Yvonne Elisabeth Reiter - Die Chiemsee Elfen

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Endlich, der 130. Geburtstag! Am Grund des Chiemsees, im Reich Shenja, steht die Elfenwelt kopf, denn die liebenswerte Elfenprinzessin Nimue feiert in wenigen Tagen ihr Uaneala-Fest! Das ist im Reich etwas ganz Besonderes: Aus dem Kind wird eine junge Erwachsene. Die Vorbereitungen für das große Fest auf dem Schloss laufen und Nimue überlegt währenddessen fieberhaft, was ihr Uaneala-Wunsch sein soll. Mit gemischten Gefühlen schaut die außergewöhnliche Elfe auf das bevorstehende Fest und den neuen Lebensabschnitt. Ruhe findet sie bei ihrer schützenden Eiche Aaro. Während sie der Hektik am Hof dorthin entflieht, bekommt das behütet aufgewachsene Elfenmädchen eine unangenehme Ahnung davon, dass es auch Gefahren in ihrem Leben geben wird. Und dass die größte Gefahr nicht nur aus der Schatten- und Dunkelwelt kommen könnte, sondern in nächster Nähe lauert. Kann sie ihrer inneren Stimme vertrauen? Und ist sie der Verantwortung für das Reich Shenja und für ihre geliebte Familie gewachsen? Sie erfährt von einem Stein, der große Hoffnung, aber auch Gefahren bergen kann. Nimue stellt sich der Herausforderung an. Das Abenteuer beginnt.

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Im Gar­ten an­ge­kom­men, ent­deck­te Ni­mue mit Freu­de, dass die ver­schie­dens­ten Blu­men­ar­ten be­reits in vol­ler Pracht er­b­lüh­ten. Sie sah Pas­si­ons­blu­men, Ka­me­li­en, Li­li­en, Son­nen­blu­men, Ei­sen­hü­te, Ar­nika­kräu­ter, Glo­cken­blu­men, Stief­müt­te­r­chen und noch vie­le Pflan­zen mehr. Die Fa­r­ben ver­misch­ten sich vor ih­ren Au­gen, als ob ein bun­ter Blu­men­tep­pich vor ihr lie­gen wür­de.

Nach die­ser Blu­men- und Kräu­ter­viel­falt durch­streif­ten sie einen Be­reich des Gar­tens, der ein­zig und al­lein den Ro­sen ge­wid­met war. Auch sie blüh­ten in ih­ren präch­tigs­ten Fa­r­ben. Ni­mue lä­chel­te bei die­sem schö­nen An­blick. Die Rose war ihre Lieb­lings­blu­me, vor al­lem die, die hell­ro­sa­fa­r­be­ne Blü­ten hat­te. Als sie eine sol­che ent­deck­te, blieb sie ste­hen, um an ihr zu rie­chen.

»Dei­ne Blu­men sind so schön, Oma«, be­merk­te Ni­mue.

»Dan­ke! Ich wür­de mich sehr freu­en, wenn du mir öf­ters bei der Pfle­ge hilfst.«

Ni­mue nick­te zu­stim­mend, wäh­rend sie ihr in ein Ge­wächs­haus folg­te, in dem Ge­mü­se an­ge­baut wur­de. Als sie die­ses durch­quer­ten, sah sie durch ein Ab­trenn­glas eine tief­ro­te Fa­r­be schim­mern. Da­hin­ter wa­ren gro­ße To­ma­ten, die an Sträu­chern hin­gen und sie durch ihre Schwe­re nach un­ten drück­ten.

»Oma, die sind aber groß ge­wor­den«, mein­te Ni­mue und deu­te­te auf einen Strauch mit vie­len un­ter­schied­lich gro­ßen To­ma­ten.

»Das stimmt. Die­se be­son­ders saf­ti­ge Fleisch­to­ma­te ha­ben wir ex­tra für dei­nen Ge­burts­tag an­ge­baut«, er­wi­der­te Oona, »und auch den Rest, den du hier siehst. Das wird ein gro­ßes Fest, Ni­mue.« Sie zeig­te mit ih­rer Hand auf die vie­len un­ter­schied­li­chen Ge­mü­se- und Obst­sor­ten rund­her­um.

Der Raum war groß und lang ge­zo­gen und an bei­den En­den mit Glas­schei­ben von an­de­ren Ge­wächs­häu­sern ab­ge­trennt. Auf ei­ner Sei­te er­blick­te Ni­mue in sorg­fäl­tig an­ge­bau­ten Rei­hen Ka­rot­ten, Lauch, Sel­le­rie, Kar­tof­feln und meh­re­re Sa­lat­sor­ten. Auf der an­de­ren Sei­te war das Obst. Klei­ne Bäu­me voll mit Früch­ten rag­ten aus dem Bo­den.

Sie sah so vie­le ver­schie­de­ne Obst- und Ge­mü­se­sor­ten, dass sie staun­te: »Oh, so viel Obst und Ge­mü­se, und das al­les nur für mei­nen Ge­burts­tag.«

Oona nahm der­wei­len an ei­nem klei­nen Tisch in der Mit­te des Rau­mes Platz. Ni­mue tat das Glei­che und hör­te die Wor­te ih­rer Groß­mut­ter, wäh­rend ihre Au­gen wei­ter auf die Fül­le der au­ßer­ge­wöhn­li­chen Früch­te ge­rich­tet wa­ren.

»Also, mei­ne Klei­ne, du weißt, dass du zum 130s­ten Ge­burts­tag einen Wunsch frei hast.«

Ni­mue nick­te und wand­te sich ih­rer Groß­mut­ter zu.

»Pass gut auf, was du dir wünschst, Ni­mue, denn Seo­ras wird es dir ge­wäh­ren. Die Tra­di­ti­on un­se­res El­fen­stam­mes be­sagt, dass je­der Elfe an ih­rem Ua­ne­a­la-Tag ein Wunsch er­füllt wer­den muss. Da gibt es so gut wie kei­ne Aus­nah­men. Also, was ich da­mit sa­gen will, ist ganz ein­fach: Wünsch dir et­was, das du wirk­lich willst, und sei dir im Kla­ren dar­über, dass es in Er­fül­lung ge­hen wird.«

Ni­mue er­wi­der­te freu­dig: »Ja, Oma. Soll ich dir mei­nen größ­ten von al­len Wün­schen sa­gen?«

»Nein, nicht so vor­schnell. Denk dar­über nach. Du hast noch zehn Tage Zeit. Geh in dich und fin­de dort die Wahr­heit dei­ner Wün­sche, denn je nach­dem könn­te er dein Le­ben stark ver­än­dern. Dies ist der ers­te Schritt zum Er­wach­sen­wer­den, Ni­mue. Hand­le wei­se und wohl­über­legt. Stell dir die Fra­gen: was und war­um du es dir wünschst, und da­nach, wel­che Fol­gen es für dich, dein Le­ben und auch für dei­ne Fa­mi­lie ha­ben wird.«

Auf ein­mal fühl­te Ni­mue eine Schwe­re, die sich lang­sam in ih­rer Brust aus­brei­te­te. War es nun so weit, soll­te sie jetzt für ihre Ent­schei­dun­gen al­lein ver­ant­wort­lich sein? War sie schon be­reit da­für? Konn­te sie die vol­le Trag­wei­te be­grei­fen, die ihre Groß­mut­ter von ihr ver­lang­te? Oder ver­stand sie ihre Wor­te falsch?

»Oma, kann ich nicht mit dir und Opa über mei­nen Wunsch spre­chen?«

Oona schüt­tel­te leicht den Kopf.

»Wir müs­sen ja nicht über den einen gro­ßen re­den. Viel­leicht über die vie­len an­de­ren klei­ne­ren?«, schlug Ni­mue dar­auf­hin vor.

»Nein, dein Wunsch und du, ihr sollt eine Ein­heit dar­stel­len. Ich mei­ne, kei­ne äu­ße­ren Ein­flüs­se sol­len da­bei auf dich ein­wir­ken. Ge­nau­er ge­sagt, dein Wunsch soll frei von an­de­ren ge­hegt, ge­pflegt und ge­stellt wer­den.«

Ni­mue ver­stumm­te, wäh­rend sie über die Wor­te ih­rer Groß­mut­ter nach­dach­te.

»Du brauchst kei­ne Angst zu ha­ben. Wenn du dei­ner in­ne­ren Stim­me folgst und dir Zeit gibst, sie zu ver­ste­hen, kann dir nichts pas­sie­ren. Die nächs­ten Tage wer­den sehr wich­tig für dich sein. Nimm dir Zeit und vor al­lem gib dir Ruhe, denn nur in Ruhe kannst du dich rich­tig ent­schei­den.«

»In­ne­re Stim­me?«, dach­te Ni­mue, »Hat mir Opa nicht auch schon da­von er­zählt?«

Ni­mue konn­te sich nicht mehr er­in­nern, wie ge­nau ihre in­ne­re Stim­me klin­gen soll­te und noch dazu hat­te sie den Wunsch zu rei­sen und die Welt zu ent­de­cken. Soll­te sie trotz­dem mit ih­rer in­ne­ren Stim­me spre­chen? Ihr viel­leicht so­gar den Wunsch sa­gen und ihre Mei­nung dazu hö­ren? Viel­leicht ten­diert ihre in­ne­re Stim­me ja mehr zu ei­nem Tara-Pferd, ist sich Ni­mue nun un­si­cher.

Da woll­te sie wis­sen: »Ist die in­ne­re Stim­me die, die mich mei­nem Traum nä­her­bringt oder die, die mir mei­nen Wunsch be­stä­tigt?«

»Dei­ne in­ne­re Stim­me ist die Stim­me dei­ner See­le und sie ent­spricht der höchs­ten Wahr­heit.«

»Aha«, staun­te Ni­mue.

»Du sollst in dich hin­ein­füh­len und ge­nau hin­hö­ren, denn durch un­ge­sun­de Emo­ti­o­nen kann es pas­sie­ren, dass du kei­nen di­rek­ten, rei­nen Zu­gang zu dei­ner in­ne­ren Stim­me hast.« Oona blick­te in Ni­mu­es ir­ri­tier­tes Ge­sicht und er­kann­te, dass sie ihre Aus­sa­ge nicht im De­tail ver­stand. Des­halb hol­te sie ein Bei­spiel her­vor: »Ich mei­ne, und das ist wirk­lich nur ein Bei­spiel, du wünschst dir eine spre­chen­de Pup­pe, al­ler­dings nur, weil alle in dei­nem Al­ter eine sol­che be­sit­zen. Die­ser Wunsch ist von der Emo­ti­on ge­tra­gen, die ei­nem Mus­ter und der dar­aus re­sul­tie­ren­den Vor­stel­lung folgt. Alle ha­ben die­se eine Pup­pe, also willst du auch eine. Das gilt auch dann, wenn die Ei­fer­sucht kei­ne oder nur eine ge­rin­ge Rol­le da­bei spielt. Er­kennst du den Ur­sprung nicht, kann dir der wah­re, tief in dir ver­steck­te Wunsch ver­bor­gen blei­ben. Du denkst an die Pup­pe und kon­zen­trierst dich al­lein dar­auf. Lei­der ist es üb­lich, dass die äu­ße­re Scha­le, also das Ober­fläch­li­che und des­sen Ge­ge­ben­hei­ten, uns oft mehr im Griff ha­ben, als un­ser schö­nes in­ne­res Ich.«

»Aha«, äu­ßer­te sich Ni­mue noch ein­mal vol­ler Ehr­furcht über das gro­ße Wis­sen ih­rer Groß­mut­ter. »Wie kann ich mei­ne in­ne­re Stim­me klar hö­ren? Und vor al­lem, wie weiß ich, ob der Wunsch von au­ßen oder in­nen ge­steu­ert wird?«

»Lass dir Zeit und komm zur Ruhe. Hek­tik und Stress hal­ten dich da­von ab, und ver­su­che jeg­li­che Emo­ti­o­nen von dir fern zu hal­ten. Denk nur an dein in­ne­res Ich und ler­ne es ken­nen.«

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