Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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Ihre Höflichkeit und Gastfreundlichkeit hatten ihnen geboten, dem Spion von der Erde eine ihrer Frauen anzubieten. Für Muller war es eine Lektion darüber gewesen, wie relativ kulturelle Werte sein können. Im Dorf lebten zwei oder drei Frauen, die, obwohl sicher nicht mit einer Mannequinfigur versehen, nach örtlichen Maßstäben als knochig und verkümmert angesehen wurden. Für Muller hingegen entsprachen sie gerade so eben noch seinen Vorstellungen von weiblicher Attraktivität. Aber die Lokiten überließen ihm keine von diesen Frauen, ihrer Ansicht nach bedauernswerte, unterentwickelte Geschöpfe, die gerade hundert Kilogramm auf die Waage brachten; denn es hätte einen unverzeihlichen Bruch der Sitten bedeutet, einem Gast eine kärgliche Bettgefährtin zu geben. Statt dessen „verwöhnten“ sie ihn mit einem blonden Koloß, der Brüste wie Kanonenkugeln und Hinterbacken wie Kontinente aus wabbeligem Fleisch besaß.

Es war ein in jeder Hinsicht unvergeßliches Erlebnis gewesen.

Und es hatte viele solcher Welten gegeben. Er war ein rastloser Wanderer gewesen. Die Feinheiten der politischen und diplomatischen Manipulation hatte er Männern wie Charles Boardman überlassen. Muller besaß auch Fingerspitzengefühl, konnte staatsmännisch handeln und auftreten, aber er sah sich selbst mehr als Entdecker denn als Diplomat. Er hatte in Methanmeeren gefroren, war in unberührten Wüsten von titanischen Ausmaßen gebraten worden, war mit nomadischen Siedlern über eine purpurrote Ebene auf die Suche nach ihrem herumstreunenden arthropodischen Vieh gegangen. Er hatte durch Computerfehler auf atmosphärelosen Welten Schiffbruch erlitten. Er hatte die kupferhaltigen, neunzig Kilometer hohen Klippen auf Damballa gesehen. Er war im schwerkraftlosen Meer von Mordred geschwommen. Er hatte am Ufer eines buntschillernden Baches unter einem Himmel geschlafen, von dem drei Sonnen herabbrannten. Und er war über die Kristallbrücken von Prokyon XIV gegangen. Er hatte viel gesehen und bedauerte davon nur wenig.

Nun hatte er sich ins Zentrum seines Labyrinths verkrochen, beobachtete seine Monitore und wartete darauf, daß der Fremde ihn fand. Eine Waffe lag kühl in seiner Hand.

2

Der Nachmittag verging rasch. Rawlins begann darüber nachzudenken, ob er nicht doch besser auf Boardman gehört und vor seinem Aufbruch zu Muller noch eine Nacht im Camp verbracht hätte. Vielleicht ein dreistündiger Tiefschlaf, um die Spannungen aus seinem Gehirn zu waschen — sich rasch einmal an das Schlafgerät anzuschließen, war immer von Nutzen. Nun, er hatte geglaubt, es auch so zu schaffen. Jetzt hatte er keine andere Wahl mehr. Seine Sensoren zeigten an, daß Muller ganz in der Nähe war.

Moralische Fragen quälten ihn aufs neue, und auch die Frage, wie mutig er eigentlich war.

Er hatte noch nie etwas Vergleichbares tun müssen. Er hatte studiert, hatte in Boardmans Büro Routinearbeiten und -fälle erledigt und nur hin und wieder eine Angelegenheit regeln müssen, die etwas Grips und Fingerspitzengefühl verlangte. Und immer war er der Überzeugung gewesen, seine wirkliche Karriere stünde ihm noch bevor, daß bisher alles nur Ouvertüre gewesen sei. Er hatte auch hier auf Lemnos das Gefühl, daß seine Zukunft ihm noch bevorstand, aber mittlerweile mußte er sich eingestehen, daß er auf der Schwelle stand. Das hier war kein Routinefall mehr. Hier stand er nun, groß, blond, jung und stur und entschlossen zu seiner großen Tat, die — und Boardman hatte in diesem Punkt ganz und gar nicht übertrieben — durchaus dazu angelegt war, den Verlauf der zukünftigen Geschichte zu beeinflussen.

Ping.

Ned sah sich um. Die Sensoren hatten wieder angesprochen. Aus dem vor ihm liegenden Schatten löste sich die Gestalt eines Menschen. Richard Muller.

Sie starrten sich über eine Distanz von zwanzig Metern an. Rawlins hatte sich Muller als Riesen vorgestellt. Überrascht stellte er nun fest, daß sie beide von gleicher Größe waren, beide gut zwei Meter groß. Muller trug ein dunkles, speckiges Hemd. Das Sonnenlicht zu dieser Stunde zeigte Mullers Gesicht als Konglomerat von widerstrebenden Falten und hervorstehenden Kanten.

In Mullers Hand befand sich das apfelgroße Gerät, mit dem er die Drohne vernichtet hatte.

Boardmans Stimme ertönte summend in Neds Ohr: „Gehen Sie näher heran. Lächeln Sie. Geben Sie sich schüchtern, unsicher und freundlich. Und zeigen Sie, daß es Ihnen ernst ist. Vor allem aber müssen Sie die Hände so halten, daß er sie ständig sehen kann, und zwar die ganze Zeit.“

Rawlins gehorchte. Er fragte sich, wann er wohl die negativen Schwingungen empfangen würde, die Muller aussandte. Er konnte kaum den Blick von der glänzenden Kugel wenden, die wie eine Handgranate in Mullers Hand lag. Als er nur noch zehn Meter von ihm entfernt war, begann er Mullers Ausstrahlung zu verspüren. Ja, das mußte sie sein. Er sagte sich, daß er sie ertragen konnte, wenn es bei dieser Entfernung blieb.

Muller sagte: „Was wollen Sie …“

Die Worte hörten sich an wie ein heiserer, krächzender Schrei.

Muller hielt inne, und seine Wangen liefen rot an, während er versuchte, seinen Kehlkopf wieder unter Kontrolle zu bekommen. Rawlins nagte an seiner Unterlippe. Er spürte ein unkontrollierbares Zucken in seinem rechten Augenlid. Heftiges Atmen von Charles Boardman ertönte in seinem Ohrempfänger.

Muller versuchte es noch einmal. „Was wollen Sie von mir?“ Diesmal klang seine Stimme wie immer. Sie war tief, und kaum unterdrückte Wut schwang in ihr mit.

„Ich wollte nur mit Ihnen reden, wirklich. Aber ich wollte Ihnen keine Unannehmlichkeiten machen, Mr. Muller.“

„Sie kennen mich!“

„Aber natürlich. Jeder kennt Richard Muller. Ich will sagen, Sie waren schon der galaktische Held, als ich noch zur Schule gegangen bin. Wir haben Aufsätze über Sie geschrieben, Klassenarbeiten. Wir…“

„Hauen Sie ab! Raus hier!“ Wieder kippte seine Stimme über.

„…und Stephen Rawlins war mein Vater. Ich kenne Sie, Mr. Muller.“

Das apfelförmige Gerät richtete sich auf ihn. Das kleine viereckige Fenster in ihm zeigte direkt auf Neds Gesicht. Rawlins erinnerte sich daran, wie urplötzlich die Übertragung der Drohne geendet hatte.

„Stephen Rawlins?“ Die Waffe sank wieder.

„Mein Vater.“ Rawlins’ linkes Knie schien zu Pudding geworden zu sein. Verdampfter Schweiß schwebte wie eine Wolke um seine Schultern. Er empfing Mullers Strahlung jetzt intensiver, so als brauche sie einige Minuten, um sich auf seine Wellenlänge einzustellen. Ned spürte jetzt Wirbel von Pein, von Traurigkeit und ein Gefühl wie von gähnenden Abgründen, die friedliche Wiesen zerrissen. „Ich habe Sie vor langer Zeit kennengelernt“, sagte Rawlins. „Sie kehrten gerade von einer Reise nach — Moment, bitte, was war es denn noch gleich, ja, Eridani 82, glaube ich — zurück und waren tiefgebräunt und windgegerbt. Ich glaube, ich war damals acht Jahre alt. Sie haben mich hochgehoben und mich in die Luft geworfen. Sie waren nicht mehr an die irdische Schwerkraft gewohnt und haben mich zu heftig hochgeworfen. Ich stieß gegen die Decke und begann zu weinen. Und Sie haben mir etwas geschenkt, damit ich mit dem Weinen aufhörte eine kleine Perle, die ständig ihre Farbe änderte…“

Mullers Hände hingen schlaff an den Seiten. Die Waffe war irgendwo in einer Hemdfalte verschwunden.

Zwischen zusammengepreßten Lippen sagte er: „Wie war doch gleich dein Name? Fred, Ted, Ed… ja, sicher, Ed. Edward Rawlins.“

„Später hat man mich Ned genannt. Sie erinnern sich also an mich?“

„Ein wenig. An deinen Vater kann ich mich besser erinnern.“ Muller wandte sich ab und hustete. Er steckte eine Hand in die Tasche. Dann hob er den Kopf, und die untergehende Sonne glitzerte unheimlich auf seinem Gesicht und färbte es orangerot. Er machte eine rasche, abgehackte Handbewegung. „Geh fort, Ned. Sag deinen Freunden, daß ich nicht gestört werden möchte. Ich bin ein sehr kranker Mann und möchte allein sein.“

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