Yvonne Elisabeth Reiter - Die Chiemsee Elfen

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Endlich, der 130. Geburtstag! Am Grund des Chiemsees, im Reich Shenja, steht die Elfenwelt kopf, denn die liebenswerte Elfenprinzessin Nimue feiert in wenigen Tagen ihr Uaneala-Fest! Das ist im Reich etwas ganz Besonderes: Aus dem Kind wird eine junge Erwachsene. Die Vorbereitungen für das große Fest auf dem Schloss laufen und Nimue überlegt währenddessen fieberhaft, was ihr Uaneala-Wunsch sein soll. Mit gemischten Gefühlen schaut die außergewöhnliche Elfe auf das bevorstehende Fest und den neuen Lebensabschnitt. Ruhe findet sie bei ihrer schützenden Eiche Aaro. Während sie der Hektik am Hof dorthin entflieht, bekommt das behütet aufgewachsene Elfenmädchen eine unangenehme Ahnung davon, dass es auch Gefahren in ihrem Leben geben wird. Und dass die größte Gefahr nicht nur aus der Schatten- und Dunkelwelt kommen könnte, sondern in nächster Nähe lauert. Kann sie ihrer inneren Stimme vertrauen? Und ist sie der Verantwortung für das Reich Shenja und für ihre geliebte Familie gewachsen? Sie erfährt von einem Stein, der große Hoffnung, aber auch Gefahren bergen kann. Nimue stellt sich der Herausforderung an. Das Abenteuer beginnt.

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Das El­fen­volk aus dem Reich Shen­ja gab sich stets ru­hig und fried­voll, was nicht hei­ßen soll, dass sie ohne Mut und Stär­ke ge­we­sen wä­ren. Sie stell­ten sich un­ver­meid­ba­ren Krie­gen und sieg­ten, ge­nau­so wie sie ei­ni­ge Schlach­ten ver­lo­ren. Ihr Fa­mi­li­en­be­wusst­sein schloss alle Schloss­be­woh­ner mit ein und ihr Zu­sam­men­halt war au­ßer­ge­wöhn­lich. Op­tisch ver­än­der­ten sie sich im Ge­gen­satz zu ih­ren Vor­fah­ren be­trächt­lich. Ihre frü­her leicht grü­ne Haut­fa­r­be wech­sel­te über die Jahr­tau­sen­de in eine braun-blaue Mi­schung, so­wie ihre Haa­r­fa­r­be von Blond bis Brü­nett reich­te. Je mehr eine Elfe das Land be­such­te, des­to mehr färb­te sich ihre Haut bräun­lich.

Ihre An­pas­sungs­fä­hig­keit war ein­zig­ar­tig un­ter den El­fen­stäm­men. Böse Zun­gen be­haup­te­ten, dass sie gar kei­ne ech­ten El­fen wa­ren, son­dern ein kun­ter­bun­ter Mix aus an­de­ren, klei­ne­ren We­sen, wie zum Bei­spiel Wich­ten. Tat­säch­lich galt dies in der El­fen­welt als un­mög­lich, da sich El­fen nur mit ih­res­glei­chen oder Men­schen ver­mähl­ten. So­mit war es eine Un­ter­stel­lung, die auf ihre ge­rin­ge und un­üb­li­che Grö­ße be­grün­det wur­de. Zu­dem wa­ren Wich­te für ihre star­ken Sin­nes­wahr­neh­mun­gen be­kannt. Auch hier un­ter­schied sich Ni­mu­es Fa­mi­lie von den an­de­ren El­fen­stäm­men. Ihre aus­ge­präg­ten Sin­ne stell­ten je­doch eine Fol­ge der jahr­zehn­te­lan­gen aben­teu­er­li­chen Rei­se dar und die da­bei le­bens­er­hal­ten­de Not­wen­dig­keit zur An­pas­sung. Der stän­di­ge Ein­satz trai­nier­te ihre Sin­ne nicht nur, son­dern ver­bes­ser­te ihre Gene so­zu­sa­gen und in­ten­si­vier­te ihre Fein­heit und Stär­ke.

Die Kri­tik an ih­ren be­son­de­ren Fä­hig­kei­ten stör­te nie­man­den im Reich Shen­ja, denn »was küm­mert einen schon das dum­me und un­wah­re Ge­schwätz von Nei­dern«, be­merk­te Ni­mu­es Groß­va­ter im­mer mit ei­nem Lä­cheln auf sei­nen Lip­pen. »Neid ist ein bö­ser Feind, doch ge­währt man ihm kei­ne Macht, wen­det er sich wie­der ab und schenkt sei­ne Auf­merk­sam­keit de­nen, die da­ge­gen an­kämp­fen. Mei­ne Klei­ne, wich­tig ist«, be­ton­te er stets, »dass du ehr­lich und gut zu an­de­ren bist. Da­bei musst du dir nicht al­les ge­fal­len las­sen, aber denk im­mer dar­an: So wie du von an­de­ren be­han­delt wer­den möch­test, so ver­fah­re auch du mit ih­nen. Ach­te vor al­lem auf dich selbst«, er­klär­te er da­nach für ge­wöhn­lich. »So oft muss ich se­hen, wie Men­schen sich selbst ver­leug­nen, um Ide­a­le oder all­ge­mei­ne Mei­nun­gen an­de­rer nach­zu­ah­men. Oder sie sind von Selbst­zwei­feln be­fan­gen, so­dass sie sich dar­in ver­lie­ren, dar­un­ter lei­den und da­durch einen falschen Weg ein­schla­gen. Krank­heit, Elend und Trau­er re­sul­tie­ren dar­aus und zer­stö­ren das schö­ne, ur­sprüng­lich strah­len­de Ich des Lei­den­den. Du selbst, mit al­lem was da­zu­ge­hört, bist wich­tig, mei­ne Rao’ra, denn wer dir im­mer er­hal­ten bleibt, bist du dir selbst. So pfle­ge dein Ich, so wie du dei­ne Lieb­lings­blu­me müt­te­r­lich pflegst, und du wirst auf die glei­che, wun­der­schö­ne Wei­se er­b­lü­hen, wie sie es im­mer tut.«

Ni­mue konn­te sich nicht jede Le­bens­weis­heit ih­res Opas auf An­hieb er­klä­ren. Es soll­ten je­doch noch Zei­ten auf sie zu­kom­men, in de­nen sie das eine oder an­de­re ver­ste­hen lern­te, ohne da­nach zu fra­gen.

Ni­mue war mit ei­ner Grö­ße von etwa 1,64 Me­ter für ihr Al­ter sehr statt­lich ge­wach­sen und über­rag­te da­mit die meis­ten gleich­alt­ri­gen El­fen. Ihre Haut­fa­r­be war Hell­braun mit ei­nem leich­ten blau­en Schim­mer. Sie hat­te lan­ges, dun­kel­brau­nes Haar und trug schon als Kind oft jun­gen­haf­te Klei­dung. Die Schloss­be­woh­ner wa­ren sich ei­nig, dass ihre El­tern an der bur­schi­ko­sen Ent­wick­lung schuld sei­en, denn die­se hat­ten sich nach drei Mäd­chen einen Jun­gen ge­wünscht. Trotz­dem, das vier­te Kind wur­de er­neut ein Mäd­chen und so er­klär­te es sich von selbst, dass sie einen klei­nen Jun­gen dar­aus mach­ten. Dies ent­sprach je­doch nicht der Wahr­heit. Wenn ihre El­tern zu die­ser Ent­wick­lung einen Bei­trag leis­te­ten, dann nur der­art, dass sie ihr die Frei­heit ga­ben, so sein zu dür­fen, wie sie es woll­te, und sie lieb­te jede Art von Klei­dung. Sie zog Klei­der an, wenn es die Tra­di­ti­on ver­lang­te, wie zum Bei­spiel zum tra­di­ti­o­nel­len Abend­es­sen. An­sons­ten be­vor­zug­te sie Ho­sen, vor al­lem, wenn sie durch den Wald rann­te oder ritt. Sie ver­fin­gen sich nicht in den Äs­ten und er­leich­ter­ten da­mit jede Be­we­gung. An ih­rem gro­ßen Ge­burts­tag wür­de sie ganz be­stimmt ein Kleid tra­gen.

Ni­mue freu­te sich schon sehr auf das Fest, da der Kö­nig die­sen ma­gi­schen 130s­ten Ge­burts­tag be­son­ders ehr­te. Seit Ta­gen konn­te sie vor Auf­re­gung nicht mehr schla­fen, denn in elf El­fen­ta­gen war es so weit. An die­sem Tag hat­te sie einen gro­ßen Wunsch frei und die­ser war be­reits in ih­ren Ge­dan­ken ma­ni­fes­tiert: die Er­laub­nis ih­res Ur­groß­va­ters, ih­res Groß­va­ters und ih­res Va­ters für eine Zeit bei ih­rer Cou­si­ne auf der Zau­be­r­in­sel zu le­ben und da­bei die Welt der Men­schen zu ent­de­cken. Sie hat­te vie­le tol­le Ge­schich­ten von ih­rer Cou­si­ne ge­hört und woll­te nun ein Teil da­von wer­den.

Ihre El­tern, Ya­vi­ra und Hu­bert, fühl­ten schon lan­ge, dass ihre Toch­ter bald auf Rei­sen ge­hen wür­de. Ei­ner­seits freu­ten sie sich für Ni­mue und an­de­rer­seits stell­ten die Dun­kelel­fen eine Ge­fahr für Ni­mue dar. Au­ßer­halb des Schlos­ses war die­se nicht zu kon­trol­lie­ren, was die Welt ober­halb des Chiem­sees ge­fähr­lich für Ni­mue mach­te.

Ach ja, der Name ih­res Va­ters war für El­fen na­tür­lich sehr un­ge­wöhn­lich. Oona wähl­te ihn we­gen ei­nes Men­schen, der Hu­bert hieß und ur­sprüng­lich auf der Frauen­in­sel leb­te. Als Ni­mu­es Groß­mut­ter mit Hu­bert schwan­ger war, hat­te sie gro­ße Pro­ble­me, das Kind zu ge­bä­ren. Sie schrie laut und dies war un­ge­wöhn­li­cher­wei­se auch für einen Men­schen am Ufer der Frauen­in­sel zu hö­ren. Er mach­te sich gro­ße Sor­gen, dass je­mand ge­ra­de er­trin­ken wür­de, und sprang ins Was­ser, um die­se sich in ver­meint­li­cher Not be­fin­den­de Per­son zu ret­ten. Nach­dem er tie­fer und tie­fer ge­taucht war, ver­lor er das Be­wusst­sein. Doch Schank­ti, die Me­di­zi­nel­fe, ret­te­te ihn. Durch die Hei­lung durch­flu­te­ten sei­nen Men­schen­kör­per et­li­che El­fen­stof­fe und so wur­de er ein Hal­bel­fe. Von die­sem Tag an leb­te er im Reich Shen­ja. Sein Name war Hu­bert. Das Be­son­de­re lag je­doch in dem Er­eig­nis, das wäh­rend sei­ner Hei­lung und so­mit Trans­for­ma­ti­on pas­sier­te. Es schien, als ob sei­ne Ver­wand­lung auch Ni­mu­es Groß­mut­ter heil­te, denn es ging ihr schlag­ar­tig bes­ser. Kurz dar­auf ge­bar sie einen ge­sun­den männ­li­chen El­fen. Alle glaub­ten, dass er Oona durch sei­ne selbst­lo­sen und warm­her­zi­gen Ener­gi­en ge­ret­tet hat­te, und so wur­de Ni­mu­es Va­ter nach ihm be­nannt.

Ni­mue wur­de am sieb­ten Tag des drit­ten Ster­nen­mo­nats ge­bo­ren. Da der zwei­te Ster­nen­mo­nat in vol­lem Gan­ge war, lie­fen die Vor­be­rei­tun­gen für das Fest be­reits auf vol­len Tou­ren. Bei­na­he je­der Schloss­be­woh­ner hat­te eine oder meh­re­re Auf­ga­ben, denn die­se Fei­er soll­te et­was ganz Be­son­de­res wer­den. Zum einen, weil Ni­mue die Ur­en­ke­lin des Kö­nigs war. Zum an­de­ren, weil der Tag der Ua­ne­a­la-Ver­wand­lung einen be­son­de­ren Stel­len­wert im Le­ben ei­ner je­den Elfe hat­te. Er sym­bo­li­sier­te die Ent­wick­lung von ei­nem ver­spiel­ten Lamm in einen auf­ge­hen­den Schwan. Von die­sem Tag an wur­den El­fen nicht mehr als Kin­der an­ge­se­hen, son­dern als an­ge­hen­de Er­wach­se­ne. Da­nach rich­te­te sich ihr Fo­kus noch in­ten­si­ver auf das Ler­nen, je­doch nun nicht mehr aus­schließ­lich auf spie­le­ri­sche Art und Wei­se, son­dern deut­lich mehr zu­kunfts­o­ri­en­tiert. Zur Un­ter­stüt­zung dien­ten eine El­fen­schu­le und die Er­fah­run­gen der Vor­fah­ren, die stets von be­son­de­rer Be­deu­tung wa­ren. Da­bei lern­ten die jun­gen El­fen un­ter an­de­rem die Un­ter­schie­de zwi­schen ih­rem Ster­nen­ka­len­der und dem Men­schen­ka­len­der ken­nen. Auch die El­fen hat­ten Fei­er­ta­ge, an de­nen jede Elfe ihre Ar­beit nie­der­leg­te. Es wa­ren die ma­gi­schen Tage der El­fen, näm­lich je­weils der drit­te, sieb­te und 13te ei­nes Mo­nats. Die Zahl 13 war für die El­fen nicht nur eine ma­gi­sche Zahl, son­dern auch ihre Glücks­zahl.

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