Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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„Krank?“

„Ich leide an einer mysteriösen Krankheit, einer Art Seelenfäulnis. Paß auf, Ned, du bist ein lieber, netter Junge, und ich habe deinen Vater sehr gemocht. Aber ich möchte nicht, daß du in meiner Nähe bist. Du wirst es nämlich bereuen. Ich will dir damit keineswegs drohen, sondern nur eine Tatsache feststellen. Geh weg von mir. Geh ganz weit weg.“

„Lassen Sie sich nicht abweisen“, erklärte ihm Boardman. „Gehen Sie näher an ihn heran. So weit, bis es kaum noch auszuhalten ist.“

Rawlins trat unsicher einen Schritt vor, dachte dabei an die Waffe in Mullers Tasche und erkannte in den Augen seines Gegenübers, daß er sich nicht allzu sehr auf dessen logisches Denkvermögen verlassen durfte. Er verkürzte die Distanz um zehn Prozent. Die Wucht der negativen Strahlen schien sich dadurch zu verdoppeln.

Er sagte: „Bitte schicken Sie mich nicht fort, Mr. Muller. Ich möchte doch bloß freundlich sein. Mein Vater würde es mir nie verziehen haben, wenn er herausgefunden hätte, daß ich Sie hier überraschenderweise getroffen hätte, ohne Ihnen meine Hilfe anzubieten.“

„Würde nicht? Herausgefunden hätte? Was ist denn mit Ihrem Vater?“

„Er ist gestorben.“

„Wie? Wann denn und wo?“

„Vor vier Jahren, auf Rigel XXII. Er arbeitete gerade daran mit, eine Kurzstrahl-Verbindung zu errichten, mit der die Rigel-Welten untereinander verbunden werden sollten. Eines Tages kam es zu einer Störung in einem der Verstärker, und dabei polte die Spannung um. Vater hat die ganze Ladung abbekommen.“

„Großer Gott, er war noch so jung.“

„In einem Monat wäre er fünfzig geworden. Wir wollten alle zum Rigel-System fliegen, um ihn dort zu besuchen und ihm zu gratulieren. Als Überraschung sozusagen. Statt dessen bin ich dann alleine hingeflogen, um seine Leiche zu überführen.“

Mullers Gesicht verlor etwas von seiner Schärfe. Die Unruhe in seinen Augen ließ etwas nach. Die Lippen waren nicht mehr so zusammengepreßt. Es war ganz so, als hätte ihn das Leid eines anderen für einen Moment von seiner eigenen Pein abgelenkt.

„Gehen Sie näher an ihn heran“, befahl Boardman.

Ein Schritt vor… als Muller das nicht zu bemerken schien, noch einen. Rawlins spürte Hitze. Keine normale, sondern eine psychische Hitze, ein Feuerhauch wie aus einem Hochofen, entstanden aus richtungslosen Emotionen. Ned zitterte vor Furcht. Er hatte nie wirklich daran geglaubt, daß das, was die Hydrier Richard Muller angetan hatten, so elementar der Wahrheit entsprach. Ned war viel zu stark im pragmatischen Geist seines Vaters erzogen worden. Wenn man etwas im Labor nicht reproduzieren konnte, dann existierte es nicht. Was sich nicht graphisch darstellen ließ, das gab es nicht. Was nicht in einem Stromkreislauf floß, besaß auch keine Existenz. Wie sollte es möglich sein, ein menschliches Wesen so zu ändern, daß es seine eigenen Emotionen ausstrahlte? Kein Schaltkreis konnte so etwas. Und dennoch spürte Rawlins die Ausläufer dieser Ausstrahlungen.

„Was tust du denn hier auf Lemnos, mein Junge?“ fragte Muller.

„Ich bin Archäologe.“ Die Lüge wollte ihm nur mit Mühe über die Lippen. „Dies ist meine erste Felduntersuchung. Wir sind gekommen, um das Labyrinth vollständig zu kartographieren.“

„Zufälligerweise ist das Labyrinth mein Heim. Ihr stört hier.“

Ned stockte.

„Sagen Sie ihm, Sie hätten nicht gewußt, daß er sich hier aufhalte“, flüsterte Boardman ihm zu.

„Wir hatten keine Ahnung, daß jemand hier lebt“, sagte Rawlins. „Woher hätten wir auch wissen sollen…“

„Ihr habt Eure verdammten Roboter hereingeschickt, nicht wahr? Seit Ihr hier jemanden entdeckt habt — jemand, von dem Ihr verdammt gut wußtet, daß er keine Gesellschaft um sich haben will…“

„Ich verstehe nicht ganz“, sagte Rawlins. „Wir nahmen an, Sie hätten hier Schiffbruch erlitten. Und da wollten wir Ihnen unsere Hilfe anbieten.“

Wie leicht mir doch diese Lügen fallen, sagte er sich.

Muller warf ihm einen finsteren Blick zu. „Du weißt wirklich nicht, warum ich hier bin?“

„Ich fürchte nein.“

„Wahrscheinlich weißt du das tatsächlich nicht. Du warst damals noch zu jung. Aber die anderen,… sobald sie mein Gesicht erkannten, hätten sie es eigentlich wissen müssen. Warum haben Sie dir nichts gesagt? Euer Roboter hat mein Gesicht übertragen, nicht wahr? Ihr wußtet, wer hier ist. Und sie haben dir kein einziges Wort gesagt?“

„Ich verstehe leider immer noch nicht…“

„Komm näher!“ rief Muller barsch.

Rawlins spürte, wie er näherglitt, obwohl ihm die einzelnen Schritte nicht bewußt wurden. Plötzlich stand er Muller von Angesicht zu Angesicht gegenüber, wurde sich der massigen Gestalt des Mannes vollauf bewußt, seiner tiefgefurchten Stirn, seiner furchterregenden Augen mit dem starren Blick. Mullers riesige Hand umfaßte wie ein Schraubstock Neds Handgelenk. Rawlins schwankte. Der plötzliche Ansturm paralysierte ihn. Verzweiflung überwältigte ihn; so groß, daß sie ganze Universen verschlingen konnte. Er bemühte sich, nicht allzu sehr den weichen Knien nachzugeben.

„Jetzt geh wieder weg von mir!“ rief Muller heiser. „Hau ab! Raus hier! Raus!“

Rawlins rührte sich nicht.

Muller stieß einen Fluch aus und rannte schweren Schritts in ein Gebäude mit niedrigen Glaswänden, deren dunkle Fenster wie blinde Augen wirkten. Die Tür verschloß sich hinter ihm. Lückenlos, ohne erkennbare Naht. Rawlins atmete tief durch und bemühte sich, sein Gleichgewicht zu bewahren. Hinter seiner Stirn hämmerte es, als versuche dort etwas, mit aller Gewalt nach draußen zu gelangen.

„Bleiben Sie, wo Sie sind“, sagte Boardman. „Lassen Sie ihn erst seine verzweifelte Wut überwinden. Bis jetzt läuft alles bestens.“

3

Muller kauerte hinter der Tür. Der Schweiß rann ihm die Seiten herab. Ein Frösteln durchfuhr ihn. Er schlang die Arme so fest um sich, daß die Rippen zu schmerzen begannen.

So hatte er mit einem Eindringling ganz sicher nicht verfahren wollen.

Eine kurze Vorstellung vielleicht; dann der bestimmte Hinweis, daß sein Wunsch nach Zurückgezogenheit respektiert werden sollte; wollte der Störenfried danach immer noch nicht verschwinden, würde er eben mit der Kugelwaffe nachhelfen. So hatte Muller es sich vorgenommen. Aber bei dem jungen Rawlins hatte er gezögert. Er hatte sich zu lange mit ihm unterhalten, hatte zuviel erfahren. Der Sohn von Stephen Rawlins also? Hierhergeflogen mit einer Archäologengruppe? Der Junge schien von seiner Ausstrahlung kaum betroffen worden zu sein, außer wenn er sehr nahe an ihn herankam. Hatte sein Leiden im Lauf der Jahre etwas nachgelassen?

Muller kämpfte darum, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Warum war er so abweisend? Warum so ängstlich? Warum klammerte er sich so verzweifelt an seine Einsamkeit? Er hatte von den Erdmenschen nichts zu befürchten. Sie litten bei jedem Kontakt mit ihm, und nicht er. Verständlich, daß sie vor seiner Anwesenheit zurückschreckten. Deshalb gab es für ihn auch keinen Grund, sich so zurückzuziehen — außer auf Grund eines lähmenden Mangels an Selbstbewußtsein, der erstarrten Unbeweglichkeit, die nach neun Jahren Isolation nicht verwundern konnte. War es wirklich so weit mit ihm gekommen liebte er die Einsamkeit um ihrer selbst willen? War er ein Einsiedler? Anfangs hatte er sich eingeredet, er sei nur hierher gekommen, weil er an das Wohl seiner Mitmenschen gedacht habe. Daß er seine schmerzende, seelische Häßlichkeit nicht auf sie ausströmen lassen wollte. Doch dann war der Junge gekommen, war freundlich und hilfsbereit gewesen. Warum sollte er vor ihm fliehen? Warum sollte er so dumm und grob reagieren?

Langsam erhob Muller sich wieder und öffnete die Tür. Er trat nach draußen. So rasch, wie das beim hiesigen Winter üblich war, war die Nacht hereingebrochen. Der Himmel war schwarz, und die Monde zogen flink über ihn hinweg. Der Junge stand immer noch auf dem Platz. Er wirkte etwas unschlüssig. Clotho, der größte Mond, badete ihn in seinem goldenen Licht, so daß sein lockiges Haar von innen her zu funkeln schien. Neds Gesicht war sehr blaß und wurde jetzt noch stärker von den stark hervorstehenden Wangenknochen betont. Aus seinen blauen Augen leuchtete Verblüffung, wie von jemandem, der gerade eine Ohrfeige bekommen hatte.

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