Bettina Ehrsam - Rosa-weiße Marshmallows

Здесь есть возможность читать онлайн «Bettina Ehrsam - Rosa-weiße Marshmallows» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Rosa-weiße Marshmallows: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Rosa-weiße Marshmallows»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Nach einem traumatischen Erlebnis hofft Lisa, auf einer Farm in Wisconsin wieder auf die Beine zu kommen. Ihre Heilung beginnt am Lagerfeuer mit dem Schamanen BigWam. Eines Tages ist sie verschwunden. Ist sie tot oder lebt sie noch? Wird ihre Schwester Caroline sie finden und das Rätsel lösen?

Rosa-weiße Marshmallows — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Rosa-weiße Marshmallows», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Ich bin einfach zu alt für dich.“

„Mom hat gesagt, dass das Alter keine Rolle spielt.“

„Deine Mom weiß sicher nicht, dass es dabei um uns beide geht, stimmt’s?“ Sie machte eine Pause. Roy zuckte nur mit den Schultern. „Kein Priester auf der ganzen Welt würde uns trauen. Glaub mir. Es ist sogar verboten.“

„Doch nicht jetzt. Erst, wenn ich groß bin“, sagte Roy so ernst, als wäre er der Erwachsene von ihnen beiden.

„Du versaust dir deine ganze Jugend, wenn du mich am Hals hast.“

„Stimmt gar nicht.“

„Kennst du auch Kinder, deren Eltern nicht mehr zusammen sind?“

Roy nickte.

„Es ist schwierig, ein Leben lang zusammenzubleiben.“ Was redest du da bloß? Sie biss sich auf die Lippen.

Roy blickte aus dem Fenster. Sein Kinn zitterte leicht.

„Roy. Was ich dir verspreche, ist, dass wir für immer Freunde bleiben.“ Wie abgedroschen sie klang. Als würde sie einen erwachsenen Mann abblitzen lassen. Roy saß still neben ihr, sagte kein Wort. Unter ihrem Haar begann sie zu schwitzen.

„Ich wusste, dass der Marienkäfer keine Wünsche erfüllt.“

„Roy, du hättest den Wunsch nicht verraten dürfen.“

„Er wäre sowieso nie in Erfüllung gegangen.“

„Vielleicht in dreißig Jahren“, sagte sie und flocht ihr Haar zu einem Zopf.

„Dann bin ich schon uralt“, sagte Roy.

„Und ich erst!“ Sie blickte ihn von der Seite an und zog die Lippen ein. „Mit pfiel Runzeln im Gepficht und ohne Pfähne“, scherzte sie.

„Das stimmt nicht.“ Er lächelte sie mit feuchten Augen an.

„Anschnallen“, rief sie laut und startete den Motor. Wie er sie so anschaute, hätte sie ihn am liebsten in die Arme genommen und fest an sich gedrückt. Aber das konnte sie nicht. Nicht seit sie wusste, dass er sie heiraten wollte. „Ich will mir ein Tagebuch kaufen.“ Sie lachte hell auf und gab Gas. Ihr war klar, dass Roys Platz eigentlich hinten auf dem Kindersitz gewesen wäre.

„Mom darf nie erfahren, dass ich vorn sitze“, sagte er und schnallte sich an.

„Das bleibt unser Geheimnis.“ Lisa zwinkerte ihm zu und atmete innerlich auf. Sein trauriger Blick war verschwunden. Nur bei Kindern, dachte sie, konnte etwas so Simples wie die Erlaubnis, im Auto vorn zu sitzen, alles heilen.

9

„Willst du ein Bier?“, fragte BigWam.

Lisa nickte und blickte ins Feuer. Sie war froh, dass er nicht weiterbohrte. Aber dass sich ihre beste Freundin verlobt hatte, ohne sie einzuweihen, hatte sie mehr als nur verletzt. Sie kam sich wie ein Paar ausgetragene Turnschuhe vor, achtlos in die Ecke geworfen. Warum hatte Maude das getan? Sie verstand es nicht.

BigWam reichte ihr das Bier. „Ist leider nicht ganz so kalt. Lag ganz oben in der Kühltasche. Irgendwie isoliert sie nicht mehr richtig.“

„Ist kalt genug, danke.“ Lisa schwenkte das Bier und nahm einen großen Schluck. Seit sie es sich zur Gewohnheit gemacht hatte, mit BigWam am Feuer zu sitzen, trank sie Bier. Das kam früher nie vor. Sie stellte die Dose hinter sich auf den Boden. Dort war sie vor der Hitze geschützt.

„Warum bist du nicht bei Maude?“

„Ich will nicht darüber sprechen. Können wir einfach das Feuer genießen?“ Lisa legte die Stirn so fest in Falten, dass sie Kopfschmerzen bekam.

„Können wir. Wäre aber nicht richtig.“ Er hob die Hand, als sie ihn unterbrechen wollte. „Sie ist deine beste Freundin und du zeigst ihr die kalte Schulter.“

„Das ist nicht meine Schuld. Ich habe mich den ganzen Morgen auf sie gefreut. Richtig, sie ist meine beste Freundin.“ Lisa zeigte auf sich. „Warum erfahre ich von ihrer Verlobung nicht als Allerallererste?“ Sie machte eine wegwerfende Bewegung zum Haus. „Wir telefonieren regelmäßig.“ Lisa presste ihre Finger so fest auf die geschlossenen Lider, dass sich das karierte Muster vor ihren Augen zu drehen begann. „Das darf eigentlich keiner wissen“, sagte sie.

„Was darf keiner wissen?“, fragte BigWam.

„Dass ich ein Handy habe und regelmäßig mit Maude telefoniere.“ Sie blinzelte, bis sie wieder klar sehen konnte.

„Warum darf das keiner wissen?“ BigWam nahm einen großen Schluck Bier.

Lisa seufzte tief. „Weil meine Mutter mich sonst ständig anrufen würde. Weil ich es genieße, ein kleines Geheimnis zu haben. In der Klinik war es einfach belebend, mit der Außenwelt verbunden zu sein, ohne dass Dr. Bird oder sonst jemand davon wusste.“ Lisa rieb sich die Stirn. „Sie hätte es mir am Telefon sagen müssen. Findest du nicht auch?“

BigWam zuckte nicht einmal mit der Schulter, schaute sie nur an und wartete.

„Es hätte regelrecht aus ihr heraussprudeln müssen. Und nun verkündet sie ihre Verlobung, als sie aus dem Auto steigt und wir alle zur Begrüßung vor dem Haus stehen. Und Agnes ist ihr als Erste um den Hals gefallen und hat ihr noch vor mir gratuliert! Ich stand da, als wäre ich einfach irgendjemand und nicht ihre Freundin.“ Sie nahm den angespitzten und mit eingeschnitzten Ringen versehenen Stecken und begann, wild damit im Feuer herumzustochern. Glut spritzte hoch, und der Stock fing Feuer.

„Nicht. Das ist mein Grillspieß, daran hänge ich sehr. Ich brate mir damit regelmäßig das Fleisch, das du mir nie mitbringst.“ Er entwand ihr den Stock aus der Hand und blies die Flamme aus. „Klär das mit Maude. Sie hat sicher ihre Gründe“, sagte er.

Lisa rieb sich mit einer heftigen Bewegung die vom Feuer aufgeheizten Schienbeine. „Nenn mir nur einen Grund, einen einzigen. Ich kann mir keinen ausdenken.“ Diesmal störte sie sein helles Lachen, und sie hätte darüber beinahe eine bissige Bemerkung fallen lassen.

„Philipp kann dich nie ersetzen.“ BigWam nahm die Tüte mit den Marshmallows und schüttelte sie. „In diesem Licht sehen alle gleich aus“, brummte er.

Lisa kaute auf ihrer Unterlippe herum. „Sie braucht mich nicht mehr, jetzt wo sie ihn heiraten wird.“ Ihre Stimme war nicht so fest, wie sie es gerne gehabt hätte.

„Glaub dem alten Indianer.“ Er beugte sich zu ihr und legte ihr seine Hand auf die Schulter, drückte sie kurz. „Kehr ihr nicht den Rücken. Eine gute Freundin begleitet dich meistens länger durchs Leben als der Mann in deinem Bett.“

„Nur so lang, bis sie heiratet.“ Lisa wischte sich über die Wangen. Es war ihr egal, ob er ihre Tränen sah. Er war nicht Tom.

„Du verstehst mich schon richtig.“ Er blickte lange in die Tüte. „Alle rosa-weiß, sagst du.“

BigWam schob sich ein Marshmallow in den Mund und schüttelte enttäuscht den Kopf. „Was schleichst du dich so an?“, fragte er.

Erst jetzt hörte sie das leise Knacken und fuhr herum. Aus der Dunkelheit löste sich eine Gestalt. Als sie erkannte, wer es war, blieb ihr Herz stehen. Sein Haar war verstrubbelt und noch feucht, das Gesicht frisch rasiert. Die Ärmel seines karierten Hemds hatte er bis über die Ellbogen hochgekrempelt.

„Ich habe nichts dabei“, sagte Tom.

„Wir haben die hier.“ BigWam hielt ihm die Marshmallows hin.

Tom blieb stehen und blickte Lisa an.

„Sind alle rosa-weiß.“ BigWam schüttelte den Beutel.

„Mmh, lecker! Hast du auch ein Bierchen für mich?“ Tom zeigte auf die Kühltasche und ließ sich dabei auf den Baumstamm neben Lisa fallen.

Sie schrie auf, weil sie beinahe heruntergerutscht wäre. Toms Hände waren schnell: Er zog sie an sich und hielt sie fest. Sein Körper war warm und der Arm um ihre Schultern stark. Er lächelte sie an, und sie spürte, wie ihr die Röte den Hals hinaufkroch. Ihr Herz flatterte wie ein gefangener Vogel. Sie machte Anstalten, zur Seite zu rücken, und war glücklich, dass er sie nicht losließ.

„Ich bleib’ nicht lange“, sagte er leise, als wären die Worte nur für sie bestimmt, und ließ sie los. Ihre Körper berührten sich weiterhin. „Lass mal das Bier zu mir rüberwandern“, sagte er und schaute dabei auf die Kühltasche neben BigWams Füßen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Rosa-weiße Marshmallows»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Rosa-weiße Marshmallows» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Rosa-weiße Marshmallows»

Обсуждение, отзывы о книге «Rosa-weiße Marshmallows» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.