Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Sie sahen die Galeonen in Kiellinie, die beiden anderen Schiffe, aber nirgendwo zeigten sich die Segel der Galeone oder anderer Fahrzeuge. Dan hatte ausgerechnet, daß der Schiffsverband querab von La Coruña segelte, wahrscheinlich bereits die Höhe von Cabo Ortegal erreicht hatte. An Steuerbord breitete sich das Mar Cantabrico aus, der Golf von Biscaya mit seinen gefürchteten Wetterumschwüngen.

Im letzten Dämmerlicht des Tages verschmolzen die treibenden Wolken mit der Fläche des Meeres. Nur die Schaumkronen leuchteten schwach durch die Dunkelheit, bildeten sich neu und vergingen wieder. Der Wind heulte durchs Rigg.

Die Seewölfe hockten, in ihre dicken Segeltuchjacken von Will Thorne gehüllt, im Windschatten. Der Bug der Schebecke hob sich, setzte mit einem vertrauten dumpfen Krachen wieder ein, und Jan Ranse an der Pinne stemmte sich gegen das geschwungene Holz.

Die Nacht, länger als zehn Stunden, fing an. Die pechschwarze Finsternis über dem Meer wurde nur von den winzigen Pünktchen der brennenden Hecklaternen unterbrochen.

Die Seewölfe träumten von der gewaltigen Aufregung, die sich ausbreiten würde, wenn sie endlich mit ihren unersetzlichen Schatzschiffen die Themse aufwärts segelten.

Philip Hasard Killigrew und Ben Brighton waren schon beim ersten Zwielicht der Morgendämmerung auf den Beinen.

Die ganze Nacht über hatte die Stärke des Windes angehalten. Alle Schiffe waren in den vergangenen Stunden sehr gute Fahrt gelaufen. Der Konvoi segelte noch immer in Kiellinie, und die drei Schiffe des Bundes der Korsaren eskortierten die Galeonen in Luv.

An der östlichen Kimm riß unterhalb der treibenden Wolken ein schmaler Streifen auf. Dort, wo sich in wenigen Augenblicken die ersten Sonnenstrahlen Bahn brechen würden, sollte eigentlich Land sichtbar sein. Aber auch durch die Spektive gab es nichts zu sehen. Weiter südlich verdeckte ein Regenschleier den Horizont.

Recht voraus, an der nördlichen Kimm, gab es weder Regen noch ein fremdes Segel. Langsam bewegten sich die Männer und versuchten, im zunehmenden Licht mehr zu sehen als Wolken und Wellen.

Nach einigen Atemzügen, als waagerecht die ersten Sonnenstrahlen über das endlose Wasser blitzten, rief Ben Brighton: „Sir! Im Süden. Segel!“

Die Bilder tanzten vor den Linsen. Der runde Ausschnitt huschte über die Schaumkronen. Dann sah auch Hasard, was Ben meinte.

Die Rahsegel einer Galeone und die Lateinersegel von drei Karavellen. Sie waren zu weit entfernt, als daß man sie genau erkennen konnte. Aber ohne Zweifel handelte es sich um vier Schiffe, die sich auf die Spur der Galeonen gesetzt hatten.

Hasard sagte: „Das muß die ‚Aragon‘ sein. Unterwegs hat sie die Karavellen getroffen. Vier gegen uns, Ben!“

Für die Schebecke, die „Wappen“ und die „Isabella“ würde es leicht sein, den Verfolgern auf und davon zu segeln. Aber seit dem Aufbruch in der Karibik standen die schnelleren Schiffe vor dem Problem, daß sie ihre Geschwindigkeit nicht ausnutzen konnten. Die alten, schwer beladenen und schwerfälligen Galeonen kamen auch dann, wenn sie jeden Fetzen Tuch setzten, nur weitaus langsamer als die Schebecke voran.

Das bedeutete, daß die Verfolger den Konvoi der neun übriggebliebenen Schatzgaleonen bald eingeholt haben würden.

„Vier Schiffe und ein wütender Mönch, Sir“, antwortete der Erste. „Wir kriegen Arbeit.“

„Erst einmal kriegen wir ein gutes Frühstück vom Kutscher und Mac“, erwiderte der Seewolf und schob, nachdem er die Verfolger noch einmal sehr genau betrachtet hatte, das Spektiv in die Tasche.

Blacky, der jetzt am Ruder stand, sagte grinsend: „Verspricht, ein heißer Tag zu werden, Sir.“

„Warten wir’s ab. Vielleicht hilft uns die ‚Isabella‘ ein bißchen.“

„Das will ich meinen, Sir“, sagte Blacky. „Dieser Mönch, wie? Läßt nicht locker.“

Der Spalt zwischen der Kimm und dem unteren Rand der Wolken vergrößerte sich und verbreitete sich nach Norden und Süden. Der Rand des Tagesgestirns erschien. Sonnenlicht strahlte in den Segeln auf, und die Rümpfe der Schiffe färbten sich hellbraun und goldfarben. Auch die Segel der Verfolger wurden deutlicher.

„Eigentlich war es nicht anders zu erwarten, Blacky“, entgegnete der Seewolf zuversichtlich. „Wir haben schon ganz andere Verfolger abgeschüttelt.“

„So oder so“, meinte Blacky und schaute zu den Culverinen.

Hasard wandte sich an seinen Ersten, deutete mit dem Daumen knapp über die Schulter und sagte: „Die Galeonen sollen ruhig weitersegeln und zusehen, wie wir mit den Verfolgern fertig werden. Die ‚Isabella‘ ist näher, sprechen wir mit Jean Ribault. Drei Strich abfallen, Blacky.“

„Aye, aye, Sir.“

Von der Kochstelle her verbreitete sich dünner Rauch und der Geruch des frischen Tees. Die morgendliche Kälte saß in allen Knochen. Der Wind blieb kalt, aber die Feuchtigkeit schien geringer geworden zu sein. Die Sonne blendete von Osten, vor ihr zeichnete sich die Kette der Schiffe als schwarze Punkte mit halb durchsichtigen, leuchtenden Segeln ab.

Die Schebecke schob sich querab des vorletzten Schiffes an Backbord des Konvois durch die Wellen. Vor ihr segelte Jean Ribault. Die Schebecke ging nach Steuerbord, wurde schneller und schob sich auf das Heck der schmal gebauten Galeone mit den überlangen Masten zu.

Jean Ribaults Crew hatte selbstverständlich die gleichen Beobachtungen hinter sich wie alle anderen Kapitäne.

Pierre Puchan und Grand Couteau lehnten über dem Schanzkleid der Kampanje.

Während sich die Schebecke gischtend, stampfend und schwer überlegend heranschob, trat Jean Ribault hinzu.

Hasard, Ben und Dan O’Flynn enterten auf das Grätingsdeck und stellten sich in den eisigen Wind.

Es dauerte länger als eine Viertelstunde, bis die Schiffe auf Rufweite nebeneinander segelten.

„Brauchst du Hilfe, Capitán?“ schrie Ribault mit breitem Lachen. „Oder schaffst du’s nicht allein?“

„Vier gegen einen, das ist ungerecht!“ brüllte Hasard zurück. „Oder sind deine Geschütze so eingerostet wie deine Crew, Monsieur?“

„Keine Sorge. Du meinst, der dürre Mönch hockt auf der Galeone?“ fragte Ribault.

Die Seewölfe an Deck und die halbe Crew der „Isabella“ winkten und hörten zu, was sich die Kapitäne zu sagen hatten.

„Ich bin ganz sicher!“ rief Hasard. „Wir müssen vermeiden, daß die Galeonen aufgehalten werden.“

„Richtig. Und drei Karavellen hat das Mönchlein auch noch aufgetrieben“, stimmte Ribault zu. „Am Nachmittag haben sie aufgeschlossen, die Schiffe an der Kimm.“

„Das denke ich auch. Was sich die Kapitäne dabei denken, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Spanier gegen Spanier. Das ist neu, auch für mich.“

„Sie werden die Galeonen wahrscheinlich in Ruhe lassen. Deine Schebecke regt sie auf.“

„Und damit sie um noch einige Zeit erhalten bleibt, rechne ich mit eurer Hilfe. Keine langen Gefechte, Jean! Hart zuschlagen und weiter.“

„Das geht, wenn wir die Galeone in die Mitte nehmen. Arne soll sich um die Galeonen kümmern.“

Die sechs Fünfundzwanzigpfünder im schlanken Rümpf der „Isabella“ waren eine der besten Garantien für den Ausgang des Kampfes, wie ihn sich der Seewolf wünschte.

„Das sage ich ihm, wenn wir hier fertig sind“, antwortete der Seewolf. „England liegt nur ein paar Tage weit, genau in Norden.“

„Wissen wir selbst. Wird Zeit, daß die lange Fahrt zu Ende geht.“

Jean Ribault sprach leise mit Puchan und Couteau. Fred Finley mit der schwarzen Klappe über dem rechten Auge hob die Hand und grüßte von der Kuhl hinunter zum Deck der Schebecke.

„Zu Weihnachten haben wir alles hinter uns!“ rief Hasard und hoffte, daß er recht behielt. „Vielleicht schon früher. Wie auch immer – heute zeigen wir es den Dons. Zum letztenmal, wie ich hoffe.“

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