Yvonne Elisabeth Reiter - Die Chiemsee Elfen

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Endlich, der 130. Geburtstag! Am Grund des Chiemsees, im Reich Shenja, steht die Elfenwelt kopf, denn die liebenswerte Elfenprinzessin Nimue feiert in wenigen Tagen ihr Uaneala-Fest! Das ist im Reich etwas ganz Besonderes: Aus dem Kind wird eine junge Erwachsene. Die Vorbereitungen für das große Fest auf dem Schloss laufen und Nimue überlegt währenddessen fieberhaft, was ihr Uaneala-Wunsch sein soll. Mit gemischten Gefühlen schaut die außergewöhnliche Elfe auf das bevorstehende Fest und den neuen Lebensabschnitt. Ruhe findet sie bei ihrer schützenden Eiche Aaro. Während sie der Hektik am Hof dorthin entflieht, bekommt das behütet aufgewachsene Elfenmädchen eine unangenehme Ahnung davon, dass es auch Gefahren in ihrem Leben geben wird. Und dass die größte Gefahr nicht nur aus der Schatten- und Dunkelwelt kommen könnte, sondern in nächster Nähe lauert. Kann sie ihrer inneren Stimme vertrauen? Und ist sie der Verantwortung für das Reich Shenja und für ihre geliebte Familie gewachsen? Sie erfährt von einem Stein, der große Hoffnung, aber auch Gefahren bergen kann. Nimue stellt sich der Herausforderung an. Das Abenteuer beginnt.

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»Ja, die ken­ne ich schon. Mit der spre­che ich im­mer, wenn ich mir mit Ent­schei­dun­gen ganz si­cher sein muss.«

»Mit mei­ner in­ne­ren Stim­me?«, staun­te Ni­mue.

»Nein, mit mei­ner na­tür­lich!«

»Aha, und wie machst du das?«

»Ganz ein­fach: ich gehe in mich und las­se mich von nie­man­den rund­her­um stö­ren.« Dann er­hob er sei­ne Stim­me, so­dass ihn auch die um­lie­gen­den Bäu­me hö­ren konn­ten. »Was hier in die­sem Wald wirk­lich schwer ist, mit all den Plap­per­mäu­lern um mich her­um.« Da­nach senk­te sich sei­ne Stim­me wie­der, als er frag­te: »Des­halb kommst du heu­te zu mir, oder?«

Ni­mue nick­te. »Weißt du, wie ich mit mei­ner in­ne­ren Stim­me spre­chen kann? Das habe ich noch nie ge­macht.«

»Das musst du sel­ber her­aus­fin­den. Je­der hat sei­ne ei­ge­ne Art und Wei­se, mit sei­ner in­ne­ren Stim­me zu kom­mu­ni­zie­ren. Ich habe ge­hört, dass man­che Men­schen ex­tra auf Her­ren­chiem­see fah­ren, um dort zu me­di­tie­ren. Weißt du, Ni­mue, dort ist es be­son­ders still.«

»Me­di­tie­ren, was ist denn das?«

»Sie set­zen sich mit ver­schränk­ten Bei­nen auf den Bo­den. Man­che le­gen die Hän­de auf die Knie und hal­ten ihre ers­ten drei Fin­ger vom Dau­men an zu­sam­men. An­de­re hal­ten sie in Ge­bets­stel­lung, das heißt, ihre fla­chen Hän­de auf­ein­an­der­ge­legt in Höhe der Brust. Ich glau­be, dass der Schnei­der­sitz zu ei­ner bes­se­ren Kör­per­hal­tung bei­trägt. An­sons­ten, den­ke ich, dass dei­ne Sitz­hal­tung egal ist, und auch, wie du dei­ne Hän­de da­bei hältst. Ma­che es ein­fach so, dass du dich wohl­fühlst. An­de­ren­falls wird es schwie­rig.«

»Was wird schwie­rig?«, pack­te sie die Neu­gier­de.

»Na ja, wenn die Men­schen in die­ser Po­si­ti­on am Bo­den sit­zen, dann ge­hen sie in sich, den­ke ich. Des­we­gen tun sie es ja! Da­für ist es wich­tig, dass der Kör­per ih­nen Ruhe ver­schafft und nicht an al­len Ecken und En­den schmerzt.«

»In sich ge­hen«, wie­der­hol­te Ni­mue, »das habe ich jetzt schon öf­ter ge­hört. Was ist denn da in mir?«

»Dei­ne See­le, Ni­mue, das weißt du doch.«

Ni­mue nick­te, nur we­nig über­zeugt, ihre See­le zu ken­nen, und er­wi­der­te: »Viel­leicht. Und sie ist mei­ne in­ne­re Stim­me, nicht wahr?«

»Mehr oder we­ni­ger, so ganz ge­nau weiß ich das auch nicht. Das musst du sel­ber her­aus­fin­den.«

»Ich weiß nicht, ob ich das kann.«

»Lass den Kopf nicht hän­gen, das ist nicht so schwer, wie du meinst. Pro­bie­re es aus und habe Ge­duld mit dir.«

»Ge­duld?! Ich muss in ge­nau zehn Ta­gen, in der 13ten El­fen­stun­de nach Null, mei­nen Wunsch aus­spre­chen, und was, wenn ich bis da­hin mei­ne in­ne­re Stim­me nicht ge­fun­den habe und sie mir nichts über mei­nen wah­ren Wunsch sa­gen konn­te?«

Aaro lach­te laut auf. Da­bei fin­gen sei­ne Äste an, wie wild um­her­zu­sch­win­gen. Ni­mue muss­te ei­nem aus­wei­chen, in­dem sie einen Schritt zu­rück­sprang.

Ein we­nig ver­är­gert be­ton­te sie dar­auf­hin: »Lus­tig fin­de ich das über­haupt nicht!«

»Geh hin­ein, ich ma­che es dir ge­müt­lich warm.«

»Dan­ke« mur­mel­te sie und ver­schwand in der Höh­le im Bau­min­ne­ren.

Sie be­grüß­te Stúh­ly, die Stuhlda­me, die im In­ne­ren der Baum­höh­le leb­te. Ni­mue deu­te­te an, sich set­zen zu wol­len, doch vor­her muss­te sich Stúh­ly nach rechts und links aus­deh­nen.

Seit Lan­gem war Stúh­ly mehr als ge­nervt, dass sich Ni­mue kei­nen grö­ße­ren Stuhl zu­leg­te. Zum einen mach­te ihr das Deh­nen zu schaf­fen, zum an­de­ren hät­te sie ger­ne einen Spiel­ge­fähr­ten ge­habt. Der Ei­chen­baum je­doch hat­te da et­was Ent­schei­den­des da­ge­gen, und so konn­te auch Ni­mue nicht über sei­nen Kopf hin­weg Ent­schei­dun­gen fäl­len.

Stúh­ly räus­per­te sich und Ni­mue setz­te sich. Da hör­ten sie das Ra­scheln von Blät­tern. Es war Aaro, der sei­nen Stamm von au­ßen schloss, in­dem er Ei­chen­blät­ter auf den Ein­gang leg­te. Dar­auf­hin kehr­te eine Stil­le ein. Nur noch ein paar Wür­mer und Kä­fer un­ter­hiel­ten sich mit­ein­an­der. An­sons­ten war da nichts; nicht ein­mal das Atem­ge­räusch der Ei­che war mehr zu hö­ren.

»Hey«, be­grüß­te Ni­mue un­er­war­tet ein klei­ner ro­ter Kä­fer.

»Hal­lo.«

Aaro hat­te dies ge­hört und so­gleich hall­te sei­ne tie­fe Stim­me im Raum: »Halt dein Maul, Stein­kä­fer Lili! Ni­mue braucht voll­kom­me­ne Ruhe. Sie soll ihre in­ne­re Stim­me fin­den. Da braucht sie dein Ge­schwätz ganz be­stimmt nicht.«

Der Kä­fer ki­cher­te, be­vor er flüs­ternd, den­noch mit ei­nem spöt­ti­schen Un­ter­ton mein­te: »Die in­ne­re Stim­me, haha. Viel Glück, Ni­mue, ich will dich nicht wei­ter stö­ren.«

Ni­mue ant­wor­te­te nicht, denn ei­gent­lich war sie froh, dass Lili da war. Ab­len­kung ist im­mer gut, wenn man nicht wei­ter­weiß.

Als der Kä­fer wie­der ver­schwun­den war, flüs­ter­te sie: »Nun gut, mei­ne in­ne­re Stim­me, ich bin ru­hig und könn­te dir zu­hö­ren.«

Sie war­te­te ein paar Mi­nu­ten, dann eine hal­be Stun­de, und nichts ge­sch­ah. Ein­fach nichts, kei­ne Ant­wort.

»In­ne­re Stim­me«, rief sie in Ge­dan­ken, »wo bist du?«

Es pas­sier­te er­neut nichts, ein­fach nichts. Dann über­wäl­tig­te sie die Un­ge­duld und sie be­schwer­te sich: »War­um sprichst du nicht mit mir?«

Aaro hol­te tief Luft. Das da­durch ver­ur­sach­te lau­te Ge­räusch durch­flu­te­te die klei­ne Höh­le.

Ni­mue wuss­te, dass er we­gen ihr tief at­men muss­te, denn er mach­te dies im­mer, wenn er ihr si­gna­li­sie­ren woll­te, dass sie et­was schon kön­ne und sich nicht so an­stel­len soll­te.

»Gut«, er­mu­tig­te sie sich, »ich schaf­fe es!«

Da hör­te sie ein lau­tes, schnell auf­ein­an­der­fal­len­des Knacken. Ihr Freund lach­te über sie. Nun pack­te sie der Ehr­geiz und sie woll­te ihm be­wei­sen, dass sie es tat­säch­lich konn­te.

Sie for­der­te Stúh­ly auf: »Lie­ber Stuhl, bit­te öff­ne dei­ne Arme, so­dass ich auf­ste­hen kann.«

Gleich dar­auf dehn­ten sich die Stuhlar­me seit­lich weg. Ni­mue stand auf und streck­te ih­ren Kör­per. Da­nach setz­te sie sich auf den Bo­den und ver­schränk­te ihre Bei­ne. Sie ver­such­te die Ge­bets­stel­lung, dann die Drei­fin­ger-Hand­stel­lung und schließ­lich leg­te sie ihre Hän­de im Schoß auf­ein­an­der. Sie spür­te, dass die letz­te Po­si­ti­on die rich­ti­ge für sie war und blieb da­bei. Dann fing sie an, ih­ren Geist zu stär­ken, in­dem sie den gan­zen Fo­kus auf ihre in­ne­re Stim­me rich­te­te. Dies war an­stren­gend, denn es fiel ihr nicht leicht, sich zu sam­meln. Im­mer wie­der schli­chen sich an­de­re Ge­dan­ken ein, die sie ab­lenk­ten. Die­se zu bän­di­gen und da­bei zu kon­trol­lie­ren, fand Ni­mue sehr schwie­rig.

Sie gab nicht auf und so tauchte sie nach einer Weile in sich ein Sie - фото 5

Sie gab nicht auf und so tauch­te sie nach ei­ner Wei­le in sich ein. Sie fühl­te, dass sich et­was in ihr lös­te und sich wohl­wol­lend in ih­rer Brust aus­brei­te­te. Es war warm, hell und über­wäl­ti­gend. Al­les, was sich bis­her schwer an­fühl­te, war nun leicht. Bei­na­he schwe­re­los saß sie in der Stil­le der Höh­le. Wäh­rend­des­sen wa­ren ihre Ge­dan­ken wie aus­ge­blen­det. Da ver­nahm sie wie aus dem Nichts eine ver­zerr­te Stim­me. Sie war laut, un­an­ge­nehm und durch­bohr­te un­sanft ih­ren Kör­per. Dar­auf­hin ver­här­te­te sich das vor­he­rig schö­ne Ge­fühl in ih­rer Brust und fing an zu schwan­ken, als ob eine mit Was­ser ge­füll­te Waa­ge ver­rückt­spie­len wür­de. Die Stim­me wie­der­hol­te sich, doch jetzt ver­stand Ni­mue die Wor­te klar und deut­lich: »Was machst du da?«

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