Valerio Manfredi - Alexander König von Asien
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Nearchos warf einen Blick zum Himmel, der immer schwärzer wurde, aber er gehorchte und ließ sich zusammen mit dem König und dessen Gefährten auf den Admiralsfünfdecker schaffen. Von dort gab er augenblicklich Kommando, die Segel zu streichen und alle Schiffe zu entmasten, dann hißte er das makedonische Banner und ließ die Anker lichten. Von allen hundert Schiffen der Flotte ertönte gleichzeitig das Dröhnen der Trommeln, die den Rudertakt angaben, und sogleich peitschten Tausende von Ruder das Meer auf, so daß es förmlich brodelte.
Das Admiralsschiff erreichte die Plattform unter einem Hagel von Geschossen. Alexander und seine Gefährten sprangen über die Brüstung, schlüpften in den Turm und rannten durch dichte Staubwolken hindurch die Treppen hinauf, begleitet vom ohrenbetäubenden Lärm der arbeitenden Rammböcke und vom rhythmischen Geschrei der Männer, die sie bedienten.
Just als er auf der Spitze des Turms erschien, zuckte ein greller Blitz über den pechschwarzen Himmel und beleuchtete die gespenstische Blässe der Gekreuzigten, Alexanders goldene Rüstung und sein zinnoberrotes Banner.
Eine Zugbrücke wurde auf die Mauer herabgelassen, und der König raste regelrecht in den Kampf, umringt von seinen Gefährten: Leonnatos mit kreisender Streitaxt, Hephaistion mit gezücktem Schwert, Perdikkas mit erhobener Lanze sowie Pto-lemaios und Krateros in ihren glänzenden Eisenrüstungen. Alexander, der mit seinem goldstrahlenden Panzer, den weißen Federn auf dem Helm und der rotgoldenen Fahne natürlich von weitem zu erkennen war, wurde augenblicklich zur Hauptzielscheibe der tyrischen Bogenschützen und aller anderen Vertei-diger der Stadt. Einer der Angreifer, ein Mann aus Lynkestis namens Admetos, stürzte allen voraus, um dem König seine Tapferkeit zu beweisen, aber er wurde sofort umgemäht. Alexander stürmte nach vorn, indem er sein Schwert kreisen ließ wie die Flügel einer Windmühle und die Feinde mit seinem Schild beiseite drückte; Leonnatos schlug mit seiner Streitaxt um sich und deckte ihm die rechte Flanke.
Auf dem Mauerabsatz angelangt, warf Alexander einen Angreifer über die Brustwehr, spaltete einem anderen den Schädel und schleuderte einen dritten über die Mauerbrüstung auf die Dächer der darunterliegenden Häuser, während Perdikkas gleich mehrere mit seiner Lanze durchbohrte, wie harpunierte Fische in die Höhe hob und auf seine Gegner warf. Die nachrückenden makedonischen Soldaten überschwemmten die Mauer wie ein Strom bei Hochwasser, der König brüllte laut und immer lauter, und sein Zorn steigerte sich noch mit jedem Blitz und jedem Donnerschlag, die Himmel und Erde in ein einziges Inferno verwandelten. Unaufhaltsam drang er vor und begann jetzt gar zu rennen, mitten durch den dichten Pfeilhagel der Katapulte hindurch auf das Kreuz zu, an dem Leonidas hing. Die Verteidiger der Mauer drängten sich zusammen, um ihn nicht durchzulassen, aber er hieb sie alle wie Strohpuppen um, während Leonnatos mit seiner Streitaxt blind in den Haufen schlug, Funkenregen auf Schilden und Helmen auslöste, Schwerter und Lanzen zertrümmerte.
Endlich war der König bei dem Kreuz, neben dem auch ein Katapult stand. »Bringt das Katapult an euch und richtet es auf die anderen!« schrie er. »Und holt diesen Mann vom Kreuz! Holt ihn runter!« Und während seine Gefährten den Platz um ihn herum freikämpften, entdeckte er selbst eine Werkzeugkiste neben der Schleudermaschine, warf seinen Schild weg und angelte sich eine Zange.
Genau in diesem Moment zielte aus zwanzig Fuß Entfernung ein feindlicher Bogenschütze auf ihn, schon hatte er den Bogen gespannt, als im Ohr des Königs plötzlich eine Stimme ertönte -die angstvolle Stimme seiner Mutter Olympias, die schrie:
»Alexandre!«
Und wie durch ein Wunder erkannte der König die drohende Gefahr; blitzschnell zog er sein Messer aus dem Gürtel, schleuderte es auf den Bogenschützen und traf ihn knapp oberhalb des Schlüsselbeins.
Nun bildeten die Gefährten eine Schutzmauer aus Schilden um ihn herum, und er ging daran, den gemarterten Körper seines alten Lehrers vom Kreuz zu holen - einen nach dem anderen zog er die langen Nägel aus seinem Fleisch, nahm die hagere, nackte Gestalt ab und legte sie sacht auf den Boden.
Und wie er sie dann betrachtete, kam ihm der nackte Körper eines anderen Greises in den Sinn, eines Philosophen mit heiterem Blick, den er an einem sonnigen Spätnachmittag in Ko-rinth gesehen hatte: Diogenes. Unendliches Mitleid erfüllte seine Brust, während er leise »>Didaskale ...« murmelte.
Bei diesem Wort kehrte noch einmal ein Funke von Leben in den armen Leonidas zurück, er öffnete sogar die Augen und hauchte: »Ich hab es nicht geschafft, mein Junge.. .« Dann fiel er in sich zusammen und starb.
Im nächsten Augenblick war es, als öffne der Himmel seine Schleusen über der blutenden Inselstadt; bleierne Regentropfen und Hagelkörner prasselten hernieder, wilde Sturmböen peitschten das Meer auf, aber sie löschten nicht den Furor der Krieger. Draußen vor dem Hafen lieferten sich Nearchos' mäch-tiger Fünfdecker und die tyrische Flotte eine erbitterte Schlacht, im Innern der Stadt verschanzten sich die Verteidiger in Häusern und Gassen und kämpften oft bis zum letzten Atemzug vor der eigenen Haustür.
Erst gegen Abend, als zum erstenmal wieder die Sonne durch die Wolken brach und das düstere Meer beschien, die zerstörte Mauer, die auf den Wellen treibenden Wrackteile der Schiffe und die Körper der Ertrunkenen, erst gegen Abend wurde der letzte Widerstand von Tyros gebrochen.
Viele der Überlebenden flüchteten sich in die Tempel der Stadt und klammerten sich an die Statuen ihrer Götter - sie wurden auf Befehl des Königs verschont, doch wer auf der Straße gefaßt wurde, konnte dem Rachedurst des makedonischen Heers nicht entgehen.
Zweitausend Gefangene wurden entlang des Damms gekreuzigt. Leonidas' Leiche hingegen wurde in einer feierlichen Zeremonie verbrannt und seine Aschenurne nach Pella zurückgesandt mit dem Auftrag, sie unter der Platane zu vergraben, in deren Schatten der alte Lehrer im Sommer seinen Unterricht abgehalten hatte.
56
Alexander befahl der Flotte, nach Süden weiterzuziehen und die zerlegten Belagerungsmaschinen nach Gaza zu transportieren, der letzten Festung vor der Wüste zwischen Palästina und Ägypten.
Zehn Schiffe wurden allerdings nach Makedonien geschickt, um neu ausgehobene Truppen abzuholen, mit denen die Gefallenen ersetzt werden konnten. Genau in dieser Zeit erhielt Alexander einen zweiten Brief von König Dareios.
»Dareios, König der Perser, König der Könige, Stern der Arier und Herrscher über alle vier Ecken der Welt, an Alexander, König von Makedonien. Heil! Du sollst wissen, daß ich deine Tapferkeit anerkenne und auch das Glück, das die Götter dir reichlich beschert haben. Ich schlage dir noch einmal vor, mein Verbündeter zu werden, ja mehr noch, in verwandtschaftliche Beziehung zu mir zu treten.
Zu diesem Zweck biete ich dir meine Tochter Stateira zur Frau an. Des weiteren würde ich dir die Herrschaft über das gesamte Gebiet zwischen den Yauna-Städten Milet und Ephesos und dem Fluß Halys überlassen sowie ein Geschenk von zweitausend Silbertalenten. Abgesehen davon rate ich dir, das Schicksal nicht herauszufordern, denn es könnte sich jeden Moment von dir abwenden. Halte dir vor Augen, daß du - im Falle einer Fortsetzung deines Kriegszuges - ein alter Mann wärst, bis du mein ganzes Reich unterworfen hast, selbst wenn du keine einzige Schlacht mehr austragen müßtest. Bedenke auch, daß mein Reich von gewaltigen Strömen geschützt wird, wie Euphrat und Tigris, Araxes und Hydaspes, die unüberwindlich sind.
Überdenke alles reiflich und treffe dann eine weise Entscheidung.«
Alexander ließ den Brief vor versammeltem Kriegsrat vorlesen und fragte dann: »Was haltet ihr davon? Was soll ich darauf antworten?«
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