Valerio Manfredi - Alexander König von Asien
Здесь есть возможность читать онлайн «Valerio Manfredi - Alexander König von Asien» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: Историческая проза, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Alexander König von Asien
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Alexander König von Asien: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Alexander König von Asien»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Alexander König von Asien — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Alexander König von Asien», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Gegen Mittag wurde eine längere Rast eingelegt, und dann marschierte man ohne Unterbrechung bis in unmittelbare Nähe des Granikos weiter. Dort ließ Alexander im Schutz einer niederen Hügelkette das Nachtlager aufschlagen. Kurz vor Sonnenuntergang berief er in seinem Zelt den Kriegsrat ein, um den Versammelten seinen Schlachtplan auseinanderzulegen. Anwesend waren Krateros, der eine Abteilung der schweren Kavallerie befehligte, Kleitos der »Schwarze«, Parmenion als Anführer der Pezetairoi und selbstverständlich Alexanders persönliche Leibwache, zu der alle seine Kameraden gehörten: Ptole-maios, Lysimachos, Seleukos, Hephaistion, Leonnatos, Perdik-kas, ja selbst Eumenes, der offensichtlich Gefallen an seiner Rüstung gefunden hatte, denn er erschien zu den Versammlungen nur noch in voller Montur, sprich mit Harnisch, Beinschienen und Wehrgehänge.
»Sobald es dunkel ist«, begann der König, »wird eine kleine Sturmtruppe den Fluß überqueren und sich dem persischen Lager so weit wie möglich nähern, um es auszuspähen; diese Truppe soll sich aus leichten Fußsoldaten und Männern der Hilfstruppen zusammensetzen. Einer von ihnen kehrt sofort um und meldet uns, wie weit das Lager vom Fluß entfernt ist. Die andern bleiben auf ihrem Posten. Sollte sich im Laufe der Nacht bei den Persern etwas rühren, teilen sie uns das natürlich umgehend mit.« Die Versammelten nickten mit dem Kopf. »Wir selbst zünden heute nacht keine Feuer an, und morgen früh wird ohne Trompeten geweckt, und zwar kurz vor der vierten Wachablösung. Wenn wir freie Bahn haben, überquert die Ka-vallerie als erste den Fluß und stellt sich am andern Ufer auf; sobald das Fußvolk auch drüben ist, setzt sich alles in Bewegung. Dann kommt der entscheidende Moment des Tages«, sagte Alexander mit einem Blick in die Runde. »Wenn ich richtig vermute, befinden sich die Perser um diese Tageszeit noch in ihren Zelten - zumindest sind sie nicht in Schlachtordnung aufgestellt. Unsere Reiterei fällt in einem Blitzangriff über sie her und sät Verwirrung. Dann rückt das Fußvolk nach und versetzt ihnen den eigentlichen Hammerschlag. Die Sturmabteilungen und Hilfstruppen erledigen den Rest.«
»Wer führt die Kavallerie an?« fragte Parmenion, der bis zu diesem Augenblick schweigend zugehört hatte.
»Ich«, erwiderte Alexander.
»Davon rate ich ab, Herr. Das ist zu gefährlich. Überlaß das doch Krateros - er hat Erfahrung mit den Persern, er war ja schon bei unserer letzten Asienexpedition dabei.«
»General Parmenion hat recht«, meinte Seleukos. »Das ist unsere erste Begegnung mit den Persern; besser, wir riskieren nicht zuviel.«
Der König unterbrach die Diskussion mit einer knappen Geste. »Ihr habt mich in Chaironeia gegen die Heilige Schar der The-baner und am Ister gegen Thraker und Triballer kämpfen sehen: Wie könnt ihr glauben, daß ich es diesmal anders machen würde? Nein, ich werde die Königsschwadron persönlich anführen und als erster Makedone mit dem Feind in Tuchfühlung gehen. Meine Männer sollen wissen, daß ich mich denselben Gefahren aussetze wie sie und daß wir in dieser Schlacht alles aufs Spiel setzen - auch unser Leben. Mehr habe ich euch für den Moment nicht zu sagen. Ich erwarte euch zum Abendessen.«
Keiner hatte den Mut, ihm zu widersprechen, aber Eumenes beugte sich zu Parmenion hinüber, der neben ihm saß, und flüsterte: »Ich würde ihm jemanden mit viel Erfahrung zur Seite stellen, einen, der nicht zum erstenmal gegen die Perser kämpft und ihre Technik kennt.«
Der General nickte. »Daran habe ich bereits gedacht. Kleitos wird morgen neben ihm kämpfen und ihn beschützen«, sagte er. »Keine Angst, Eumenes, es geht schon alles gut.«
Nachdem die Versammlung aufgelöst war, verließen alle das Zelt und begaben sich zu ihren Truppeneinheiten, um die letzten Anweisungen zu geben. Nur Eumenes blieb zurück und näherte sich Alexander: »Dein Plan ist ausgezeichnet«, sagte er. »Aber es gibt da eine unbekannte Größe, die mir ernste Sorgen macht. . .«
»Memnons Söldner.«
»Genau. Wenn die zu einem geschlossenen Block zusammenrücken, wird es selbst für unsere Reiter schwer, gegen sie anzukommen.«
»Ich weiß, und unsere Phalanx hätte es nicht viel leichter -unter Umständen müßte sie sich sogar auf einen Kampf mit kurzen Waffen, also Schwert und Streitaxt, einlassen. Das wäre sehr gefährlich, aber ich habe da noch was im Hinterkopf .. .«
Eumenes setzte sich auf einen Hocker und zog sich den Umhang über die Knie, genau wie Philipp es nach seinen berüchtigten Wutanfällen immer getan hatte. Bei Eumenes war der Grund allerdings ein anderer: Er hatte sich noch nicht an den kurzen Militärchiton gewöhnt, und in frischen Nächten wie dieser fror er an den Beinen.
Der König holte eine Papyrusrolle aus der berühmten Schatulle, in der sich auch die Homerausgabe befand, die Aristoteles ihm geschenkt hatte, und breitete sie auf dem Tisch aus. »Du kennst doch den >Zug der Zehntausend<, nicht?«
»Klar - der wird inzwischen ja an allen Schulen gelesen, weil er so leicht verständlich geschrieben ist.«
»Gut, dann hör zu. Wir befinden uns auf dem Schlachtfeld von Kunaxa; der jüngere Kyros unterhält sich mit dem Heerführer Klearchos:
Er rief Klearchos zu, er solle sein Regiment gegen das Zentrum der Feinde führen, weil sich dort der Großkönig befinde. >Und wenn wir dort siegen<, sagte er, >haben wir alles erreicht<.
»Mit anderen Worten: Du willst den Anführer unserer Feinde mit eigenen Händen umbringen«, stellte Eumenes mißbilligend fest.
»Ja, und deshalb führe ich die Königsschwadron an. Danach kümmern wir uns um Memnons Söldner.«
»Verstanden, und jetzt gehe ich lieber, denn auf meine Ratschläge würdest du ja sowieso nicht hören.«
»Nein, Herr Generalsekretär«, Alexander lachte. »Aber gern habe ich dich trotzdem.«
»Ich dich auch, verdammter Dickschädel. Die Götter mögen dich beschützen.«
»Das wünsche ich dir auch, mein Freund.«
Eumenes ging in sein Zelt, legte die Rüstung ab, zog sich etwas Wärmeres an und vertiefte sich bis zum Abendessen in ein Handbuch über Kriegstaktik.
5
Der Fluss, der aufgrund der Schneeschmelze im Pontischen Gebirge sehr viel Wasser mitführte, floß schnell dahin; ein sanfter Westwind bewegte die Blätter der Pappeln entlang seiner Ufer; es waren steile Ufer aus Tonerde, die sich während der starken Regenfälle der letzten Wochen mit Wasser vollgesogen hatten.
Alexander, Hephaistion, Seleukos und Perdikkas standen auf einer kleinen Anhöhe, von der aus man sowohl den Lauf des Granikos überblicken konnte als auch ein gutes Stück des Gebiets am jenseitigen Ostufer.
»Was meint ihr?« fragte der König.
»Die Böschungen sind aufgeweicht und schlüpfrig«, sagte Seleukos. »Wenn sich die Barbaren dort drüben aufstellen, können sie nach Belieben Pfeile und Speere auf uns abschießen.«
»Sprich: unsere Truppen dezimieren, bevor sie überhaupt am andern Ufer sind«, setzte Hephaistion nach.
»Ja, und selbst für den Fall, daß wir heil dort ankommen, würden unsere Pferde bis zu den Knien im Schlamm versinken, und ihr wißt selbst, was das bedeutet: Viele würden lahmen, und wir wären den Persern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.«
»Tja, verzwickte Situation«, bemerkte Perdikkas lakonisch.
»Sorgen wir uns nicht zu früh«, sagte Alexander, »und warten wir ab, was die Späher berichten.«
Sie schwiegen und lauschten eine Weile nur dem Zirpen der Grillen in der scheinbar friedlichen Nacht und dem eintönigen
Quaken der Frösche, das sogar noch das Rauschen des Granikos übertönte. Irgendwann hörten sie den Lockruf eines Käuzchens.
»Das sind die Späher«, sagte Hephaistion.
Tatsächlich waren kurz darauf zwei dunkle Gestalten zu erkennen, die an der Furt durch den Fluß wateten.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Alexander König von Asien»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Alexander König von Asien» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Alexander König von Asien» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.