Sheelagh McErin - Das Haus der Masken

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Er lachte grob auf. „Nur für mich? Ich werde dir zeigen, was da alles reinpasst!“ Er riss an ihren Haaren und zerrte sie zum Tisch hinüber, wo er sie neben ihren Einkäufen grob auf die Tischplatte drückte. Sie wehrte sich, doch er war unbarmherzig. Als Kara sah, dass er nach einer Gurke griff, sprang sie auf.

„Sie hat es verstanden!“, rief sie in Lillys panisches Schreien hinein. Sie griff nach seiner Hand und hielt ihn fest. Als er ihr den Kopf zuwandte wusste sie, dass sie einen Fehler begangen hatte.

„Du?“, zischte er. Er ließ Lilly los, die weinend auf dem Küchenboden zusammensackte, und wandte sich zu Kara um.

Vince schlug Kara nie ins Gesicht. Ihr Gesicht war schön: ebenmäßig, unverbraucht und jung. Das Gesicht war ihr Werbeschild. Darum hieb er seine Faust in ihren Unterleib.

Sie krümmte sich stöhnend und wusste, dass das erst der Anfang war. Seine Schläge warfen sie zu Boden, wo sie seinen Stiefeln ausgeliefert war. Er trat in ihren Bauch, in ihre Seiten und auch in ihren Schritt. Sie wimmerte, flehte ihn an, aufzuhören, bis ihr die Sinne schwanden.

картинка 6

Kühle Feuchtigkeit in ihrem Gesicht weckte Kara. Agnes hockte vor ihr und wischte ihr mit einem Lappen über die Wangen.

„Besser?“ Agnes hatte selbst schon oft unter Vinces Schlägen die Besinnung verloren. Sie wusste, wie man sich danach fühlte.

Kara richtete sich stöhnend auf und blickte sich um.

Alles war in Unordnung: der Tisch verrückt, die Stühle umgeworfen, das Gemüse überall verteilt. Sie vermutete, dass Vince der armen Lilly alles eingeführt hatte, was nur im Entferntesten hinein gepasst hatte.

„Hier.“ Agnes reichte ihr einen Becher Wasser und Kara trank dankbar.

„Wo ist Lilly?“, fragte sie.

„Keine Ahnung, bin gerade erst gekommen.“ Agnes schaute sich um. „Vielleicht ist sie in Vince‘s Zimmer.“

Kara bezweifelte, dass Lilly sich ausgerechnet dorthin geflüchtet hätte, wo alles nach dem Kerl stank. Doch sie sagte nichts, als ihre Freundin aufstand und hinüber ging. Agnes öffnete die Tür – und wich mit einem Aufschrei zurück. Dann lief sie, die Finger vor die Lippen gepresst, zum Tisch hinüber und erbrach sich in eine Schale.

Als Kara Lillys leblosen Körper vom Fensterkreuz baumeln sah, zerbrach etwas in ihr.

картинка 7

„Das müsst ihr wieder reinholen!“, hatte Vince verlangt, als wäre es ihre Schuld gewesen, dass Lilly sich das Leben genommen hatte.

Jetzt, am frühen Abend, hatten sich die Huren des Trevelyan Square um einen Tisch im ‚Nassen Dackel‘ versammelt, um sich noch ein wenig aufzuwärmen, bevor sie draußen ihre Plätze einnahmen. Einige Tische weiter saßen ihre Zuhälter und spielten Karten.

Mit wogenden Hüften kam die Fette Liz an den Tisch der Frauen und schob ihren Hintern auf einen für ihre Masse viel zu kleinen Stuhl.

„Schaut euch den Mistkerl an“, sagte sie mit einem Seitenblick auf die Männer. „Sitzt und spielt als wäre nichts geschehen.“

Kara dachte zuerst, dass Vince gemeint war, doch niemand wusste, dass Lilly sich umgebracht hatte. Oder hatte es trotz des Schweigegeldes die Runde gemacht?

„Was ist denn geschehen?“, fragte eine der Frauen.

„Hast du es nicht gehört?“ Die füllige Hure ließ einen bedeutungsvollen Blick in die Runde gehen. „Miras Körper ist gestern Mittag im Osthafen angeschwemmt worden!“

Agnes schlug die Hand vor den Mund und Kara warf einen Blick zu Tom hinüber, für den Mira seit drei Jahren gelaufen war. Sein Gesicht war gerötet vom Ale und seine Augen leuchteten über eine scheinbare Glückssträhne – dabei verlor er seit einer guten Woche Beträge, über die jeder nur den Kopf schüttelte. Es kursierten die verschiedensten Vermutungen darüber, woher er das Geld hatte. Die meisten Geschichten liefen darauf hinaus, dass man ihn früher oder später mit gebrochenen Beinen in einer Gasse finden würde. Mit fettigen Fingern schob er einen Stapel Münzen in den Pott.

„Was ist passiert?“

Liz beugte sich über den Tisch und senkte die Stimme. „Mira musste in den schwarzen Wagen steigen. Ihr wisst schon: die Steamcoach! Zehn Tage ist das her.“

„Was wurde mit ihr angestellt? War es der Inquisitor?“

Die Frauen rückten näher zusammen und Liz, die einen Polizisten zu ihren Stammkunden zählte, genoss die Aufmerksamkeit. „Mein Coroner meint, sie hätte keinerlei Verletzungen gehabt. Vermutlich ist sie ertrunken. Aber sie war völlig nackt! Und aufgedunsen. Sie muss schon ein paar Tage im Wasser gelegen haben.“

„Großartig“, meinte Agnes. „Dann haben wir jetzt schon zwei Irre in Neventry, die es auf uns abgesehen haben.“

„Aber diesem können wir wenigstens aus dem Weg gehen. Ich steige da jedenfalls nicht ein, egal, was Dermot mir androht.“

Kara schaute zu den Männern hinüber. Tom erhöhte den Einsatz des Pokerspiels gerade wieder, als hätten seine Taschen keinen Boden. Als Kara Vince‘s Blick nachdenklich auf sich ruhen sah, erhob sie sich abrupt.

„Komm, Agnes, an die Arbeit.“

Die Freundin schaute erstaunt auf. „Du hast es heute aber eilig.“

„Das wird ‘ne gute Nacht, das hab ich im Gefühl.“

картинка 8

Die Steamcoach stand an der gleichen Stelle wie gestern, und Kara steuerte direkt darauf zu. Agnes hielt die Freundin an der Schulter zurück. „Bist du verrückt?“

Kara wandte sich um. „Ich weiß genau, was ich tue. Komm schon!“

„Ich gehe keinen Schritt weiter!“

„Du wirst mitkommen. Ich brauche dich, Agnes.“

Ein erstaunter Ausdruck trat in Agnes‘ Augen. „Was hast du denn vor?“

„Keine Angst. Es wird gut ausgehen.“

Agnes Blick war noch immer ängstlich, doch sie nickte ergeben. „Was immer du meinst.“

Es war der gleiche Mann hinter dem Steuer, und er schien sie ebenfalls wiederzuerkennen, denn er stellte keine Frage, schaute sie nur abwartend an.

„Mein Freund ist einverstanden“, sagte Kara ohne Umschweife.

„Wo ist er?“

„Sie kriegt das Geld.“ Kara zeigte auf Agnes. „Sie bringt es ihm.“

Der Mann nickte. Ihm schien es egal zu sein.

„Steig ein, dann reiche ich die Bezahlung nach draußen.“

„Du bist völlig übergeschnappt!“, zischte Agnes. „Du willst da nicht wirklich einsteigen!“

„Doch, das will ich. Und du wirst das Geld nehmen und damit direkt zum Bahnhof gehen. Geh nicht in die Wohnung zurück um zu packen, nicht zu Vince. Du nimmst es und fährst direkt zurück zu deiner Mutter, verstanden?“

Sie konnte sehen, wie Tränen in Agnes‘ Augen traten.

„Das darfst du nicht tun! Nicht für mich!“

„Meinst du, ich warte, bis Vince das Geschäft macht?“ Kara nahm ihre Freundin in den Arm und drückte sie fest an sich. „Lass dir nicht einfallen, dir dein neues Leben von irgendwem wegnehmen zu lassen“, flüsterte sie. „Das bist du mir schuldig!“ Dann öffnete sie die Wagentür und stieg ein.

Wie er es versprochen hatte, reichte der Mann ein ledernes Etui durch das Fenster und Agnes nahm es zitternd entgegen. Sie öffnete es, und als sie losfuhren, hörte Kara einen leisen Schrei der Überraschung, der ihr eine tiefe Befriedigung verschaffte. Es war nicht nur die Freude, der Freundin ein neues Leben eröffnet zu haben. Es war auch die Befriedigung darüber, dass Vince an einem einzigen Tag alle seine Mädchen verloren hatte. Er würde wohl selbst anschaffen gehen müssen – und bei seinem Aussehen hatte er bestimmt bald eine Menge Kunden.

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