Ларс Кеплер - Der Hypnotiseur
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Lydia steht genau richtig, denkt er fieberhaft, sie kehrt dem Haus den Rücken zu, Joona braucht sich also bloß auf der Rückseite des Hauses anzuschleichen und sie von hinten zu übermannen.
»Ich will, dass ihr jetzt geht«, sagt Lydia kurz.
Erik meint einen Menschen zu sehen, der sich an den Fahrzeugreihen schräg hinter dem Haus vorbeibewegt. Sein Herz macht vor Erleichterung einen Satz. Plötzlich wird Lydias Blick wachsam. Sie hebt die Taschenlampe, leuchtet den Holzschuppen an und lässt den Lichtkegel über den Schnee schweifen.
»Kasper braucht seine Medikamente«, sagt Erik.
Lydia senkt die Lampe wieder. Ihre Stimme ist streng und kühl.
»Ich bin seine Mutter, ich weiß, was er braucht«, sagt sie.
»Da hast du Recht, das stimmt natürlich«, erwidert Erik schnell. »Aber wenn wir ihm nur kurz sein Medikament geben … dann kannst du ihn erziehen, ihn zurechtweisen, es ist doch Sonntag und …«
Erik verstummt unfreiwillig, als er die Gestalt hinter dem Haus näher kommen sieht.
»Die Sonntage«, fährt er fort, »die nutzt du doch immer, um …«
Zwei Personen kommen um das Haus herum. Joona bewegt sich steif und widerwillig auf sie zu. Hinter ihm geht Marek, der einen Elchstutzen auf Joona gerichtet hat.
Lydia verzieht den Mund, verlässt den freigeschaufelten Gang und steigt auf den Harsch.
»Erschieß sie«, sagt sie kurz und deutet mit einem Kopfnicken auf Simone. »Fang mit ihr an.«
»Ich habe aber nur zwei Patronen«, entgegnet Marek.
»Mach es, wie du willst, Hauptsache, du machst es«, sagt sie.
»Marek«, sagt Erik. »Ich wurde suspendiert, ich hätte dir sonst gerne geholfen, dich …«
»Halt’s Maul«, unterbricht Marek ihn.
»Du hattest angefangen, über die Dinge zu sprechen, die in dem großen Landhaus in Zenica-Doboj passiert sind.«
»Ich kann dir zeigen, was passiert ist«, sagt Marek und sieht Simone mit ruhigen, glänzenden Augen an.
»Tu es einfach«, seufzt Lydia und wirkt ungeduldig.
»Leg dich hin«, befiehlt Marek Simone. »Und zieh die Jeans aus.«
Sie rührt sich nicht. Marek richtet das Gewehr auf sie, und sie weicht zurück. Erik tritt näher, und Marek zielt schnell auf ihn.
»Ich schieße ihm in den Bauch«, erklärt Marek. »Dann darf er zugucken, wie wir uns amüsieren.«
»Tu es einfach«, sagt Lydia.
»Warte«, ruft Simone und öffnet ihre Jeans.
Marek spuckt in den Schnee und macht einen Schritt auf sie zu. Er scheint nicht recht zu wissen, was er tun soll, schaut zu Erik hinüber und richtet das Gewehr kurz auf ihn. Simone begegnet seinem Blick nicht. Er zielt mit dem Gewehr auf sie und richtet die Mündung erst auf ihren Kopf und dann auf den Bauch.
»Tu das nicht«, sagt Erik.
Marek senkt erneut den Elchstutzen und nähert sich Simone. Lydia weicht etwas zurück. Simone zieht ihre Jeans und die Skiunterhose herunter.
»Halt das Gewehr«, sagt Marek leise zu Lydia.
Sie kommt langsam näher. Gleichzeitig hört man es zwischen den schneebedeckten Fahrzeugen mehrmals metallisch knacken. Joona hustet. Auf einmal hört man ein Grollen. Ein Motor ist angelassen worden, und sie hören das harte Geräusch arbeitender Kolben. Unter dem Harsch gehen starke Scheinwerfer an. Der ganze Boden unter ihnen wird leuchtend weiß. Der Motor heult auf, die Gangschaltung protestiert kreischend, und Schnee wirbelt auf. Ein alter Linienbus mit einer großen Plane auf dem Dach prescht aus dem Schneewall hervor, reißt den Harsch auf und fährt direkt auf sie zu.
Als Marek den Blick auf den Bus richtet, bewegt sich Joona eigentümlich schnell auf ihn zu und packt den Lauf des Gewehrs. Marek hält die Waffe fest, muss aber einen Schritt nach vorn machen. Joona versetzt ihm daraufhin einen harten Schlag gegen die Brust und will seine Beine wegtreten, aber Marek fällt nicht. Stattdessen versucht er, das Gewehr umzudrehen. Der Kolben trifft Joona am Kopf und rutscht über den Scheitel. Mareks Finger sind so kalt, dass die Waffe seinem Griff entgleitet. Sie fliegt wirbelnd durch die Luft und landet vor Lydia. Simone rennt auf sie zu, aber Marek bekommt ihre Haare zu fassen und reißt sie zurück.
Der Bus ist an einer schlanken Fichte hängen geblieben, der Motor brüllt. Abgase und aufgewirbelter Schnee umgeben das Fahrzeug. Die vordere Tür des Busses öffnet und schließt sich immer wieder zischend.
Die Umdrehungszahl wird noch einmal erhöht, und der Baum wankt, von seinen dunklen Ästen fällt Schnee. Der Bus stößt immer wieder gegen den Stamm und schabt dumpf und metallisch Rinde ab. Die Räder drehen mit klirrenden Schneeketten durch.
»Benjamin«, schreit Simone. »Benjamin!«
Benjamins verwirrtes Gesicht taucht hinter der Windschutzscheibe auf. Er blutet aus der Nase. Lydia läuft mit Mareks Gewehr in der Hand auf den Bus zu. Erik verfolgt sie. Lydia zwängt sich in den Bus und schreit Benjamin an, schlägt mit dem Gewehrkolben und stößt ihn vom Fahrersitz. Erik kommt zu spät. Der Bus rollt rückwärts, schwenkt jäh herum und fährt ächzend die Böschung zum See hinunter. Erik schreit Lydia zu, dass sie anhalten soll, und rennt dem Bus in den Reifenspuren hinterher.
Marek lässt Simones Haare nicht los. Sie schreit und versucht, seine Hand aufzubiegen. Joona rutscht schnell ein Stück zur Seite, seine Schulter senkt sich, sein Körper dreht sich, und er schlägt mit geballter Faust von unten hoch und trifft Marek mit voller Wucht in der Achselhöhle. Mareks Arm flattert, als wäre er abgetrennt worden. Simone kann sich befreien und sieht im selben Moment die Schere im Schnee liegen. Marek schlägt mit der anderen Hand, aber Joona wehrt sie ab und wirft mit seinem ganzen Körpergewicht den rechten Ellbogen seitlich gegen Mareks Hals, woraufhin das Schlüsselbein mit einem dumpfen Knacken bricht. Marek fällt schreiend hin. Simone versucht die Schere zu erreichen, aber Marek tritt sie in den Bauch, bekommt die Schere zu fassen und schwenkt sie mit seinem gesunden Arm in einem weiten Bogen nach hinten. Simone schreit auf und sieht Joonas Gesicht erstarren, als sich die Schere in seinen rechten Oberschenkel bohrt. Blut spritzt in den Schnee. Joona bleibt auf den Beinen, hat die Handschellen schon in der Hand und schlägt mit ihnen auf Mareks linkes Ohr. Es ist ein harter Schlag. Marek wird ganz still, starrt nur erstaunt vor sich hin und versucht, etwas zu sagen. Er blutet aus Ohr und Nase. Keuchend beugt Joona sich über ihn und legt ihm die Handschellen an.
Mit stechenden Atemzügen rennt Erik in der Dunkelheit dem Bus hinterher. Die roten Rücklichter leuchten vor ihm, und die blassen Strahlen der Scheinwerfer beleuchten flackernd die Bäume. Es kracht, als an einem Baum ein Rückspiegel abgeschlagen wird. Erik denkt, dass die Kälte seinen Sohn schützt, dass die Minusgrade die Körpertemperatur um einige Zehntel senken und Benjamins Blut dickflüssiger machen, sodass er vielleicht durchkommt, obwohl er verletzt worden ist.
Das Gelände fällt hinter dem Haus steil ab. Erik kommt zu Fall und rappelt sich wieder auf. Unter dem Schnee liegen Unterholz und Erdhöcker verborgen. Der Bus ist ein Schatten, eine Silhouette, die von einem vagen Lichtschein umgeben wird.
Er überlegt, ob Lydia versuchen wird, um den Waldsee herumzufahren und auf die alte Holzfällerstraße zu gelangen. Der Bus bremst ab, und Erik sieht ihn stattdessen auf die Eisfläche schwenken. Er schreit, dass sie anhalten soll. Ein hinterherschleifendes Seil verheddert sich im Bootssteg, und die Plane wird vom Dach des Busses gezogen.
Erik nähert sich der Badestelle, es riecht nach Diesel. Der Bus ist bereits zwanzig Meter auf dem See.
Er ist völlig außer Atem, läuft aber weiter.
Plötzlich hält der Bus. Von panischer Angst gepackt sieht Erik, dass sich die roten Rücklichter nach oben bewegen, als würde jemand langsam aufblicken.
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