Valerio Manfredi - Alexander König von Asien
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Spithridates wandte sein Roß, ritt seinerseits auf ihn zu und schleuderte dabei seinen Speer auf ihn. Das Wurfgeschoß zerfetzte den Schulterriemen von Alexanders Harnisch und schürfte ihm die Haut zwischen Hals und Schlüsselbein ab, doch der König riß sein Schwert aus der Scheide und preschte weiter, bis ihre Rösser gegeneinanderstießen. Der Zusammenprall war so heftig, daß der Satrap sich an den Hals seines Pferdes klammern mußte, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, dabei gab er sich jedoch seitlich eine Blöße, die Alexander blitzschnell ausnützte, um ihm das Schwert in die Achselhöhle zu stoßen. Freilich fielen nun die Perser von allen Seiten über ihn her. Einer ihrer Pfeile traf sein Pferd, es ging in die Knie, so daß Alexander der Streitaxt des Rheomithres nicht länger ausweichen konnte.
Er versuchte zwar, den fürchterlichen Hieb mit seinem Schild abzufangen, aber die Axt traf ihn doch am Helm, ja sie drang sogar durch ihn und die darunter getragene Filzkappe hindurch und brachte ihm eine Platzwunde bei, aus der das Blut nur so herausspritzte und über sein Gesicht lief.
Alexander und sein Pferd lagen jetzt auf dem Boden, und Rheomithres holte schon zum zweitenmal aus, als Kleitos mit höllischem Gebrüll herbeistürmte und dem Perser mit seinem schweren illyrischen Schwert auf einen Schlag den Arm abtrennte.
Rheomithres fiel brüllend vom Pferd, Ströme von Blut quollen aus seiner Schulter, und er starb, noch bevor Alexander ihm mit seinem Schwert den Gnadenstoß versetzen konnte.
Danach sprang der König auf das erstbeste Pferd, das reiterlos herumlief, und stürzte sich erneut ins Schlachtgetümmel.
Als die Perser ihre Kommandanten einen nach dem anderen sterben sahen, verloren sie den Mut und begannen zurückzuweichen, zumal hinter der makedonischen Königsschwadron nun auch noch vier Schwadrone Hetairoi und die von Amyntas angeführte thessalische Reiterei auftauchten.
Die persische Kavallerie schlug sich tapfer, aber ihre Frontlinie war bereits gesprengt und die Königsschwadron drang immer tiefer in ihre Reihen vor. Von den Flanken her attackierten außerdem leichtbewaffnete Reiter, und zwar die berüchtigten Thraker und Triballer, die es Pfeile und Speere auf sie regnen ließen und nur darauf warteten, sich in den Nahkampf zu stürzen, sobald sie bei den Persern das erste Anzeichen von Schwäche und Erschöpfung wahrnehmen würden.
Alexanders Kameraden - Krateros, Philotas und Hephaistion sowie Leonnatos, Perdikkas, Ptolemaios, Seleukos und Lysi-machos - folgten dem Beispiel ihres Königs und fochten ebenfalls in vorderster Reihe, wo sie es auf Zweikämpfe mit den gegnerischen Heerführern anlegten und tatsächlich viele von ihnen töteten, darunter etliche Verwandte des Großkönigs.
Irgendwann rissen die Perser ihre Pferde herum und ergriffen die Flucht, verfolgt von den Hetairoi, den Thessalern und den leichtbewaffneten thrakischen und triballischen Reitern, die sehr schnell waren und gnadenlos niedermetzelten, wen sie einholen konnten.
Auf dem Schlachtfeld näherten sich einander nun die beiden Phalanxformationen: vom Fluß her die makedonischen Pezetai-roi, von der anderen Seite her die Söldner Memnons; kompakt, Schulter an Schulter, rückten die Soldaten beider Lager vor. Als sie nicht mehr weit voneinander entfernt waren, schrien beide Heere wie auf ein geheimes Kommando hin »Alalalai!« und stürmten mit angelegten Lanzen los.
Wenige Augenblicke später befahl Memnon seinen Männern, ihre Lanzen alle gleichzeitig loszuschleudern, und während über den Pezetairoi ein Hagel von Geschossen niederging, zückten die griechischen Söldner bereits ihre Schwerter und drangen auf die Makedonen ein, noch bevor die ihre Schlachtordnung wiederherstellen konnten. Mit fürchterlichen Hieben versuchten sie, die Sarissen zu zerbrechen und eine Bresche in die Phalanx des Feindes zu schlagen.
Parmenion, der die Gefahr erkannte, ließ die wilden Agrianer eingreifen und hetzte sie gegen die Flanken der griechischen Söldner, die nun von ihrem Angriff ablassen und sich nach den Seiten hin verteidigen mußten. Die makedonische Phalanx hatte unterdessen Zeit, sich wieder geordnet aufzustellen, und als sie schließlich mit gesenkten Lanzen gegen Memnons Söldner vorrückte, fiel diesen obendrein die makedonische Reiterei in den Rücken, die von der Verfolgung der Perser zurückkehrte. Derart in die Zange genommen, schwand den Söldnern jede Hoffnung. Trotzdem kämpften sie todesmutig bis zum letzten Mann.
Die Sonne stand hoch am Himmel, als der Schlachtenlärm endgültig verebbt war. Wohin man auch sah, türmten sich die Leichen. Alexander, der sein verletztes Streitroß einem Veterinär überlassen hatte, ritt auf Bukephalos die siegreichen Truppen ab. Sein Panzer hing nur noch an einem Schulterriemen, nachdem Spithridates' Speer den anderen zerfetzt hatte, sein Gesicht war schwarz vor verkrustetem Blut und sein Körper staubbedeckt, aber seinen Männern kam er in diesem Augenblick vor wie ein Gott. Sie schlugen mit den Lanzenschäften gegen ihre Schilde wie an dem Tag, an dem Philipp ihnen die Geburt seines Sohnes verkündet hatte, und schrien wie damals:
»Alexandre! Alexandre! Alexandre!«
Der König ließ seinen Blick zum rechten Flügel der Pezetairoi hinüberwandern und erkannte General Parmenion: Aufrecht stand er da, das Schwert in der Faust und den Körper gezeichnet von der Schlacht, in der er, der beinahe Siebzigjährige, sich geschlagen hatte wie ein Jüngling von zwanzig Jahren.
Er ritt zu ihm hin, kletterte vom Pferd und schloß ihn in die Arme, während sich der Siegesjubel seiner Soldaten zum Himmel erhob.
7
Die beiden agrianischen Krieger beugten sich über einen Berg von Leichen und begannen ihnen die wertvolleren Teile ihrer Rüstungen abzunehmen und auf einen Karren zu werfen -Bronzehelme, Eisenschwerter, Beinschienen.
Plötzlich sah einer von den beiden inmitten des Leichenhaufens etwas schimmern; im trüben Licht der Abenddämmerung konnte er zunächst nichts Genaues erkennen, doch bei näherem Hinsehen merkte er, daß es sich um ein schlangen-förmiges Goldarmband handelte, das einer der Toten ums Handgelenk trug. In der Absicht, den kleinen Schatz heimlich in die eigene Tasche wandern zu lassen, beugte er sich - kaum, daß sein Kamerad ihm einen Moment lang den Rücken zudrehte -über den Toten. Doch just als er nach dem Armband griff, blitzte inmitten des schaurigen Haufens ein Messer auf und durchschnitt ihm die Kehle von einem Ohr zum andern.
Der Mann sackte lautlos zusammen. Sein Kamerad, der damit beschäftigt war, die Waffen der Toten auf den Karren zu werfen, machte einen solchen Lärm, daß er den dumpfen Aufprall des zu Boden Stürzenden nicht hörte. Als er sich umdrehte und ringsum niemanden mehr sah, glaubte er, sein Freund wolle ihm einen Streich spielen und habe sich versteckt.
»Los, komm schon, ich bin jetzt nicht zu Spaßen aufgelegt«, rief er in die Dunkelheit hinaus. »Hilf mir lieber, das Zeug hier . ..« Er brachte seinen Satz nicht zu Ende: Dasselbe Messer, das dem anderen Soldaten die Kehle durchgeschnitten hatte, bohrte sich ihm zwischen Halsansatz und Schlüsselbein bis zum Heft ins Fleisch.
Der Agrianer ging in die Knie und umklammerte dabei den Griff der Waffe, aber er schaffte es nicht, sie herauszuziehen, bevor er nach vorn aufs Gesicht fiel.
Erst jetzt wälzte Memnon die Leichen von sich, unter denen er sich bis zu diesem Moment verborgen hatte, stand auf und tat torkelnd ein paar Schritte. Er war völlig entkräftet, glühte vor Fieber und blutete aus einer großen Wunde am linken Schenkel.
Um die Blutung zu stillen, nahm er einem der beiden toten Agrianer dessen Gürtel ab und band sich damit das Bein unterhalb der Leiste ab. Dann riß er von seinem eigenen Chiton einen Streifen Stoff ab und verband sich damit notdürftig die Wunde. Zuletzt schleppte er sich, so gut es ging, zu einem Baum und wartete in seinem Schutze, bis es völlig dunkel war.
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