Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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„War wirklich ein toller Spaß“, bestätigte der Profos.

Sie alle standen am Schanzkleid und sahen zu dem Riesen hinüber, der wie ein kranker Wal auf die Sandbank getrieben war und dort hoffnungslos und wahrscheinlich für längere Zeit festsaß.

„Wie geht es denn jetzt weiter?“ fragte er neugierig. „Überlassen wir die Dons sich selbst und segeln weiter?“

„Vorerst bleiben wir noch in der Nähe und beobachten. Sie können uns nichts mehr tun, denn sie sind vollauf mit sich selbst beschäftigt. Wir gehen dort vorn an der nächsten Landzunge vor Anker, lassen die Segel aber lose im Gei hängen.“

„Hattest du nicht einmal was von einer Idee gesagt?“ bohrte der Profos. „Du hast doch etwas ausgeheckt, Jean.“

Der Franzose grinste bis zu den Ohren.

„Eine Idee hätte ich schon“, sagte er. „Nach unserer Devise, den Dons zu schaden, wo immer es nur geht, sollten wir sie nicht unbehelligt lassen. Wenn Spanien das schöne Schiff nicht mehr hat, wäre es doch ein herber Verlust, von dem Konvoi mal ganz abgesehen, oder meint ihr das nicht auch?“

„Klar, so ’n Rieseneimer ist ein ganz schöner Verlust“, sagte Jack Finnegan. „Mit der Kriegsgaleone können sie beispielsweise keine Sklaven mehr einfangen oder andere Schiffe versenken oder Aufstände niederschlagen. Ein Schiff haben sie dann zumindest weniger, ebenfalls von dem Konvoi mal ganz abgesehen.“

Die Kerle lachten sich eins.

„Was hast du vor?“ fragte von Hutten den Freund.

„Genau weiß ich es noch nicht. Aber ich schlage vor, daß wir zuerst Dogon und seine Leute in Sicherheit bringen. Sie können es kaum erwarten, wieder nach Hause in ihre Heimat zu gelangen.“ Er wandte sich an den amüsierten und immer noch grinsenden schwarzen Riesen.

„Wie weit ist es von hier bis zu euch?“ fragte er.

„Oh, nicht mehr weit, Masterkapitän“, erwiderte Dogon. „Wenn wir laufen – und wir werden schnell laufen –, sind wir bis heute abend wieder in unserem Dorf.“

„Wollt ihr hier an Land gehen?“ fragte Ribault. „Oder lieber weiter im Süden? Wir bringen euch hin.“

Dogon beriet sich kurz in seiner Sprache mit Dargam und Morturi, die eifrig nickten. Auch die anderen nickten spontan.

„Wir können gleich hier an Land gehen“, sagte er eifrig. „Die Spanier werden uns nichts mehr tun. Sie haben selbst genug zu tun.“

Wieder lachte er sein dröhnendes Lachen.

„Gut“, entschied der Franzose. „Dann ankern wir bei jener Landzunge dort drüben. Da haben wir auch die Spanier immer in Sichtweite und können beobachten, was sich tut.“

Die mauretanische Küste war ihre Heimat, und sie hatten keinerlei Probleme, ihr Dorf wiederzufinden. Sie wurden schon ganz ungeduldig, wie Ribault sah.

Sie steuerten die Landzunge an, einen nur spärlich und karg bewachsenen Zipfel, der ins Meer ragte.

Die Segel wurden lose ins Gei gehängt, der Anker gesetzt und ein wenig später das Beiboot abgefiert.

Ribault ankerte die „Isabella“ so, daß die Dons sie zwar sehen konnten, aber keinen kompletten Überblick über das Schiff hatten. Er tat das ganz bewußt.

„Die lassen ebenfalls ein Boot zu Wasser“, sagte der Profos nach einem schnellen Blick zu der Kriegsgaleone. „Aber damit werden sie uns wohl kaum auf den Pelz rücken wollen.“

„Ich nehme an, sie wollen ihren Kasten auf Schäden untersuchen und feststellen, wie tief sie im Schlick sitzen. Von denen haben wir vorerst nichts zu befürchten. Sie werden versuchen zu leichtem und umzustauen, damit sie wieder flott werden.“

„Was bestimmt nicht einfach sein wird“, pflichtete Carberry bei. „Die werden sich noch wundern, was das für eine Arbeit ist, wenn so ein dickes Rübenschwein erst mal im Schlamm wühlt, kriegt es die Nase nicht mehr so schnell heraus.“

Dogon und seine versklavten Brüder und Schwestern verabschiedeten sich von jedem einzelnen, bevor sie in die Jolle stiegen.

„Wir haben euch viel Ärger bereitet“, sagte der hünenhafte Schwarze verlegen. „Aber es gab auch viele Mißverständnisse unter uns. Wir haben euch nicht getraut. Dafür möchten wir uns alle entschuldigen. Ich weiß jetzt, daß es auch bessere Menschen gibt als die dort drüben.“

„Ihr seid jedenfalls wieder in Freiheit“, erwiderte von Hutten. „Nehmt euch vor den Spaniern in acht, meine Freunde. Sie werden eines Tages zurückkehren, um neue Sklaven einzufallen. Ihr solltet eure Dörfer und Orte besser bewachen, sonst ergeht es euch noch einmal so wie vor einigen Wochen.“

„Wir werden aufpassen“, versprach Dogon und drückte den Gambiamann Batuti hart an sich. „Dir haben wir viel zu verdanken“, sagte er dann gerührt.

„Ich war selbst einmal bei ihnen angekettet“, erwiderte Batuti. „Ich kenne die Kerle, und ich weiß, wie Schwarze bei ihnen behandelt werden – wie Affen, genau wie Affen.“

Die ersten enterten in die Jolle ab, aber ein paar andere, die es nicht mehr erwarten konnten, sprangen übermütig über Bord und schwammen auf den schmalen Sandstreifen zu. Im Wasser winkten und lachten sie noch.

Dann standen die ersten an Land und warteten auf die anderen, bis sich alle am Ufer versammelt hatten.

Die Arwenacks winkten ihnen zu, als sich die Kolonne in Marsch setzte.

Übermütiges Lachen war zu hören. Die befreiten Schwarzen nahmen den Weg an der Küste entlang.

„Sie können es nicht lassen“, sagte Jean Ribault kopfschüttelnd. „Statt sofort zu verschwinden, müssen sie erst die Dons noch ein bißchen ärgern. In der Beziehung sind sie wie große Kinder. Mitunter sind sie sich gar nicht der Gefahr bewußt, in der sie schweben.“

So war es auch jetzt wieder. Die Schwarzen hatten unter den Dons genug erleiden müssen, jetzt wollten sie sich noch ein wenig abreagieren.

Sie standen in zwei großen Gruppen am Strand und drehten den entnervten Dons lange Nasen. Dazu lachten sie aus vollem Hals und begannen zu hüpfen, wenn die Spanier mit den Fäusten drohten.

Ribault pfiff grell und durchdringend. Als sich ihm die Gesichter zuwandten, winkte er hastig mit der Hand, sie mögen so schnell wie nur möglich verschwinden. Er sah durch den Kieker, daß ein paar Dons mit Musketen bewaffnet waren, und sie jetzt auf Gabelstützen legten.

Die Schwarzen erkannten wohl, was da passierte und rannten landeinwärts.

Aber da pfiffen auch schon die Kugeln.

Don Julios Laune wechselte häufiger als das Wetter.

Der Harmattan behagte ihm nicht. Er hatte immer das Gefühl, dieser Nordostpassat trockne ihn zur Mumie aus.

Der Harmattan hatte seine Richtung nicht geändert, wohl aber seine Stärke. Jetzt wehte er wieder heftiger, was der Kommandant mit Niesen und lautem Hüsteln quittierte.

Er hörte es laut im Schiff rumpeln und dröhnen.

Das Aufbrummen hatte im Schiffsrumpf keine sichtbaren Schäden hinterlassen. Nirgendwo drang Wasser ein, doch war das kein Grund zur Beruhigung. Trotz allem war das Schiff fast ein halbes Wrack, jedoch nicht wehrlos.

Im unteren Batteriedeck wurden jetzt die schweren Vierzig-Pfünder nach achtern gebracht, und das ging mit dem entsprechenden Krach vor sich. Es rumpelte und donnerte, als sich die schweren Lafetten über die rauhen Planken bewegten. Dazwischen erklangen laute Kommandos und manch ein verzweifelter Fluch.

Er schniefte wieder ärgerlich und betastete seine Nase, an der das Blut jetzt getrocknet war. Den Feldscher, der sich um seine Verletzung kümmern wollte, hatte er brüsk abgewiesen, wie es seiner Art entsprach.

„Diese Hunde“, sagte er inbrünstig, „da liegen sie und belauern uns. Natürlich sind sie schadenfroh. Aber sie sollen sich nur in unserer Nähe zeigen, wir sind noch nicht hilflos und werden ihnen kräftig einheizen, wenn sie sich nähern. Sie ergötzen sich an unserem Unheil.“

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