Dann laufen die Leute auch dir davon, wie sie das bei mir tun. Ich spreche für die Menschheit. Ich spreche die Wahrheit. Ich bin der wahre Mensch hinter der Maske des Gesichts, mein Junge. Ich bin die verborgenen Eingeweide der Seele. Ich bin all das Kranke und Widerwärtige, von dem wir uns immer vorlügen, es sei nicht da. Ich bin die Perversitäten, die schrecklichen Lüste, all die kleinen Bosheiten, die abartigen Geschmacklosigkeiten, der Neid. Und ich bin auch der, der einst gottgleich sein wollte. Hybris. Ich wurde in aller Deutlichkeit daran erinnert, wer ich wirklich bin.“

Ruhig fragte Rawlins: „Warum entschiedst du dich für Lemnos?“

„Ein Mann namens Charles Boardman hat mir diese Idee gegeben.“

Ned fuhr bei der Erwähnung dieses Namens überrascht zusammen.

„Kennst du ihn?“ fragte Muller.

„Aber natürlich. Er… er ist einer der bedeutendsten Männer in der Regierung.“

„Ha, das kann man wohl sagen. Weißt du, daß es Boardman war, der mich nach Beta Hydri IV geschickt hat? Oh, er brauchte mir nichts vorzumachen, mußte keine Tricks einsetzen, hatte es nicht nötig, mich in seiner aalglatten Art zu übertölpeln. Er kannte mich viel zu gut. Er hat mich einfach an meinen Ambitionen gepackt. Er sagte, da gäbe es eine Welt voller Aliens, und die Erde wolle einen Menschen zur Kontaktaufnahme hinschicken. Wahrscheinlich ein Himmelfahrtskommando, aber gleichzeitig der erste Kontakt der Menschheit mit einer anderen intelligenten Spezies. Ob ich nicht interessiert sei? Natürlich war ich das. Er wußte genau, ich konnte einer solchen Chance nicht widerstehen. Und danach, als ich in diesem Zustand zurückkehrte, ließ er sich eine Zeitlang nicht blicken. Vielleicht konnte er es nicht ertragen, in meiner Nähe zu sein, vielleicht waren seine Schuldgefühle zu groß. Schließlich habe ich ihn abgefangen und gesagt: Sieh mich an, Charles, das ist aus mir geworden. Wo kann ich hingehen? Was soll ich tun? Ich bin ganz an ihn herangetreten. So nah, wie wir uns jetzt sind. Er lief grün an. Mußte Pillen einnehmen. Ich konnte das Übelkeitsgefühl in seinen Augen erkennen. Und da hat er mir das Labyrinth auf Lemnos nahegelegt.“

„Wieso?“

„Er meinte, es sei das beste Versteck. Ich weiß nicht, ob er wirklich Mitleid hatte oder nur grausam war. Er dachte wohl, ich würde auf meinem Weg durch den Irrgarten den Tod finden… ein würdiges Ende für jemanden von meiner Sorte. Immer noch besser, als an Drogen zu krepieren oder irgendwo in der Gosse zu enden. Natürlich erklärte ich Boardman, daß ich nicht im Traum daran dächte. Ich wollte meine Spur verwischen. Ich wurde sehr ärgerlich und beharrte darauf, daß eine Flucht nach Lemnos für mich nicht in Frage käme. Danach bin ich einen Monat in der Halbwelt Under New Orleans’ untergetaucht. Als ich mich wieder nach draußen wagte, habe ich mir ein Schiff gemietet und bin hierher gekommen. Ich habe jeden Trick angewandt, um meine Spur zu verwischen. Boardman hat recht gehabt. Lemnos ist der richtige Ort für mich.“

„Wie bist du denn überhaupt durch das Labyrinth gekommen?“ fragte Rawlins.

„Durch blankes Pech.“

„Pech?“

„Ich suchte einen glorreichen Untergang“, erklärte Muller. „Mir war es scheißegal, ob ich lebend durchs Labyrinth kam oder nicht. Ich bin einfach hineingegangen und auf das Zentrum zugelaufen.“

„Das ist ja kaum zu glauben!“

„Nun, genau so hat es sich aber zugetragen. Mein Unglück war, daß ich ein Mensch mit starkem Überlebensdrang bin, Ned. Diese Gabe ist mir angeboren, vielleicht ist es sogar mehr als eine Gabe, eine parasensorische Fähigkeit. Ich besitze ungewöhnliche Reflexe. Eine Art sechsten Sinn, wie man so sagt. Außerdem ist mein Drang zu überleben besonders stark entwickelt. Davon abgesehen führte ich Massedetektoren und andere nützliche Ausrüstung mit. So betrat ich also das Labyrinth. Jedesmal, wenn ich irgendwo eine Leiche liegen sah, habe ich mich noch etwas genauer umgesehen. Wenn mein Bild von der Umgebung zu verschwimmen schien, blieb ich stehen und wartete. Ich habe fest damit gerechnet, in Zone H zu sterben. Ich wollte es sogar. Aber dank meiner besonderen Fähigkeiten kam ich überall durch, wo andere gescheitert waren. Wahrscheinlich deshalb, weil mir mein eigenes Schicksal völlig gleich war. Die innere Anspannung war von mir gewichen. Ich bewegte mich mit der Geschmeidigkeit einer Katze, war aber nicht sehr vor- und umsichtig. Irgendwie bin ich dann an den Gefahren des Irrgartens vorbeigekommen, sehr zu meiner Enttäuschung. Und jetzt bin ich hier.“

„Bist du jemals wieder nach draußen gegangen?“

„Nein. Hin und wieder bin ich bis in Zone E gekommen, wo deine Freunde ein Lager aufgeschlagen haben. Zweimal habe ich mich bis nach F vorgewagt. Aber meist bleibe ich in den drei inneren Zonen. Ich habe mich hier nett und ausreichend eingerichtet. Ich besitze einen strahlensicheren Schrank für meine Fleischvorräte und ein ganzes Gebäude für meine Bibliothek. Und auch einen Ort für meine Mädchenwürfel. In einem anderen Gebäude habe ich mir eine Werkstatt eingerichtet, wo ich Tiere ausstopfe. Ich jage viel. Und ich studiere das Labyrinth und versuche, hinter seinen Mechanismus zu kommen. Ich habe meine Memoiren und die Berichte über meine Entdeckungen auf etliche Würfel diktiert. Ihr Archäologen würdet sicher etwas dafür geben, diese Kassetten in die Finger zu bekommen.“

„Ich glaube schon, daß wir eine ganze Menge daraus lernen könnten“, stimmte Rawlins zu.

„Das wollt ihr wohl gerne, was? Aber bevor ich sie euch überließe, würde ich sie lieber zerstören. Hast du noch keinen Hunger, mein Junge?“

„Doch, eigentlich schon.“

„Bleib hier. Ich hole dir etwas.“

Muller lief auf die nächsten Gebäude zu und war bald nicht mehr zu sehen. Leise sagte Rawlins: „Es ist wirklich entsetzlich, Charles. Er hat eindeutig den Verstand verloren.“

„Verlassen Sie sich lieber nicht darauf“, entgegnete Boardman. „Zweifellos haben neun Jahre der Isolation ihre Auswirkungen auf die psychische Stabilität eines Menschen, und Muller war keine sonderlich gefestigte Persönlichkeit mehr, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Aber es ist genausogut möglich, daß er sich mit Ihnen ein Spielchen erlaubt… nur vorgibt, verrückt zu sein, um Ihr Vertrauen auf die Probe zu stellen.“

„Und wenn es um seine geistige Gesundheit dennoch nicht mehr zum Besten steht?“

„Unter den für eine Zusammenarbeit notwendigen Bedingungen fiele das nicht sehr ins Gewicht. Es ist nicht so wichtig, ob er noch bei Verstand ist oder nicht. Vielleicht wäre letzteres sogar von Vorteil.“

„Das verstehe ich nicht.“

„Das brauchen Sie auch nicht“, sagte Boardman gelassen. „Entspannen Sie sich. Bis jetzt haben Sie Ihre Rolle sehr gut gespielt.“

Muller kehrte zurück und brachte einen Teller mit Fleisch sowie einen kunstvollen Kristallbecher voll Wasser mit sich. „Das Beste, was ich habe“, sagte er und schob ein Stück Fleisch durch die Gitterstäbe. „Von einem hiesigen Tier. Du ißt doch feste Nahrung, nicht wahr?“

„Ja.“

„Das dachte ich mir… in deinem Alter. Wie alt hast du gesagt, bist du? Fünfundzwanzig?“

„Dreiundzwanzig.“

„Noch schlimmer.“ Muller reichte ihm das Wasser. Es hatte einen angenehmen Geschmack, besser gesagt, ein gewohnter Beigeschmack fehlte. Muller saß schweigend vor dem Käfig und aß. Rawlins fiel auf, daß seine Ausstrahlung ihm jetzt nicht mehr so viel ausmachte, selbst bei einem Abstand von weniger als fünf Metern. Offensichtlich gewöhnte man sich daran, zumindest, wenn man es versuchte.

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