Christoph Müller - Neuland unter den Sandalen

Здесь есть возможность читать онлайн «Christoph Müller - Neuland unter den Sandalen» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Neuland unter den Sandalen: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Neuland unter den Sandalen»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ora et Labora – das sind zwei wichtige Bestandteile der benediktinischen Ordensfrömmigkeit. Bei Pater Christoph aus dem Kloster Einsiedeln in der Schweiz kommt eine dritte hinzu: das Pilgern. Obwohl er das rege Wallfahrts-Treiben täglich direkt vor seiner Haustüre miterleben konnte, war es ihm nie in den Sinn gekommen, selbst auf Pilgerreise zu gehen, bis ihn sein Weg nach Vézelay, der bekannten französischen Station am Jakobsweg, führte. Von diesem Tag an stand sein Vorhaben fest: per Fahrrad über Genf-Lyon-Le Puy quer durch das französische Zentralmassiv und über die Pyrenäen bis nach Puente la Reina zu fahren und von dort auf Schusters Rappen bis Santiago de Compostela zu wandern.
Der bisher an die Gemeinschaft des Klosters gewöhnte Ordensmann erfährt dabei die Freuden und Leiden eines der Natur ausgesetzten Pilgerlebens. Gute Beobachtungsgabe für die kleinen Dinge am Wegesrand gepaart mit einer gehörigen Portion Humor und seine beneditkinische Spiritualität, die unaufdringlich immer wieder zwischen den Zeilen durchscheint, machen seinen Pilgerbericht zu einem vielschichtigen Lesevergnügen, das tief in die Faszination des Jakobsweges eintauchen lässt.

Neuland unter den Sandalen — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Neuland unter den Sandalen», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Es folgte eine rauschende, 30 Kilometer lange Abfahrt Richtung Süden, bis ich bei der Stadt Jaca die Talebene erreichte. Jetzt konnte ich die letzte, mir noch verbliebene Straßenkarte fortwerfen, denn der restliche Teil des Weges bis Pamplona schien klar vorgegeben. Ich musste mich nur immer schön westwärts halten, und schon bald würde ich Pamplona und kurz darauf Puente la Reina erreichen, wo ich mein Rad abstellen wollte.

Ich rechnete fest damit, noch an diesem Abend in Puente la Reina einzutreffen. Aber da tauchte eine Straßentafel auf, die mich fast erschlug: Pamplona 122 Kilometer. Zudem blies in der Ebene ein ungewohnt starker Gegenwind. Da ich gegen Westen fuhr, brannte mir auf der schnurgeraden Straße ununterbrochen die langsam niedergehende Sonne ins Gesicht. Ich kämpfte mich vorwärts, Kilometer um Kilometer. Der Wind wurde immer heftiger, der Wasservorrat immer geringer, die Orte immer seltener, die Straße immer trostloser.

Plötzlich tauchte ein Schild auf: Puente la Reina. Es war wie ein Wunder. Ich konnte es nicht fassen. Aber es stand schwarz auf weiß auf der Ortstafel geschrieben.

Doch das vermeintliche Wunder wich sogleich der harten Realität: „Puente la Reina de Jaca“ hieß es da, als ich genauer hinschaute. Der „Ort“ bestand aus einer verlotterten Tankstelle und einem Lagerschuppen. Weit und breit keine Spur von einer königlichen Brücke.

Endlich erschien am Horizont ein Dorf. Aber es lag abseits des Weges, gleich einer Festung auf einer Anhöhe. Obwohl mich nur zwei Kilometer von ihm trennten, hatte ich keine Kraft mehr, dort hinaufzuradeln. Ich begnügte mich damit, die unerreichbare Festung wenigstens ins Bild zu bannen. Das zog die Aufmerksamkeit zweier Österreicherinnen auf sich, die in einer vorsintflutlichen, mit roten Vorhängen verzierten „Ente“ (einem alten Citroën) daherwatschelten. Sie hielten neben mir an und fanden das Sujet ebenfalls eines Bildes wert. Leider hatten auch sie nichts zu trinken dabei. Immerhin kündigten sie mir die Nähe eines Stausees an. Dann gaben sie ihrer Ente Gas, und sie schnatterte holpernd und ächzend davon.

Ich hatte wohl einen anderen Begriff von Nähe als die beiden Weltenbummlerinnen. Auch nach einer Stunde Fahrt war weit und breit kein Stausee zu sehen.

Da erschien gleich einer Oase eine rettende Tankstelle mit einem Getränkeautomaten. Es fehlte mir aber das nötige Kleingeld, und so musste ich warten, bis ein Autofahrer vorbeikam und sich meiner erbarmte. Welche Erlösung, welche Kostbarkeit, dieses edle Wasser!

Nachdem der Durst gelöscht war, fühlte ich mich gleich wieder besser. Gegen Abend wurde der Wind stärker. Das bereitete mir einige Sorge, denn ich wusste nicht, wo ich in diesem offenen Gelände mein Zelt aufstellen könnte, ohne verweht zu werden.

Da erblickte ich am Horizont etwas Bläuliches. War es das Glas eines großen Gewächshauses, war es eine Fata Morgana, oder war es tatsächlich der angekündigte Stausee? Nach ein paar Hügeln und Kurven, die die glänzende Fläche immer wieder meinen Blicken entzogen, stand fest: Es war tatsächlich der Stausee.

Wie bei solchen Seen üblich, war er mit seinen schroffen, nackten Ufern nicht sehr einladend. Fast verzweifelt fuhr ich immer weiter in der Hoffnung, doch noch irgendeine geschützte Stelle zu finden.

Da stieß ich unvermittelt auf einen Zeltplatz. Noch selten bin ich so erlöst durch das Tor eines Campingplatzes gefahren wie zu jener Abendstunde. Eine nette Spanierin, die fließend französisch sprach, empfing mich, als hätte sie auf mich gewartet. Obwohl der Campingplatz gerammelt voll war, fand ich ganz vorne, gleich über einer Klippe am Rand des Sees, ein wunderschönes Plätzchen für mein kleines Zelt.

Die Sonne war schon untergegangen, als ich die Badehose anzog und Richtung See lief. Einige fischende Kinder, die ihr letztes Glück versuchten, wunderten sich über den seltsamen Gast, der jetzt noch ins kalte Wasser stieg. Ich aber tauchte da hinein, ohne recht glauben zu können, dass eine solche Ansammlung von Wasser möglich war. So lange hatte ich darauf warten müssen. Es war einer jener Momente, wo Dankbarkeit und Freude überströmen und man sich gar kein größeres Glück auf Erden vorstellen kann.

Конец ознакомительного фрагмента.

Текст предоставлен ООО «ЛитРес».

Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес.

Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Neuland unter den Sandalen»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Neuland unter den Sandalen» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Neuland unter den Sandalen»

Обсуждение, отзывы о книге «Neuland unter den Sandalen» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x