Yvonne Elisabeth Reiter - Die Chiemsee Elfen

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Endlich, der 130. Geburtstag! Am Grund des Chiemsees, im Reich Shenja, steht die Elfenwelt kopf, denn die liebenswerte Elfenprinzessin Nimue feiert in wenigen Tagen ihr Uaneala-Fest! Das ist im Reich etwas ganz Besonderes: Aus dem Kind wird eine junge Erwachsene. Die Vorbereitungen für das große Fest auf dem Schloss laufen und Nimue überlegt währenddessen fieberhaft, was ihr Uaneala-Wunsch sein soll. Mit gemischten Gefühlen schaut die außergewöhnliche Elfe auf das bevorstehende Fest und den neuen Lebensabschnitt. Ruhe findet sie bei ihrer schützenden Eiche Aaro. Während sie der Hektik am Hof dorthin entflieht, bekommt das behütet aufgewachsene Elfenmädchen eine unangenehme Ahnung davon, dass es auch Gefahren in ihrem Leben geben wird. Und dass die größte Gefahr nicht nur aus der Schatten- und Dunkelwelt kommen könnte, sondern in nächster Nähe lauert. Kann sie ihrer inneren Stimme vertrauen? Und ist sie der Verantwortung für das Reich Shenja und für ihre geliebte Familie gewachsen? Sie erfährt von einem Stein, der große Hoffnung, aber auch Gefahren bergen kann. Nimue stellt sich der Herausforderung an. Das Abenteuer beginnt.

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Ni­mue mus­ter­te den ge­schlos­se­nen Spie­gel noch eine gan­ze Wei­le, bis sie be­merk­te, dass es Zeit zum Abend­mahl war. Gleich dar­auf mach­te sie sich auf den Weg zum Ta­fel­saal, denn an die­sem Tag woll­te sie auf kei­nen Fall zu spät kom­men.

Auf dem Schloss­gang fiel ihr ein Piep­sen auf, das mal lau­ter, mal lei­ser er­tön­te. Je­weils drei­mal »piep, piep, piep«, bis es ver­meint­lich die Rich­tung wech­sel­te. Ein­mal klang es, als ob es hin­ter ih­rem Rü­cken wäre, dann vor ihr, dann ne­ben ihr rechts oder mal links. Sie konn­te kei­nen Ort de­fi­nie­ren, von dem es mit Be­stimmt­heit aus­ging. Sie zuck­te mit den Schul­tern und ging wei­ter, doch gleich­zei­tig schärf­te sie ih­ren Ge­hör­sinn. Als sie das Ge­räusch in­ten­si­ver wahr­nahm, er­kann­te sie, dass dies von ei­nem We­sen aus­ge­hen muss­te und es nicht die Holz­bal­ken oder an­de­re im Gang vor­han­de­nen Ge­gen­stän­de sein konn­ten.

»Wer und wo bist du?«, frag­te sie dar­auf­hin harsch.

Nichts. Kei­ne Re­ak­ti­on, au­ßer ei­nem er­neu­ten Pie­pen.

»Zeig dich«, for­der­te sie das un­be­kann­te We­sen auf. Da ent­deck­te sie vor sich einen Licht­ke­gel, der in der Dun­kel­heit der Abend­däm­merung schwach schim­mer­te. Die Licht­quel­le schwank­te der­art stark hin und her, dass sie kei­nen Kör­per aus­fin­dig ma­chen konn­te.

»Wer bist du und war­um ver­folgst du mich? Sprich end­lich!«, rief sie auf­ge­bracht.

Gleich dar­auf sah sie ein klei­nes We­sen di­rekt auf sie zu stol­zie­ren, das je Schritt kla­rer und sicht­ba­rer wur­de, wo­bei das Licht um es her­um zu­neh­mend ver­blass­te.

»Mea cul­pa, Eure Ho­heit, ich woll­te Sie nicht ver­är­gern«, ant­wor­te­te es mit wei­cher Stim­me.

»Mea cul­pa?«, frag­te sie nach.

»Mei­ne Schuld, Eure Ho­heit.«

»Ach so, sag das doch gleich.«

»Ich möch­te mich vor­stel­len, Eure Ho­heit.«

»Das hört sich doch gut an«, be­merk­te Ni­mue nun mit ei­nem Lä­cheln.

»Ich bin ein Geist, ge­nau­er ge­sagt ein Pla­ge­geist, und kann es den Men­schen und an­de­ren We­sen oft schwer ma­chen. Ich lie­be es, sie zu är­gern und ih­nen Sa­chen zu ver­le­gen oder sie zu kit­zeln oder Din­ge, die sie tra­gen, an­zu­stup­sen, so­dass sie ih­nen auf den Bo­den fal­len.«

»Das ist aber nicht nett, Geist.«

»Na ja, wir sind Licht­geis­ter und manch­mal, da rüt­teln wir die Kör­per der gu­ten See­len auf, um im All­tag nicht ein­zu­schla­fen.«

»Was meinst du da­mit?«, frag­te sie we­nig über­zeugt von sei­ner The­o­rie.

»Wir pla­gen die Men­schen so lan­ge, bis sie an­fan­gen, ihre Wahr­neh­mungs­fä­hig­keit in ih­rer Fein­heit wie­der zu emp­fin­den, um ihre ver­meint­li­che Un­ge­schick­lich­keit zu be­en­den. Sie er­ken­nen un­er­war­tet wah­re Struk­tu­ren in oder um et­was her­um.«

»Struk­tu­ren, um et­was her­um?«

»Manch­mal ver­schließt der sich ste­tig wie­der­ho­len­de All­tag und des­sen geis­ti­ge Nach­läs­sig­keit die Au­gen vor der Wirk­lich­keit. Also, trä­ge Men­schen se­hen nicht so gut wie schwung­vol­le Men­schen. Oder Zau­ber­we­sen, de­nen geht es da ja nicht an­ders«, er­klär­te der Geist.

»Und was se­hen sie dann nicht?«, woll­te Ni­mue wis­sen.

»Die Wahr­heit in Din­gen, wie zum Bei­spiel Ver­trä­gen, Un­ta­ten von ver­meint­lich lie­ben Freun­den oder Part­nern oder, oder, oder, da gibt es so eine lan­ge Lis­te, dass wir hier noch ewig ste­hen könn­ten.«

Das war das Stich­wort für Ni­mue. Ewig hat­te sie kei­ne Zeit und wahr­schein­lich war sie jetzt eh schon wie­der zu spät dran.

»Wie heißt du und was willst du?«, frag­te sie den­noch.

»Mein Name ist Pla­go­si­us und ich wür­de ger­ne mit mei­ner Fa­mi­lie zu dei­nem Fest kom­men.«

»Wie vie­le?«

»17, Eure Ho­heit.«

»Gut, ich freue mich. Bis bald.«

Sie schweb­te zü­gig los, wäh­rend er noch sprach: »Wir uns auch. Bis bald.«

Als sie den Saal er­reich­te, sah sie mit Er­leich­te­rung, dass die meis­ten El­fen eben­falls ge­ra­de erst ein­tra­fen. Des­halb ging sie in al­ler Ruhe durch die Rei­hen zu ih­rem Tisch, der an die­sem Abend be­son­ders fest­lich ge­deckt war. Die Ker­zen hat­ten die Fa­r­be ih­res Klei­des. Zu­dem wa­ren Blu­men über­all auf dem Tisch ver­streut und schu­fen eine war­me und an­ge­neh­me Stim­mung.

Ni­mue freu­te sich, heu­te als Ers­te an ih­rem Fa­mi­li­en-Tisch zu sein. Dann sah sie Ma­rie und So­phia auf sie zu­kom­men und kurz dar­auf auch Aoi­fe den Saal be­tre­ten. Nach­ein­an­der ka­men Oona, Aar und Tan­te Ti­a­ra mit ih­rem Mann Seog und ih­ren fünf Kin­dern: Chris­ti­an, Mi­cha­el, Tagh, Clau­di­ne und Kris­tin. Alle setz­ten sich. Gleich dar­auf kam Ma­rie, die Schwes­ter des Kö­nigs, mit ih­rem Mann Ca­min und Acair, der Bru­der des Kö­nigs mit sei­ner Frau Cloet, ge­folgt von Ma­ri­es Kin­dern, Clau­di­us und Léa. Letz­te­re wur­de auf der Flucht in Frank­reich ge­bo­ren, kurz nach­dem sich ihr On­kel Ka­tar ver­lobt hat­te; des­halb be­kam sie den Na­men ih­rer zu­künf­ti­gen Tan­te.

Es dau­er­te nicht lan­ge und auch die Kin­der von Acair ka­men her­ein und setz­ten sich an den Tisch; Chri­don, Mass­mo und Spa­nie. Die­se Na­men wa­ren die un­ge­wöhn­lichs­ten am Hofe, aber Cloet lieb­te das Au­ßer­ge­wöhn­li­che. Dar­auf schweb­ten ei­lig Lila und ihr Bru­der Chri­san her­ein, Aars Ge­schwis­ter, und hin­ter ih­nen her ihre Fa­mi­li­en. Je­der sprach mit je­dem und Ni­mue be­ob­ach­te­te, wie gut­ge­launt alle wa­ren. Die Tür schnell­te er­neut auf und Ni­mue sah über­rascht, dass ihr On­kel Seoc von der Zau­be­r­in­sel mit sei­ner Frau und Kin­dern ge­kom­men war. Freu­dig lä­chel­te sie ih­rer Cou­si­ne Cara ent­ge­gen, die ihr schon von Wei­tem zu­wink­te. Sie setz­te sich ne­ben Ni­mue, wäh­rend Seoc, sei­ne Frau Hauch und ihre Kin­der Leon und Mu­sik auf der an­de­ren Sei­te des Ti­sches Platz nah­men.

Ni­mue be­merk­te zu Cara: »Su­per, dass ihr heu­te schon da seid.«

»Nur für die­sen Abend, Ni­mue.« Dann nahm Cara ihre Hand und leg­te et­was Har­tes auf die In­nen­flä­che. »Hier, das habe ich für dich mit­ge­bracht.«

Ni­mue konn­te das Ob­jekt nicht ein­zig und al­lein mit dem Ge­fühl be­stim­men und er­hasch­te einen Blick dar­auf. Es war ein Stein, ge­nau­er ge­sagt ein Frosch aus Stein oder ein Stein­frosch, wie auch im­mer man es nen­nen moch­te.

»Ich habe ja noch gar nicht Ge­burts­tag?«

»Nein, der Frosch hat mich ge­be­ten, ihn mit­zu­neh­men. Er möch­te mit dir spre­chen.«

»Ach so«, ant­wor­te­te Ni­mue, ein we­nig ir­ri­tiert über einen spre­chen­den Stein. Sie konn­te je­doch kei­ne wei­te­ren Fra­gen mehr stel­len, denn so­gleich ging die gro­ße Ein­gangs­tür auf und alle El­fen ver­stumm­ten. Kö­nig Seo­ras und Ka­tar tra­ten lang­sam über die Schwel­le her­ein in den Saal. Gleich­zei­tig hör­te Ni­mue ein »Céad míle fáil­te« ru­fen und meh­re­re wei­te­re Will­kom­mens­ru­fe dar­auf. Der Kö­nig und Ka­tar ver­beug­ten sich und gin­gen lang­sam an den Ti­schen vor­bei auf sie zu.

Ni­mue kann­te den Aus­spruch »Céad míle fáil­te.« Ihr Groß­va­ter hat­te ihr er­zählt, dass es sich hier­bei um einen irisch-gä­li­schen Aus­spruch han­del­te, der »tau­send­fach will­kom­men« heißt. Das El­fen­volk Shen­ja hat­te die­sen Will­kom­mens­gruß von ih­ren gu­ten El­fen­freun­den aus Ir­land be­reits Jahr­tau­sen­de zu­rück über­nom­men und pfleg­ten die­sen noch heu­te, wenn sie eine be­son­de­re El­fen­see­le be­grüß­ten.

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