Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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Sind wir alle so? fragte er sich. Kommt aus mir der gleiche Strom, von Boardman, von meiner Mutter und von dem Mädchen, das ich einmal geliebt habe? Geht jeder von uns umher wie ein taubstummer Blinder, eingeschlossen in die eigene Qual und unfähig, das Leid des Nächsten wahrzunehmen?

Ist er allein sehend geworden?

„Wachen Sie auf“, sagte Boardman. „Hören Sie auf zu grübeln, und achten Sie lieber auf die Fallen. Sie befinden sich kurz vor Zone C.“

„Charles, was haben Sie empfunden, als Sie zum ersten Mal in die Nähe von Muller gekommen sind?“

„Darüber reden wir später noch.“

„Kam es Ihnen auch so vor, als hätten Sie zum ersten Mal erfahren, wie es um die Menschen bestellt ist?“

„Ich sagte doch bereits, darüber reden wir…“

„Lassen Sie mich aussprechen, was ich erklären will, Charles. Im Augenblick befinde ich mich hier in keiner Gefahr. Ich habe eben einen Blick in die Seele eines Menschen tun können, und ich bin noch ganz verwirrt davon. Aber, Charles, das müssen Sie mir glauben, er ist nicht so. Er ist ein guter Mensch. Seine Ausstrahlung ist bloß Schall, ist Abfall. Es ist eine Art Dreck oder Schlamm, aus dem man nichts Wirkliches über Dick Muller erfährt. Es sind Geräusche, die eigentlich gar nicht für unsere Ohren bestimmt sind. Und die einzelnen Töne wollen überhaupt nicht zueinander passen — genauso, als wenn man über einen voll aufgedrehten Empfänger die Geräusche des Kosmos einfangen will, da hört man auch nur das Knistern des Spektrums, nicht wahr, und einige der wunderschönsten Sterne geben die entsetzlichsten Geräusche von sich. Doch diese Töne sind nur das, was der Empfänger aus ihnen macht. Sie haben nichts mit den wahren Werten des Sterns zu tun, sondern, sondern…“

„Ned!“

„Tut mir leid, Charles.“

„Kommen Sie unverzüglich ins Camp. Wir stimmen Ihnen da alle zu, daß Richard Muller ein feiner Kerl ist. Deshalb wollen wir ihn ja auch, mehr noch, wir brauchen ihn. Und Sie brauchen wir auch. Halten Sie also die Klappe und passen Sie auf, wo Sie hintreten. Vorsichtig jetzt. Sachte. Ruhig. Ruhig. Was ist das für ein Tier dort, zu ihrer Linken? Jetzt schnell, Ned. Nur die Ruhe bewahren. Das ist der richtige Weg, mein Sohn. Sachte. Ja.“

Acht

Als sie sich am nächsten Morgen wiedersahen, war es für beide schon wesentlich einfacher. Rawlins hatte ausgezeichnet unter der Schlafanlage geruht. Er war wieder ins Zentrum des Labyrinths gegangen und hatte Muller am Rande des großen Platzes angetroffen. Er lehnte an einer hohen und dunklen Metallsäule mit abgeflachten Seiten.

„Was hältst du davon?“ fragte Muller zwanglos freundlich, als Ned näherkam. „Acht Stück gibt es davon, eine an jeder Ecke. Ich beobachte sie schon seit Jahren. Sie drehen sich. Sieh her.“ Muller zeigte auf einen der Pfeiler. Rawlins trat näher. Als er zehn Meter entfernt war, empfing er Mullers Ausstrahlung. Trotzdem zwang er sich, noch weiter zu gehen. Gestern war er Dick nicht so nahe gewesen, bis auf den einen Moment, als Muller ihn gepackt und an sich gezogen hatte.

„Siehst du das?“ fragte Muller und tippte mit dem Finger auf die Säule.

„Ein Zeichen.“

„Ich habe fast sechs Monate gebraucht, um es einzuritzen. Ich habe dazu ein Stück Silber aus dem kristallinen Erker von der Wand dort drüben verwendet. Jeden Tag habe ich ein bis zwei Stunden gefeilt und gekratzt, bis ein sichtbarer Strich auf dem Metall zu erkennen war. Danach habe ich ihn beobachtet. Im Verlauf eines Planetenjahres dreht der Pfeiler sich einmal um sich selbst. Das beweist, die Säulen bewegen sich. Man kann es zwar nicht mit dem Auge verfolgen, aber sie tun es. Ich halte sie für eine Art Kalender.“

„Haben Sie… kannst du… hast du jemals…?“

„Was du da erzählst, mein Junge, ergibt nicht viel Sinn.“

„Tut mir leid“, antwortete Rawlins. Er bemühte sich angestrengt, sich nichts von der furchtbaren Ausstrahlung Mullers anmerken zu lassen. Ihm wurde heiß, und er fühlte sich völlig durcheinander. Auf fünf Meter war die Wirkung nicht so betäubend. Ned blieb stehen, riß sich zusammen und sagte sich, daß seine Toleranzschwelle allmählich stieg.

„Was wolltest du gerade sagen?“

„Ist das der einzige Pfeiler, den du kontrolliert hast?“

„Ich habe auch an ein paar anderen geritzt und bin zu der Überzeugung gelangt, daß sie sich alle drehen. Aber den Mechanismus dafür konnte ich noch nicht finden. Weißt du, irgendwo unter dieser Stadt gibt es ein phantastisches Gehirn. Es ist bereits Millionen Jahre alt, funktioniert aber immer noch. Vielleicht handelt es sich dabei um eine Art Flüssigmetall, in dem Kognitionselemente treiben. Auf jeden Fall dreht es diese Pfeiler, hält die Wasserversorgung in Gang und läßt regelmäßig die Straßen säubern.“

„Und es bedient die Fallen.“

„Ja, es bedient auch die Fallen“, bestätigte Muller. „Aber bislang ist es mir noch nicht gelungen, auch nur die kleinste Spur von ihm zu finden. Hier und da habe ich ein Loch in die Erde gegraben, aber wie tief ich auch grub, ich stieß auf nichts anderes als Erdreich. Vielleicht werdet ihr verdammten Archäologen das Gehirn der Stadt finden, was? Habt Ihr schon irgendwelche Hinweise?“

„Nicht, daß ich wüßte“, sagte Rawlins.

„Du weißt nicht besonders gut Bescheid, was?“

„Ja, aber ich habe auch noch an keinem Projekt in der Stadt teilgenommen.“ Rawlins lächelte schüchtern. Das kurze Zucken in seinem Gesicht störte ihn und brachte ihm eine Rüge von Boardman ein. Charles erklärte ihm, daß schüchternes Lächeln immer eine anstehende Lüge einleitete und das Muller nicht lange verborgen bleiben konnte. Rawlins sagte dann: „Die meiste Zeit war ich außerhalb der Stadt und habe die Eintrittsoperationen geleitet. Als ich dann endlich selbst das Labyrinth betrat, bin ich gleich bis hierher vorgestoßen. Daher weiß ich nicht, was die anderen inzwischen entdeckt haben.“

„Haben sie vor, die Straßen aufzureißen?“ wollte Muller wissen.

„Das glaube ich kaum. Heutzutage graben und buddeln wir nicht mehr so viel. Wir arbeiten lieber mit Scannern, Sensoren und Echolot.“ Beeindruckt von seiner eigenen Improvisationsgabe fuhr er munter fort: „Früher ging die Archäologie natürlich sehr destruktiv vor. Um herauszufinden, was sich unter einer Pyramide befand, mußte sie zuerst auseinandergenommen werden. Aber heute können wir mit Sonden zu denselben Ergebnissen kommen. Das ist ein ganz neues Forschungsgebiet, weißt du, in den Boden zu gucken, ohne ein Loch gegraben zu haben, und so die Monumente aus der Vergangenheit zu erhalten…“

„Auf einem der Planeten von Epsilon Indi hat vor etwa fünfzehn Jahren ein Archäologenteam einen antiken außerirdischen Grabpavillon vollständig abgetragen“, erklärte Muller. „Und danach war es ihnen unmöglich, die Anlage wieder zusammenzusetzen, weil sie das strukturelle Gefüge einfach nicht verstehen konnten. Als sie es dennoch versuchten, fiel alles auseinander, und die ganze Anlage war für immer verloren. Einige Monate später habe ich die Ruinen zufällig mit eigenen Augen sehen können. Aber dir ist dieser Fall sicher bekannt.“

Rawlins hatte noch nie davon gehört. Errötend sagte er: „Nun, in jeder Disziplin gibt es immer wieder Pfuscher und Scharlatane…“

„Ich hoffe, von denen habt Ihr keine mitgebracht. Ich möchte nicht, daß das Labyrinth beschädigt wird. Aber dazu werdet ihr sowieso kaum Gelegenheit haben. Es kann sich nämlich recht gut verteidigen.“ Muller marschierte lässig von dem Pfeiler weg. Rawlins atmete heimlich auf, als die Distanz zwischen ihnen größer wurde, aber Boardman drängte ihn zu folgen. Die Taktik zur Eindämmung von Mullers Mißtrauen sah auch vor, ihm freiwillig zu folgen und sich ohne eigene Schonung seiner Strahlung auszusetzen. Muller drehte sich nicht um, als er, mehr zu sich selbst, sagte: „Die Käfige sind wieder geschlossen.“

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