Torsten W. Burisch - Drachengabe - Halbdunkel

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Drachengabe - Halbdunkel: краткое содержание, описание и аннотация

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In dem Land Umbrarus ist die Angst allgegenwärtig. Die Angst vor den Drachen und ihren Schergen. Und dort, wo ihr Wille nicht zählt, herrscht die Angst vor den niedrigsten und boshaftesten Charakterzügen der Menschen. Doch es gibt Hoffnung. Drei, die unterschiedlicher nicht sein können, sollen dem Land endlich den ersehnten Frieden bringen. Doch was, wenn einer von ihnen nicht an seine Bestimmung glaubt und der Letzte noch gar nicht gefunden ist?"Drachengabe" erzählt die Geschichte von der Suche nach Vertrauen und Freundschaft und unzähligen unbeantworteten Fragen.

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Da er den Brief, so wie es der anonyme Schreiber von ihm verlangt hatte, im Feuer vernichtet hatte, versuchte er sich nun, so gut es ging, an dessen Inhalt zu erinnern. Vielleicht hatte er etwas übersehen oder etwas Wichtiges vergessen, was ihm nun weiterhelfen konnte. Sein Kummer und seine angestrengten Überlegungen brachten ihm anstatt einer Lösung nur Kopfschmerzen. Resigniert sah er auf den kleinen Ort nieder. Er hatte keine Ahnung, wie es nun mit ihm weitergehen sollte, aber in einer Sache war er sich sicher: Mit diesem Dorf hatte er abgeschlossen. Erst dieses und seine Bewohner hatten ihn doch in diese Situation gebracht. Sie waren schuld daran, dass er Tami wegschicken musste. Sie waren es, die seine Schwester nie akzeptiert hätten.

Die dicht zusammenstehenden Häuser, die erdrückende Stimmung, die von ihren rückständig denkenden Bewohnern ausging, war ein größeres, aber dennoch haargenaues Abbild des Klosters. Neben seiner Schwester gab es nur einen weiteren Menschen, der seine Gedanken wie auch sich selbst nicht freiwillig gefangen hielt. Und genau diesen, so dachte Dantra, sähe er gerade unten auf dem Hauptzufahrtsweg, dort, wo er sich von einer engen Gasse zu einer breiten Landstraße mauserte. Er versuchte, seinen Augen noch etwas mehr Schärfe abzugewinnen, doch das schwindende Licht verhinderte ein eindeutiges Erkennen. Wer das dort unten auch war, er schien nach jemandem Ausschau zu halten. Er lief hin und her, als sei er sich nicht sicher, ob er im Dorf weitersuchen oder doch lieber die Straße in Richtung Wald ablaufen sollte.

Plötzlich konnte Dantra die Kleidung des Mannes ausmachen und dies ließ seine Zweifel versiegen. Er trug eindeutig eine Mönchskutte. Dantra stand auf und war schon im Begriff, laut rufend hinunterzulaufen, als eine alte, kratzende Stimme ihn erschrocken herumfahren ließ.

„Lass uns gehen, es ist schon viel zu spät!“ Hinter ihm stand eine alte, leicht buckelige und mürrisch aussehende Frau. Sie hatte unzählige tiefe Falten in ihrem blassen Gesicht, von denen nur die riesige Hakennase ablenkte. Die beiden ihn ungeduldig betrachtenden Augen besaßen denselben Schwarzton wie die des Raben auf ihrer Schulter. „Nun mach schon“, trieb sie ihn erneut an, „wir müssen uns beeilen.“

Dantra sah sie entsetzt an. „Ihr, Ihr seid eine Hexe!“

*

Kapitel 2

„Gut beobachtet“, murrte sie. „Aber warum bist du so überrascht? Hast du jemand anderen erwartet? Oder etwas anderes? Eine Fee vielleicht? Tut mir leid, aber ich erfülle dir weder drei Wünsche, noch flattere ich wirr vor dir herum.“

Da sie unüberhörbar gekränkt war und er es sich nicht gleich mit ihr verscherzen wollte, schon allein wegen seiner Angst, sie könne ihn mit einem Fluch belegen, versuchte er, die richtigen Worte zu finden. „Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Ich habe nur noch nie jemanden wie Euch gesehen.“

„Jemanden wie mich?“ Sie blickte an sich hinunter. „Was soll das denn jetzt schon wieder heißen?“

„Aber ich meine doch nur ...“ Dantras jämmerlicher Versuch, sie zu besänftigen, endete in einer abfälligen Handbewegung ihrerseits.

„Halt lieber deinen Mund und lass uns endlich gehen, bevor sie uns entdecken und ich noch deinetwegen Ärger bekomme.“ Sie drehte sich so schnell um, dass der Rabe auf ihrer Schulter Schwierigkeiten hatte, sein Gleichgewicht zu halten.

„Sie?“, fragte Dantra und sah sich suchend um. Niemand war zu sehen, selbst Pater William, wenn er es denn wirklich gewesen war, schien wieder zwischen den Häusern verschwunden zu sein. „Von wem redet Ihr?“ Doch die Hexe schwieg und legte stattdessen ein Tempo vor, dass es Dantra schwerfiel, mit ihr Schritt zu halten. Ihm war rätselhaft, wie eine Frau, die dem Aussehen nach die 70 bereits vor einer halben Ewigkeit überschritten hatte, noch in so einer Geschwindigkeit marschieren konnte.

Das war aber nicht das Einzige, was ihn nachdenklich stimmte. Sie änderte auch des Öfteren die Richtung, ohne dass Dantra ein System darin erkennen konnte. Er hatte zeitweilig das Gefühl, sie würden im Kreis laufen und er könnte jeden Moment das Dorf wiedersehen. Des Weiteren fiel ihm auf, dass seine Begleiterin sich mit zunehmender Dunkelheit immer nervöser umschaute. War sie vielleicht verwirrt und fand den Weg nicht, wohin auch immer sie wollte? Oder hatte sie gar den Grund vergessen, warum sie durch den Wald lief? Mit jedem Haken, den sie schlug, wuchs Dantras Befürchtung, dass sie ihr Ziel nie erreichen würden. Nachdem sie einen kleinen Bachlauf übersprungen hatten, fragte er schwer atmend: „Wie weit ist es denn noch?“

„Oh“, erwiderte sie, ohne sich umzudrehen, „du hast noch Luft zum Reden? Dann können wir ja etwas schneller gehen.“ Sie zog ihr Tempo merklich an, sodass Dantra in einen langsamen Lauf übergehen musste. Er war kurz davor, die Hexe um eine Pause zu bitten, als er an ihr vorbei auf einer kleinen Lichtung eine reetgedeckte Hütte sehen konnte, aus deren Schornstein kaum sichtbarer Rauch aufstieg.

Seine Begleiterin wurde nun zu Dantras Erleichterung langsamer und blieb im Abstand einer Baumlänge vor der Hütte stehen. Sie deutete auf den Boden und fuhr ihn so barsch an, als hätte er etwas Verkehrtes getan: „Siehst du das Blumenbeet? Es führt einmal ums ganze Haus herum. Was auch passiert, tritt niemals darauf! Verstanden?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, machte sie einen großen Schritt über das besagte Beet und ging auf die Tür zu.

Dantra fiel ein gepflegt angelegter Kräutergarten links neben dem Haus auf. Das meiste von dem, was dort wuchs, hatte er jedoch noch nie gesehen. Und auch die Gerüche, die ihm aus dem gut drei Schritt entfernten Beet in die Nase zogen, waren ihm völlig fremd. Rechts an der Culterseite des Hauses war ein kleiner Schuppen zu sehen. Im Gegensatz zu der massiv gebauten Bruchsteinhütte war er nur lieblos aus Kiefernholzbrettern, an denen sich wild wachsender Efeu festklammerte, zusammengenagelt. Direkt neben der Haustür standen auf der einen Seite einige Körbe und Eimer, auf der anderen eine Holzbank, die mithilfe zweier schwerer Ketten, so wie er es von seiner alten Pritsche her kannte, an der Außenwand angebracht war.

Mit einem Knarren und Quietschen, dass es einem die Nackenhaare aufstellte, öffnete die Hexe die Tür, und noch bevor Dantra richtig im Haus war, schob sie ihn mit einem energischen Druck gegen seinen Rücken weiter bis zu einer im Boden eingelassenen Luke. „Beeil dich“, sagte sie und hob den Deckel hoch. Doch Dantra widerstrebte es, in ein Kellerloch zu steigen, ohne zu wissen, warum. Er wollte lieber erst einmal einige Antworten haben. Daher trat er einen Schritt zurück und sagte mit vorgetäuscht selbstsicherer Stimme: „Nein. Erst will ich wissen, wer Ihr überhaupt seid. Und außerdem, woher soll ich wissen, dass Ihr mich nicht da unten verrotten lasst? Und warum soll ich mich ständig beeilen?“

Zu ihrer ungeduldigen Miene gesellte sich nun ein Zug, der Zufriedenheit ausdrückte. „Na endlich benutzt du mal deinen Verstand und stellst meine Anweisungen infrage. Da du bisher alles, was ich verlangt habe, stillschweigend getan hast, dachte ich schon, du würdest deinen Kopf nur auf deinen Schultern tragen, weil er optisch nirgendwo anders hinpasst. Aber für Antworten ist heute keine Zeit mehr, dafür bist du zu spät am Treffpunkt erschienen. Doch das eine kannst du mir glauben, du willst in dieses Kellerloch steigen.“

Für einen kurzen Moment dachte Dantra, sie wollte ihm mit einem Hexenzauber ihren Willen aufzwingen. Es kam schon das Gefühl des Stolzes in ihm auf, dass ihr dieses nicht gelang, bis er begriff, was sie eigentlich gemeint hatte. In der Kellerluke erschien seine Schwester Tami und lächelte ihn über beide Wangen an. Dantra war außer sich vor Freude, sie unverletzt und in einer anscheinend guten Verfassung wiederzusehen. Noch bevor die Hexe irgendetwas anderes sagen musste, war er hinuntergestiegen und hatte sie in die Arme geschlossen. „Gott sei es gedankt“, sagte er erleichtert und drückte sie noch fester an sich. „Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht. Ich dachte schon, dir wäre sonst was passiert.“

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