Erin Lenaris - Die Ring Chroniken 1

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Die Ring Chroniken 1: краткое содержание, описание и аннотация

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Wie schmerzhaft sind Lügen?
Was, wenn du sie fühlen könntest?
Von ihnen umringt wärst?
Die 16-jährige Emony verfügt über eine Gabe: Sie kann Lügen erkennen. Doch diese Fähigkeit bringt sie in Gefahr, als sie ihre Heimat, die
lebensfeindliche Rauring-Wüste, verlässt. Denn es gibt nur eine Möglichkeit, der mörderischen Hitze und dem quälenden Durst zu
entkommen – Emony muss eine Ausbildung bei dem Unternehmen beginnen, das die weltweite Wasserversorgung kontrolliert.
Rasch kommt sie dahinter, dass ihr Arbeitgeber die Wüstenbewohner betrügt. Der einzig ehrliche Mensch scheint ihr Ausbilder Kohen zu sein, für
den sie bald mehr empfindet. Kann sie ihm im Kampf gegen den übermächtigen Gegner vertrauen?
Und sind die Lügen noch viel größer als vermutet?

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Der steht tatsächlich an der Tür. Jetzt ist er wieder ganz der Ausbilder mit dem silbernen WERT-Emblem auf der breiten Brust. Aber für ein kleines Lächeln in meine Richtung reicht es doch. „Der Trainingsbeginn für Sektorengruppe A wurde verschoben, und zwar auf jetzt sofort. In fünf Minuten sehen wir uns im Demo-Raum B“, verkündet er, dreht sich um und verlässt den Saal.

Schnell springen Mila, Felix und ich auf und eilen zu der angesetzten Übungsstunde. Als wir in unserem Trainingsraum ankommen, wartet Kohen schon auf uns. So wie er auf dem Podest steht, in dem nachtblauen Overall mit den glänzenden Einsätzen und den schwarzen Stiefeln, sieht er ganz anders aus als vorhin beim Klettern, strenger, distanzierter – richtig abweisend.

„Wir beginnen mit der Einführung in das Nomen-Implantat“, erklärt er, nachdem sich alle versammelt haben. „Ihr könnt die OP-Pflaster nun abziehen.“

Ich taste nach der ungewohnten Wölbung in meinem Nacken. Unter dem glatten Kunststoffverband spüre ich das harte Dreiecksimplantat. Ich drücke vorsichtig darauf und fühle einen stechenden Schmerz.

Kohen hält uns einen Eimer für die Pflaster entgegen. Ich wechsle einen zweifelnden Blick mit Felix. Auffordernd hebt Kohen die Augenbrauen.

Also gut. Wir sind schließlich keine Weicheier.

Ich zupfe mit den Fingernägeln an dem klebrigen Rand meines Armpflasters. Verdammt, tut das weh! Es fühlt sich an, als würde ich meine eigene Haut langsam abziehen. Doch Kohens Blick ruht immer noch auf mir. Also beiße ich die Zähne zusammen und reiße das Pflaster mit einem schnellen Ruck ab. Tränen schießen mir in die Augen, aber der Schmerz ebbt schnell ab. In meinem Armrücken steckt ein glänzendes Schaltfeld, umgeben von empfindlicher zartrosa Haut. Ich rupfe mir auch das Nackenpflaster ab und werfe es in Kohens Eimer. Anerkennend nickt er.

Ich freue mich und merke erst nach einiger Zeit, dass ich über das ganze Gesicht grinse. Schnell senke ich den Kopf zu meinem neuen Nomen-Schaltfeld im Handrücken.

Nachdem auch die anderen pflasterfrei sind, hebt Kohen die Stimme. „Die erste Grundfunktion ist das tägliche Gesundheits-Update. Bestimmt fragt ihr euch, warum auf eurem Armmodul seit heute Morgen ein blaues Kreuz leuchtet – tippt doch mal drauf.“

Sowie ich das Kreuz berühre, erscheinen über meiner linken Hand eine Uhr, ein Apfel, eine Spritze und ein Herz. Überrascht mache ich einen Satz nach hinten, wobei die schimmernden Symbole mithüpfen. Mein Armmodul blinkt. Anscheinend projiziert es die dreidimensionalen Hologramme in die Luft.

„Das sind eure Gesundheitsdaten“, erläutert Kohen. „Blutdruck und Blutzuckerspiegel, Vitaminversorgung und ein paar Feinheiten, die ihr fürs Erste übergehen könnt. Das Herzhologramm zeigt euren Puls.“

Tatsächlich. Die Miniatur über meiner Handfläche hüpft in rhythmischer Aufregung auf und ab. Felix grinst und greift nach meinem Herzchen. Das springt vor seiner ungestümen Bewegung weg und verschwindet. An seiner Stelle erscheinen medizinische Daten zu meiner Herztätigkeit. Verblüfft starrt Felix auf meine Hand. Als sich unsere Blicke treffen, pulsiert sein Herzhologramm schneller. Mit einem verschämten Grinsen wischt er es beiseite.

Mila hat uns mit zusammengekniffenen Augen zugesehen. Auch ihr Leuchtherz klopft auffallend hektisch. Rasch zieht sie den Ärmel ihres Trainingsoveralls über ihr Armimplantat.

Bevor ich fragen kann, was mit ihr los ist, fährt Kohen bereits mit seiner Einführung fort. Als Nächstes widmet er sich der Ortungsfunktion unserer Nomen. Dazu klipst er sich eine Verstärkermanschette ans Handgelenk, die sein Hologramm auf zwei Meter Durchmesser vergrößert und den Ton für alle hörbar macht. Mit schnellen Wischbewegungen holt er eine dreidimensionale Darstellung des Adoptenzentrums hervor und zoomt in den Demo-Raum, wo wir als kleine Figürchen zu erkennen sind.

Felix reißt die Arme hoch und winkt. Sein holografisches Abbild grüßt zurück. Er lacht begeistert, während ich mit den Zähnen knirsche. Felix ist wohl noch nicht klar, was das bedeutet: Wir stehen unter ständiger Beobachtung. Kohen sieht ganz genau, was wir tun. Ob wir schlafen, essen oder aufs Klo gehen: Er ist immer dabei. Und sicherlich nicht nur er. Bestimmt hat Tarmos Nomen die gleiche Funktion.

„Das ist ja die totale Überwachung!“, stoße ich hervor, bevor ich weiß, was ich sage.

Kohen hält inne und schaut mich ernst an. „Keine Sorge, WERT achtet selbstverständlich auf die Intimsphäre der Adopten. So deutlich sind die Hologramme nur in öffentlichen Räumen zu sehen. Ansonsten sind sie verpixelt.“

Klar. Selbstredend. Und warum werden meine Ohren dann heiß? Weil das Bullshit ist. Ich presse die Lippen zusammen, damit ich nicht mit wüsten Beschimpfungen um mich werfe. Kohen wippt unruhig auf und ab. Mein Trotz irritiert ihn sichtlich. Immerhin.

Olya hat andere Sorgen. „Ich kann Tarmo nirgends entdecken. Wo ist er auf dem Display?“

„Tarmo kann ich nicht anzeigen, weil sein Nomen eine höhere Statusgruppe hat als meines. Nur die mir zugeordneten Träger niedrigerer Nomen-Gruppen sind sichtbar“, erklärt Kohen. „Aber nun kommen wir zur Nachrichten-Funktion. Dabei zeichnet das Nomen wie eine innere Kamera eure Stimme und eure Bewegungen auf. Probiert das mal.“

Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Ich drücke den Aufnahmeknopf und gebe ein paar sinnfreie Sätze von mir. Während ich die Nachricht abspiele, leuchtet eine zwanzig Zentimeter große Emony auf meiner Handfläche. Ich ärgere mich über meine unordentliche Frisur und die ungewohnt hohle, fast blecherne Stimme.

Olya dagegen dreht sich mit eleganten Tanzschritten und schickt die Aufnahme an alle. Die Jungs rufen sie sofort ab, woraufhin sich eine zart schimmernde Miniatur-Olya auf ihren Handflächen wiegt. Sie starren die kleine Lichtgestalt mit offenen Mündern an. Fehlt nur noch, dass sie zu sabbern anfangen. Dart holt sich Olyas Oberkörper in Originalgröße aus dem Verstärker, grinst und befummelt das Hologramm. Die echte Olya kichert, da er ins Leere greift.

„Das reicht“, beschließt Kohen. „Das Nomen ist kein Spielzeug. Es bestimmt ab sofort euer Leben. Die WERT-Gesellschaft hält damit Kontakt zu den Adopten. Nachrichten aus der Zentrale sind daher umgehend anzunehmen.“

„Und wenn ich nicht rangehe?“, fragt Felix leicht trotzig.

„Du wirst rangehen.“

„Werde ich nicht.“

Kohen ruft in seinem Hologramm eine kleine rote Sprechblase auf und zieht sie auf den Miniatur-Felix. Bei dem großen Gegenstück blinkt das Handmodul rot, erst langsam, dann immer schneller.

Felix schaut in die Luft und pfeift unbeteiligt. Doch dann fährt sein Arm ruckartig nach oben. Er starrt ungläubig auf die Leuchtanzeige, schüttelt seine Hand hektisch und pustet sie an. „Ahh, heiß“, stößt er keuchend hervor.

„Dann heb ab“, erwidert Kohen ruhig.

Als Felix mit dem Daumen auf den blinkenden Knopf drückt, erscheint darüber ein kleiner Kohen. „Deshalb sind offizielle Nachrichten unbedingt anzunehmen“, erläutert der Mini-Kohen. Bei seinem großen Gegenstück zuckt der rechte Mundwinkel, doch er sagt nichts. Schade, mich hätte sein Kommentar schon interessiert.

„So eine ‚Brand-Blase‘ schicke ich jetzt an Tarmo“, verkündet Felix, der sich von dem Schock schnell erholt hat.

Ein Grinsen huscht über Kohens Gesicht, und seine weißen Zähne blitzen. Vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet, denn die nüchterne Antwort folgt prompt: „Geht nicht – höhere Statusgruppe.“

In dem Moment betritt Tarmo den Raum. „Eine viel höhere Statusgruppe“, betont er. „Die niederen Gruppen hören den höheren zu, nicht umgekehrt. Ihr seid die unterste von allen. Der absolute Bodensatz. Das ist euch hoffentlich klar. Ihr befolgt die Anweisungen, sonst gar nichts.“ Tarmo tippt an sein Handgelenk. „Da, ich hab was für euch. Verbrennt euch nicht“, meint er und verschwindet genauso schnell, wie er aufgetaucht ist.

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