Erin Lenaris - Die Ring Chroniken 1

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Die Ring Chroniken 1: краткое содержание, описание и аннотация

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Wie schmerzhaft sind Lügen?
Was, wenn du sie fühlen könntest?
Von ihnen umringt wärst?
Die 16-jährige Emony verfügt über eine Gabe: Sie kann Lügen erkennen. Doch diese Fähigkeit bringt sie in Gefahr, als sie ihre Heimat, die
lebensfeindliche Rauring-Wüste, verlässt. Denn es gibt nur eine Möglichkeit, der mörderischen Hitze und dem quälenden Durst zu
entkommen – Emony muss eine Ausbildung bei dem Unternehmen beginnen, das die weltweite Wasserversorgung kontrolliert.
Rasch kommt sie dahinter, dass ihr Arbeitgeber die Wüstenbewohner betrügt. Der einzig ehrliche Mensch scheint ihr Ausbilder Kohen zu sein, für
den sie bald mehr empfindet. Kann sie ihm im Kampf gegen den übermächtigen Gegner vertrauen?
Und sind die Lügen noch viel größer als vermutet?

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Alle tippen eilig auf ihre Blinklichter. Erst erscheint der WERT-Stecker mit der Erkennungsmelodie der Firma, dann kommt das allseits bekannte „Gesicht der Zukunft“. WERT wählt unter den erfolgreichen Adopten regelmäßig einen aus, der mit seinem Werbespruch die Abendnachrichten eröffnet. Besonders häufig auf Sendung ist der charismatische Typ mit den leuchtenden Augen, der jetzt vor uns auftaucht. „WERT hat mir die Chance meines Lebens gegeben. Die werde ich nutzen“, versichert er uns zum millionsten Mal. Sein Gesicht ist effektvoll ausgeleuchtet, seine Stimme versprüht Energie. Unwillkürlich rolle ich mit den Augen.

Doch mir ist keine Verschnaufpause gegönnt. Es geht schon weiter mit der Speicherfunktion des Nomens. „Jedes Datenpaket hat Platz für tausend Bücher“, erläutert Kohen. „Ein Mensch kann eine Million verschiedener Pakete in seiner Blutbahn tragen, ihr könnt also eine Milliarde Bücher abspeichern.“

Felix lässt einen beeindruckten Pfiff hören. „Und wie kommen die Schmöker in meine Adern?“

Kohen nickt, als hätte er auf die Frage gewartet. „Normal werden die Daten per Funk übertragen und vom Nomen in Aminosäuren übersetzt – tausendfach kopiert, damit nichts verloren geht. Aber man kann sich auch Datenplasma spritzen. Damit erhält man die Informationen noch hundertmal schneller.“

„Nein, Felix fragt, woraus das Nomen die Datenpakete macht“, mische ich mich ein. „Frisst es dafür unser Blut?“

Kurz lacht Kohen auf. „Keine Angst. Das Nomen gewinnt die Speicher-DNA zwar aus deinen roten Blutkörperchen, aber eine Eisentablette pro Tag gleicht das wieder aus.“

Schnell fasse ich mir ans Handgelenk und atme erleichtert auf, weil ich meinen Puls kräftig spüre. Dennoch ist mir mulmig. WERT packt uns mit Daten voll, die wir fortan durch unser Herz pumpen. Die Firma besetzt uns von innen.

8. Kapitel

Nach dem Mittagessen erhalten wir wieder eine Nomen-Nachricht. Als wir sie aufrufen, taucht ein Mini-Kohen auf unseren Händen auf. „Du bist meiner Ausbildungsgruppe zugeteilt“, sagt er freundlich. „Wir beginnen das Training um dreizehn Uhr am Schießstand.“

„Und keine Sekunde später!“ Vor Schreck werfe ich fast mein Trinkglas um, als Tarmos Hologramm an Kohens Stelle erscheint. Der Hologlatzkopf zeigt mit dem Finger auf mich. „Ich bin dein Chefausbilder und dulde keinen Verzug.“

Felix, Mila und ich stöhnen auf. Warum mussten wir ausgerechnet den kriegen? Mein Magen grummelt hörbar, während wir uns auf den Weg machen.

Bei der kleinen Waffenkammer neben der Trainingshalle werden wir schon erwartet. Kohen steht vor einem Arsenal an Gewehren unterschiedlicher Größe. Mit zusammengekniffenen Augenbrauen schaut er sich um, als wollte er die Waffen bewachen. Natürlich fühlen sich die Ambos-Brüder davon magisch angezogen.

„Die Kanonen sind der Hammer“, sagt Dart.

„Der Riesenhammer“, bestätigt Bolt.

„Sagt der Ambos“, murmelt Felix.

„Finger weg“, kommandiert Kohen, da Dart nach einem der größeren Kaliber greift. Der zieht die Hand zurück, als hätte er einen Schlag gekriegt. Ich verberge ein Grinsen. Geschieht ihm recht.

Kohen erklärt die Funktionsweise der elektromagnetischen Gewehre, nennt Kaliberzahlen, Geschossgeschwindigkeiten und Akkulaufzeiten. Besonders scheint ihm zu gefallen, wie leise die Schüsse sind, vom Überschallknall mal abgesehen.

„Genug gequatscht!“ Tarmo betritt den Raum und geht schnurstracks auf die Waffen zu. „Lassen wir die Kanonen sprechen!“ Er nimmt das größte Gewehr von der Wand. Mit dem wuchtigen Zielfernrohr an seinem langen Lauf und dem massiven Kolben muss es sehr schwer sein, aber Tarmo hebt es mühelos. „Munition!“, befiehlt er in Kohens Richtung.

Kohen kneift den Mund zusammen und reicht ihm ein Magazin, das Tarmo mit lautem Klacken in die Kanone rammt.

Das monströse Geschütz scheint mit seinen riesigen Händen zu verwachsen. Mit großen Schritten stampft er zum Schießstand in der Trainingshalle. Er zeigt auf eine Metallplatte an der gegenüberliegenden Wand: fünf Zentimeter dicker Stahl, fünfzig Meter entfernt. Eine abrupte Bewegung, ein metallisches Schnappen, und die erste Kugel sitzt im Lauf. Ein scharfes Summen zeigt an, dass der Magnet läuft.

„Ohren zuhalten“, warnt Kohen noch rechtzeitig, bevor Tarmo feuert. Einmal, zweimal, dreimal. Die Einschläge donnern durch mein Trommelfell, meine Ohren pfeifen. Die Schüsse haben die Stahlplatte glatt durchschlagen.

„Mit dem Kaliber kann ich Terroristenfahrzeuge auf einen halben Kilometer Entfernung ausschalten“, meint Tarmo. Der Gedanke erheitert ihn offensichtlich.

„Das braucht es aber praktisch nie“, wirft Kohen ein. „Falls die Angreifer so früh entdeckt werden, übernehmen die Schutzdrohnen die Verteidigung. Wenn die Terroristen schon da sind, sieht das anders aus. Dann sind Großkaliber unbrauchbar. Dafür haben wir handlichere Pistolen.“ Kohen zeigt auf ein Regal mit kleineren Waffen. Die sind etwa so lang wie mein Unterarm, schlank und glänzend – direkt elegant im Vergleich zu dem Monstrum, das Tarmo mit den Fingern umklammert.

Der zuckt geringschätzig mit den Schultern. „Das Spielzeug überlasse ich dem werten Kollegen“, sagt er und verschwindet in der Waffenkammer.

Kohen atmet tief durch, bevor er fortfährt. Er will uns einen Schusswechsel vorführen, damit wir seine Bewegungen und seine Haltung beobachten können. Dazu nimmt er sich eine der Pistolen und lädt sie mit Übungsmunition. Danach schaltet er den Kampfsimulator ein und tritt in die Mitte des Schießstandes. Mit der Magnetwaffe im Anschlag dreht er sich wachsam einmal zum linken, dann zum rechten Ende der Bahn. Was passiert jetzt? Gespannt schaue ich Kohen an.

Da entdecke ich ein Flimmern in der Luft am rechten Ende. Mit leisem Knistern materialisiert sich das lebensgroße Hologramm eines schwarz vermummten Kämpfers, der sofort auf Kohen zustürmt.

Beeindruckt pfeift Felix. „Das sieht ja total echt aus!“

Mein Puls schlägt schneller. Ich wechsle einen Blick mit Mila. Die Horrorbilder von Terrorangriffen auf die Gaskraftwerke haben sich unauslöschlich in unsere Köpfe gebrannt: Schwer bewaffnete Männer springen aus einem Pipelineshuttle, das zur Wartung ins Kraftwerk geholt wurde. Sie formieren sich und rennen durch schmale Gänge, stürmen über Metallstege und mähen alles nieder, was ihnen im Weg steht. Das Trampeln ihrer Stiefel, das Klacken der Waffen, die Schüsse und die Schreie der Getroffenen werde ich nie vergessen. Wenn solche Bilder gezeigt wurden, haben meine Feuerameisen immer stillgehalten.

Das ist brutale Realität. Kraftwerksarbeiter sind die Zielscheibe solcher Attacken. Als Adoptin muss auch ich den Kopf hinhalten. Das hätte ich mir mal besser vorher überlegt. Ich stütze mein Kinn auf die Hände und spüre den Pulsschlag in meinem Hals.

Nun hat auch der linke Holoprojektor einen Gegner erschaffen. Doch Kohen ist darauf gefasst. Kaum hat er auf den rechten Angreifer geschossen, wendet er sich blitzschnell um und schaltet den linken aus. Seine Kugeln lassen die lebensechten Projektionen in einer roten Splitterwolke explodieren.

So deutliche Bilder hätte es gar nicht gebraucht.

Immer mehr Terroristen entstehen aus dem Nichts, stürmen los und sinken im Funkenregen zu Boden. Kohens Bewegungen sind sicher, kontrolliert und rhythmisch, aber die Gegner werden immer zahlreicher. Die schwarze Geisterarmee agiert unheimlich rasch und gespenstisch leise. Kohen ist umringt.

Blitzschnell wirft er sich auf die Erde und verbirgt den Kopf in den Armen. Die Holokrieger zielen über ihn hinweg und treffen sich gegenseitig. Ein roter Regen ergießt sich über Kohen. Eine Fanfare ertönt: Spiel gewonnen.

Nach Kohens beeindruckender Vorführung sind wir an der Reihe. Ich folge den anderen in den Waffenraum und nehme mir eine Pistole aus dem Regal. Sie ist überraschend leicht. Ihr Gewicht scheint sich zu verdoppeln, wenn man das Magazin einlegt. In der Trainingshalle suche ich nach der richtigen Fingerstellung. Obwohl der Griff Einkerbungen für Mittel-, Ring- und kleinen Finger hat, passt es bei mir einfach nicht. Meine Hände sind wohl zu klein. Bis auf die Größe ähneln meine kurzen, dicken Finger denen meines Vaters. Ich schlucke hart.

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