Jürgen Kehrer - Mord im Dom

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Mord im Dom: краткое содержание, описание и аннотация

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Im Jahr 799 begegnen sich Papst Leo III. und der König der Franken, Karl der Große, in Paderborn. Der eine ist vor seinen Feinden in Rom geflohen, der andere denkt daran, sein Lebenswerk mit dem Kaisertitel zu krönen. Doch dann wird der Aufenthalt an den Quellen der Pader von rätselhaften Mordfällen überschattet. Als ersten trifft es Bischof Odoaker während einer Messe im Dom...

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Latte

- eine Latte entsprach zwölf Fuß, ein karolingischer Fuß maß etwa 33 Zentimeter

Karl maß beinahe sechs Fuß

- Das Skelett Karls des Großen in Aachen läßt darauf schließen, daß er zu Lebzeiten etwa 1,92 Meter maß, eine für die damalige Zeit sehr überdurchschnittliche Größe

Tunika

- Überkleid comes stabuli

- wörtlich: Stallgraf (s. Marschall!) Marschall

- wörtlich: Stallknecht; Leiter des königlichen Reitstalls dux

- Herzog comes marchiones

- Markgraf; Markgrafen waren herausgehobene Provinzgouverneure, deren Aufgabe in der Sicherung der Grenzen bestand

Hispano

- Spanier cancellarius

- Kanzler, Leiter der Kanzlei, oberster Sekretär Arianismus

- Der Presbyter Arius (um 280-336) vertrat die Lehre, Gottvater und Christus seien nicht wesensgleich, sondern nur wesensähnlich. Es gebe nur einen ungewordenen und unteilbaren Gott, der Sohn sei ein durch göttlichen Willen geschaffenes Wesen. Auf dem Konzil von Nicäa (325) wurde der Arianismus verboten, später verfolgte Kaiser Theodosius die Arianer als Ketzer. Trotzdem hielt sich der Arianismus bei den germanischen Christen, vor allem den Langobarden, bis ins 8. Jahrhundert.

Theoderich der Große

- Der arianische Ostgotenkönig (471-526) regierte Italien von Ravenna aus. In den deutschen Heldensagen ist er als Dietrich von Bern (Verona) bekannt.

Bilderstreit in Konstantinopel

- Ende des 8. Jahrhunderts lieferten sich Anhänger und Gegner der Anbetung von Heiligenbildern (Ikonen) einen blutigen Streit. Der Konflikt wurde ohne Beteiligung fränkischer Bischöfe auf dem Konzil von Nicäa (787) durchaus im Sinne der Amtskirche entschieden. Allerdings war die Übersetzung ins Lateinische so stümperhaft, daß sie von Karl und seinen Bischöfen mißverstanden wurde.

Omaijaden

- Arabische Dynastie in Spanien, die zur Zeit Karls mit den Abbasiden in Damaskus verfeindet war

Nordalbingier

- Sächsischer Stamm, der nördlich der Elbe siedelte

Awaren

- Mongolisches Reitervolk, das sich im Gebiet des heutigen Ungarn niedergelassen hatte. Nicht identisch mit den Hunnen (obwohl sie in zeitgenössischen Quellen oft so genannt wurden) hrinc

- sagenhafte Königsburg der Awaren, konzentrische Anlage mit neun kreisförmigen Wällen

Cha-Khan

- König der Awaren

Sommerstunde

- sowohl im Sommer wie im Winter gab es zwölf Tagesstunden, mit unterschiedlichen Längen

Hewimanoth -Juli

Scara

- Leibgarde des Königs Aquitanien

- fränkisches Königreich im heutigen Südfrankreich

Regisaula

- Königssaal

Patricius Romanorum

- Beschützer Roms

Patrimonium Petri

- Kirchenstaat

Sie dachten, ich sei ein Krüppel.

- das damalige Kirchenrecht untersagte einem Krüppel, geistliche Funktionen auszuüben primicerius

- Erster Notar, einflußreiches Amt am päpstlichen Hof civitas

- Stadt

Scramasax

- schmales Kurzschwert, ursprünglich Waffe der Sachsen Herzog Widukind

- Im Gegensatz zu den Franken hatten die Sachsen keine Könige. Jeder der vier sächsischen Stämme wählte einen Her zog, der sie im Krieg anführte. Während der Regentschaft Karls des Großen war Herzog Widukind sein berühmtester Gegner, der ihm jahrzehntelang Widerstand leistete. Als Widukind kapitulierte und sich taufen ließ, war Karl sein Taufpate.

Capitulatio de partibus Saxoniae

- Kapitular für Sachsen, von Karl im Jahr 785 in Paderborn erlassen. Einige Bestimmungen dieses „Schreckens-Kapitular" sind im Prolog zitiert

Capitulare Saxonicum

- Im Oktober 797 als Ersatz für die Capitulatio von 785 verkündet. Raub, Brandstiftung und Vergehen gegen die christlichen Glaubenssätze wurden darin mit Geldbußen, nicht mehr mit der Todesstrafe geahndet

End ec forsacho...

- Die Abschwörungsformel und das Glaubensbekenntnis, eine Mischung aus Latein und Altsächsisch, wurde Ende des 8.

Jahrhunderts wahrscheinlich im Kloster Fulda abgefaßt. Die Übersetzung lautet:

Und ich widersage allem Teufelswerk und -wort, Donar und Wodan und Saxnot und allen Unholden, die ihre Genossen sind. Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater. Ich glaube an Christus, Gottes Sohn. Ich glaube an den Heiligen Geist.

Tricktrack

- Brettspiel, das dem französischen Puff und dem englischen Backgammon ähnelt. harisliz

- Verlassen des Heeres, Fahnenflucht

Dictatus papae

- päpstliches Gebot

Bibliographie

Philippe Aries, Georges Duby (Hg.): Geschichte des privaten Lebens, 1. Band: Vom Römischen Imperium zum Byzantinischen Reich, Frankfurt a. M. 1989

Heinz Bauer, Friedrich Gerhard Hohmann: Der Dom zu Paderborn, Paderborn 1975

Günter Beaugrand (Hg.): Sankt Liborius, Paderborn 1997

Arno Borst: Barbaren, Ketzer und Artisten, München 1988

Arno Borst: Lebensformen im Mittelalter, Frankfurt a. M. 1973

Hans Jürgen Brandt, Karl Hengst: Das Erzbistum Paderborn, Paderborn 1993

Horst Fuhrmann: Einladung ins Mittelalter, München 1987 Handbuch der Kirchengeschichte, Band 111/1, Freiburg 1966

Gerhard Herrn: Karl der Große, Düsseldorf 1995

George Holmes (Hg.): Europa im Mittelalter, Stuttgart 1993 Die Kirche von Paderborn, Heft 1, Strasbourg 1995

Uwe Lobbedey: Der Paderborner Dom, München 1990

Emil Nack: Germanien, Länder und Völker der Germanen, Wien/Heidelberg 1977

Pierre Riche: Die Karolinger, München 1995

Quellen

Bericht von der Übertragung der Gebeine des hl. Liborius

Briefe des Hofgelehrten Alkuin an Abt Adalhard von Corbie,

Erzbischof Arn von Salzburg und Papst Leo III.

Buch der Päpste (Liber Pontificalis)

Chronik von Moissac

Dictatus Papae von Papst Gregor VII.

Jahrbücher des fränkischen Reiches

Jahrbücher von Lorsch

Paderborner Epos

Vita Karoli des Hof gelehrten Einhard

Das Erzbistum im geschichtlichen Überblick

799Karl der Große empfängt Papst Leo III. an den Paderquellen. Der Frankenkönig und der Papst besiegeln auf einer synodalen Versammlung die Gründung des Bistums Paderborn und der Sachsenbistümer Minden, Münster, Osnabrück, Verden und Bremen.

805/6Das Bistum erhält in Hathumar seinen ersten Bischof

836Die Reliquien des heiligen Liborius werden von Le Mans nach Paderborn überführt. Beide Kirchen schließen einen »Liebesbund ewiger Bruderschaft«, der alle Auseinandersetzungen und Kriege in Europa bis heute überdauert hat.

1036Bischof Meinwerk, der zweite

Begründer des Bistums Paderborn, stirbt. Unter ihm finden sich erste Ansätze für die Bildung eines fürstlichen Territoriums, das sich im 13. Jahrhundert konsolidiert.

1 802Das fürstliche Territorium wird durch die Säkularisation dem preußischen Staat einverleibt, das Bistum bleibt bestehen.

1821Mit der Bulle »De salute animarum« wird das Paderborner Bistum neu umschrieben. Das Bistum Corvey sowie Teile der Bistümer Mainz, Köln, Osnabrück, Minden, Halberstadt und Magdeburg kommen hinzu.

1930Paderborn wird Erzbistum. Zur Kirchenprovinz gehören die Bistümer Fulda und Hildesheim.

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