Ларс Кеплер - Der Hypnotiseur
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»Habt ihr etwas von der Streife gehört, die zu dem Haus hinausgefahren ist?«, erkundigt er sich.
»Seit sieben nicht mehr«, antwortet der eine Mann.
»Wie lange dauert es, bis man dort ist?«
»Na ja, ein, zwei Stunden braucht man schon, wenn man nach Sutme hinauswill.«
»Zweieinhalb«, mischt sich der andere ein. »Jedenfalls um diese Jahreszeit.«
»Welchen Wagen nehmen wir?«, fragt Joona ungeduldig und bewegt sich auf eines der Autos zu.
»Tja, ich weiß nicht«, antwortet der eine Mann.
»Gebt uns den mit dem meisten Benzin«, schlägt Joona vor.
»Soll ich nachsehen?«, fragt Erik.
»Ich habe siebenundvierzig Liter im Tank«, sagt der eine Mann schnell.
»Dann hast du zehn mehr als ich.«
»Schön«, sagt Joona, während er die Autotür öffnet.
Sie setzen sich in den warmen Wagen. Joona nimmt den Schlüssel entgegen und bittet Erik, das Fahrziel in das brandneue Navigationsgerät einzugeben.
»Wartet«, ruft Joona den Männern hinterher, die gerade in den zweiten Wagen steigen wollen.
Sie halten inne.
»Die Streife, die heute Morgen zu dem Haus gefahren ist, waren das auch Leute von der Bergwacht?«
»Na ja, ich denke schon.«
Sie fahren in nordwestlicher Richtung am Volgsee entlang, um die Landstraße 45 nach Westen zu erreichen, von der sie nach zehn Kilometern in die kurvenreiche Straße abbiegen werden, die südlich am Klimpfjäll vorbei nach achtzig Kilometern das Daimatal erreicht.
Sie schweigen während der Fahrt. Als sie Vilhelmina weit hinter sich gelassen haben und auf die Straße nach Sutme gebogen sind, sehen sie, dass der Himmel heller wird. Es ist ein eigentümliches und sanftes Licht, das allmählich die Sicht auf die Landschaft freigibt. Sie ahnen die Konturen von Bergen und Seen.
»Siehst du«, sagt Erik. »Es wird hell.«
»Hier wird es die nächsten Wochen nicht richtig hell«, erwidert Simone.
»Der Schnee fängt das Licht auch durch die Wolkendecke auf«, sagt Joona.
Simone lehnt die Stirn gegen das Autofenster. Sie fahren durch verschneite Wälder, die sich mit riesigen weißen Kahlschlägen, dunklen Mooren und Seen von der Größe weiter Ebenen abwechseln. Sie kommen an Ortsschildern mit Namen wie Jetneme, Trollklinten und an dem breiten Långselefluss vorbei. Im Zwielicht erahnen sie einen wundersam schönen See, der dem Schild zufolge Mevattnet heißt und steile Felsufer hat, die im Schneelicht kalt, starr vor Frost und dunkel funkeln.
Nach fast neunzigminütiger Fahrt wird die Straße allmählich schmaler und neigt sich zu dem gigantischen Borgasee hinunter. Mittlerweile befinden sie sich in der Gemeinde Dorotea. Sie nähern sich der norwegischen Grenze, und die Landschaft türmt sich vor ihnen zu hohen, spitzen Gebirgsformationen auf. Plötzlich signalisiert ein entgegenkommendes Auto mit den Scheinwerfern. Sie halten am Straßenrand und sehen das andere Auto bremsen und zurücksetzen.
»Die Bergwacht«, bemerkt Joona trocken, als sie sehen, dass es sich um das gleiche Automodell handelt.
Joona lässt die Scheibe herunter, und eiskalte Luft saugt die Wärme aus dem Wagen.
»Seid ihr die Stockholmer?«, ruft einer der Männer in dem Auto mit einem starken finnischen Akzent.
»Ja, sind wir«, antwortet Joona auf Finnisch. »Die Hauptstädter.«
Sie lachen kurz, und Joona spricht auf Schwedisch weiter:
»Seid ihr zu dem Haus gefahren? Die anderen konnten euch nicht erreichen.«
»Kein Netz«, erklärt der Mann. »Aber das war ohnehin reine Benzinverschwendung. Da oben ist nichts.«
»Nichts? Es gibt keine Spuren an dem Haus?«
Der Mann schüttelt den Kopf.
»Wir sind die einzelnen Schneeschichten durchgegangen.«
»Wie meinen Sie das?«, fragt Erik.
»Seit dem Zwölften hat es fünf Mal geschneit – also haben wir in fünf Schneeschichten nach Spuren gesucht.«
»Gute Arbeit«, sagt Joona.
»Deshalb hat es auch ein bisschen gedauert.«
»Aber es ist keiner da gewesen?«, erkundigt sich Simone.
Der Mann schüttelt den Kopf.
»Jedenfalls nicht seit dem Zwölften.«
»Verdammter Mist«, sagt Joona leise.
»Kommt ihr mit zurück?«, fragt der Mann.
Joona schüttelt den Kopf.
»Wir sind nicht den ganzen Weg von Stockholm gekommen, um jetzt kehrtzumachen.«
»Tja, wie ihr wollt.«
Die Männer winken ihnen zu und entfernen sich in östliche Richtung.
»Wieso kein Netz?«, flüstert Simone. »Jussi hat doch von dem Haus aus angerufen?«
Sie fahren schweigend weiter. Simone denkt dasselbe wie die anderen: dass ihre Reise sich als ein schicksalsschwerer Fehler erweisen könnte und sie vielleicht in die falsche Richtung gelockt wurden, in eine Kristallwelt aus Schnee und Eis, in sumpfiges Gelände und Dunkelheit, während Benjamin an einem ganz anderen Ort liegt, schutzlos, ohne Faktorpräparat, vielleicht schon nicht mehr am Leben.
Es ist Mittag, aber so hoch im Norden, tief in den Wäldern Västerbottens, ähnelt der Tag um diese Jahreszeit eher der Nacht, einer Nacht, die so mächtig und streng ist, dass es ihr im Dezember und Januar fast gelingt, die Dämmerung zu überschatten.
Als sie Jussis Haus erreichen, ist es dunkel. Es ist eisig kalt und windstill. Sie gehen das letzte Stück über den verharschten Schnee. Joona zieht seine Waffe und denkt, dass er zum ersten Mal seit langer Zeit richtigen Schnee sieht und spürt, wie die strenge Kälte seine Nase austrocknet.
Drei kleine Häuser stehen u-förmig zusammen. Der Schnee hat eine riesige, sanft geschwungene Decke auf die Dächer gelegt, und an den Wänden haben sich Schneewehen gebildet, die bis zu den kleinen Fenstern hochreichen. Erik steigt aus und schaut sich um. Die parallelen Reifenspuren des Bergwachtautos sind ebenso deutlich zu erkennen wir die zahlreichen Fußspuren der Männer rund um die Gebäude.
»Oh Gott«, flüstert Simone und eilt hin.
»Warte«, sagt Joona.
»Hier ist keiner, das Haus ist leer, wir haben …«
»Das Haus scheint leer zu sein«, unterbricht Joona sie. »Das ist alles, was wir wissen.«
Simone wartet frierend, während Joona über den knirschenden Schnee zu den Häusern geht. Er bleibt an einem der kleinen flachen Fenster stehen, lehnt sich vor und sieht eine Holzkiste und Flickenteppiche auf dem Fußboden. Die Stühle stehen auf dem Esstisch, und der Kühlschank ist offen und leer.
Simone beobachtet Erik, der sich plötzlich seltsam verhält. Er geht mit abgehackten Bewegungen im Schnee umher, streicht sich über den Mund, stellt sich mitten auf den Hof und schaut sich immer wieder um. Sie will ihn gerade fragen, was los ist, als er laut und deutlich verkündet:
»Wir sind falsch.«
»Keiner da«, erwidert Joona müde.
»Ich meine etwas anderes«, sagt Erik mit einem eigenartigen, fast schrillen Ton in der Stimme. »Ich meine, dass das hier nicht Jussis verwunschenes Schloss ist.«
»Was sagst du da?«
»Es ist das falsche Haus. Jussis verwunschenes Schloss ist hellgrün, er hat das Haus beschrieben, es gibt eine Speisekammer im Eingangsbereich, ein Blechdach mit rostigen Nägeln, eine Satellitenschüssel in Giebelnähe, und der Hof müsste voller alter Autos, Busse, Traktoren stehen …«
Joona zeigt auf die Häuser.
»Das ist seine Adresse, hier ist er gemeldet.«
»Es ist trotzdem das falsche Haus.«
Erik macht wieder ein paar Schritte am Haus entlang, sieht mit ernster Miene erst Simone und danach Joona an und erklärt mit Nachdruck:
»Das hier ist nicht das verwunschene Schloss.«
Joona flucht und zieht sein Handy heraus, flucht jedoch noch lauter, als ihm einfällt, dass sie kein Netz haben.
»Wir dürften hier draußen niemanden finden, den wir fragen können, also müssen wir zurückfahren, bis wir wieder ein Netz haben«, sagt er und setzt sich in den Wagen. Sie kehren zur Einfahrt zurück und wollen auf die Landstraße biegen, als Simone zwischen den Bäumen eine dunkle Gestalt bemerkt. Ein Mann steht dort vollkommen regungslos und mit hängenden Armen und beobachtet sie.
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