Valerio Manfredi - Alexander König von Asien
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»Na und?« fragte der General, indem er die Münze in den Fingern herumdrehte.
»Wenn Kyzikos kein Geld mehr in die persischen Provinzen fließen läßt, werden die Satrapen bald in Schwierigkeiten sein. Dann müssen sie sich entweder selbst besteuern oder aber ihre Söldner mit anderen Zahlungsformen abspeisen -was nicht so leicht sein dürfte. Und dasselbe gilt natürlich für alle Heereslieferanten, die Flottenbesatzung und so weiter.«
»Kompliment, Eumenes! Wie hast du das fertiggebracht?« fragte Krateros.
»Indem ich mich rechtzeitig um die Sache gekümmert habe«, erwiderte der Sekretär. »Wenn ich gewartet hätte, bis wir in Asien landen, wäre bestimmt nichts daraus geworden. Um ehrlich zu sein, verhandle ich schon ziemlich lange mit Kyzikos . . .« Er senkte den Kopf. »Ich habe schon zu Zeiten König Philipps damit angefangen.«
Bei diesen Worten trat Stille in dem Zelt ein, und es war, als sei der Geist des großen, durch Mörderhand gefallenen Herrschers mitten unter ihnen.
»Gut«, sagte Alexander schließlich. »Das ändert aber nichts an unseren Plänen. Morgen stoßen wir ins Landesinnere vor. Und dort stöbern wir den Löwen in seinem Versteck auf.«
In der gesamten bekannten Welt gab es niemanden, der so genaue und gut gezeichnete Landkarten besaß wie Memnon von Rhodos. Es hieß, sie gingen auf die tausendjährige Erfahrung der Seeleute seiner Insel und auf das Können eines Kartographen zurück, dessen Name streng geheimgehalten wurde.
Der griechische Söldnerführer öffnete die Karte, rollte sie flach auf dem Tisch auf, beschwerte alle vier Ecken, angelte sich aus einer Schublade eine Spielfigur und stellte sie in das Gebiet zwischen Phrygien und den Dardanellen.
»Alexander befindet sich im Augenblick ungefähr hier«, sagte er.
Um den Tisch herum standen die persischen Befehlshaber, alle in Uniform, also mit Hosen und Lederstiefeln bekleidet: Arsa-menes, der Gouverneur von Pamphylien, Arsites aus Phrygien, Rosakes, Rheomithres, der Kommandeur der baktrischen Kavallerie, sowie der Oberbefehlshaber Spithridates, Satrap von Lydien und Ionien, ein hünenhafter Perser mit olivfarbener Haut und tiefgründigen schwarzen Augen; er war Vorsitzender der Versammlung.
»Wie sollen wir gegen ihn vorgehen?« fragte er den Söldnerführer auf griechisch.
Memnon hob den Blick von der Karte - er war um die Vierzig, hatte graumelierte Schläfen, muskulöse Arme und einen sehr gepflegten Vollbart, den er sich so zurechtstutzen ließ, daß er aussah wie die Männerfiguren auf den Reliefs und Vasen der berühmten griechischen Künstler.
»Was gibt es Neues aus Susa?« fragte er.
»Im Moment gar nichts. Ich denke, wir können frühestens in zwei Monaten mit massiver Verstärkung von dort rechnen: Truppen auszuheben ist eine langwierige Sache, und die Ent-fernungen sind riesig.«
»Wir können also nur auf unsere eigenen Streitkräfte zählen.«
»Genaugenommen, ja«, Spithridates nickte.
»Dann sind wir zahlenmäßig unterlegen.«
»Aber doch nur geringfügig!«
»Das genügt... Die Makedonen haben ein ausgezeichnetes Kampfkonzept, ich würde sagen, das beste, das es überhaupt gibt. Sie haben auf offenem Feld Heere aller Art und Herkunft besiegt.«
»Was schlägst du also vor?«
»Alexander versucht uns zu provozieren und aus der Reserve zu locken, aber ich denke, es wäre besser, einen frontalen Zusammenstoß zu vermeiden. Hört meinen Plan: Wir senden scharenweise berittene Späher aus, die uns täglich über die makedonischen Truppenbewegungen unterrichten. Gleichzeitig versuchen wir, durch Spitzel Alexanders Absichten herauszubekommen. Von hier ziehen wir uns sofort landeinwärts zurück, und dabei lassen wir nur >verbranntes Erde< hinter uns - ihr kennt die Taktik: Der Feind darf kein Korn Getreide und keinen Tropfen Wasser mehr finden.«
Der Rhodier ließ seine Worte einen Moment lang nachklingen, bevor er weitersprach:
»Die Abteilungen, die Alexander daraufhin abkommandieren wird, um Lebensmittel und Futter für die Tiere zu besorgen, müssen kontinuierlich und systematisch von uns angegriffen werden - beispielsweise durch schnelle Reitertrupps. Erst wenn der Feind halb verhungert und entkräftet ist, fallen wir mit ganzer Wucht über ihn her. Und unsere Flotte verschifft unterdessen ein Expeditionskorps nach Makedonien . . .«
Spithridates starrte lange auf die Karte, ohne ein Wort zu sa-gen, dann fuhr er sich mit der Hand durch den dichten, krausen Bart und ging zu einem der vielen Fenster, von denen man das umliegende Land überblicken konnte.
Das Tal von Zelea war wundervoll: Aus dem Garten, der seinen Palast umgab, drang der bittersüße Geruch eines blühenden Weißdorn herauf und betörender Jasmin- und Lilienduft. Göttergewächse, die nur in seinem Pairidaeza wuchsen, wie die vielen Kirsch- und Pfirsichbäume, entfalteten ihre weiße Blütenpracht in der lauen Frühlingssonne.
Er ließ seinen Blick über die bewaldeten Berge schweifen, über die Paläste und Gärten der anderen persischen Adligen, die um den Tisch hinter ihm versammelt waren, und dann versuchte er sich die Folgen von Memnons Rat auszumalen und vorzustellen, was blieb, wenn man dieses smaragdgrüne Meer rücksichtslos niederbrannte: eine mit rauchender Asche bedeckte, schwarz verkohlte Einöde.
»Nein!« sagte er plötzlich und drehte sich ruckartig um.
»Aber, Herr«, wandte Memnon ein, indem er neben ihn trat. »Hast du meinen Plan gut überdacht? Ich bin der Ansicht . .. «
»Er ist nicht durchführbar, Kommandant«, fiel der Satrap ihm ins Wort. »Wir können nicht unsere Felder, unsere Gärten und Paläste verbrennen und Hals über Kopf fliehen - das verbietet uns schon allein die Ehre. Außerdem: Sollen wir unser Land schlimmer verheeren, als der Feind es je tun würde? Das wäre ein Verbrechen. Nein. Wir werden es mit ihm aufnehmen und ihn zurückwerfen. Was ist dieser Alexander denn schon? Ein eingebildeter junger Bursche, der einmal eine ordentliche Lektion verdient hat.«
»Bitte bedenke, daß auch ich Besitztümer und ein Haus in dieser Gegend habe, die ich bereit wäre, für einen Sieg zu op-fern«, sagte Memnon.
»Deine Loyalität steht außer Frage«, erwiderte Spithridates. »Ich habe lediglich gesagt, daß dein Plan nicht durchführbar ist. Noch einmal: Wir werden es mit diesen Makedonen aufnehmen und sie zurückwerfen. Ab diesem Moment sind alle Truppen in Alarmbereitschaft«, fuhr er an die anderen Generäle gewandt fort. »Ruft jeden nur einigermaßen kampffähigen Mann zu den Fahnen. Und beeilt euch, wir haben nicht viel Zeit.«
Der Rhodier schüttelte den Kopf. »Das ist ein Fehler, den ihr noch bereuen werdet. Aber dann ist es wahrscheinlich zu spät.«
»Sei nicht so pessimistisch«, sagte der Perser. »Ich weiß schon eine günstige Stellung, aus der wir sie angreifen können.«
»Und die wäre?«
Spithridates beugte sich über den Tisch, stützte sich mit dem linken Ellbogen auf und fuhr mit dem Zeigefinger der rechten Hand suchend über die Landkarte. Schließlich deutete er auf einen kleinen, blau eingezeichneten Fluß, der sich in nördlicher Richtung durch die Landschaft schlängelte und ins Marmara-meer mündete.
»Hier!«
»Am Granikos?«
Spithridates nickte. »Kennst du das Gebiet, Kommandant?«
»Einigermaßen.«
»Ich kenne es gut, ich war dort oben schon öfter zur Jagd. Der Fluß hat an dieser Stelle steile, lehmige Ufer: Für Reiter dürfte es fast unmöglich sein, dort raufzukommen, und für Fußsoldaten äußerst schwierig.«
Spithridates schlug mit der Faust auf den Tisch und sah auf.
»Wir werden sie zurückwerfen, und noch am selben Abend treffen wir uns hier in meinem Palast in Zelea zum Siegesban-
kett!«
3
Memnon, der Rhodier, kehrte erst mit Einbruch der Nacht in seinen Palast auf dem Hügel zurück. Die herrliche Villa war in orientalischem Stil erbaut und lag inmitten eines riesigen Parks, in dem es vor Jagdwild nur so wimmelte. Auch Weinberge, Obstplantagen, Olivenhaine und Getreidefelder sowie Höfe, Bauernhäuser und Viehherden gehörten zu dem Anwesen.
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