Frei, Max - Volontäre der Ewigkeit
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- Название:Volontäre der Ewigkeit
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Wir gingen durch die leeren Flure des Hauses an der Brücke. Ich genoss den Anblick und den mir so vertrauten Geruch.
Die Idylle wurde jäh unterbrochen, als mir etwas auf den Rücken sprang und mich zu würgen begann. Ich fiel zu Boden und versuchte, mich aus der Umklammerung zu befreien. In diesem Moment aber hörte ich Juffin lachen und wusste, dass mir keine Gefahr drohte.
»Jetzt bist du meine Trophäe, und ich hänge dich im Wohnzimmer an die Wand«, rief Melifaro und setzte sich mir auf die Brust. »Hast du dich erschrocken?«
»Was denkst du denn?«, fragte ich und lächelte strahlend. »Vermutlich bin ich sogar verletzt.«
»Ich aber auch«, sagte Melifaro und lachte. »Ein Held wie du lässt sich doch nicht gleich auf den Boden fallen!«
»Ich habe mit allem Möglichen gerechnet, auch mit einer heftigen Umarmung deinerseits - aber nicht mit so was«, meinte ich entschuldigend.
»Das war nur eine süße Rache«, erklärte Melifaro und half mir beim Aufstehen. -Ich wollte, dass du dich so erschrickst, wie ich es getan habe, als du plötzlich verschwunden warst. Melamori und ich sind sogar auf deine Spur getreten, um herauszufinden, was mit dir los ist. Wir sind in deiner früheren Wohnung in der Straße der alten Münzen gelandet und haben dort festgestellt, dass du spurlos verschwunden bist. Kannst du dir vorstellen, was wir durchgemacht haben?«
»Das alles tut mir wirklich leid«, antwortete ich. »Aber ich habe mich in meiner Abwesenheit recht gut amüsiert, muss ich gestehen.«
»Meine Herren, ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es gemütlichere Räume gibt als das Treppenhaus«, mischte Sir Juffin sich ein.
Daraufhin betraten wir die Hälfte des Gebäudes, in dem der Kleine Geheime Suchtrupp residierte.
»Sehr vernünftig von dir, Max, zurückzukehren«, sagte Sir Schürf und erhob sich zu meiner Begrüßung aus seinem Sessel. »Deine Abwesenheit hatte etwas Unangebrachtes.«
»Sündige Magister, Schürf - du findest wirklich für alles den passenden Ausdruck.«
»Das liegt an der gedanklichen Disziplin, die ich mir auferlege. Dafür braucht man neunzig Jahre, aber dann läuft es tadellos«, sagte Lonely-Lokley gravitätisch, zwinkerte mir dabei aber zu.
»Wahnsinn, wie selbstironisch du plötzlich bist, Schürf«, sagte ich lächelnd. »Ach, Leute - wenn ihr wüsstet, wie wohl ich mich in eurer Gesellschaft fühle!«
»Wir uns in deiner Gegenwart aber auch«, erklärte Lady Melamori.
»Stimmt, es war langweilig ohne dich«, meinte Juffin. »Ich fürchte, du musst unsere Abteilung zum Mittagessen einladen. Wir haben deine Abwesenheit lange genug beklagt. Übrigens mussten wir die Bildhauer, die du bestellt hast, bezahlen, und Sir Dondi Melichais - der Schatzmeister des Hauses an der Brücke - hat mich einige Tage lang recht schief angesehen. Vielleicht trägt das gemeinsame Essen ja dazu bei, unsere strapazierten Nerven zu beruhigen.«
»Ich hab gleich gewusst, dass ich heute nicht zum Arbeiten kommen würde«, seufzte ich. »Zuerst musste ich euch alles erzählen, und jetzt muss ich euch alle füttern. Wo ist eigentlich Sir Kofa?«
»Unser schlauer Meister des Verhörs sitzt schon seit einiger Zeit am besten Tisch im Fressfass.«
»Worauf warten wir dann noch?«
Ich stand schon auf der Türschwelle, als ich auf Sir Lukfi Penz stieß. »Max! Was für eine Überraschung!«, rief er. »Sie sind ein paar Tage nicht hier gewesen, stimmt's? Waren Sie erkältet?«
»So kann man es auch nennen«, räumte ich ein. Alle Wunder des Alls verblassten vor der unglaublichen Zerstreutheit von Lukfi Penz.
Der Rest des Abends verging wie in einem süßen Traum oder noch schöner. Die Delikatessen von Madame Eizinda begeisterten mich ebenso wie die Stimmen und Gesichter meiner lieben Kollegen. Ich war wie umnebelt, doch das war ein sehr angenehmes Gefühl.
Dann kehrten wir ins Haus an der Brücke zurück, wo ein blauäugiger junger Mann im hübschen dunkelgrünen Lochimantel auf uns wartete und mich unter seinem Turban hervor musterte.
»Das ist der Große Magister vom Orden der Langen Reise, Sir Nanka Jok«, erklärte mein Chef. »Ich hab dir doch gestern gesagt, dass ich euch miteinander bekannt machen möchte.«
»Sie halten mich für etwas zu jung, nicht wahr«, sagte Sir Nanka, als er mein erstauntes Gesicht sah. »Anscheinend ist mein Aussehen noch nicht optimal, denn nicht alle nehmen mich ernst.«
»Ich glaube, es ist besser, nicht allzu ernst genommen zu werden«, antwortete ich. »Man kann besser arbeiten und wird nicht ständig gestört.«
»Da haben Sie Recht«, seufzte der Große Magister, »aber in meinem vorletzten Leben sah alles ganz anders aus.«
»Das verstehe ich gut«, meinte ich lächelnd. »Seit ich den Todesmantel trage, wird auch mir oft allzu großer Respekt entgegengebracht. Das ist dem Seelenfrieden eher abträglich.«
»Meine Herren, ich muss Ihr tieftrauriges Gespräch leider unterbrechen. Sir Nanka, vor kurzem habe ich mit dem Großen Magister vom Orden des Siebenzackigen Blattes über Sie gesprochen und kann Ihnen versichern, dass er Sie durchaus ernst nimmt. Er hat mir zugesagt, Ihnen und den Mitgliedern Ihres Ordens alles zu liefern, was Sie zum Leben brauchen - allerdings unter der Bedingung, dass Sie künftig einen Bogen um Uguland machen.«
»Wir haben sowieso nicht vor, hierzubleiben«, gab Magister Nanka kühl zurück. »Wir wollen das Gleichgewicht dieser Welt nicht stören. Uns interessiert allein, am Leben zu bleiben, und es ist uns egal, wo wir uns ansiedeln.«
»Der Orden des Siebenzackigen Blattes ist bereit, Ihnen einen Teil seiner Ländereien in Gugland zu überlassen.«
»Da gefällt es uns sehr. Wir mögen die Kamra aus Iraschi. Aber wissen Sie, es ist wirklich erstaunlich, wie sich die Welt in unserer Abwesenheit verändert hat.«
»Stimmt, vieles ist anders geworden«, pflichtete Juffin ihm bei. »Max, eine deiner ersten Aufgaben wird es sein, dich zu vergewissern, dass Sir Nanka und seine Ordensleute Echo tatsächlich binnen einer Woche verlassen haben und
»Aber wir wollen die Stadt schon morgen verlassen, Sir Juffin«, unterbrach ihn Nanka. »Keine Sorge, wir wollen uns hier mit niemandem anlegen.«
»Sie haben mich missverstanden. Ich will nur einen Teil meiner Verpflichtungen an Sir Max delegieren. Verzeihen Sie bitte, dass dies in Ihrer Anwesenheit geschieht.«
»Sir Juffin - ich verstehe, dass eine Person, die unser Orden für sehr gefährlich hält, unsere Abfahrt kontrollieren soll. Aber Sie brauchen sich wegen uns wirklich keine Gedanken zu machen. Manchmal ähnelt der Kleine Geheime Suchtrupp eher einem Unheil verkündenden Orden als der Geheimpolizei.«
»Was reden Sie denn da?«, fragte ich erstaunt. »Wir sind doch völlig harmlos.«
»Angesichts der Kugelblitze und all der Mittel, mit denen Sie versucht haben, uns umzubringen, bin ich mir da nicht so sicher«, meinte Sir Nanka seufzend.
»Schon gut. Ich freue mich jedenfalls, dass es Ihnen besser geht.«
»Die Idee, uns in Plastiken zu verwandeln, war grandios«, gab Nanka zu. »Sie hat unseren Gesundheitszustand deutlich verbessert. Zum Glück hat uns ein netter Mensch von unserer Plastikschicht befreit. Sonst wären wir vermutlich erstickt.«
»Ihre Befreiung verdanken Sie Sir Lukari Bobon, dem Großvater von Lukfi Penz«, mischte Juffin sich ein.
»Ist das der Friedhofswärter?«, wollte ich wissen.
»Friedhofswärter? Gut, dass er das nicht gehört hat -sonst hättest du einen Todfeind mehr. Lukari Bobon ist Meister der Begräbniszeremonien, Max. Und er kann Plastik entfernen.«
»Hat sich Lukfi demnach mit seinem Großvater versöhnt?«, fragte ich.
»Ja. Der Frieden währte allerdings nur zwei Tage. Danach haben sie sich erneut verkracht.«
»Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sich Sir Lukfi mit jemandem zu streiten vermag.«
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