Robert Silverberg - Das Land der Lebenden

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Das Land der Lebenden: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine phantastische Reise in die Totenwelt jenseits der Erde — dort trifft König Gilgamesch seinen geliebten Freund Enkidu wieder — nur um ihn erneut zu verlieren. Auf seiner Wanderschaft durch die dunklen Einöden begegnet er Menschen aus der Steinzeit ebenso wie Menschen des Industriezeitalters, die mit ihren seltsamen technischen Gerätschaften die lärmende Hektik ihrer Epoche ins Totenreich eingeschleppt haben. Er begegnet der schönen Helena, die Picasso Modell sitzt, und Robert E. Howard, der glaubt, in ihm seinen Conan leibhaftig vor sich zu haben. Es gelingt Gilgamesch sogar, den Weg zurück ins Land der Lebenden zu finden, ins New York des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts, doch er wendet ihm schaudernd den Rücken.

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»Stimmt.«

Und er schüttelte den Kopf. »Weißt du, Hinky, ich könnte mich in die tiefste Scheiße reinreiten — beim Gewerbeamt, bei der Einwanderungsbehörde, bei der Steuer, und Jesus allein weiß, wo sonst noch! Ein Kerl fällt da vom Mars runter, und ich gable ihn so ganz einfach auf der Straße auf und heure ihn als Türsteher an, einfach so, ganz ohne Papiere, mit nicht dem winzigsten Fetzen von Ausweis. Und er will mir nicht mal seinen verdammten Familiennamen sagen, was?« Enkidu starrte ihn nur an, denn er begriff nahezu nichts von dem Ganzen. Und Gallagher redete auch gleich weiter. »Die könnten mir glatt den Laden dichtmachen. Ich muß verrückt geworden sein. Aber du gefällst mir. Du gefällst mir echt. Und ich brauche jemand, der die verdammten Besoffenen unter Kontrolle halten kann. Ich hab dich an Land gezogen, also kann ich dich jetzt auch genausogut gleich behalten. Also, du kriegst den Job, aber ohne offiziellen Vertrag, klar? Sobald irgendwer, der offiziell aussieht, hier auftaucht und dich fragt, ob du hier arbeitest, sagst du dem, nein, nein, du bist bloß zu ‘nem kurzen Besuch vorbeigekommen. Und du schaust besser, daß du nicht in irgendwelchen Trabbel kommst, ja? Und wenn doch, schön, dann hab’ ich dich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen. Capisce? Farstehn? Haste mich?« Gallagher holte tief Luft. »Mich muß ‘n wahnsinniger Affe gebissen haben, daß ich sowas mache. Aber sag mir eins, nur ein ganz kleines Bißchen, Hinky, ja? Machst du das? Sag mir bloß, was willste eigentlich überhaupt hier in New York?«

»Ich versuche, meine Freunde zu finden«, antwortete Enkidu. »Gilgamesch, der mir wie ein Bruder ist. Und Helena. Sie sind irgendwo hier in dieser Stadt. Irgendwo.«

»Irgendwo? Aber das ist ‘ne ziemlich große Stadt. Weißt du denn nicht, wo?«

»Wir wurden getrennt, als wir herkamen. Das war gestern, glaube ich. Er ist sehr groß, genau wie ich. Sie ist sehr schön und hat dunkles Haar. Ich muß sie finden.«

»Hast du’s schon bei der Polizei versucht?« Dann lachte Gallagher. »Nein, bestimmt nicht bei der Polizei. Schön, hör mal, wir versuchen es jetzt einfach mal. Wie heißt dein Freund?«

»Gilgamesch.«

»Ist der auch aus dem Iran?«

Achselzuckend sagte Enkidu: »Wir sind Sumerer.«

»Ist mir neu. Sumerer. Aber schön. Versuchen wir’s mal. Wir brauchen eine Auskunft von der Stelle für vermißte Personen über einen großen männlichen Sumerer namens Gilgamesch. Du kennst dich mit dem Telefon aus?«

»Ich weiß nicht so recht. Da, wo ich herkomme, sind sie anders.«

»Gut. Ich werd’s dir zeigen. Du rufst da an, fragst nach der Vermißtenabteilung, vielleicht funktioniert’s ja — jedenfalls machen sie’s im Fernsehen immer so. Und da wirst du erst mal rumgeschaltet, bis du in der richtigen Abteilung landest. Denen sagst du, du bist sein Bruder — Freund reicht nicht, das interessiert die keinen Furz, aber ein Bruder, vielleicht —, und was das Mädchen angeht, da sagst du, sie ist deine Verlobte, klar? Hast du kapiert, was ich sagte? Du kannst die Typen nicht einfach auffordern, irgendein Weib für dich zu suchen, das du finden willst, aber wenn’s deine Anverlobte ist, da werden sie dir helfen, besonders wenn du so ausländisch klingst, wie du das tust, und wenn du ein bißchen durcheinander wirkst, was du ja ebenfalls bist. Also, komm. Machen wir den Anruf, okay? Okay?«

Dies war vor zwei Tagen geschehen, und Enkidu hatte der Polizei gegenüber gesagt, daß er von seinem Bruder und seiner Verlobten getrennt worden sei, am Tag ihrer Ankunft in New York — und Gallagher hörte am Nebenapparat mit und soufflierte ihm, wenn er das richtige Wort nicht fand… und hier war Enkidu nun zwei Tage später, hing wieder an diesem Telefon und hörte einer verquälten New Yorker Stimme zu, die ihm entgegenkrächzte: »Hörst du? Grad kommt der Bericht über deinen Bruder rüber, ja? Laut Bericht aus dem Bellevue, männliche Person, die ihren Namen als Gilgamesch angibt, paßt zu der Suchbeschreibung, Bart, extrem groß und kräftig, fremdländischer Akzent, zur Beobachtung eingeliefert; junge Frau namens Helena; beide ohne jeden Identitätsausweis; verwickelt in einen Zwischenfall auf der Treppe zur Bibliothek in der Zweiundvierzigsten — nichtidentifizierter Stadtstreicher, schwere Verletzung, Vergewaltigungsversuch an der Frau, Gil verhinderte das und verletzte den Typ, keine offizielle Anklage, sieht aber so aus, als wäre es ein Psycho-Fall, sagen sie…«

Enkidu begriff überhaupt nichts und fuchtelte heftig mit der Hand. Gallagher schaltete sich ein: »Ich bin ein Freund von Mister Hinkadoo und vertrete ihn. William Gallagher. Wie wollen wir verfahren, damit wir Mr. Hinkadoos Bruder und seine Verlobte in unsere Obhut übernehmen könnten?«

»Also, zuerst solltet ihr mal versuchen, runter zum Bellevue zu kommen.«

»Unter welcher Fall-Nummer können wir nachfragen?«

Es kam ein Klicken in der Leitung. Gallagher kniff die Brauen zusammen und legte den Hörer auf. Zu Enkidu sagte er: »Hast du irgendwas davon mitgekriegt?«

»Man hat sie gefunden, ja?«

»Ja. Irgendwie ein Knatsch vor der Bibliothek, die Bullen, die Polizei haben sie im Bellevue eingelagert, weil sie keine Personalausweise hatten, und wegen allgemein exzentrischer Verhaltensweise, nehme ich mal an.«

»Was ist denn das, dieser Persönlichkeitsnachweis, von dem ihr alle redet, die wir nicht haben?«

»Es bedeutet den Nachweis, daß du existierst.«

»Ach. Und Bellevue?«

»Das ist die hiesige Klapsmühle.«

»Klapsmühle?«

»Du weißt schon. Wo sie die Spinner einbuchten.«

»Was? Ein Haus voll Spinnen? Aber wieso wollen sie Gilgamesch in ein Haus voll Spinnen bringen?«

»Weil…« Gallagher preßte sich die Hände auf die Augen. »Mich sollten sie ins Spinnerhaus stecken, weißt du? Aber das würdest du nicht kapieren. Natürlich nicht.« Er sah durch die Finger Enkidu an. »Es ist eine Anstalt für Psychos, für Irre, für Geisteskranke. Kannst du irgendwas davon verstehen? Ja? Nein. Macht nichts. Wir gehen da eben einfach hin und holen sie da raus, klar? Vergiß nicht, er ist dein Bruder, und nicht etwa dein Freund. Und dein Name ist Hinkadoo Khalili, und du kommst aus dem Iran, und er ebenfalls, und auch das Mädchen, und falls sie dich danach fragen, seid ihr hierher gekommen, um politisches Asyl zu bekommen, aber hoffen wir, daß sie danach nicht fragen, und deinen Paß hast du in deinem Hotel gelassen, und wenn sie dich fragen, in welchem Hotel, dann überlaß es mir zu antworten, und überhaupt sagst du am besten nicht mehr, als unbedingt nötig, ja?«

»Sie ist Griechin«, sagte Enkidu.

»Also, jetzt hör mir mal zu: Für heute ist sie aus dem Iran, okay? Es vereinfacht die Sache, wenn ihr alle drei aus dem gleichen Land kommen würdet, auch wenn’s nicht stimmt.« Er rieb sich nachdenklich und behutsam den Schädel. »Ich sollte mir wirklich mal meinen Kopf untersuchen lassen. Ich müßte wirklich mal zu ‘nem Psychiater und meinen Kopf durchchecken lassen! Ach, komm, zieh deine Latschen an. Ziehen wir rüber.«

Gilgamesch blickte erstaunt von Enkidu zu Helena und zu dem kleinen Mann mit dem harten Gesicht und den blauen Augen und danach wieder zu Enkidu zurück.

Dieser gab ihm ein rasches, kaum sichtbares Zeichen, das bedeutete: Bleib einfach still und laß den Mann da alles erledigen.

Schön, dachte Gilgamesch. In der Nachwelt war er ja wohl ein Held unter Helden, doch in diesem üblen erbärmlichen Sumpfloch von Welt hier war er ganz verloren und hilflos. Dieser Mann, den Enkidu irgendwo gefunden hatte, schien zu wissen, wie man es hier richtig machte und was man sagen mußte. Schön. Gut so. Nur bringt mich raus von hier, mehr will ich nicht.

Der andere kleine Mann, der in dem schmuddeligen weißen Mantel, der ihm während der letzten zwei Tage so viele absurde Fragen gestellt hatte, sagte gerade zu dem anderen Mann, der mit Enkidu gekommen war: »William Gallagher?«

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