Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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Muller ging vorsichtig auf ihn zu. Er wußte noch nicht recht, welche Taktik er einschlagen sollte. Er kam sich wie eine große, halbverrostete Maschine vor, die plötzlich wieder eingeschaltet worden war, nachdem man sie so viele Jahre in einer Ecke abgestellt hatte. „Ned“, sagte er. „Ned, ich, äh, ich möchte dir sagen, daß es mir leid tut. Aber du mußt verstehen, ich bin Menschen nicht mehr gewöhnt. Weiß… nicht… mehr umzugehen… mit… Menschen.“

„Aber das macht doch nichts, Mr. Muller. Ich kann mir vorstellen, daß es für Sie nicht immer einfach war.“

„Dick. Nenn mich Dick.“ Muller hob die Arme und streckte sie weit aus, so als wolle er Mondstrahlen einfangen. Ihm war plötzlich furchtbar kalt. An der Wand am Rand des Platzes tanzten und hüpften die Schatten der kleinen Tiere. Muller sagte: „Ich habe meine Einsamkeit schätzen gelernt. Man kann sogar Krebs begrüßen, wenn man ihn nur in bestimmten Stimmungen von der richtigen Seite her sieht. Paß auf, eins sollte von Anfang an klar sein: Ich bin freiwillig hierhergekommen. Es war kein Schiffbruch oder sonst was in der Art. Ich habe mir den Ort im ganzen Universum ausgesucht, wo ich am wenigsten gestört werden würde. Und hier habe ich mich verkrochen. Aber dann mußtet Ihr natürlich kommen, mit Euren raffinierten Robotern, und habt einen Weg hinein gefunden.“

„Wenn Sie mich nicht hier haben wollen, dann gehe ich wieder“, sagte Rawlins.

„Vielleicht wäre das das beste für uns. Nein. Warte. Bleib hier. Ist es sehr schlimm, auf so geringe Distanz bei mir zu stehen?“

„Es ist nicht übermäßig gemütlich“, antwortete Ned, „aber es ist auch nicht so schlimm wie… wie… nun, das weiß ich auch nicht. Auf diese Entfernung fühle ich mich nur ein wenig niedergeschlagen.“

„Weißt du warum?“ fragte Muller. „Aus der Art, wie du redest, Ned, schließe ich, daß du es weißt. Du gibst nur vor, nicht zu wissen, was mir auf Beta Hydri IV zugestoßen ist.“

Rawlins lief rot an. „Nun, ich denke, daß ich wirklich ein wenig darüber weiß. Sie haben etwas an Ihrem Gehirn geändert, nicht wahr?“

„Ja, das stimmt. Was du spürst, Ned, das bin ich. Meine verfluchte Seele, die undicht geworden ist und ausläuft. Du empfängst meine Gehirnströme, direkt aus meinem Kopf. Ist das nicht einmalig? Versuch doch, noch ein wenig näher zu kommen… dann weißt du erst richtig Bescheid.“ Rawlins zögerte. „So“, sagte Muller, „jetzt ist es schon stärker, nicht wahr? Jetzt ist die Dosis schon wesentlich stärker. Nun erinnere dich daran, wie es war, als du mir direkt gegenüber gestanden hast. Das war nicht so angenehm, was? Aus einer Entfernung von zehn Metern kann man es noch ertragen. Bei einer Distanz von einem Meter ist es nicht mehr zum Aushalten. Kannst du dir vorstellen, du hältst eine Frau in den Armen, während du solchen seelischen Unrat absonderst? Man kann eine Frau nicht aus zehn Metern Entfernung lieben. Zumindest ich kann das nicht. Setzen wir uns, Ned. Hier ist es sicher. Ich habe überall Detektoren angebracht, die mich warnen, falls eines von den unangenehmeren Tieren aufkreuzt. Aber in dieser Zone gibt es keine Fallen. Also setz dich.“ Er ließ sich auf den glatten, milchweißen Marmorboden nieder — der diesen Platz so sonderbar anheimelnd machte. Rawlins überlegte einen Augenblick, dann glitt er gewandt zu Boden und hockte sich im Schneidersitz hin. Ein Dutzend Meter von Muller entfernt.

„Wie alt bis du, Ned?“ fragte Muller.

„Dreiundzwanzig.“

„Verheiratet?“

Ein scheues Lächeln. „Leider nein.“

„Eine Freundin?“

„Es gab eine. Wir hatten eine Art Verlobungs-Kontrakt, haben ihn aber wieder aufgelöst, als ich diesen Job hier annahm.“

„Ach. Nehmen Frauen an dieser Expedition teil?“

„Nein, wir haben nur Mädchenwürfel“, sagte Rawlins.

„Die sind aber lange nicht so gut, was, Ned?“

„Hmmm. Wir hätten ja einige Frauen mitbringen können, aber…“

„Was aber?“

„Die Gefahren erschienen uns zu groß. Das Labyrinth…“

„Wie viele Männer habt Ihr denn bislang verloren?“

„Fünf, glaube ich. Ich wüßte gern mehr über die Wesen, die eine solche Anlage erbaut haben. Dahinter stecken gut fünfhundert Jahre Planung, um sie mit derart teuflischen Todesfallen zu spicken.“

„Das reicht noch nicht“, sagte Muller. „Ich denke mir, es handelt sich bei diesem Irrgarten um das größte Werk, um den Triumph jener Rasse. Sie müssen sehr stolz auf eine solche Todesanlage gewesen sein. In ihr war die gesamte Essenz ihrer Philosophie vereint: Töte alles Fremde.“

„Ist das Spekulation, oder haben Sie irgendwelche Hinweise auf ihre Kultur oder ihr Geistesleben gefunden?“

„Der einzige Hinweis auf ihre Denkweise ist das, was uns hier umgibt. Aber ich darf mich wohl als Experten in Fragen der außerirdischen Psychologie ansehen, Ned. Ich weiß darüber mehr als jeder andere Mensch. Denn ich bin der einzige gewesen, der jemals bei einer außerirdischen Rasse gewesen ist. Töte das Fremde,… das ist das Gesetz des Universums. Und wenn du es schon nicht gleich umbringst, dann verpaß’ ihm wenigstens eine gehörige Abreibung.“

„Wir sind nicht so“, sagte Rawlins. „Wir sind nicht instinktiv feindlich eingestellt gegen…“

„Quatsch.“

„Aber…“

„Wenn ein fremdes Raumschiff jemals auf einer unserer Welten landen sollte, dann würden wir es sofort unter Quarantäne stellen, die Besatzung gefangen nehmen und sie solange ausquetschen, bis sie zu Tode gekommen wäre. Was immer wir auch an guten Manieren heutzutage aufweisen mögen, sie sind aus unserer Dekadenz und Selbstgefälligkeit erwachsen. Wir bilden uns ein, wir seien zu nobel, um Fremde zu hassen, aber unsere Höflichkeit heißt in Wahrheit Vogel-Strauß-Politik. Man braucht doch nur einmal an die Zeit der Entdeckung der Hydrier zu denken. Eine nicht zu übersehende Minderheit innerhalb unserer Regierung trat offen dafür ein, innerhalb der Wolkenschicht von Beta Hydri IV ein paar Bomben hochgehen zu lassen. Den Fremden sozusagen eine Extrasonne zu bescheren,… statt zuerst einen Emissär zu ihnen zu schicken, der sich dort umsehen könnte.“

„Nein!“

„Doch. Sie wurden überstimmt. Man schickte einen Emissär aus, und die Hydrier haben ihn kaputtgemacht — mich.“ Plötzlich schien Muller eine Idee gekommen zu sein. Entsetzt fragte er: „Welche Beziehungen haben sich in den letzten neun Jahren zwischen uns und den Hydriern entwickelt? Ist es zu weiteren Kontakten gekommen? Hat es Krieg gegeben?“

„Nichts davon“, sagte Rawlins. „Nichts. Wir haben Beta Hydri nicht wieder betreten.“

„Sagst du mir auch die Wahrheit? Oder haben wir die Hundesöhne ausgelöscht? Gott im Himmel weiß, daß mir das nichts ausmachen würde, obwohl es nicht ihre Schuld war, daß sie mir das hier angetan haben. Sie haben sich nur gemäß der Norm der überall verbreiteten Fremdenfeindlichkeit verhalten. Ned, sag mir bitte ganz ehrlich, hat es einen Krieg mit ihnen gegeben?“

„Nein, das schwöre ich.“

Die Spannung trat aus Mullers Zügen. Nach einem Moment des Schweigens sagte er: „Also gut. Ich will dich nicht danach fragen, was sich in der Zwischenzeit alles ergeben und entwickelt hat. Denn das interessiert mich wirklich einen Scheißdreck. Wie lange wollt Ihr denn auf Lemnos bleiben?“

„Darüber haben wir noch nicht genau entschieden. Wahrscheinlich ein paar Wochen. Wir haben ja noch gar nicht richtig damit begonnen, das Labyrinth zu vermessen. Und dann gibt es ja auch noch die umliegenden Gebiete. Wir wollen die Arbeit früherer Expeditionen überprüfen und davon ausgehen…“

„Also wollt Ihr eine Weile hierbleiben. Wollen die anderen auch zu mir ins Zentrum kommen?“

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