Petra E. Jörns - FREMDE HEIMAT

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Die Erde ist verloren, die Menschheit nahezu vollständig ausradiert. Einzig der Leichte Schlachtkreuzer «Sydney» konnte mit seiner fünfzig Mann starken Besatzung dem Massaker entkommen.
Auf sich allein gestellt sucht die Mannschaft nach einer Möglichkeit zu überleben. Als sie auf der Suche nach Unterstützung in Kontakt mit den kriegerischen Krail-on kommen, stolpern sie in eine Intrige, deren Ausmaß erst nach und nach klar wird. Unversehens wird der junge Pilot Alan McBride durch die Ereignisse gezwungen, die Führung zu übernehmen. Dank seines Mutes findet er unter den Krail-on nicht nur Gegner. Es scheint gar, als könnten die letzten Menschen bei den Fremden eine neue Heimat finden. Doch es ist nicht leicht, Freund und Feind zu unterscheiden, denn der Feind sitzt auch in den eigenen Reihen.

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Alan entdeckte ihre zierliche Gestalt neben einer der Behandlungsliegen. Sie beugte sich über einen Crewman, dessen Seite durchtränkt war von Blut. Das Zischen ihres Injektors beendete das Wimmern.

Hayes ließ Alan stehen und wandte sich einem Verletzten zu. Sein Gesicht war blutig verkohlt.

Wurde zu dem von Alans Mutter. »Alan …« Sie streckte die Hand nach ihm aus.

Mit einem Schrei stolperte er rückwärts. Stürzte. Fiel.

Schweißgebadet schreckte Alan hoch. Er keuchte. Dunkelheit umgab ihn, aus der sich langsam der Schein der Fotos schälte, die auf dem Klapptisch neben seiner Pritsche standen. Mit einem Ruck schwang er die Beine über den Rand des Betts und wischte sich mit zittrigen Fingern übers Gesicht.

Schon wieder dieser verfluchte Albtraum!

Sein Blick wanderte zu den Fotos. Mutter lachte ihn wie immer an, mit Händen voll Blumenerde, zerzausten langen Haaren und verdrecktem T-Shirt. Sie hatte ihren Garten so sehr geliebt, ihn und ihre Katzen und Vögel.

Alan griff nach dem Foto und ließ mit einem kurzen Druck auf die Rahmenecke die Bildsequenz ablaufen, die darauf gespeichert war. Mutter ließ die Erde fallen, wischte sich über die Stirn und lachte, als ihr klar wurde, dass nun eine Schmutzspur ihr Gesicht durchzog. Ein Mann tauchte neben ihr auf, ging in die Hocke und reichte ihr einen kleinen Baum. Sie sah erst auf den Baum, dann in das Gesicht des Mannes und lächelte ihn an.

Es war Alan.

Ein jüngerer Alan, in Jeans und Achselhemd, die die Härte seines Körpers entblößten, ohne die Uniform eines Junior Lieutenants der Erdflotte, mit zu langen Haaren, die in goldenen Strähnen in sein Gesicht hingen.

An dieser Stelle fror die Aufzeichnung ein und wechselte zum Anfangsbild.

Behutsam stellte Alan das Bild zurück auf den Klapptisch, ließ den Blick über die anderen wandern, die dort noch standen: das Hochzeitsbild seiner Schwester Mhaire mit Ed, ihrem Mann, und den Eltern; Mhaire mit Linda und Jeremy an Jeremys drittem Geburtstag. Die Torte mit den drei Kerzen war gerade noch im Vordergrund zu sehen und Jeremy blies die Backen auf, um sie auszupusten. Es gab kein Bild, das seinen Vater allein zeigte.

Sie waren tot.

Alle.

Die Crewmitglieder der Sydney waren die letzten Überlebenden.

Ein Traum. Das alles war nur ein Traum.

Tränen rannen über sein Gesicht und tropften von seinem Kinn auf den Boden. Es war kein Traum. Es war die Realität.

Er biss sich auf die Lippen, um den Schrei hinunterzuschlucken, der in seiner Kehle nach oben drängte. Schmeckte Blut und Tränen. Bemerkte nebenbei, dass der Schrecken abgenommen hatte innerhalb der drei Monate, seit die Erde gefallen war. Oder hatte er sich nur daran gewöhnt?

Und sie würden auch bald tot sein. Nur noch fünf oder sechs Wochen, dann würden sie nichts mehr zu essen haben. Und wenn sie den Hyperantrieb benutzten, würden sie schon vorher erfrieren oder ersticken.

Gott, es musste eine Lösung geben. Es musste einfach so sein. Wozu hatten sie das Massaker im Solsystem überlebt, wenn sie jetzt verhungern mussten? Wo war da der Sinn?

Und wenn es keinen Sinn gab? Wenn das alles nur ein gigantischer Scherz war, Zufall, Willkür? Was dann?

Nein. Das akzeptierte er nicht.

Also doch die Krail-on?

Alan griff nach dem Notepad, das neben den Fotos lag, aktivierte es und scrollte durch die Daten.

Zu kriegerisch, um Handelsbeziehungen aufzubauen, lautete die Kategorisierung der Erdregierung. Boldens Bericht sagte etwas anderes.

Bushido, so hätte Katsuko es genannt.

Katsuko …

Katsuko war tot.

Er sah ihr Gesicht, milchweiß und starr, umrahmt von einer Wolke schwarzer Haare in einem See aus Blut auf dem Bett in ihrer Kabine.

Er hätte es wissen müssen. Er hätte sie retten können. Er …

Hör auf damit, mahnte er sich. Er konnte nichts mehr daran ändern. Sie war tot, genauso tot wie Vater und Mutter und Mhaire und Ed und Jeremy und all die anderen.

Tot, tot, tot.

Zitternd wischte er sich mit einer Hand über das Gesicht und starrte auf sein Notepad.

Katsuko …

Er glaubte, ihre Stimme zu hören. Sie lachte leise. Das hatte sie immer getan, wenn er sie nicht verstand. »Bushido. Du lebst danach und du kennst es nicht. Du bist ein seltsamer Mann, Alan McBride. Hat dir dein Shojo nie davon erzählt? Leben und Tod sind eins. Was unterscheidet das Leben vom Traum? Wichtig ist am Ende doch nur, wie du gelebt hast und wie du gestorben bist. Ist es da nicht gleichgültig, wann du stirbst?«

Sie hatte recht. Wichtig war nur, dass er alles versucht hatte, um die Crew der Sydney zu retten.

Also die Krail-on.

Ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.

Der rote Alarm überraschte ihn auf dem Weg zur Brücke. Er spurtete durch die schmalen Gänge, die getränkt waren in rotes, blinkendes Licht. Der Alarm schrillte in seinen Ohren.

Pola saß am Steuer. Mit ihr als Pilot waren sie bei einem Angriff so gut wie tot.

»Aus dem Weg!«, schrie Alan.

Der Crewman im Gang versuchte, zur Seite zu springen, um ihm Platz zu machen.

Rücksichtslos stieß Alan ihn beiseite und rannte weiter. Vorbei an weiteren Mannschaftsmitgliedern, die sich an die Wand drückten, um ihm Platz zu machen.

Das Quäken des Alarms wurde unerträglich.

Schneller.

Der Zugang zur Brücke tauchte am Ende des Ganges auf. Eine Frau drückte sich an die Wand, als Alan an ihr vorbeihetzte. Nach Atem ringend und schweißnass stand er vor dem Schott, bis es sich endlich öffnete und den Blick auf die Brücke freigab.

Er stürzte hinein, auf die Pilotenkonsole zu, vor der Pola saß. Kommentarlos ließ er sich neben ihr in den Sitz des Co-Piloten fallen und schaltete mit einem Handgriff die Steuerung auf sein Pult um.

Der Monitor füllte sich mit Daten. Aber da waren keine Angreifer.

»Bericht«, fauchte Alan in Polas Richtung.

Das Quäken des Alarms brach ab. Die Stille danach war ohrenbetäubend.

»Bericht!« Das war Mabutos Stimme.

»Sir, wir …« Polas Blick irrte von Alan zu Mabuto, der die Brücke hatte.

Der zweite Offizier stand vor dem Kommandostuhl. In seinem ebenholzfarbenen Gesicht regte sich kein Muskel.

»Sir?«, wandte sich Alan an ihn.

Mabuto sah ihn an, als bemerke er erst jetzt, dass Alan auf der Brücke war. Bedächtig wandte er sich seiner Konsole zu. »Brücke an Commander. Mabuto spricht. Commander Delacroix auf die Brücke! Alphacode. Bestätige: Alphacode. Wir haben Kontakt. Eine Nachricht von der Antarctica

Träumte er etwa schon wieder?

Die Antarctica war vor der Sydney gesprungen. Sie konnte es geschafft haben. Himmel, das war zu schön, um wahr zu sein.

»Mister McBride, versuchen Sie den Ursprungsort des Signals zu ermitteln!«

Yael tippte einige Befehlssequenzen ein und ein Wust von Daten erschien auf Alans Monitor. Seine Finger krampften sich immer noch um das Notepad. Es fiel ihm schwer, die Finger zu lösen, damit er es in die Tasche stecken konnte.

Später , mahnte er sich. Aber sie hatten Kontakt zur Antarctica . Vielleicht brauchten sie die Krail-on gar nicht mehr. Warum freute er sich dann nicht?

Seine Finger glitten langsam aus seiner Tasche, während er die Zahlen auf dem Monitor überflog. Die Struktur, die ihnen zugrunde lag, sprang ihn nahezu an. Zwei Befehle und er hatte die Daten neu angeordnet.

Besser. Aber das war eine bezugslose Hyperfunksendung. Wieso sagte der Zwei-O, sie hätten Kontakt? Das war Unfug. Das war nichts. Gar nichts. Nur ein Schrei ins All in der Hoffnung, dass ihn jemand hörte. Selbst wenn die Sydney mit größtmöglicher Geschwindigkeit an den Ursprungsort des Signals flog, konnte die Antarctica schon wieder ganz woanders sein, bis sie sie erreichten. Warum tat Admiral Nishimura das? Die Irhog konnten doch mithören. Warum verriet er sich ihnen? Was sollte das?

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