Viviana Uriona - Sie senden den Wandel

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Altbekannt ist, welch wichtige Rolle Medien bei der Konsolidierung oder aber auch bei der Transformation einer Gesellschaft spielen. Was aber geschieht, wenn Medien von unten aus agieren und dies in großer Zahl geschieht, unter Einbindung vieler gesellschaftlicher Akteure sowie gegenüber einem umfassenden Publikum?
In Argentinien hat sich eine faszinierende Radiolandschaft gebildet, die kollektiv, partizipativ und progressiv arbeitet: Die Community-Radios.
Viviana Uriona nimmt uns mit auf eine ethnografische Reise durch die Geschichte dieser Radios, analysiert ihre Arbeitsweise und sucht nach den Gründen ihres Erfolges. Am Ende der Lektüre bleibt eine Frage nicht mehr offen: Könnte hierzulande in gleicher Weise gelingen, was dort geschah?

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Für die vorliegende Untersuchung waren zwei Forschungsaufenthalte in Argentinien notwendig, die der Recherche, dem Studium der nur vor Ort zugänglichen Publikationen und natürlich der Interviewführung dienten.

1 2009 (6 Monate)

2 2010 (6 Monate)

Die Auswahl der Interviewpartner*innen erfolgte nach zwei sehr einfachen Kriterien, die zugleich eine Art Zufallsprinzip in das Kaleidoskop (ein sampling aus 20 Interviews) brachte. Ich sprach mit Menschen, die erstens in den Radioprojekten fest involviert waren und zweitens mit mir reden wollten. Es ist m.E. das Weglassen weiterer Kriterien oder Bedingungen, die für eine wahrnehmbare gleichmäßige Mischung aus Geschlecht, Alter, Herkunft etc. sorgten.

Die so gewonnenen Interviews wurden durch ein zweites sampling ergänzt, dass jedoch nach anderen Methoden als den soeben geschilderten zustande kam. Dieses sampling entstand als Transkription der für den partizipativen Dokumentarfilm 7 Sachamanta in Gruppenarbeit geführten Interviews.

3.1.2 Nördlicher ruraler Raum (Dokumentarfilm Sachamanta 8)

Im Jahr 2009 und 2010 unternahm ich zwei Reisen in die nördliche Provinz Santiago del Estero 9als Teil eines Abschnittes der Forschung, der den ruralen Raum der argentinischen Radiolandschaft berücksichtigte sollte. 10In der Region existierten seinerzeit vier Community-Radios 11, die ich besuchte. Neben den dort nach den unter 3.1.1 geschilderten Prinzipien geführten Interviews, die in die allgemeine Transkription einflossen, entstand ein zweites ergänzendes sampling während der Dreharbeiten zum Dokumentarfilm Sachamanta nach einer abweichenden Vorgehensweise .

In partizipativer Gruppenarbeit wurden die Interviews für den Film von den Befragten jeweils selbst auf Video erstellt. Die Vorgehensweise war dabei diese: Die »Betreiber*innen« erhielten von mir eine Liste mit Fragen, die in größeren Teilen den Standardfragen meines Interviewbogens entsprachen. Allerdings konnten sie diese Fragen beliebig um neue Fragen erweitern, die sie selbst relevant fanden. Dann wurden zwei Schachteln mit Zetteln auf den Tisch gestellt. Die erste enthielt die Namen der Teilnehmer*innen, die zweite Schachtel alle ursprünglichen und zusätzlich erarbeiteten Fragen. Es wurden zur Eröffnung zwei Namen aus der ersten Schachtel gezogen. Die erste gezogene Person übernahm die Kameraführung und die zweite Person beantwortete die erste der gezogenen Fragen. Danach stand es allen anderen Teilnehmer*innen frei, sich ebenfalls zu dieser Frage zu äußern. Danach wurde die erste Frage beiseitegelegt und die Kamera der Person übergeben, welche zuvor in der Antwortrolle war. Ein neuer Name und eine neue Frage wurden gezogen, die nächste Frage abgearbeitet usw.

Durch dieses System entstand zunächst ein Interviewarchiv, dessen Ordnung sich aus den jeweils verschiedenen Antworten (und ihren Übereinstimmungen) auf jeweils gleiche Fragen ergab. Aus diesem Archiv entstand dann der Original(interview)ton des Filmes.

3.2 Quellen und der Umgang mit ihnen

3.2.1 Interview / Quellen

»Jedes Interview ist Kommunikation, und zwar wechselseitige, und aber auch ein Prozess. Jedes Interview ist Interaktion und Kooperation. Das ›Interview‹ als fertiger Text, ist gerade das Produkt des ›Interviews‹, als gemeinsamer Interaktionsprozess, von Erzählperson und interviewender Person gemeinsam erzeugt – das gilt für jeden Interviewtypus.« (Helfferich, C. 2005: 10)

Die von mir selbst durchgeführten 12Interviews weisen mehrere Merkmale auf, die bei verschiedenen Experten der qualitativen Forschungsmethoden aufgelistet werden:

1) Alle meine Interviewpartner*innnen sind, im Sinne von Flick, als Experten*innen zu definieren. Sie stehen als Repräsentant*innen für die Handlungs- und Sichtweisen einer bestimmten Expert*innengruppe. Die gewonnenen Interviews sind somit in Bezug ihres Quellentypus als Experten*inneninterviewszu qualifizieren.

2) Für mein Forschungsdesign wurden leitfadengestützte Interviewserarbeitet und durchgeführt. Das bedeutet, dass die Struktur der Interviews nicht von starren Fragen abhing, sondern sich von einer Dialogsituation auf der Basis des Leitfadens ableiteten. Letzterer gewann allerdings immer an Verbindlichkeit, wenn die darin erfassten Schwerpunkte bzw. Themen von den Interviewpartner*innen nicht bereits von selbst an- und ausgesprochen wurden. Meist taten sie dies aber ohnehin und ergänzten um eigene Schwerpunkte und Themen. So entstanden Leitfadeninterviews , die später bei der Analyse überwiegend inhaltsanalytisch (Mayring, Ph. 2008) oder entsprechend des »Kodierparadigmas« der Grounded Theory (Strauss, A. 1991; Strauss, A. und Corbin, J. 1996) ausgewertet wurden. (Kleemann, F. et al. 2009: 209)

3) Für die themenzentrierten Interviewswurde maßgeblich, dass sich nach der Konzipierung, aber während der Interviewführungen die politischen Rahmenbedingungen 13so stark veränderten, dass meine Orientierung auf relevante gesellschaftliche Fragestellungen (Flick, U. 2006: 135) ebenfalls stark beeinflusst wurde.

3.2.2 Vorgehensweise bei der Analyse der Interviews

Die (schrittweise) Analyse der Interviews erfolgte entlang ihrer (schrittweisen) Transkription und (schrittweisen) Durchführung. 14Diese Schritte lassen sich als Phasen darstellen.

* Nach der Transkription der ersten fünf (5) Interviews:

Erste Phase:

»In Vivo« bzw. offenes Kodieren, wobei das offene Kodieren in überwiegendem Maße das »in Vivo« ablöste.

Zweite Phase:

Erste Gruppenbildung bzw. Kategorisierung der schon vorhandenen Codes. Erstellung von Familien- und Supercodes.

* Nach der Transkription weiterer acht (8) Interviews:

Dritte Phase:

Während dieser Phase fand offenes Kodieren mit Hinblick auf die schon vorhandenen Kategorien und eine Fokussierung der Kategorien statt.

*Nach der Transkription der neu geführten und letzten sieben (7) Interviews:

Vierte Phase:

Offenes Kodieren und Kategorisierung. Weitere Zuspitzung der Definition der Kategorien.

Das zunehmend offenere Kodieren innerhalb der ersten Phase, aber vor allem die Bildung von Familiengruppen und Kategorien waren eine große Hilfe, um zu sehen, welche Dichte ( density ) bei den einzelnen Codes vorlag. Dieses Verfahren ließ auch erkennen, welche Codes überhaupt keine größere Rolle spielten und welche relevanten Codes in welchen Milieus stärker oder schwächer gewichtet waren.

Zunächst erstellte ich die Codes auf Spanisch und nur teilweise auf Deutsch. Erst bei der Familienbildung und bei den ersten Schritten der Abstraktion – etwas, was ich früh begann – wurden die Codes auf Deutsch einheitlich festgehalten und bis zum Ende, mit wenigen Ausnahmen, identisch weitergeführt.

Nach dem offenen Kodieren und der Erstellung von Kategorien war es schwierig, weiterhin » in Vivo« zu kodieren. Dennoch führte ich diese insoweit wortinhaltspräzisere Kodierung an solchen ausgewählten Aussagen weiter durch, die besonders definierte, für sich bereits vorinterpretierte Inhalte betrafen und bei denen ich Sorge hatte, dass eine zu großzügige Interpretation die Analyse verfälschen könnte. Dies betraf Aussagen wie: Popular , Identität, Stimme, Wahrheit(en).

Auch wenn es eventuell wünschenswert gewesen wäre, mehr konstruktives Chaos beim » in Vivo«- Kodieren beizubehalten, gewann die Interviewanalyse über die Bildung der Kategorien schnell an Struktur. Die Theoriebildungen nahmen schon bei diesen Anfangsschritten Form(en) an. Die theoretische Sensibilität , von der Strauss und Corbin sprechen (Strauss, A. und Corbin, J. 1996: 25), war spürbar, leitend, und zwar durchgängig.

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