Valerio Manfredi - Alexander König von Asien
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Die Reiter der Königsschwadron hatten sich vor dem Osttor des Lagers, perfekt formiert, in fünf Reihen aufgestellt und reckten zum Gruß ihres Anführers stumm die Lanzen in den Himmel.
Als Alexander den Arm hob und das Zeichen zum Abmarsch gab, ritt Kleitos der »Schwarze« an seine Seite. Kurz darauf dröhnte der Boden unter dem dumpfen Hufschlag Tausender von Pferde, und das Waffenklirren einer langen Prozession von marschierenden Kriegern erfüllte die Nacht.
Wenige Stadien vom Granikos entfernt hörte man in den vordersten Reihen plötzlich Hufgetrappel von herangaloppierenden Pferden, und da tauchte auch schon ein kleiner Spähtrupp aus der Finsternis auf und blieb vor Alexander stehen.
»Herr«, sagte sein Anführer, »die Barbaren lagern etwa drei Stadien von hier in erhöhter Position. Sie haben sich bisher noch nicht gerührt, aber entlang des Ufers patrouillieren medische und skythische Wachtposten. Ein Überraschungsangriff ist deshalb nicht möglich.«
»Nein, natürlich nicht«, entgegnete Alexander. »Aber bevor ihr Heer die drei Stadien Weg bis zum rechten Ufer zurücklegt, haben wir längst die Furt durchschritten und sind auf der andern Seite. Und damit ist die Sache so gut wie geritzt.« Er gab seinen Leibwächtern ein Zeichen, sich ihm zu nähern. »Sagt allen Kompanieführern, sie sollen sich für die Flußüberquerung bereit halten, sobald wir in die Niederung kommen. Mit dem ersten Trompetenstoß müssen wir losstürmen und so schnell wie möglich die Furt passieren. Die Reiter als erste.«
Die Gardisten entfernten sich, und wenig später blieb das Fußvolk stehen und ließ die Kavalleriekolonnen, die es bis zu diesem Augenblick flankiert hatten, nach vorn reiten und sich mit Blick auf den Granikos formieren. Gen Osten begann es bereits zu dämmern.
»Ich dachte, wir würden die Sonne im Gesicht haben, jetzt haben wir nicht einmal den Mond«, sagte Alexander, indem er die schmale Sichel betrachtete, die im Süden, hinter den phry-gischen Hügeln, unterging.
Am Granikos angelangt, hielt er kurz inne, wie um sich zu sammeln, dann hob er die Hand und trieb sein Pferd in den Fluß, gefolgt von Kleitos und der gesamten Königsschwadron. Im selben Moment ertönte auf der anderen Uferseite ein Schrei; ihm folgten weitere, immer gellendere Schreie und Zurufe und schließlich der langgezogene, klagende Ton eines Horns, dem aus der Ferne andere Hörner antworteten: Die medischen und skythischen Späher hatten Alarm geschlagen. Alexander, der die Furt bereits zur Hälfte durchquert hatte, schrie: »Trompeten!«, worauf eine einzige, ohrenbetäubend schrille Note erschallte. Wie ein Pfeil flog sie zum anderen Ufer hinüber und mischte sich in den dumpfen Klang der Hörner; ihr Echo hallte hundertfach von den umliegenden Bergen wider.
Die Wasser des Granikos schäumten, als der König und seine Leibwächter die Furt durchritten. Plötzlich hörte man einen lauten Aufschrei, und einer der makedonischen Reiter sank, von Pfeilen durchbohrt, vom Pferd. Die feindlichen Späher hatten sich am gegenüberliegenden Ufer zusammengedrängt und schossen ziellos in den Haufen, dabei trafen sie noch mehr Ma-kedonen, die einen am Hals, die anderen in der Brust oder im Bauch. Alexander preschte mit vorgehaltenem Schild weiter -und war auch schon durch den Fluß! »Vorwärts!« brüllte er. »Vorwärts! Trompeten!« Noch schriller, noch durchdringender erschallten die bronzenen Instrumente, begleitet vom aufgeregten Wiehern der Schlachtrösser und von den Schreien der Reiter, die sie mit Sporen und Peitsche durch den trüben Wasserstrudel hetzten. Inzwischen hatten schon die zweite und dritte Reihe die Furt zur Hälfte durchquert, und die vierte, fünfte und sechste ging hinter ihnen ins Wasser. Alexander und seine Schwadron erklommen unterdessen die schlüpfrige Uferböschung. Weiter hinten ertönte noch das rhythmische Stampfen der Phalanx, die in Schlachtordnung auf den Granikos zumarschierte.
Als die skythischen und medischen Späher ihre Pfeile verschossen hatten, wandten sie die Pferde und sprengten in höllischem Tempo zum persischen Lager zurück. Auch von dort erhob sich mittlerweile lauter Waffenlärm und fackelbewehrte, in hundert verschiedenen Sprachen schreiende Schatten hasteten in der Finsternis umher.
Alexander nahm seine Stellung an der Spitze der Königsschwadron ein; dahinter folgten, rechts und links in jeweils vier Reihen aufgestellt, die beiden thessalischen Kavallerieschwadrone und zwei Schwadrone Hetairoi. Die Makedonen wurden von Krateros und Perdikkas befehligt, die Thessaler von Prinz Amyntas und ihren Offizieren Enomaos und Echekrates. Die Trompeter warteten nur noch auf ein Zeichen des Königs, um zum Angriff zu blasen.
»Kleitos«, rief Alexander. »Wo sind unsere Fußsoldaten?«
Der »Schwarze« trabte ans Ende der Formation und warf einen Blick hinunter zum Fluß. »Sie kommen die Böschung hoch, König!«
»Trompeten! Und los, im Galopp!«
Unter lautem Trompetengeschmetter preschten zwölftausend Pferde Kopf an Kopf los; schnaubend und wiehernd folgten sie dem mächtigen Schlachtroß Alexanders, der das Tempo vorgab.
Auf der andern Seite, bei den Persern, herrschte große Konfusion, obwohl sich auch dort inzwischen die Reiterei formiert hatte und nur noch auf ein Zeichen ihres Oberfeldherrn, des Satrapen Spithridates, wartete.
Just in diesem Moment kamen die beiden Späher dahergalop-piert: »Sie greifen an, Herr!« schrien sie.
»Gut. Dann folgt mir!« befahl Spithridates, ohne noch länger zu zögern. »Schlagen wir sie in die Flucht, diese Yauna! Ins Meer mit ihnen, den Fischen zum Fraß! Mir nach, Männer!«
Die Hörner erklangen, und die Erde erbebte unter dem donnernden Hufschlag der feurigen nisäischen Streitrösser. In vorderster Linie ritten die Meder und die Chorasmioi mit ihren großen, zusammengesetzten Bogen, dahinter kamen — mit langen Krummsäbeln bewaffnet - die Oxydrakai und Kadusier, und den Abschluß bildeten Saker und Drangianer, die ebenfalls riesige Krummsäbel schwangen.
Kaum war die Kavallerie losgeritten, als sich auch das schwerbewaffnete Fußvolk aus griechischen Söldnern in Bewegung setzte, das unterdessen ebenfalls Schlachtordnung angenommen hatte.
»Söldner von Anatolien!« schrie Memnon mit gereckter Lanze. »Männer, die ihr eure Schwerter verkauft habt! Ihr besitzt weder ein Vaterland noch ein Haus, in das ihr zurückkehren könnt. Für euch gibt es nur eins: siegen oder sterben. Denkt daran: Keiner wird euch gnädig sein, denn ihr kämpft auf der Seite des Großkönigs, auch wenn ihr Griechen seid. Soldaten, unsere Heimat ist die Ehre, und die Lanze unser Brot. Kämpft um euer einziges Gut: kämpft um euer Leben.
»Alalalai!«
Mit diesem Schlachtruf begann Memnon im Eiltempo loszugehen und dann zu laufen.
»Alalalai!« schrien auch seine Männer und liefen ihm hinterher, ohne die frontale Schlachtordnung aufzugeben. Der Lärm, den ihre an-einanderschlagenden Rüstungen und Schilde bei jedem Schritt machten, war wahrhaftig furchterregend.
Alexander erkannte die weiße Staubwolke in weniger als einem Stadion Entfernung: »Sturmschritt!« schrie er, worauf die Trompeter erneut in ihre Instrumente bliesen und die gesamte Königsschwadron in wilden Galopp verfiel.
Die Reiter senkten ihre Lanzen und beugten sich nach vorn; mit der Linken hielten sie die Zügel und krallten sich an den Mähnen ihrer Rösser fest, und so preschten sie dahin bis zum fürchterlichen Zusammenprall, bis ihre Sarissen aus Buchen-und Kornelkirschenholz gegen die Schilde der Feinde stießen und ein Hagel von persischen Pfeilen über ihnen niederging, bis Menschen- und Tierkörper, Schreie und Wiehern kaum noch voneinander zu unterscheiden waren.
Alexander entdeckte Spithridates: Wie ein Besessener kämpfte er auf dem rechten Flügel, sein Schwert war rot vor Blut und seine linke Flanke wurde von dem Riesen Rheomithres gedeckt. Alexander gab seinem Pferd die Sporen, sprengte auf den Satrapen zu und schrie: »Los, Barbare! Schlag dich mit dem König der Makedonen, wenn du den Mut dazu hast!«
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