Yvonne Elisabeth Reiter - Die Chiemsee Elfen

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Endlich, der 130. Geburtstag! Am Grund des Chiemsees, im Reich Shenja, steht die Elfenwelt kopf, denn die liebenswerte Elfenprinzessin Nimue feiert in wenigen Tagen ihr Uaneala-Fest! Das ist im Reich etwas ganz Besonderes: Aus dem Kind wird eine junge Erwachsene. Die Vorbereitungen für das große Fest auf dem Schloss laufen und Nimue überlegt währenddessen fieberhaft, was ihr Uaneala-Wunsch sein soll. Mit gemischten Gefühlen schaut die außergewöhnliche Elfe auf das bevorstehende Fest und den neuen Lebensabschnitt. Ruhe findet sie bei ihrer schützenden Eiche Aaro. Während sie der Hektik am Hof dorthin entflieht, bekommt das behütet aufgewachsene Elfenmädchen eine unangenehme Ahnung davon, dass es auch Gefahren in ihrem Leben geben wird. Und dass die größte Gefahr nicht nur aus der Schatten- und Dunkelwelt kommen könnte, sondern in nächster Nähe lauert. Kann sie ihrer inneren Stimme vertrauen? Und ist sie der Verantwortung für das Reich Shenja und für ihre geliebte Familie gewachsen? Sie erfährt von einem Stein, der große Hoffnung, aber auch Gefahren bergen kann. Nimue stellt sich der Herausforderung an. Das Abenteuer beginnt.

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Oona hat­te hell­blaue Au­gen und wei­ße lan­ge Haa­re, die sie ge­floch­ten oder in ei­nem Dutt trug. Sie glich op­tisch den schot­ti­schen El­fen, al­ler­dings mit nur an­ge­haucht spit­zen Oh­ren. Ihr Ge­sicht glich ei­nem har­mo­ni­schen Kunst­werk, das durch schö­ne, gleich­mä­ßi­ge Ge­sichts­zü­ge be­son­ders hübsch aus­sah. Sie war groß, ein paar Zen­ti­me­ter grö­ßer als ihr Ehe­mann.

Nachts schwamm sie oft an die Was­ser­o­ber­flä­che und setz­te sich ans Ufer der Frauen­in­sel, um dort die At­mo­sphä­re zu ge­ni­e­ßen. Die Men­schen konn­ten dann im Mond­licht ein Glit­zern und Fun­keln am Was­se­ru­fer be­ob­ach­ten, denn ihre Schön­heit durch­brach den ma­gi­schen Schlei­er zwi­schen den Wel­ten, auch wenn sie sich ih­rer Um­ge­bung nicht zeig­te. Tat sie es den­noch, konn­te sie durch ihre Er­schei­nung Paa­re zu­sam­men­füh­ren und Ver­ei­ni­gun­gen al­ler Art mit Glück be­schen­ken. Auch die­se Ei­gen­schaf­ten lieb­te ihr Ehe­mann an ihr.

»Komm ja schon, Oona«, er­wi­der­te Aar, wor­auf Ni­mue zur Sei­te rück­te, um Aar Platz zu ma­chen. Kurz dar­auf ver­schwand er hin­ter der gro­ßen Ein­gangs­tür mit den Wor­ten: »Bis bald, mei­ne Klei­ne.«

Ru­hig und ge­dan­ken­ver­lo­ren saß sie nun al­lein im Ka­min­zim­mer. Sie dach­te an Oona und an die vie­len Er­zäh­lun­gen ih­rer Cou­si­ne Cara, die von ih­rer ge­mein­sa­men Oma spra­chen.

Cara leb­te seit ih­rer Ge­burt auf ei­ner klei­nen Zau­be­r­in­sel, nahe an der Frauen­in­sel ge­le­gen. Ihre El­tern woll­ten nicht im Was­ser le­ben. Des­halb hat­ten sie sich dort in ei­ner Höh­le an ei­nem Hü­gel an­ge­sie­delt. Ihre Nach­barn wa­ren vie­le ver­schie­de­ne We­sen, wie Wich­tel, Ko­bol­de, eine Fa­mi­lie der Wald­schra­te und klei­ne an­de­re We­sen, die sich mit ih­ren Fa­mi­li­en vor Tau­sen­den von Jah­ren dort an­ge­sie­delt hat­ten.

Ni­mue hat Cara oft be­sucht. Da­bei hat­te Cara ihr von Oo­nas Er­schei­nun­gen und ih­ren Aus­wir­kun­gen auf Men­schen er­zählt. Auf dem Land sprach man viel über die­se un­ge­wöhn­li­che Frau, die aus dem Nichts er­schien und wie­der dar­in ver­schwand. Da sie im­mer nur Gu­tes be­wirk­te, hat­te man kei­ne Angst vor ihr und so wur­de sie über die Jah­re hin­weg zu ei­ner Le­gen­de.

Ni­mue lä­chel­te stolz, als sie mur­mel­te: »Das ist mei­ne Oma.«

Da fiel ihr die so­eben er­zähl­te Ge­schich­te wie­der ein und sie staun­te in Ge­dan­ken: »Was ha­ben mei­ne Vor­fah­ren nur al­les er­lebt? Die gan­ze Welt ha­ben sie ge­se­hen. Ich möch­te auch so ger­ne die Welt er­kun­den und all die Aben­teu­er er­le­ben, die dar­in ste­cken.«

Sie dach­te da­bei an das le­cke­re Es­sen in Ita­li­en, die ge­ho­be­ne Le­bens­phi­lo­so­phie der Fran­zo­sen, an die schot­ti­sche Hei­mat ih­rer Vor­fah­ren und wie schön es wäre, die­se ste­tig blü­hen­de Na­tur ein­mal zu se­hen. Doch dann er­in­ner­te sie sich an die Dun­kelel­fen und ihre zer­stö­re­ri­sche Macht. So­gleich über­fiel sie ein kal­ter Schau­er und über­schat­te­te ihre freu­di­ge Auf­re­gung. Sie setz­te sich zum Ka­min und streck­te ihre Hän­de über das Feu­er. Die­ses wärm­te nicht nur ih­ren Kör­per, son­dern ver­trieb auch ihre Ängs­te.

»Sláin­te!«, hör­te Ni­mue ih­ren Ur­groß­va­ter Seo­ras im gro­ßen Ta­fel­saal ru­fen, wäh­rend sie den Ar­ka­den­gang ent­lang dar­auf zu ging. Da­nach klan­gen vie­le Stim­men im Raum durch­ein­an­der. Ni­mue nahm es als einen woh­lein­ge­stimm­ten Ge­sang wahr. Dar­auf­hin pros­te­ten sich die an­we­sen­den El­fen zu und er­öff­ne­ten da­mit das Fes­tes­sen.

Dies war ein abend­li­ches Ri­tu­al, wel­ches stets vom Kö­nig selbst, Ni­mu­es Ur­groß­va­ter, er­öff­net wur­de. Nicht an je­dem Abend pfleg­ten sie die­ses Ri­tu­al, son­dern haupt­säch­lich an den un­ge­ra­den Ta­gen. Der Sinn dar­in lag nicht al­lein im Ver­zehr von Nah­rung, son­dern der Eh­rung des Ge­mein­schafts­geis­tes. Und so soll­ten an die­sen Aben­den so vie­le Wald- und See­el­fen wie mög­lich zu­sam­men­kom­men, um ihre Ge­mein­schaft zu fei­ern.

Ni­mue kam an die­sem Abend zu spät, da sie nicht auf­hö­ren konn­te, ih­rer Fan­ta­sie frei­en Lauf zu las­sen und ge­dank­lich durch auf­re­gen­de Pfa­de in Rich­tung Schott­land zu rei­sen. Lang­sam schlich sie sich in den Saal hin­ein, in dem sich be­reits vie­le Schloss­be­woh­ner tum­mel­ten. Dort hör­te sie Stim­men durch­ein­an­der­spre­chen, hie und da eine Elfe laut la­chen, Be­cher auf­ein­an­der fal­len und Mu­sik, die im Hin­ter­grund eine fest­li­che Stim­mung ver­brei­te­te. Es dau­er­te nicht lan­ge und sie er­reich­te ih­ren Platz am Haupt­tisch, an dem auch der Kö­nig saß. Denn Ni­mue war eine di­rek­te Nach­kom­min des der­zei­ti­gen Kö­nigs Seo­ras. Dar­über hin­aus mun­kel­te man be­reits, dass ihr Groß­va­ter Aar bald den Thron be­stei­gen wür­de. Da­nach – und da be­stand Ei­nig­keit un­ter al­len El­fen – soll­te sie die ers­te Kö­ni­gin des Rei­ches Shen­ja wer­den. Sie war noch sehr jung mit ih­ren 129 Jah­ren und muss­te bis da­hin noch viel ler­nen, und doch schien sich das Reich be­reits dar­auf ein­zu­stel­len. Sie selbst war sich als jüngs­te von vier Töch­tern dar­über nicht im Kla­ren. Es war un­üb­lich, dass die Jüngs­te auf den Thron nach­fol­gen soll­te, und dann wa­ren da ja noch die Söh­ne von Ni­mu­es Tan­ten und On­keln. Da es im Reich Shen­ja noch nie eine Kö­ni­gin ge­ge­ben hat­te, lag es nahe, dass nach Aar ei­ner von ih­nen das Kö­nig­reich über­neh­men soll­te.

Ni­mue mach­te sich über eine Re­gent­schaft kei­ne Ge­dan­ken. Sie lieb­te das Le­ben und hat­te einen auf­ge­weck­ten, eher wil­den Cha­rak­ter. Ihre Gro­ß­el­tern nann­ten sie oft Rao’ra, was für den Ti­ger und des­sen Wild­heit stand. Zu­dem un­ter­schie­den sich Ni­mu­es Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten von de­nen ih­rer Ge­schwis­ter, Cou­si­nen und Cous­ins. Sie war aben­teu­er­lus­tig, wiss­be­gie­rig und konn­te nicht lan­ge still­hal­ten. Sie lieb­te die Na­tur und die Tie­re und lern­te schnell, die Fä­hig­kei­ten ih­res El­fen­stam­mes best­mög­lich zu nut­zen. Und das wa­ren so ei­ni­ge, denn die El­fen aus dem Reich Shen­ja wa­ren in der Lage, ih­ren fest­stoff­li­chen Kör­per in einen fein­stoff­li­chen um­zu­wan­deln, so­dass die Men­schen sie nicht se­hen konn­ten. Dazu hat­te die­ser El­fen­stamm be­son­ders ge­schärf­te Sin­ne, wie un­ter an­de­rem Hell­hö­rig­keit. Wenn sie woll­ten, konn­ten sie selbst von der tiefs­ten Stel­le des Sees die Men­schen am See­u­fer spre­chen hö­ren. Au­ßer­dem wa­ren sie in der Lage, Ge­rü­che stark wahr­zu­neh­men. Egal, ob an Land oder in der Tie­fe des Sees, sie konn­ten auf meh­re­re Ki­lo­me­ter Ein­zel­hei­ten ei­nes Ge­ru­ches be­stim­men. Dann wa­ren da noch ihre spe­zi­el­len Au­gen. Ge­schärft wie ein Pfeil konn­ten sie über Mei­len hin­weg se­hen und da­bei Klei­nig­kei­ten ex­akt de­fi­nie­ren; und dies bei Tag und bei Nacht, im Was­ser oder an Land. Sie wa­ren in je­der Hin­sicht an­pas­sungs­fä­hig und doch re­a­gier­ten sie sehr sen­si­bel auf ihre Um­welt. Sie lieb­ten das Fei­ern, doch die­se Fes­te wa­ren nicht laut oder un­sitt­lich. Auch wenn sie ger­ne aßen und tran­ken, schos­sen sie nie­mals über das Ziel hin­aus, denn Völ­le­rei mach­te ihre Kör­per krank.

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