Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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„Eine gute Idee, Don Julio“, lobte er. „Aber wir müssen uns sehr vorsehen, sonst kostet es uns zwei Boote voller Leute.“

„Zu was, glauben Sie, sind Seesoldaten eigentlich da, Señor Pergoza? Zur Zierde für ein Kriegsschiff oder als Eckensteher? Jeder, der in den Krieg zieht, muß seine Knochen für das Vaterland hinhalten. Dafür erhält er Sold und wird befördert, wenn er die Knochen nur lange genug hinhält. Außerdem ist es eine Ehre, für Spanien zu sterben.“

„Selbstverständlich, Don Julio, es ist auch mir eine Ehre. Wir werden das so durchführen, wie Sie es überlegt haben.“

„Nur so erringen wir einen Erfolg. Ich werde jetzt eine Stunde ruhen, dann lassen Sie mich wieder an Deck holen. Falls sich etwas verändert, wünsche ich, sofort geholt zu werden.“

Der Erste salutierte, als Don Julio mit zähen Bewegungen das Achterdeck verließ.

Alter Mann, dachte er für sich. Du bist längst abgehalftert, aber du willst es nur noch nicht wahrhaben. Deine beste Zeit ist vorbei, du begehst in letzter Zeit zu viele Fehler.

Steif und hölzern wie eine Marionette bewegte sich der Alte den Niedergang hinunter und verschwand in seiner Kammer.

8.

Jean Ribault sah aus schmalen Augen zu den Negern, die jetzt die Beine in die Hand nahmen und verschwanden.

„Diese verdammten Halunken schießen auf unbewaffnete Leute“, sagte er erbittert. „Auf Menschen, die vor Freude ein bißchen verrückt spielen, weil der Drang nach Freiheit sie übermannt. Diesen Mistfliegen werden wir es noch härter zeigen, verlaßt euch darauf. Der Kerl würde auch auf Schiffbrüchige schießen lassen.“

Die Dons luden ihre Musketen auf Kommando nach und feuerten weiter.

„Keiner getroffen“, sagte der Profos. „Sie sind außer Schußweite und wissen genau, wie weit die Musketen tragen. Das haben ihnen die Dons ja schließlich selbst beigebracht.“

Nach einer Weile war der ganze Spuk verschwunden, und die Musketenträger verließen das Oberdeck.

Jetzt waren nur noch Don Julio und sein eingebildeter Erster Offizier auf dem Achterdeck. Der Kommandant deutete zur „Isabella“.

„Die reden über uns“, meinte Karl von Hutten. „Offenbar beratschlagen sie, wie sie sich revanchieren können. Der Alte ist ein sehr nachtragender und zäher Brocken, wie mir scheint.“

„Wer sollte da wohl nicht nachtragend sein, wenn man ihm einen derart üblen Streich spielt“, sagte Ribault lachend. „Ich wäre auch sehr nachtragend und würde versuchen, mein Mütchen zu kühlen. Er wird es sicherlich heute nacht versuchen.“

„Glaube ich auch“, sagte von Hutten. „Bei Nacht und sieht-mich-keiner. Wie, glaubst du, werden sie das anstellen?“

Der Franzose brauchte nicht lange zu überlegen.

„Mit zwei Booten oder Jollen, besetzt mit Soldaten. Eine von See her, die andere von Land, damit sie uns in der Zange haben. Vielleicht auch nur mit einer Jolle von See und Landangriff von der anderen Seite. Aber uns soll das egal sein, wir werden unser Schiff verlassen.“

Der Profos zwinkerte mit den Augen und stierte den Franzosen an, als sei der soeben vom Himmel gefallen.

„Ah, einfach so, spazierengehen an Land, was, wie?“ fragte er völlig verdutzt.

„Nur scheinbar“, erwiderte Jean Ribault. „Wir werden ein bißchen nachhelfen, damit die Dons noch früher in Erscheinung treten. Wir verlassen scheinbar das Schiff und erwecken weiterhin den Eindruck, als sei mit dem Ruder was nicht in Ordnung. Ein bißchen Windmacherei gehört natürlich dazu. Wir kehren aber so zurück, daß die Dons uns nicht bemerken.“

„Und du glaubst, sie werden anbeißen?“ fragte der Profos.

Ribault zeigte sein sorgloses Lächeln.

„Warum nicht? Ein paar Männer können ja an Land bleiben und so tun, als würden sie verschwinden.“

„Und die anderen lauern hinter dem Schanzkleid?“

„Im Geheimgang. Dieses Schiffchen hat doch einen wunderschönen Geheimgang direkt über dem Kielschwein, oder hast du das schon wieder vergessen, Mister Carberry? Wir haben einen versteckten Zutritt zu diesem Gang in Hasards Kammer und einen weiteren in der Kammer, die sonst Ferris bewohnte. Dieser Gang …“

„Ich weiß“, sagte Carberry, „er zieht sich durch die Gesamtlänge des Schiffes und kann auch von vorn betreten oder verlassen werden. Er ist besonders stark abgedichtet und kann auch gelenzt werden, falls das erforderlich wird. Eine gute Idee, und was glaubst du, werden die lieben Dons dann tun?“

„Ich nehme an, sie werden die Gelegenheit nutzen und der ‚Isabella‘ einen Besuch abstatten. Außerdem werden sie sich sehr wundern, das Schiff verlassen vorzufinden, während wir im Geheimgang hocken und sie dann hochnehmen.“

„Weiter“, sagte Matt Davies gespannt. „Das ist ein feiner Trick. Wir haben ihn ja schon einmal ähnlich erprobt, und es hat geklappt. Angenommen, wir haben die Dons vereinnahmt. Was dann?“

Ribaults Grinsen wurde impertinent.

„Dann geben wir uns für Dons aus, wie wir das schon oft getan haben und immer noch tun und statten der Galeone unsererseits einen Besuch in der Dämmerung ab. Die Dons werden keinen großen Unterschied bemerken.“

„Und dann nehmen wir gleichzeitig noch ein Geschenk für sie mit“, sagte der Profos und grinste breit. „Vielleicht ein paar Fäßchen Schießpulver?“

„Genau das ist meine Überlegung, Ed. Ein paar Fäßchen Schießpulver. Die servieren wir ihnen unter dem Achterschiff, wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle. Mit den besten Empfehlungen setzen wir uns dann ab. Dann erst dürfte die Freude für Don Julio vollkommen sein.“

„Eine wahre Freude“, meinte der Profos. „Hoffentlich klappt das auch alles so. Der Kutscher sagte einmal: ‚Grau, mein Freund, ist alle Theorie‘, wenn ich mich recht entsinne.“

„Natürlich bleibt ein Unsicherheitsfaktor“, entgegnete der Franzose. „Aber uns bleibt immerhin die Probe aufs Exempel. Und aus welchem Grund sollen wir es nicht versuchen, wenn es sich so schön anhört?“

Von der List des Franzosen waren die Kerle restlos begeistert. Auf diese Art und Weise würden die Dons noch einen weiteren Denkzettel verpaßt kriegen, einen Brocken, an dem sie hart schlucken würden – wenn er in die Tat umgesetzt wurde und klappte.

Dann konnten sich die Dons auf einen längeren Aufenthalt in Mauretanien einrichten.

„Dann wollen wir nichts anbrennen lassen“, sagte der Profos eifrig und rieb sich in der Vorfreude die Hände. „Wir besprechen noch ein paar Einzelheiten und gehen unverzüglich an die Arbeit.“

Das taten sie umgehend.

Auf der „Casco de la Cruz“, wunderten sich die Dons – und ganz besonders der Kommandant.

Die „Bastarde“ schienen Schwierigkeiten zu haben, wie deutlich zu sehen war. Sie reparierten das Ruder, das anscheinend doch einen Treffer erhalten hatte. So genau ließ sich das aber nicht erkennen, weil die Sicht auf das Ruder ständig durch Kerle verdeckt war, die eifrig und aufgeregt hantierten.

„Sie haben ein Problem“, stellte Don Julio fest. „Kein Wunder, daß sie nicht weitergesegelt sind. Ruderschaden. Sie können gar nicht oder nur sehr langsam segeln. Das wird ihnen zum Verhängnis.“

„Was befehlen Sie, Don Julio?“ fragte der Erste.

„Hm, wir werden dafür sorgen, daß sie nervös werden“, entschied der Kommandant. „Lassen Sie eine Jolle mit bewaffneten Männern hinüberschicken. Sie sollen sich aber außerhalb der Reichweite ihrer Stücke aufhalten und nur beobachten. Das wird die Kerle verunsichern, wenn bewaffnete Soldaten in ihrer Nähe auftauchen. Geben Sie dem Jollenführer strenge Anweisungen. Vorerst nicht schießen und auf Distanz bleiben.“

„Verstanden, Don Julio.“

Während der Kommandant weiter beobachtete, ließ Pergoza eine Jolle mit sieben Seesoldaten bemannen. Ein Teniente führte sie, dem er alles das eintrichterte, was der Alte befohlen hatte.

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